Sonntag, 20. August 2017

Enjoy running

6 Uhr morgens, bereits 28 Grad, trocken. 14 KM durch die Straßen von Ahwatukee, Phoenix. Kakteen grüssen. Werde Ihnen eigene Namen geben. Keine Selbstgespräche mehr, sondern Smalltalk mit dem Riesenkaktus, haha. I like running. 14 KM in 1:45h. Ein gemütlicher Lauf.

Freitag, 18. August 2017

Tiger Balm

Gestern sah es nicht so aus, als würde ich heute joggen gehen können, denn mein rechtes Bein war leicht lädiert. Also gleich zu Walgrens und mein persönliches Zaubermittel Tiger Balm kaufen. Extra stark. Einreiben und wirken lassen. Heute früh fühlte ich mich wieder richtig gut und entschied um 7 Uhr, einen kurzen Lauf zu absolvieren. 24 Grad, noch angenehm. Später werden die Temperaturen wieder auf 40 Grad ansteigen. Ging alles gut. Erst nach gut 8 KM merkte ich das Bein wieder etwas und machte dann auch kurze Zeit später Schluss. 8.5 KM in 56 Minuten. Dusche, Frühstück, Tiger Balm...

Donnerstag, 17. August 2017

Lockerer Neustart

Nach mehreren Tagen Ruhepause konnte ich es kaum erwarten, endlich mal wieder zu laufen. Auf Grund der heißen Nächte hier in Phoenix schlafe ich sowieso nicht perfekt und so war es kein Problem um 5 Uhr aufzustehen. Kurz vor 6 Uhr lief ich los. Angenehme 23 Grad, es wehte sogar ein leichter Wind. Ich lief im angenehmen 6.45er Pace. Ab KM 10 fing dann aber das rechte Bein wieder an leicht zu schmerzen. Da muss ich schon vorsichtig sein. Für die nächsten 14 Tage bleibt es beim ungeplanten lockeren Laufen. Dann starte ich wieder damit, mich für den Frankfurt Marathon vorzubereiten. Ziel ist es, mal wieder einen Marathon unter 4 h zu schaffen. Heute wurden es 13 KM in 1:27h.

Sonntag, 13. August 2017

Enttäuschung, Schmerz und Erkenntnis

Oder vielleicht besser...die Unvollendete. Denn auch im dritten Anlauf, gelang es mir nicht, die 100 Meilen von Berlin zu beenden. Es wird auch keine Neverending Story geben, aber auch kein Happyend. Dazu später mehr. Gestern fühlte ich mich gut, vielleicht etwas wenig Schlaf, aber das fällt nicht wirklich ins Gewicht. Ich war auch davon überzeugt, topfit zu sein. Vielleicht habe ich die Strecke auch unterschätzt, denn sie weist sogar mehr Höhenmeter aus als Biel. Die ersten KM verliefen auch absolut nach Plan. Nach der Marathondistanz waren genau 5h auf der Uhr. Das ließ dann nach und ich hatte Schwierigkeiten, die Pace zu halten, aber letztlich konnte ich mit 13:45h nach 100 KM zufrieden sein. Hier kamen dann 2 Faktoren zum Tragen. Einmal hatte ich auf Grund der Verletzung (Vorstufe Ermüdungsbruch) am rechten Schienbein, zugezogen beim Thüringen Ultra, nicht mehr richtig trainieren können und zweitens machte sich ab KM 90 diese Verletzung wieder bemerkbar. An Jogging war kaum zu denken, ich hätte wandern müssen. Als ich mich bei KM 120 zur Aufgabe entschloss, hätte ich für 41 KM noch 11 Stunden Zeit gehabt. Das ist nicht mein Anspruch und auch nicht meine persönliche Definition von Laufen. Des Weiteren zeigt mir der Zustand meines Beines, das selbst gehen keine gute Lösung gewesen wäre. Also letztlich alles richtig gemacht. Was ist nun wirklich meine Erkenntnis und weshalb bleibt diese Geschichte unvollendet? Ich liebe Laufen, aber nicht so, wie es nötig wäre, um nach meinen Ansprüchen diese Strecke absolvieren zu können. Ich arbeite gern und viel und ich mache gerne Fitness. Das bedeutet, dass meine Zeit nur ausreichend sein wird, um Strecken bis 100 KM nach meinen Ansprüchen meistern zu können, also laufend, in akzeptabler Zeit.Biel, der Thüringen Ultra und vergleichbare Ultras bis 100 KM stehen neben den Marathons in meinem Fokus. Bin ich wirklich enttäuscht? Nein, die 100 KM Leistung war toll, die weiteren 20 KM ok, die Gesamtleistung nötigt mir Achtung ab. Manchmal kann man auch aus Niederlagen den richtigen Schluss ziehen und auf hohem Niveau lernen. Höre auf deinen Körper.

Samstag, 12. August 2017

Wach und fit, Forrest Deja

Von munter spreche ich nicht unbedingt, denn die Aufregung ließ mich nur oberflächlich schlafen. Sollte aber gereicht haben. Duschen, kleines Frühstück und Kaffee. Dann geht es gegen 4.50 Uhr los. 2 Brote mit Käse und Marmelade und 2 kleine Joghurt. Ca. 700 Kalorien müssen reichen. Essen werde ich erst ab KM 40 zu mir nehmen. Aus den Fehlern desvergangenen Jahres habe ich auch gelernt und werde erst einmal nur Wasser trinken, keine Iso- Experimente. Come on Forrest Deja. Lauf Marco lauf. Vati, ich schaff das.

Freitag, 11. August 2017

Vorbereitung

Alle Sachen zurechtgelegt! Wecker stellen! One night left.

Briefing 100 Meilen 2017

Die Spannung steigt ins unermessliche... Heute ging es zum Briefing und davor zur Abholung der Startunterlagen. Schon eine ungeheure Vorstellung, eine solche Distanz zu laufen. Dennoch fühle ich mich vorbereitet. Viel bin ich nicht unbedingt seit dem Thüringen Ultra gelaufen, aber andererseits hat mich der Lauf nicht nur geschlaucht, sondern mental auch extrem gestärkt. Morgen muss ich zwar 60 KM mehr laufen, aber absolut flach. Ja, dann ging es nach Hause, wo ich dann alles vorbereitet und zurechtgelegt habe. Meine Kinvara 7.2 Laufschuhe, meine Nike Laufhose, mein Biel - Finishershirt, Socken, Stirnlampe, reflektierende Weste, Gürteltasche, etwas Geld für den Fall der Fälle, Uhr, GSM Empfänger, Wasser, Taschenlampe, Laufcap und Regenjacke, die ich mir um die Hüfte binde. Vorgenommen habe ich mir ein Tempo von 8 - 9 Minuten pro KM inklusive Laufpause. 27 Verpflegungsstationen gibt es. Um 4 Uhr muss ich spätestens aufgestanden sein und gegen 4.45 Uhr geht es los. 6 Uhr ist Start. Yeah, hoffe, dass ich 24 Stunden später wieder zurück bin.

Donnerstag, 10. August 2017

Kein Geburtstagslauf

Seit vielen Jahren mal kein Lauf an meinem Geburtstag. Bin nicht verletzt, bin nicht lustlos, ganz im Gegenteil bin sogar sehr gut drauf. Samstag morgen steht der ganz, ganz große Lauf an, den ich dieses Jahr unbedingt meistern möchte. Deshalb halte ich mich heute und morgen zurück. Alle Kraft fürs Wochenende. Just Fitness - denn ganz ohne Sport kann und will ich nicht sein.

Dienstag, 8. August 2017

Frankfurt - Marathon 2017

Uff, im Hinblick auf das bevorstehende Großereignis habe ich jedwedes schnelles Laufen verlernt. Oder bin ich durch das Fitnesstraining so schwerfällig geworden? Anyway. Ich will jetzt erst einmal die 100 Meilen von Berlin schaffen. Am Samstag geht es los. Danach ab nach Phoenix, AZ. Locker sein, entspannen, nach Schnauze laufen. Danach werde ich ab September gezielt trainieren und dann am 29.10.17 den Frankfurt - Marathon in einer Zielzeit von 3:45h realisieren. Wieder Tempoeinheiten probieren. Mehr Gas. Aber erst einmal... 161 KM im gemächlichen Spaziergängertempo bewältigen. Erste Priorität: ankommen. In der Qualifikationszeit von 30h. Zweites Ziel: schneller als Joey Kelly (26h). Drittes Ziel: schneller 24h! Just do it!

Montag, 7. August 2017

1 Jahr Fitness

Vor etwas mehr als einem Jahr hatte ich beschlossen, regelmäßig und konsequent Fitnesstraining zu betreiben. Erst 3 - 4 x pro Woche, 30 - 45 Minuten pro Einheit. Anfang Januar habe ich dann wieder den Weg ins McFit gefunden, wo ich immer zwischen 60 und maximal 120 Minuten trainiere.Heute habe ich nach Feierabend auch noch 90 Minuten absolviert. Es macht tierisch viel Spaß und es sind deutliche Verbesserungen im Hinblick auf Muskulatur und gestemmte Gewichte geschafft worden. Mal schauen, wie es in weiteren 6 Monaten aussieht. Gelaufen bin ich heute auch. Lockere 5 KM in 32:10 Minuten. Nur noch 5 Tage bis zum 100 Meilen Lauf.

Sonntag, 6. August 2017

Lass gut sein, Dicker

Total müde heute und auch etwas lustlos. Rechter Fuß etwas überanstrengt? Also, mal gar kein Sport heute und laufmäßig werde ich mich jetzt auch zurückhalten. Dieses langsame Laufen geht mir auf den Senkel. Die Woche wird Fitness im Vordergrund stehen und ich werde nur ein paar kurze Läufe absolvieren, bevor es dann am Samstag zum Showdown kommt. 90 KM Laufen ist genug für die Woche. Lass auch mal gut sein, Dicker. Enjoy the day.

Samstag, 5. August 2017

Wieder im Plan

105 KM habe ich mir diese Woche vorgenommen. Davon hatte ich bisher wenig erreicht, weil ich jeden Tag mehr oder weniger klar unter dem Zielbereich blieb. Heute galt es daher nun trotz anhaltender Unlust, mehr als die geplanten 15 KM zu absolvieren, um wieder aufzuholen. Um 6.oo Uhr morgens ging es los. Auf zum Tempelhofer Feld. Noch war es mit 18 Grad auch recht erträglich. Immerhin schaffte ich 25 KM und liege diese Woche nun bei absolvierten 90 KM. Morgen früh noch einmal 15 KM, dann würde es passen. Insgesamt war ich auch heute wieder langsam unterwegs, aber gemessen am Renntempo bei den 100 Meilen von Berlin immer noch zu schnell.... 25 KM in 2:58h!

Freitag, 4. August 2017

Renntempo, haha

Einen Erfolg verzeichnest du immer auch dann, wenn du dich zu etwas motivierst, zu dem du keine große Lust hast. Machte ich heute bei guten 26 Grad. Lust hatte ich tatsächlich nicht, aber eine kleine Distanz im "Renntempo der 100 Meilen von Berlin" geht immer. Gesund bin ich auch, also los. Keine Ausrede. 7 KM in 51.20 Minuten. Nach der Arbeit geht es noch ins McFit!

Testläufe

Lauf - Tipp aus "Runner's World" Lauftipp der Woche Testläufe vor dem Marathon zeigen Ihnen, wo Sie leistungstechnisch stehen. Sie sind daher auch für Anfänger sehr empfehlenswert. Am sinnvollsten ist es, zur gleichen Tageszeit wie beim geplanten Marathon zu laufen, ein möglichst ähnliches Streckenprofil und Geläuf zu wählen, dieselbe Kleidung und dieselben Schuhe wie im Wettkampf zu tragen und auch die Nahrungsaufnahme identisch zu gestalten. Tempo ähnlich gestalten, Streckenlänge bei 50 - 70 % definieren.

Donnerstag, 3. August 2017

Hart heute

Wenn du gut austrainiert bist, dann spielt sich das Leistungsspektrum oft im Kopf ab. An manchen Tagen läuft es dann gut und an manchen gar nicht. Nach dem Thüringen Ultra pausierte ich verletzungsbedingt fast 14 Tage und mental bin ich noch nicht richtig auf das kommende Großereignis eingestellt. Heute hatte ich mir eigentlich viel mehr als 30 KM vorgenommen, aber irgendwie kam ich nicht richtig in Gang. Anfangs ging es locker und souverän in 6.45er Pace, aber ab KM 22 hatte ich keinen Bock mehr und wollte nicht mehr. Quälte mich dann wenigstens zu 30.5 KM, die ich in 3:33h absolvierte. Nur noch 10 Tage. Es wird eng. Aber ich werde es schaffen.

Mittwoch, 2. August 2017

Bloß nicht schwitzen

Ist an heißen Tagen meist die Parole, wenn ich mittags in der Firma meinen Pausenlauf absolviere. Leider habe ich dort keine Dusche. Also galt es heute bei knalligen und sonnigen 27 Grad wieder ein langsames Läufchen zu absolvieren. Bloß nicht zu sehr anstrengen und schwitzen. Schließlich steht nur ein Wasserhahn zum frischmachen zur Verfügung. Später geht es abends noch zu McFit. 7.5 KM in 43:50 Minuten.

Dienstag, 1. August 2017

Wichtige Woche

Jetzt beginnt eine wichtige Woche im Hinblick auf die 100 Meilen von Berlin. Einen wirklich langen Lauf will ich noch ableisten, um meine Form und Verfassung zu testen und mir hoffentlich weiteres Selbstvertrauen zu holen. Heute fühlte ich mich unendlich müde und stand so spät auf, dass es nur noch zu 65 intensiven Trainingsminuten bei McFit reichte. Aber jede Minute zählt, wenn es gegen den inneren Schweinehund geht. Mittags machte ich dann nur noch einen kurzen Lauf bei 26 Grad im Schatten. 5 KM in 29:50 Minuten.

Montag, 31. Juli 2017

Schneller als Joey Kelly

Welches Ziel verfolge ich bei den 100 Meilen von Berlin? Klar, endlich ankommen. Möglichst schneller als in 24 Stunden. In jedem Fall möchte ich schneller sein als Extremsportler Joey Kelly, der letztes Jahr fast 27 Stunden brauchte. Heute war ein sportlicher Tag. Dem 10 KM Lauf folgte mittags noch ein 5er in 29:40 Minuten und abends ein 90 minütiges Training bei McFit. Very cool.

On Track

Ich bin langsam wieder auf dem richtigen Weg. Schritt für Schritt erholt sich mein Körper von den beiden 100 KM Läufen, die ich in nur 3 Wochen absolvierte. Heute klappte alles noch etwas holprig, weil ich erst gegen 5.30 Uhr aufstand, aber letztlich reichte es noch für einen 10 KM Lauf auf dem Tempelhofer Feld. Der Erholungseffekt zeigt sich daran, dass ich wieder etwas schneller laufen konnte, ohne mich dabei stark anzustrengen. Immerhin schaffte ich den KM wieder in einem 6.05er Schnitt. Kleine Fortschritte sozusagen. Mittags werde ich noch eine 5 KM Runde in Zehlendorf machen. 10 KM in 1:00:50h. Jiayou!

Sonntag, 30. Juli 2017

Ruhe vor dem Sturm

Machte heute einen Ausflug nach Weimar, keine Zeit für Sport. Ein Ruhetag. Die nächste Woche steht unter dem Motto, Test für die 100 Meilen von Berlin. Laufen hat Priorität vor Fitness. Möglichst 100 KM möchte ich absolvieren. Eine starke Herausforderung. Let's get it done. Nur noch 2 Wochen bis zum Top - Event.

Samstag, 29. Juli 2017

Keksgeruch am Morgen

Kann ein Morgen besser starten als mit Sport an der frischen Luft. Gegen 5 Uhr aufgestanden und kurz nach 6 Uhr ging es ab zum Tempelhofer Feld. Ruhiges, langsames Tempo. 16 Grad, bewölkt, aber trocken und windstill. Ideal. Nicht weit vom Tempelhofer Feld entfernt befindet sich eine Bahlsen Keksfabrik. Steht der Wind günstig, dann duftet es nach Chokinis und anderen Keksspezialitäten. Nur noch gut 2 Wochen, dann steht die große Herausforderung 100 Meilen von Berlin an, die ich dieses Mal unbedingt meistern möchte. Danach geht es nach Phoenix, Flagstaff und Grand Canyon. 15 KM in 1:40h. Gleich startet der Arbeitstag. Enjoy it!

Freitag, 28. Juli 2017

Sportlos am Morgen

Passiert mir selten, dass ich einen Morgen ganz ohne Sport beginne. War aber noch müde und ausgepowert vom gestrigen 30 KM Lauf. Außerdem hatte ich gestern Abend noch Home Fitness gemacht und eifrig die Kettle Bells geschwungen. Nun ja, mittags bin ich dann doch noch 7 KM in 45 Minuten durch das sonnige Zehlendorf gelaufen und abends werde ich wieder Home Fitness betreiben. Sport muss täglich sein.

Donnerstag, 27. Juli 2017

Prioritätenwechsel nötig?

Wenn du Sport nur als Hobby hast und damit kein Geld verdienen kannst, dann hast du nur begrenzt Zeit dafür. Fitness ist mir extrem wichtig, aber Laufen ist derzeit noch wichtiger. Für meine nächste große Herausforderung am 12.08. muss ich jetzt wieder mehr lange Läufe machen. Deshalb muss ich wieder morgens mehr laufen und bestenfalls abends Fitness trainieren. Der heutige 30 KM Lauf fiel mir trotz geringen Tempos sehr schwer. Einerseits wurden mir meine jetzigen Grenzen aufgezeigt, andererseits habe ich die Distanz zumindest problemlos bewältigt. Das Wetter war ok, 18 Grad, sonnig, manchmal bedeckt und endlich wieder trocken. So habe ich dann 4 Runden auf dem Tempelhofer Feld gedreht. Nur wenige Läufer habe ich überholt, die meisten Runner schossen an mir vorbei. Ein Mädchen, Trikot "Meisterläufer" lief mit einer unglaublichen Pace an mir vorbei, deutlich unter 4 Minuten pro KM. Respekt. Jetzt muss ich mehr machen, Fuß ist wieder ok. 30 KM in 3:41h!

Dienstag, 25. Juli 2017

Weichei oder Alter?

Nachts hörte ich schon den dauerhaften Regen und hatte denn morgens auch gar keine Lust zu laufen. Wieso nass werden. Lieber ins McFit gehen. Früher war ich da nicht so empfindsam, sondern freute mich richtig über gelegentliche Regenläufe. Im Laufe der Jahre verweichlicht oder einfach alt geworden? Na ja, der Thüringen Ultra hat mir da erst einmal gereicht. War feucht genug. Mittags bin ich dann doch noch 5 KM durch Zehlendorf gelaufen. Fast hätte es mich da erwischt, aber es blieb dann trocken. Erfreulich, dass ich die 5 KM zumindest schon mal wieder im 6er Tempo pro KM laufen konnte. Langsam komme ich wieder voran. 5 KM in genau 30 Minuten.

Samstag, 22. Juli 2017

Mühevolle Steigerung

Langsam geht es vorwärts. Die Umfänge steigere ich langsam und vorsichtig. Heute hatte ich 20 KM vorgesehen. Es geht auch nur langsam. Irgendwie bekomme ich nicht den Hauch von Pace dahinter. Geduld ist alles. 20 KM in 2:15h!

Freitag, 21. Juli 2017

Bin mal spazieren

Immer wenn ich keine Lust zum Laufen habe, aber körperlich fit bin, überwinde ich den inneren Schweinehund mit den Worten "gehe doch nur spazieren". Mehr wird es auch nicht, denn ich laufe dann meist wirklich sehr langsam. Beine waren heute dank intensivem Fitnesstraining ziemlich schwer und so schlurfte ich denn meine 5 KM Hausrunde durch Zehlendorf in ruhigen 36 Minuten. Besser als nichts.

Donnerstag, 20. Juli 2017

Genickbrecher Thüringen Ultra?

Das ist natürlich übertrieben, aber die 100 KM von Biel habe ich euphorisch absolviert, war hinterher noch völlig elektrisiert, hatte noch Reserven, noch Körner und freute mich auf den Thüringen Ultra. Der hat mich auch begeistert, aber so ausgepowert, dass ich körperlich total platt war, der Fuß angeschlagen war und irgendwie hatte angesichts dieses gewaltigen Erfolges stellte sich eine geistige, mentale Leere ein. Langsam geht es wieder aufwärts, auch wenn ich derzeit nur sehr langsam laufen kann. Im Kopf ist immer noch diese Leere. Deswegen war es mir sehr wichtig, dass ich heute meinen Plan erfülle, mindestens 15 KM zu laufen. Als ich am späten Nachmittag loslief sah es verdächtig nach Regen aus. Aber ich hatte Glück. Es blieb trocken. So machte ich meine 2 Runden auf dem Tempelhofer Feld. 17 KM in 1:54h! Jiayou! Ich muss die Zeit nutzen. Die 100 Meilen sind nicht mehr fern.

Mittwoch, 19. Juli 2017

Duell mit dem Arzt

Heute habe ich die letzten Werte der Blutanalyse erfahren. Eisen und auch B12 sind absolut im grünen Bereich. Lustigerweise erzählte mir der Arzt das schon per Telefon morgens um 8 Uhr, als ich eifrig bei McFit trainierte. Nachmittags war ich noch dort, um ein Belastungs - EKG zu machen. Ich liebe das. Mit Jeans und freiem Oberkörper, perfekt verkabelt, sitzt du in einem kleinen Raum, in dem die Luft steht. Jeden Morgen sitze ich bei McFit auf dem Ergometer und mache mich 10 Minuten bei 100 bis 150 Watt warm. Hätte ich ein Problem wäre ich wahrscheinlich schon vom Rad gefallen. Ja, sagt der Doktor, erst einmal fangen wir mit 0 Watt bei 80 Umdrehungen an. Dann steigern wir um jeweils 25 Watt. Ja, sieht gut aus, das EKG. Auch bei 200 W lag die Herzfrequenz wie erwartet nur bei 120. Allerdings fing ich jetzt langsam an zu schwitzen und freute mich, dass Dottore zufrieden war. Sonst hätten wir das Spiel auch noch bis zumindest 300 Watt weitermachen können. Irgendwie hält er mich für verrückt und kann nicht glauben, dass jemand solche Sachen machen kann. Das kann nicht gesund sein, was sie machen und am liebsten würde er mir das anhand der Werte auch nachweisen. Das klappt aber nicht. Der Arzt bot mir weitere Untersuchungen an, die ich nicht für unbedingt notwendig halte, die aber zumindest interessant sein könnten. Auf den Überweisungsschein schrieb er dann "Extremsportler", haha. Anschließend ging ich bei 27 Grad noch einmal langsam joggen. Fiel mir bei den schwülen 27 Grad recht schwer. Hauptsache, der Fuß hält. 5 KM in 37 Minuten.

Dienstag, 18. Juli 2017

Es geht auch ohne....

Es scheint alles in Ordnung zu sein. Ich wollte mittags noch eine kleine Pausenrunde durch das schöne Zehlendorf drehen und musste dies dann ohne Kompressionsstrümpfe tun. Es ging auch problemlos. Tempo wie heute morgen, also eher sehr langsam. 5 KM in 32:30 Minuten. Mittlerweile betrug die Temperatur gut 22 Grad, aber es ließ sich immer noch gut laufen.

Wieder schwer

Total müde und knapp dran. Erst um 7 Uhr zum Laufen gekommen. Traumwetter für Läufer, 13 Grad, sonnig, windstill. Auf zum T'hofer Feld, natürlich wieder mit Kompressionsstrümpfen. Die tun mir wirklich gut. Fühlt sich wie eine Massage an. Irgendwie wirkt das derzeit, als würde ich wieder mit dem Laufen beginnen. Die Schritte noch schwer und ich hatte fast Probleme eine 6.30er Durchschnittspace zu erreichen. Der Körper wird sich schnell daran erinnern, wo ich schon einmal stand. Aber es ist noch ein weiter Weg bis zu den 100 Meilen..... und es sind nur noch gut 3 Wochen... 10 KM in 1:05h.

Montag, 17. Juli 2017

Follow your plan

Ich war wirklich extrem überrascht, als ich bereits gestern nach dem ersten 10 KM Lauf nach guten 10 Tage Zwangsruhe heftigen Muskelkater verspürte. Hatte ich zuletzt nach dem 100 KM Lauf und klar, nicht übertreiben, ab der Marathon Distanz. Für heute war auch nur Fitness eingeplant und das ist auch gut so. Ich habe dem Drang widerstanden, in der Mittagspause zu laufen. Ich muss anspruchsvolle Pläne machen und diese dann auch befolgen. Morgen werde ich laufen und dafür mal beim Fitness pausieren. Das Bein hat den Lauf gut verdaut, aber ich darf es nicht übertreiben. Ich bin in der Rekonvaleszenz - Phase, hehe.

Sonntag, 16. Juli 2017

Neustart geglückt...

Schwellung war fast weg, Restrisiko sicherlich noch da, aber ich konnte es nicht mehr aushalten und musste nachmittags doch endlich mal wieder laufen. Sonne, als ich morgens ins Fitnessstudio ging, Sonne, als ich mittags aus dem Fenster schaute, die ersten Regentropfen, als ich mich dann zum ersten Lauf nach gut 10 Tagen aufraffte. Es blieb dann aber bei gelegentlichem Nieselregen. Die ersten Schritte langsam und noch etwas vorsichtig. Die Beine schon nach kurzer Zeit schwer, hatte ich auch im Fitnessstudio geschont, aber das rechte Bein schien ok. Endlich mal wieder auf dem Tempelhofer Feld. Kurzum, es ging gut und auch hinterher fühlte ich mich gut. 10 KM in 1:05:30h. Die nächste Woche werde ich vorsichtig angehen, nur allmählich steigern. Es sind noch gut 4 Wochen bis zu den 100 Meilen... Das Leben nach dem Thüringen Ultra kann beginnen....

Kompressionsstrümpfe

Premiere nach gut 7 Jahren. Vor gut 10 Jahren schenkte mir meine Ex Kompressionsstrümpfe. Ich fand die nicht schlecht, war aber für einen so ungeduldigen Typen wie mich immer schwierig, sie ohne Ausraster anzulegen. Heute habe ich sie mal wieder vorgekramt und war begeistert. Sie tragen sich gut und da ich heute nach Verletzungspause von gut 14 Tagen wieder laufen wollte, hatte ich das Gefühl, damit ein mögliches Risiko zu mindern. War gut so. Haben mir ein angenehmes Gefühl gegeben und das Bein stabilisiert.

Samstag, 15. Juli 2017

Morgen erster Versuch

Langsam wird das Bein besser und ich überlege, ob ich morgen mal einen ganz vorsichtigen Test machen sollte. Maximal 5 KM, ganz langsam und ständig "in mich hineinhorchen", natürlich kein Risiko nehmen. Mal schauen, wie ich mich morgen wirklich fühle. Ich will nichts überstürzen, aber immerhin pausiere ich nun schon fast 14 Tage. Wahnsinn, wie mich dieser Lauf gefordert hat. Heute im McFit habe ich mich beim Bankdrücken seit langer Zeit mal wieder an den 80 KG versucht. Klappte. Bis Ende Juli will ich diese Marke leicht verbessert haben.

Freitag, 14. Juli 2017

Thüringen Ultra versus Biel

Uff, deprimierend. Ich werde immer aggressiver bei McFit, was ich natürlich in positive Energie umsetze. Mit Laufen muss ich mich immer noch zurückhalten, denn etwas Restschmerz ist noch vorhanden und ich darf kein Risiko eingehen. Ich habe quasi nur den einen Schuss. Gebe ich ihn zu früh ab, dann kann ich den 100 Meilen Lauf in Berlin am 12.08. vergessen. Die Frage aus der Headline ist schnell beantwortet und war für mich schon offensichtlich, nachdem ich mir die jeweiligen Bilder vom Zieleinkauf angesehen habe. Natürlich setzen einem die 100 KM von Biel mit 400 Höhenmetern und vielleicht 8 kleineren Anstiegen auch zu, aber trotzdem war da noch genug Power und Energie, um fröhlich, euphorisch - enthusiastisch ins Ziel zu laufen. 3 Wochen später stand mir nur noch die Erschöpfung ins Gesicht geschrieben, Arm ging nur noch mit letzter Kraft hoch. Ich pfiff nach 100 KM und 2300 Höhenmetern buchstäblich aus dem letzten Loch. Ein weiterer Punkt ist natürlich die Regenerationszeit. Nach Biel lief ich bereits 2 Tage später, jetzt regeneriere ich immer noch. Beide Läufe waren fantastisch, aber der Thüringen Ultra wird mir für extrem lange Zeit im Gedächtnis bleiben. Nach dem Motto, wenn du das schaffst, schaffst du alles. Nächstes Jahr will ich quasi beide Bestzeiten angreifen.... Nicht so vorschnell, Alter, erst hast du noch eine Rechnung mit dem Mauerweglauf offen. 161 KM möglichst in weniger als 24h! Jiayou!

Donnerstag, 13. Juli 2017

Jedes Jahr die gleiche Show

Jedes Jahr gehe ich zu meinem Hausarzt, um einmal einen Generalcheck machen zu lassen und zum anderen, um mir ein Unbedenklichkeitsattest für die 100 Meilen von Berlin zu holen. Mein Hausarzt ist eher ein Nichtsportler, der sich überhaupt nicht vorstellen kann, dass jemand solche Strapazen freiwillig auf sich nimmt. Jedes Jahr wird mein Blut untersucht und damit auf den Zustand vieler Organe und der Gesundheit geschlossen. Wieder einmal waren alle Werte in Ordnung. Dann horcht er mich ab und stellt fest, dass auch da alles in Ordnung ist. Machen wir ein Ruhe EKG? Na klar.... Oh, Ihr Ruhepuls ist extrem niedrig..., aber das ist bei sportlichen Leuten oft so. Ja, das sagten Sie letztes Jahr und im Jahr davor auch. Ihr Herz ist etwas vergrößert. Ja, das sagten Sie im letzten Jahr und im Jahr davor auch schon...und, dass das bei sportlichen Menschen oft so ist. Hmmm, sollten wir ein Belastungstest - EKG machen, auch wenn das normal nicht jedes Jahr gemacht werden müsste? Doktor, ich gehe fast jeden Tag zur Fitness und mache mich auf dem Ergometer bei 150 Watt 10 Minuten warm. Was wollen Sie feststellen, wenn Sie mich 5 Minuten bei 100 Watt fahren lassen? Aber ok, klar! Also Montag. Cool war, dass ich seit einem Jahr Fitness mache und selber keine wirklichen Fortschritte sehe. Die Bemerkung "vor einem Jahr hatten Sie aber noch nicht solche Muskeln" empfand ich als tolles Kompliment. Mein Bein wird auch besser, aber ich bleibe geduldig und beherrsche mich.

Dienstag, 11. Juli 2017

Geringfügig besser

Die Schwellung geht ganz langsam zurück. Doch dieses Mal muss ich geduldig sein und warten, bis sie ganz verschwunden ist und ich wirklich schmerzfrei bin. Das fällt mir unglaublich schwer, denn ich laufe gern und viel. Fitnesstraining ist super, aber tröstet mich nicht. Das ist eine andere Sucht geworden, die aber nicht dazu führt, dass ich auf das Laufen verzichten kann. Anyway, lamentieren hilft nicht....

Sonntag, 9. Juli 2017

Hart als Zuschauer

Schon hart, wenn du nur zuschauen kannst. Alle Posten ihre Läufe vom Sonntag, das Wetter ist super, du hast Lust ohne Ende, aber darfst verletzungsbedingt nicht. Da helfen auch 2 h Workout im McFit nicht wirklich. Hat zwar auch tierischen Spaß gemacht, wäre aber dennoch noch lieber auf dem Tempelhofer Feld unterwegs gewesen. Geduld.

Samstag, 8. Juli 2017

Erzwungene Laufpause

Shit - schon beim gestrigen Laufversuch wurde mir bewusst, dass es keine wirklich gute Idee war. Die Schwellung am rechten Fuß wurde wieder größer. In der Nacht machten sich leichte Schmerzen bemerkbar. Heute ging es deshalb morgens nur ins McFit. Ich werde jetzt wohl mal 2 Wochen Pause machen müssen, um den Start bei den 100 Meilen von Berlin nicht zu gefährden. Ich muss vernünftig sein. Superläufer Martin Grüning hat wohl ein ähnliches Problem. Nennt sich Stressfraktur und kommt von Überforderung bzw. Überanspruchung.

Freitag, 7. Juli 2017

Heftiger Gewitter - Spuk

Ich konnte es nicht lassen und es wird sich noch herausstellen, ob es wirklich klug war. Ich hatte so große Lust zu laufen, dass ich mich gegen 18 Uhr entschloss, es zu versuchen und den Gang zum Tempelhofer Feld zu wagen. Joggen im Sinne von schlurfen und extrem langsam. Mein leicht geschwollenes Bein schmerzte auch bei sanftem Tempo etwas. Das Wetter war herrlich. Bin bei 27 Grad losgelaufen, leicht bewölkt, dann kam für 25 Minuten ein heftiges Gewitter, das mich bis auf die Knochen durchnässte, teilweise vermischt mit leichtem Hagel. Urplötzlich hörte es auf, die Sonne kam stark hervor und es wurden wieder die 27 Grad.... So, nun bin ich gespannt. Das angeschwollene untere Schienbein ist dick mit Tiger - Balm eingestrichen und ich hoffe, dass ich damit durchkomme und nun nicht sogar noch länger pausieren muss. 10.5 KM in 1:23h!

Wo ist Kalle?

Oh Mann, schon fast eine Woche nicht mehr gelaufen und der rechte Fuß, sowie Knöchel und unteres Schienbein sind immer noch leicht geschwollen. Trotzdem will ich nachher mal einen ganz leichten, langsamen und kurzen Lauf probieren. Habe einfach gewaltige Lust. Endlich mal wieder zum Tempelhofer Feld, wo ich Kalle vor gut 2 Jahren begegnet sind. Das letzte Mal haben wir uns letztes Jahr gesehen, als er beim Mauerweglauf auf dem Fahrrad sitzend mal nach mir schauen wollte. Mensch Kalle, was ist los? Gucke auf dem Tempelhofer Feld öfter nach Dir. Was macht deine Lauferei? Vielleicht magst du ein paar Etappen beim diesjährigen Mauerweglauf mit mir mitmachen. Dieses Jahr kann mich höchstens eine Verletzung stoppen. Melde dich doch mal.

Donnerstag, 6. Juli 2017

Geduld, bitte!

Geduld ist absolut nicht meine Stärke, schon gar nicht, wenn es ums Laufen geht. Immerhin ist die Schwellung des rechten Fußes fast komplett verschwunden. Allerdings ist der Knöchel unterhalb des Schienbeins noch dick. Eine schöne, 2 € große Stelle. Es zieht an der Stelle auch etwas. Hindert mich natürlich nicht daran, ins McFit zu gehen. Ich traue mich aber noch nicht, wieder eine Runde zu laufen. Samstag werde ich es versuchen. Bis dahin will ich mich gedulden. Ich bin gut drauf und habs derzeit gut drauf. Ich denke nicht, dass für die 100 Meilen etwas anbrennt, nur weil ich die Vorbereitung darauf 2 Tage später beginne. Hauptsache fit.

Mittwoch, 5. Juli 2017

Glücksgefühl & Balance

Außer Fitnesstraining geht derzeit nicht viel, denn mein rechter Fuß und Knöchel ist immer noch leicht, aber deutlich geschwollen und lässt kein Laufen zu. Weiterhin Tigerbalm drauf und stattdessen philosophieren. Wann kommen bei mir Glücksgefühle auf? Immer dann, wenn alles glatt läuft, z.B. ein großer Erfolg eintritt, für den ich hart gearbeitet habe, auf den ich mich akribisch und systematisch vorbereitet habe. Der Maßstab ist für jeden anders und kann sich natürlich im Laufe der Zeit verändern. Im letzten Jahr lief ich die 100 KM von Biel in 16:12 Stunden und war nicht happy, weil ich mich quälen musste und dies vor allem auf schlechte Vorbereitung zurückzuführen war. Dieses Jahr kam ein Glücksgefühl auf, weil ich mich konsequent und zielstrebig vorbereitet habe und mein Ziel mit relativer Leichtigkeit erreicht hatte und immer noch sicher war, über weitere Reserven zu verfügen. Ein noch krasserer Glücksmoment entsteht bei mir, wenn ich mich sehr gut vorbereitet habe, mein Ziel erreiche und dabei das Gefühl habe, meine derzeitigen Grenzen erreicht zu haben. Das ist nach dem Thüringen Ultra so. Klar, ich wäre ihn gerne in weniger als 15 Stunden gelaufen, aber trotz toller Vorbereitung war es nicht mehr drin. Ich habe alles gegeben, alle Reserven aufgelöst und selbst als ich nur noch gehen konnte, mit "Lauf Forrest lauf" zum Laufen gezwungen. 15:09 Stunden war das Beste, was ich erreichen konnte und dann ist es wichtig, die richtige Balance zwischen Höchstleistung, Übertreibung, falschem oder richtigem Ehrgeiz zu finden. Wie weit kannst und darfst du z.B. die Signale des Körpers, in meinem Fall der schmerzende und anschwellende Fuß und Knöchel, ignorieren und wann musst du sie hören? Erfahrung heißt das Zauberwort. Nächstes Jahr habe ich noch einmal anspruchsvolle Ziele. Biel in weniger als 11:20 Stunden zu laufen und klar, den Thüringen Ultra schneller als in 15 Stunden packen. Jiayou.

Dienstag, 4. Juli 2017

Udo, der Superultra

Diese Ultras faszinieren mich wirklich. Du läufst gewaltige Distanzen, du berührst wunderschöne Natur und Landschaft, du bist für dich allein und triffst doch viele Menschen. Manchen folgst du im Windschatten, manche nimmst du als Orientierung und Motivation, mit manchen tauschst du dich auch aus. Bei KM 48 sammelte ich Udo ein. Vorher hatten wir uns immer mal wieder auf der Strecke gesehen und es ging hin und her. Jetzt kamen wir irgendwie ins Gespräch. Ich fühlte mich etwas schlapp und der Austausch inspirierte mich wieder. Udo, lang und schlaksig mit grauen dünneren Haaren, die hinten zu einem Zopf zusammengebunden waren, lief erst seit 2003. Startete erst als über 50jähriger mit dem Laufen. In dieser Zeit hatte er es schon auf über 133 offizielle Läufe gebracht, die länger als Halbmarathon - Distanz waren. Beim Thüringen Ultra war er jetzt mit über 65 bereits zum 4. Mal dabei. Wahnsinn. Seine Bestzeit lag bei 15.50 Stunden. Ha, merkte ich an, dann läufst du heute vielleicht Bestzeit, wäre doch super. Wir plauderten etwa bis KM 65 und dann trennten sich unsere Wege an einer Verpflegungsstation. Später habe ich gelesen, dass Udo es ins Ziel geschafft hat und seine Bestzeit auf etwas über 15:30 Stunden verbessern konnte. Nun denn, wir sehen uns vielleicht im nächsten Jahr wieder, Udo. Danke für die Auffrischung. Für mich gab es heute zwar wieder Sport, aber kein Laufen. Mein rechter Fuß ist nach wie vor leicht geschwollen und braucht Ruhe. Also McFit. War auch super.

Montag, 3. Juli 2017

Willkommen in Thüringen

Thüringen ist das Neue Bundesland, was ich sofort ins Herz geschlossen hatte. Nach der Wende war schnell überall die Euphorie verflogen. Egal wohin ich kam überwog das Jammern und Klagen. Ausnahme Thüringen. Die Leute dort hatten sofort auf Tourismus gesetzt. Erneuert und verschönert, Service und Dienstleistungen für sich entdeckt. Eine unglaublich warme und herzliche Atmosphäre. Dies empfing mich auch im Ahorn Panoramahotel in Friedrichsroda. Dort hatte ich mich während der letzten drei Tage einquartiert. Das hat mir dort extrem gut gefallen. Während des Laufes habe ich die vielen Wanderwege und Kurse entdeckt, die es dort gibt. Eine unendliche Vielfalt. Da ich im nächsten Jahr wieder in Thüringen antreten will und den Ultra noch schneller meistern möchte, werde ich ab und zu dort mal für ein Wochenende hinfahren und ein paar Bergkilometer absolvieren. Das hilft ungemein. So, jetzt heißt es mich auszukurieren und dann volle Kraft in Richtung 100 Meilen von Berlin. Zielsetzung bestehen und dies schneller als in 24 Stunden. Jiayou!

Sonntag, 2. Juli 2017

Fröttstädt - Ultra Family

Was für ein geiler Lauf. Noch am Tag danach kann ich mich kaum bewegen und werde wohl ein paar Tage Laufpause brauchen. Biel ist wundervoll, aber auch ein Stück weit Lauftourismus. Fröttstädt ist Ultra Family. Als ich am Vorabend eintraf saßen viele vor dem Vereinsheim, grillten, zelteten, plauderten und verbrachten den Abend miteinander. Der Lauf ist extrem anspruchsvoll, durch die 2200 Höhenmeter anstrengend und hart und eine brutale Herausforderung. Nicht für Lauftourismus geeignet. Die Teilnehmer sind überwiegend routinierte Ultraläufer, meist seit Jahren dabei. Die Helfer an den 18 Verpflegungsstationen waren alle ehrenamtlich und absolute Freunde des Ultralaufsports. Unglaublich wie freundlich diese Leute waren, aber auch wie viel Respekt sie den Läufern zollten. Einfach große Klasse. Die Verpflegungsstationen waren gut ausgestattet. Immer Cola, Tee, Iso, Wasser, Brot, Käse, Müsliriegel, Obst. Teilweise Kaffee, immer auch Bier und alkoholfreies Bier. Mir gefiel gut, dass die erste Station erst nach 10 KM kam, denn da waren die Teilnehmer noch frisch. Ansonsten immer alle 5 KM. Wenn einmal 9 KM dazwischenlagen, dann weil es mal 7 KM bergab ging. Hier hatten Privatleute noch eine eingerichtet. Toll, dass es bei KM 95 und 98 noch einmal eine gab. War ein Super - Ereignis. Fantastisch.

Samstag, 1. Juli 2017

Thüringen Ultra - härteste Challenge

Oh gosh, der Thüringen Ultra heute war bisher mit großem Abstand meine härteste läuferische Herausforderung. Das begann schon damit, morgens um 2.30 Uhr aufstehen zu müssen. Hat alles geklappt und so stand ich um 3.45 Uhr an der Startlinie. Pünktlich um 4 Uhr wurde der Lauf gestartet. 100 KM, 2250 Höhenmeter, 18 Stunden Zeitlimit. Hätte ich gewusst, was mich erwartet, hätte ich es vielleicht nicht gemacht. So stand ich mit 200 bis 300 anderen Läufern an der Startlinie und freute mich auf Lauf und über das noch schöne Wetter. Die ersten 40 KM waren ultra - brutal, der Rest brutal. Ich konnte die Zahl der extremen Steigungen nicht mehr zählen. Ich weiß nicht, wie oft ich an Aufgabe dachte und mich dann doch durchbiss. Meine wirklich gute Vorbereitung enthielt keine Berge und der Lauf in Biel war schön, aber ein Flachlauf dagegen. Ein Wahnsinns - Landschaftslauf. Viele Waldkilometer, reißende Bäche, Tümpel, aber durch den permanenten Regen heute gab es sehr viel Modder und Morast.Nach 60 KM rutschte ich darauf aus und schlidderte mal ein paar Meter auf dem Rücken. Auch deshalb war ich froh, dass ich die Regenjacke für 9€ beim Lidl gekauft hatte. Die ließ nichts durch. Ich hatte mir eine Zeit von knapp unter 15 Stunden vorgenommen. Mein Respekt war auf Grund des Streckenprofils riesig. Ab KM 70 fing mein rechtes Schienbein an zu schmerzen. Ich habe es ausgeblendet und den zunehmenden Schmerz versucht zu ignorieren. Die letzten KM zogen sich extrem. Ich hatte zwar nichts mehr hinzusetzen, aber Aufgabe kam natürlich nicht in Frage. 100 KM in 15:09 Stunden. Nun folgen erst einmal lauffreie Tage. War nebenbei auch gut beraten, vor dem Lauf meinen rechten Oberschenkel nicht mehr zu belasten und damit auszusetzen. Der Oberschenkel hat gehalten. Fazit: ein extrem toller und herausfordernder Lauf. Ich kann mir vorstellen, nächstes Jahr wieder dabei zu sein. Jetzt die schmerzhaften Wunden lecken und dann kommt der Mauerweglauf.

Freitag, 30. Juni 2017

Thüringen Ultra - am Tag davor

Anreise erfolgt. Sehr schöne Umgebung. Startunterlagen habe ich in Fröttstädt abgeholt. Wirkte wie eine Familienangelegenheit. Rund 200 Teilnehmer, 100 KM, mehr als 2200 Höhenmeter. Die meisten Teilnehmer campen am Start und Zielbereich. Einfach schön, die Leute grillen, plaudern und genießen den endlich trockenen Abend. Ich übernachte in Friedrichsroda. Netter Ort. Angenehmes Hotel. Ich bin schon sehr aufgeregt. Das wird noch einmal eine harte, wahrscheinlich härtere Herausforderung als Biel. 4 Uhr Start. Extrem hart, auch wenn es mir besser gefällt, als um 22 Uhr zu starten. Ich muss natürlich vorsichtig sein. Einen so flotten Start wie in Biel kann ich mir nicht erlauben. Ich muss um 8 Minuten pro KM laufen. Eher noch langsamer. Wenn alles gut klappt, dann will ich es in 15 Stunden schaffen. Aber...erst einmal aufstehen...

Donnerstag, 29. Juni 2017

Leicht angeschlagen

Mir ist auch nicht klar, weshalb ich am Dienstag bei McFit auf die glorreiche Idee kam, endlich mal wieder Kniebeugen mit Gewichten zu machen. Weil ich keine 10 KG Scheiben fand, packte ich eben je 15 auf, um mich auch hier mal an neuen Gewichten zu versuchen. Keine wirklich gute Idee. Mein hinterer rechter Oberschenkel war hinterher leicht lädiert. Da ich ein so unglaublich vernünftiger Mensch bin (leichte Ironie...) ging ich mittags auch noch 5 KM laufen. Schlechte Idee. Gestern schon nicht gelaufen, heute nicht, ok, fühlt sich schon besser an. Morgen noch einmal pausieren und dann geht es am Samstag um 4 Uhr morgens endlich los. Leider ist Regenwetter angesagt. Muss ich noch einmal nach einem entsprechenden Umhang schauen....

Dienstag, 27. Juni 2017

Respekt wächst - Thüringen Ultra...

Mein Respekt vor der kommenden Herausforderung wächst. Nur noch wenige Tage, dann ist es soweit. Das Streckenprofil ist schon verdammt anspruchsvoll. 100 KM und 2150 Höhenmeter. Habe mal so die Zeit meines Bieler Lauffreundes Florian aus dem Jahr 2015 gecheckt. Uhhh, über 16 Stunden. Allerdings kann ich seinen Trainingszustand aus dem Jahr 2015 einschätzen, entsprechend meinen damaligen und v.a. meinen heutigen und das stimmt mich schon optimistisch. Trotzdem darf ich in keinem Fall so euphorisch angehen, wie in Biel. Langsam, vielleicht ein 8.15er Tempo pro KM. Ziel ist es anzukommen, möglichst in unter 16 Stunden. Freitag Nachmittag geht es los. Wohne in einer Pension, ca. 7 KM vom Start entfernt. Bin schon sehr gespannt, freue mich aber riesig. Gestern hatte ich mich läuferisch völlig geschont und war nur 75 Minuten im McFit. Heute stand neben dem Workout noch ein kurzer 5 KM Pausenlauf auf dem Tapet. 5 KM in lockeren 33:30 Minuten.

Freitag, 23. Juni 2017

Nur noch langsam

Nach jedem Ultra habe ich das Gefühl, als könne ich grundsätzlich nur noch langsam laufen, als setze mir mein Körper rote Ampeln, sobald ich schneller laufen möchte. Langgezogene Regenerationsphase. Irgendwie aber auch normal, zumal ich im Rahmen der Vorbereitung auf die nächsten Ultras ständig längere Läufe absolviere, wie z.B. den gestrigen Lauf über fast 48 KM. Das alles spult mein Körper mittlerweile recht unproblematisch ab. Dennoch war heute nur ein schnellerer Spaziergang möglich. Dient letztlich zumindest der Erholung. 5 KM in 37:10 Minuten. Mein Monatsziel von 350 KM habe ich schon klar übertroffen. Jetzt wird sogar noch die 400er Marke fallen.

Donnerstag, 22. Juni 2017

Vorbereitung Thüringen Ultra - Tour de Berlin



Tolle Runde durch Berlin an meinem freien Tag. Wollte wieder etwas länger laufen, um die Gefühle langer Strecken zu durchleiden. Es gibt immer wieder schwierige Phasen, die überwiegend nur im Kopf stattfinden. Je mehr du läufst und je öfter du weite Strecken absolvierst, desto besser meisterst du diese Herausforderungen. Heute lief ich von Neukölln - Britz in Richtung Ku'damm, am Volkspark Hasenheide und am Tempelhofer Feld vorbei . Hinter dem Ku'damm lief ich weiter in Richtung Grunewald, über Königsallee, Hüttenweg, die Havelchaussee entlang nach Spandau. Dann ging es weiter über Charlottenburg, Ku'damm nach Schöneberg. Kurz hinter Rathaus Schöneberg war der Lauf nach 47.5 KM in 6:26h beendet und ich stieg in die S - Bahn ein. Das Wetter war auch herausfordernd, denn nach dem die Temperaturen bis auf 28 Grad stiegen, knallte es kurz und ein heftiges Gewitter kam herunter. Ich wurde pudelnass und lief ca. 30 Minuten im Regen. Na ja, gehört dazu. 

Test für Challenge

Heute habe ich einen freien Tag, den ich auch für einen längeren Lauf nutzen werde. Wie weit ich laufen werde, weiß ich noch nicht ganz. Die Route habe ich schon seit längerem geplant. Von Britz - Neukölln über Kreuzberg, Kudamm Halensee, Hüttenweg, Havelchaussee, Spandau bis zur Heerstraße. Dann schauen wir mal, ob ich noch Kraft und Lust habe. Wird bei der zu erwartenden Hitze eh eine große Herausforderung. Werde mir Geld mitnehmen, um mir ab und an, Wasser an der Tanke holen zu können....

Mittwoch, 21. Juni 2017

Läufe in Meißen


GF Tagung in Meißen. Ein wirklich tolles Event. Diese Aussicht hatten wir vom Parkhotel aus. Direkt hinter dem Hotel verläuft der Elbe Wanderweg. Endlos laufen entlang der Elbe. Kann man wie beim Jakobsweg machen. Es befinden sich diverse kleine Hotels und Herbergen entlang des Wegs. Nach dem ersten Tagungstag sind ein Kollege und ich noch etwas gejoggt. 16 KM in 1:39h! Die anderen Kollegen hielten uns für beknackt, da wir bei 34 Grad im Schatten in der prallen Sonne liefen. Heute morgen machten wir dann noch einmal 8 KM in gemütlichen 55 Minuten!



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Meißen

Montag, 19. Juni 2017

Erster Hitzelauf




Noch mal ein Bild aus Biel. War wieder eine schöne Zeit. Ich fühle mich dort bzw. in der Schweiz immer sehr wohl. Heute hatte ich tagsüber keine Zeit für einen Lauf und nach dem gestrigen 38er war ich auch noch zu erschöpft. 
Abends fühlte ich mich besser und hatte auch auf Abkühlung gehofft. Dem war nicht so. Auf dem Tempelhofer Feld hatten wir immer noch 30 Grad. Ich wollte endlich mal wieder etwas schneller als Bieler Tempo laufen, wenigstens einen 6er Schnitt. Nach anfänglichen Schwierigkeiten kam ich mit den Bedingungen besser klar und schaffte das letztlich. 10 KM in 56:15 Minuten.



Sonntag, 18. Juni 2017

Friedhof sei Dank



Ich merke tatsächlich, dass die Regeneration nach Biel noch nicht richtig abgeschlossen ist, denn ich bin immer noch recht langsam unterwegs und ab einer gewissen Laufdauer fange ich an, mich schlapp zu fühlen. Beim ersten längeren Lauf nach Biel schaffte ich 24 KM und heute wollte ich noch etwas mehr packen. Tempelhofer Feld fiel aus, denn heute ist Velothon und da kommt es selbst dort zu Absperrungen und hohem Aufkommen und so lief ich wieder entlang der ehemaligen Mauer. Bewaffnet mit 2 kleineren Wasserflaschen lief ich los, startete den Mauerweg am Dammweg und dann ging es in Richtung Rudow, Schönefeld, Wassmannsdorf. Ich teilte mir das Wasser gut ein, aber bei 24 Grad im Schatten wird dir schnell warm, vor allem, wenn du meist in der prallen Sonne laufen musst. Über Großziethen ging es dann über Lichtenrade nach Mariendorf. Mittlerweile fühlte mich total kaputt und hatte v.a. Durst. Die am Strassenrand befindlichen alten Wasserpumpen funktionierten leider nicht. Rettung nahte am Friedhof, den ich dankbar ansteuerte. Auf Friedhöfen gibt es immer Wasser. Erst einmal gestärkt und dann noch die letzten 6 KM über Tempelhof und Britz nach Neukölln gemacht. War heute total platt. 38 KM in 4:47h! 

Samstag, 17. Juni 2017

Biel 2017 - powerful



Jeder 100 KM Lauf ist irgendwie hart, aber mein optimistischer Gesichtsausdruck blieb. Die Körperhaltung entsprach meiner mentalen Einstellung. Das Ding rocke ich. Das schaffe ich!

Biel 2017



Immer cool gelaufen. Relativ locker. Jeden Tag mal ein Bild. Wichtig war mir, dass ich trotz zunehmenden Alters mich durch vernünftige Vorbereitung doch noch einmal gegenüber den Vorjahren verbessern konnte.

Thüringen Ultra is coming up

War schon drauf und dran, den Thüringen Ultra abzusagen oder unter irgendeinem Vorwand einfach nicht hinzufahren. Diese Absicht verstärkte sich noch, nachdem ich mich mit Streckenprofil und Rahmenbedingungen beschäftigt hatte. 100 KM, Startzeit 4 Uhr morgens,max. 18 h Zeitfenster, sonst nimmt dich der Kehrwagen mit, 2150 Höhenmeter, Start in Fröttstädt, also am Arsch der Welt... anyway, habe mir ein Hotel in Nähe des Startes genommen und nehme natürlich daran teil. Freue mich sogar darauf. Sind nur noch gut 14 Tage. Heute leichter Lauf über 5 KM in Zehlendorf. Bieler Tempo, insgesamt 37 Minuten. Morgen kommt der erste Test für den Ultra. Jiayou!

Freitag, 16. Juni 2017

Wie die Blog - Schreiberei anfing...

Wann fing ich eigentlich an, diesen Blog zu schreiben? Was war das Motiv dafür? Ich konnte mich überhaupt nicht mehr daran erinnern. Glücklicherweise gibt es ja ein Blog - Archiv und so konnte ich nachschauen und nachlesen. 2007 lief ich nach mehrjähriger Pause wieder einen Marathon. Es war der Mannheim - Marathon. Ich erinnere mich gut daran. Viel zu warm angezogen, 6 - 7 KG zu viel Gewicht, aber ....was kostet die Welt. Es wurde zum Spießrutenlauf. Kurz vor dem Kollabieren humpelte ich in für mich jämmerlichen 4:37h ins Ziel. Konnte zwei Wochen lang nicht mehr laufen und überlegte ernsthaft, gänzlich mit dem Thema Marathon aufzuhören. Doch nach kurzer Zeit setzte mein Kampfgeist wieder ein und ich beschloss, ein Jahr später die 3:30h zu knacken. Schritt für Schritt arbeitete ich mich planvoll an dieses Ziel heran. Den Weg dorthin wollte ich im Blog festhalten. 2008 lief ich mehrfach um 3:30 und schneller und seitdem ist viel passiert. Nichts ist wichtiger als ein gezieltes Training.

Außer Fitness nix gewesen...

Unglaublich, aber wahr. Ich habe mich wirklich an meinen Plan gehalten und auf meinen Körper gehört und war nur morgens zu einem leichten Workout bei McFit. Mittags keinen Lauf gemacht, um meine müden Beine nicht zu strapazieren. Muss auch einmal sein.

Donnerstag, 15. Juni 2017

Geschichte in Bildern

Wenn ich mal wieder mehr Zeit habe, dann werde ich meine Bieler Geschichte in Bildern zeigen. In den letzten drei Jahren habe ich mir den Luxus geleistet, die offiziellen Bilderserien für je (!) 42 € zu kaufen. Die Bilder stellen wirklich den jeweiligen Lauf nach. 2015 habe ich nur gemeinsam mit Florian H. gemeistert. Wir haben uns ab KM 20 getroffen, gegenseitig motiviert und angefeuert und sind nach 12:50h auch gemeinsam ins Ziel gekommen. Im Ziel war ich dem Zusammenbruch nahe, hatte mich völlig überfordert und verausgabt und konnte 14 Tage lang keine Treppe mehr steigen. In 2016 war ich so gut wie gar nicht vorbereitet und habe Biel nur mit langen Gehpausen und unter großen Leiden in 16:12h beendet. Die Bilder zeigen mich fast weinerlich, eingeregnet und endlos erschöpft. 2017 war ein euphorisch, fast enthusiastischer Triumpflauf in 12:27h. Hätte ich die ersten 42 KM nicht zu schnell absolviert, wäre vielleicht noch mehr drin gewesen. Das zeigen auch die Bilder. Pure Kraft, Leidenschaft, Energie, Willensstärke und Optimismus. Ein Lauf, der mir viel gegeben hat. Nun denn, ich werde zwar sicher noch oft darauf zurückkommen, aber jetzt steht der Thüringen Ultra im Fokus. Heute wollte ich daher gleich wieder einen längeren Lauf machen. Bei warmen 24 Grad auf dem Tempelhofer Feld hatte ich aber schon nach 24 KM die Akkus leer und beschloss aufzuhören. Nicht gleich übertreiben. 24 KM in 2:58h!

Robinson Crusoe & Freitag


Nach 100 KM und 12:27 h im Ziel. Meine treue Flasche Wasser mit dabei. Habe ich während des Laufes 4 x nachfüllen lassen.

Mittwoch, 14. Juni 2017

Dampfplauderer - Spätfolgen

Irgendwie hatte ich heute den Eindruck, als ob ich unter zeitverzögert einsetzenden Spätfolgen meines 100 KM Laufes zu leiden hatte. Spät aus dem Bett gekommen, verspätet bei McFit eingetroffen, nur 1 Stunde Zeit gehabt und schwerfällig mit müder Muskulatur trainiert. Nur den Parcours mit kleineren Gewichten absolviert. Seit 1.1. trainiere ich wieder bei McFit und heute erstmalig ohne Musik und Kopfhörer. Und tatsächlich....mein Albtraum wurde wahr. Eine der von mir oft beobachteten Nervensägen, die 3 Stunden im Studio sind und netto eine Stunde trainieren, stürzte sofort auf mich zu. "Na, heute ohne Kopfhörer hier....?". Wild gestikulierend stand er vor mir und redete minutenlang auf mich ein. Auch mein demonstratives schnaufen und übertriebenes keuchen halfen nichts. Erst am dritten Gerät gelang es mir, langsam unhöflich werdend, ihn abzuschütteln... Mittags lief ich noch meine 5 KM Kiezstrecke in der Pause. Gestern brachte ich noch eine 5.56er Pace zustande und heute mühte ich mich zu einer 8er Pace(!). 5 KM in 40:14 Minuten.

Dienstag, 13. Juni 2017

Stolz wie Oskar

Endlich konnte ich nach 4 Tagen "Zwangspause" wieder morgens ins McFit. Nach der Strapaze in Biel ließ ich es ruhiger angehen. Natürlich trug ich mein Finisher Shirt und freute mich über jeden anerkennenden Blick. Mittags machte ich dann wieder meine kurze Pausenrunde. 5 KM in 29:45 Minuten. Fiel mir anfangs recht schwer, dachte erst meine Oberschenkel würden wieder dicht machen, letztlich kam ich dann aber doch Zug um Zug an eine 6er Pace heran. Fast wieder komplett der Alte. Bin wirklich in ganz ordentlicher Verfassung.

Montag, 12. Juni 2017

Schnelle Regeneration

Die richtige Vorbereitung ist fast alles. Ich habe es nicht nur an der Zeit und der deutlichen Verbesserung gemerkt, sondern insbesondere auch und vor allem an der superschnellen Regeneration. 2 Tage relative Ruhe, bedeutet zumindest keinen aktiven Sport, stattdessen gestern nur ausgedehnte Erkundungsspaziergänge in Zürich und schon bin ich wiederhergestellt. Morgen wieder Sport as usual. Bald kommt der Thüringen Ultra. Da will ich wieder völlig fit sein. Meine Auswertung anhand der Polarapp hat deutlich gemacht, dass ich die ersten 40 KM tatsächlich viel zu schnell unterwegs war. Aber ok, es war dennoch ein supergeiler Lauf und ich bin nach wie vor glücklich und zufrieden damit. Richtig stolz auf mich.

Sonntag, 11. Juni 2017

Das mache ich nicht noch mal!

Du brauchst ein klares Ziel und eine 100 % disziplinierte Vorbereitung! Vorbereitung ist fast alles! Ein Plan und seine konsequente und kompromisslose Umsetzung. Trotzdem sagst du dir meist, dass mache ich nicht noch mal. Nicht sofort. Erst nach dem Erfolg, wenn der Adrenalinpegel verpufft ist und der Schmerz einsetzt. Aber auch das ist nur von kurzer Dauer. Selbst am zweiten Ruhetag hatte ich Schwierigkeiten beim Treppensteigen. Die vorderen Oberschenkel hatten schon während des Laufs dichtgemacht. Anyway, morgen ist alles wieder gut und nach noch einem Ruhetag morgen startet die Vorbereitung für den Thüringen Ultra. Nächstes Jahr will ich Biel unter 11 h laufen. 

Samstag, 10. Juni 2017

Mein Lauf in Biel

Was für ein geiler Lauf?! Einfach irre. Ich war nicht perfekt vorbereitet, aber sicher unter Berücksichtigung des zeitintensiven Jobs as good as possible. Vor allem hatte ich im Vorfeld auch längere Läufe absolviert. Die Atmosphäre am Start war einfach super, das Wetter spielte im Vergleich zum letzten Jahr gut mit. Kein Regen, ca. 15 Grad in der Nacht. Zum Vormittag wurde es zwar heißer, aber da wollte ich meinen Lauf möglichst schon beendet haben. Und da sind wir beim Thema. Die Schmach vom letzten Jahr galt es auszumerzen. Ich war auf Grund schlechter Vorbereitung total eingebrochen. Das sollte mir nicht passieren. Ich wollte maximal 12.30 h laufen, also meine zweitbeste von dann 4 Läufen in Biel erreichen. Um es kurz zu machen, ich bin stolz und zufrieden. Ich packte in 12:27h mein Ziel und hätte
mit mehr "Laufintelligenz" noch viel mehr schaffen können. Ich fühlte mich stark wie ein Bär, also ging ich den Lauf viel zu schnell an. Der Einbruch kam dann in der zweiten Hälfte. No excuse, nicht eine Sekunde dachte ich an Aufgabe, sondern kämpfte bis zum Schluss! Wie Forrest Gump, immer laufen, selbst an den Bergen verfiel ich nicht ins gehen, sondern lief langsam weiter. Cool, 2000 Teilnehmer, 18. meiner Altersklasse! Alter Mann, ganz groß! 100 KM in 12:27h!

Freitag, 9. Juni 2017

Die Stunden davor

Selten so lange geschlafen! Bis 10 Uhr. Jetzt schaue ich mir wieder Biel an, futtere mir Speck an. Allerdings nur bis 14 Uhr. Dann wird aufgehört. Um 17 Uhr lege ich mich dann etwas hin. Um 21 Uhr geht es zum Startbereich und um 22 Uhr erfolgt der Start.

Donnerstag, 8. Juni 2017

In Biel angekommen

Heute war sportlich ein fauler Tag. Nur im Auto gesessen und von Weimar nach Biel gefahren. Dann im Hotel eingecheckt und schließlich die Startunterlagen abgeholt. Danach habe ich meinen Lauffreund Stefan und seine Frau getroffen. Nett beim Italiener zusammen gegessen. Morgen ist es soweit!

Mittwoch, 7. Juni 2017

Biel simuliert

Erster Urlaubstag. Ganz normal um 5 Uhr aufgestanden und gegen 7 Uhr zu McFit. Danach noch 10 KM auf dem Tempelhofer Feld gelaufen. Gedanklich Biel durchgegangen. Ich kenne die Strecke schon richtig gut. Welche Pace will ich laufen? Welche Zeit stelle ich mir vor? Welche Klamotten ziehe ich an? Wie ist das Wetter? Welches Equipment brauche ich dabei? Am wichtigsten....welche Schuhe ziehe ich an? Spannende Fragen, die ich mir Zug um Zug beantwortet habe. Ziel wird es sein, um 12 h zu laufen. 7 Minuten bis 7.30 Minuten pro KM plus kürzere Pausen an den Verpflegungsstationen. Kein Rucksack, keine schweren Sweatshirts. Eine dünne Jacke um die Hüfte, eine Gürteltasche für Handy und Nachtlampe, kurze Laufsachen an, meine Polar RCX5 plus GSM, dazu meine Kinvara 7. Alles aufgeladen. Yep, we could go. 10 KM heute in 59:50 Minuten.

Dienstag, 6. Juni 2017

Platt & lustlos

Nach dem gestrigen 30 KM Lauf fehlte mir heute die Kraft, aber auch die Einstellung, um mittags noch ein kurzes Pausenläufchen zu absolvieren. Im Hinblick auf die 100 KM von Biel am Freitag sicher auch sehr vernünftig. So blieb es heute beim Fitnesstraining. Morgen werde ich aber noch einen kleinen ruhigen Lauf machen, bevor es dann ernst wird. Donnerstag ist Ruhetag! Ich freue mich schon auf diese wundervolle Strapaze!

Montag, 5. Juni 2017

Ich bin dann mal ultra...

Letzter größerer Test für Biel. Tolles Wetter. 18 Grad, sonnig, bewölkt, kaum Wind. Fühle mich gut. Wollte heute einen halbwegs längeren Lauf flotter als Bieler Tempo absolvieren. In Biel werde ich um 7.30 Minuten pro KM gehen, mit Pausen soll es sich dann bei 8 Minuten pro KM einpendeln. Heute wollte ich es etwas schneller haben. Wieder auf den Mauerweg bei Neukölln gelaufen und dort gut 24 KM absolviert. Dann ging es noch 6 KM durch Neukölln. Wirklich cool. 30 KM in 3:06h Jetzt folgen nur noch kleinere Läufe. Mittwoch wird gepackt und Donnerstag geht es nach Biel.

Sonntag, 4. Juni 2017

Bieler Woche

Morgen startet die Bieler Woche. Ich fühle mich deutlich besser als im letzten Jahr. Diese Woche hatte ich mir 103 KM vorgenommen und habe das Ziel mit 108 KM sogar übertroffen. Heute bin ich bei ständigem leichten Nieselregen 17 KM übers Tempelhofer Feld gelaufen. Bieler Tempo, insgesamt habe ich 2:00:30h gebraucht. Was habe ich mir in Biel vorgenommen? Nun, die 16h Schmach vom letzten Jahr ausmerzen, ganz viel Spaß haben, die 100 KM genießen und die Zeit von 12:50h aus 2015 klar unterbieten. Jiayou! Jetzt geht es gleich ins McFit!

Samstag, 3. Juni 2017

Lauf ich oder lauf ich nicht...

Laufmüde. McFit reichte mir heute. 2 x entschied ich mich heute für einen Pausenlauf, 2 x dagegen. Das kommt lustig, weil ich unsere Security bitte, mich dann am Personaleingang herauszulassen. Ja, nein, ja, nein. Dann einen kurzen Wettercheck vorgenommen, hej, sieht gut aus, 18 Grad, trocken, ab und zu leichte, sanfte Nieselschauer, komm, Pausenlauf, andere Gedanken hegen, abschalten für den Moment, relaxen, okay, Security, bitte herauslassen, ja, sind Sie wirklich sicher? Yes! 5 KM in 36:30 Minuten. Morgen wird es wieder mehr. Nur noch wenige Tage bis Biel. I like it!

Freitag, 2. Juni 2017

60 KM in den Beinen

Morgens nur schwerfällig aus dem Bett gekrochen, aber letztlich doch zu McFit gefunden und 75 Minuten locker trainiert. Mittags habe ich mir nur etwas die Beine vertreten, denn vielmehr ging mit meinen müden Beinen nicht. 6.5 KM in 45:25 Minuten.

Donnerstag, 1. Juni 2017

60 KM Mauerweg - gelungener Test für Biel

Freier Tag. Es klappte weitgehend auch so, wie ich es geplant habe. Um 5 Uhr aufgestanden, gegen 7 Uhr losgelaufen. Ein Test für Biel sollte es werden. 60 KM am Mauerweg entlang. So wie letztes Jahr, als ich erst den Test vermasselte und dann auch die 100 Meilen von Berlin. Auch beim Test zu warm angezogen, mit einem viel zu schweren Rucksack unterwegs. Nach knapp 30 KM habe ich damals abbrechen müssen. Dieses Mal hatten wir später auch gut 25 Grad und ich hatte außer einen kleinen Flasche Wasser nichts dabei. Von zuhause lief ich ein paar KM bis zum Dammweg, wo ich in Neukölln auf den Mauerweg gelangte. Immer weiter, laufen, laufen, laufen. In Richtung Rudow, Schönefeld, Waßmannsdorf, am Teltowkanal entlang, dann Großziehen und Lichtenrade, wo ich den Mauerweg zunächst verließ, um bei meiner Lieblingsbäckerei 2 Stückchen Wohnkuchen zu verdrücken und v.a. um Wasser zu trinken. Nach kurzer Zeit ging es wieder auf den Mauerweg zurück. Immer im 7er bis 8er Pace pro KM. Fühlte mich wirklich gut. Es ging nach Lichterfelde und schließlich nach Teltow. Von dort aus nach Zehlendorf und Kleinmachnow. Nach 60 KM und 7:24h später war ich in Potsdam und am S - Bahnhof Griebnitzsee. Bei Edeka erst mal Wasser gekauft und getrunken. Insgesamt fühlte ich mich prima, okay, es wäre ja noch ein kleiner Marathon fällig gewesen. Dennoch glaube ich fest, dass ich noch besser vorbereitet bin als vor 2 Jahren. Da lief ich Biel in 12:50 h, war hinterher allerdings völlig platt. Ich bin davon überzeugt, dass ich es dieses Jahr schneller hinbekommen werde. Von den 16h im letzten Jahr will ich mal gar nicht sprechen. Anyway, Montag werde ich noch einmal testen. Vielleicht etwas weniger, schließlich ist Biel ja schon in einer Woche. Jiayou!

Mittwoch, 31. Mai 2017

Ruhe vor dem Sturm

Morgen nehme ich mir einen freien Tag und werde mich in die Generalprobe für Biel stürzen. Das heißt, ich muss mehr als 40 KM laufen und möglichst Wettkampfbedingungen schaffen, also früh aufstehen und loslaufen. Ich bin gespannt, ob das alles so klappt, wie ich es mir vorgenommen habe. Nach meinem Plan werde ich überwiegend auf dem früheren Mauerweg laufen, also in Neukölln starten. Heute daher nur 75 Minuten Fitness und 5 KM in ruhigen 36 Minuten.

Dienstag, 30. Mai 2017

100 Meilen - Chance zur Rehabilitation

Biel laufe ich in wenigen Tagen, den Thüringen Ultra will und werde ich meistern. Herausforderungen, auf die ich mich riesig freue. Irgendwie war ich traurig, dass ich keine Gelegenheit habe, die 100 Meilen Schmach vom letzten Jahr hier in meiner Heimatstadt auszumerzen, denn nach wenigen Tagen waren alle Startplätze vergeben und ich kam auf die Warteliste. Monatelang tat sich nichts. Nun, heute kam per Mail die Nachricht, dass ich nachrutschen kann. Ich kann, will und werde die Chance nutzen und im dritten Anlauf diese Distanz endlich meistern. Kann es kaum noch erwarten. Yeah. Heute entspannter langsamer Pausenlauf bei mehr als 30 Grad... 5 KM in 37 Minuten.

Hotel für Biel vergessen...

Unglaublich. Schon vor fast einem halben Jahr hatte ich mich mit diesem Thema befasst und meines Erachtens die Reservierung veranlasst. Irgendwie kam aber nie eine Resonanz. Am Wochenende hatte ich deswegen fast einen Albtraum. Meine Befürchtungen haben sich bestätigt. Es lag nichts vor und das Hotel hatte auch nichts frei. Nun ja, es gibt ja verschiedene Alternativen. Gleich gebucht und mir die Bestätigung gut abgelegt. Noch knapp 10 Tage....

Montag, 29. Mai 2017

Harte Bedingungen

Morgens war ich wieder 90 Minuten im McFit und habe ein mittelschweres Training absolviert. Abends wollte ich noch meinen Plan erfüllen und einen 10 KM Lauf machen. Selbst am Abend hatten wir noch 29 Grad. Erstmalig seit vielen Monaten hatte ich wieder meinen Pulsgurt um. Eigentlich hatte ich nur bestenfalls eine 6.15er Pace geplant, aber einmal wollte ich nur eine Stunde Zeit investieren und zweitens die Auswirkungen unterschiedlicher Tempi auf die Frequenz prüfen. Nachdem der erste KM im 6er Pace gelaufen war, wurde ich schneller. Der schnellste KM wurde in 4:57 Min. gelaufen und bei der Hitze ging die Frequenz sofort auf 160, habe ich sonst bei 4.30er Pace. Bei dem Wetter heißt es vernünftig zu sein und nicht zu überpacen. Insgesamt 10 KM in 53:00 Minuten.

Samstag, 27. Mai 2017

Lektionen

Was ist mir durch den frühen Tod meines Kollegen noch einmal massiv klar gemacht worden? Nun, sorge in erster Linie dafür, dass du selbst glücklich und mit dir selbst im reinen bist. Nicht egoistisch oder narzisstisch, sondern lebe für dich. Schaffe dir ein Umfeld, dass dich glücklich macht. Läuferisch hat mir mein Marathon wieder meine Ungeduld aufgezeigt. Das muss ich abstellen. Mich nervte wieder, dass ich Gefahr lief, länger als 5 h zu brauchen. Mit 4:43h und einer 6.45er Pace war ich zu schnell unterwegs. Ich brauche noch einen langen Lauf, den ich in 7.15er Pace, also im Bieler Tempo absolviere. Heute startete der Tag super, 14 Grad, Sonnenschein, blauer Himmel, das geilste Laufwetter. Nicht ins Studio, sondern raus aufs Tempelhofer Feld. Manchmal täuscht man sich im eigenen Tempo. Ich glaubte, flott gestartet zu sein und erschrak dann über eine Zwischenzeit von 6:39 Minuten für den ersten KM. Danach gab ich mir mehr Mühe. 10 KM in 56 Minuten. Yes, ich arbeite heute nur einen halben Tag. Heute Abend freue ich mich über Dortmunds Pokalsieg gegen Eintracht Frankfurt.

Freitag, 26. Mai 2017

Trauer

Der plötzliche und unerwartete Tod erschüttert immer, rüttelt wach, lässt die Lebens - Prioritäten wieder klarer erscheinen. Mittwoch verstarb ein mir gut bekannter GF - Kollege völlig unerwartet. Hatte in 2012 sehr intensiv mit ihm zusammengearbeitet. Sein Tod machte mich fassungslos und sprachlos. Ein extrem feiner und liebenswerter Mensch, höflich, immer nett und freundlich, kompetent. Auch wenn wir uns danach nicht mehr oft sahen, blieb die gemeinsame Wellenlänge bestehen. Es gibt solche Menschen. Sie bleiben immer Freunde. Es war mir eine Ehre, dass ich dich kannte und einen Teil des Weges mit dir gegangen bin. Sowohl Fitness als auch Laufen diente heute nur der Ablenkung. 5 KM in 37 Minuten.

Donnerstag, 25. Mai 2017

Vatertagsmarathon

Es wird langsam ernst, Biel kommt immer näher. Was lag da näher, als heute auf dem Tempelhofer Feld die Marathondistanz zu absolvieren. Zieltempo eigentlich zwischen 7.00 und 7.30 Minuten pro KM. Das fiel mir wie immer schwer und so war ich letztlich wieder zu schnell unterwegs. Auf dem Tempelhofer Feld war die Hölle los. Viele Sportler, aber auch viele Jugendliche, die sich anlässlich des Herrentages mal ordentlich volllaufen ließen. Das Wetter war zum Laufen gut, zwar 17 Grad, aber bedeckt und windig. Klappte alles ganz gut und so trabte ich locker 42.2 KM in 4:43h. Jiayou.

Mittwoch, 24. Mai 2017

Wenn du denkst, es geht nichts mehr...

Wenn du denkst, es geht nichts mehr...dann geht doch mehr, als du denkst. So ging es mir heute im McFit. Morgens noch müde und schlapp traute ich mir nicht wirklich viel zu. Ging dann besser als gedacht und auch hier kam, ähnlich wie beim Laufen, die Lust beim tun. Packte mir beim Bankdrücken noch ein paar Kilos drauf und schaffte tatsächlich 5 x 3 St. mit 75 KG. Das Monatsziel von 80 KG brachte ich 1 x hoch, war zu dem Zeitpunkt aber auch schon platt. Wenn du allein trainierst, dann solltest du deine Grenzen noch besser kennen. Wäre doch peinlich...würde ich hilflos unter meiner Hantelstange liegen und müsste entkräftet und mit leiser Stimme um Hilfe rufen.... Mittags war ich dann noch entspannt joggen. 8 KM in 52 Minuten. Morgen will ich ausschlafen und dann laufen, laufen, laufen...

Dienstag, 23. Mai 2017

Unfreiwilliger Spurt statt Jog

Morgens im McFit trainiert, mittags nicht zum Laufen gekommen. Abends nach Feierabend wollte ich, aber es kam ein Unwetter auf. Es wurde plötzlich extrem stürmisch und es begann kräftiger zu regnen. Statt 5 - 10 KM Jogging spurtete ich die 300 Meter von meinem Tiefgaragen - Stellplatz zu unserem Wohnhaus. Morgenwird wieder etwas mehr gelaufen.

Montag, 22. Mai 2017

3 x Sport heute

Verdrehte Welt. Wollte eigentlich ganz früh aufstehen und einen längeren Lauf machen. Irgendwie kam ich nicht schnell genug aus den Federn. Es reichte dann zumindest zu 90 Minuten Training bei McFit. Mittags ging es dann zu einem herrlich lockeren Pausenlauf. Traumhaftes Wetter. 22 Grad, fast windstill, trocken. 5 KM in 31 Minuten. Abends bin ich dann noch einmal raus aufs Tempelhofer Feld. Viele Menschen waren hier wieder aktiv bzw. genossen das wundervolle Wetter. Ich wollte noch einmal 10 KM etwas flotter laufen. 2 KM locker eingelaufen, dann folgten 5 KM in 23:35 Minuten und schließlich flottes auslaufen. Insgesamt 10 KM in 50:15 Minuten.

Samstag, 20. Mai 2017

Zielfoto

Derzeit habe ich mein Zielfoto vor Augen, egal ob im Markt, beim Laufen oder beim Fitness. Sieh und visualisiere, was du erreichen willst und dann arbeite konsequent und zielorientiert darauf hin. Es gibt leider keine Abkürzungen. Klar, du kannst mit speziellen Trainings und Übungen effizienter sein, aber ohne einen minimalen Zeit - Kraft und Mitteleinsatz funktioniert es nicht. Oder wie mein Vater immer sagte "von nichts kommt nichts". Heute 90 Minuten McFit und 8 KM Jogging durchs schöne Zehlendorf in 55 Minuten. Enjoy and relax.

Freitag, 19. Mai 2017

Hitze & Uhr

Mann, war das heiß heute. Morgens noch 90 Minuten im McFit trainiert. War noch okay. Mittags allerdings wollte ich noch wenigstens 5 KM laufen. Wollte eigentlich 5er Pace machen. Dem standen allerdings der gestrige 30 KM Lauf und die heutige Hitze im Wege. Mir war klar, dass das nur ganz relaxed erfolgen würde. Also bin ich nur mit der obligaten Apple - Watch gelaufen. Geguckt habe ich erst zum Schluss. Ganz langsam, fast nur Zeitlupentempo. 5.5 KM in 38 Minuten.

Donnerstag, 18. Mai 2017

30 KM - platt

Was für ein Tag! Freizeit, Sonne, 25 Grad. Einfach schön. 30 KM in 6er Pace wollte ich heute machen. Vorbereitung für Biel. Erst einmal ausgeschlafen, dann Kaffee und schließlich ging es los zum Tempelhofer Feld. 4 Runden waren zu absolvieren. Nach 3 KM hatte ich gerade eine Durchschnittspace von 6.30 Minuten pro KM und musste etwas beschleunigen. Bei KM 10 lag ich dann im angestrebten Schnitt und fühlte mich wirklich gut. Nach KM 20 war ich bereits bei 5.51 Minuten pro KmM im Schnitt. Dann wurde es wärmer und wärmer. Bei 15 Grad war ich gegen 9.00 Uhr gestartet und mittlerweile hatten wir bereits 24 Grad. Die letzten KM wurden mir zur Qual. Ich schaffte es noch nicht einmal, meinen Schnitt zu halten. Ich rutschte sogar noch über die 6er Pace. 30 KM in 3:00:40 Stunden.

20 jähriges Jubiläum

Es war eine der wichtigsten Entscheidungen in meinem Leben und vor allem eine der wichtigsten und größten Taten. Und trotzdem hatte ich es vergessen und übersehen. Am 27.03.1997 hörte ich auf zu rauchen. 7 Jahre hatte ich es immer mal wieder versucht und war auch immer wieder gescheitert. Kaugummis, Pflaster, reduzieren, nichts half. An dem Abend des 27.03.1997 schmiss ich spontan die Schachtel mit ca. 10 Zigaretten plus Feuerzeug weg, nachdem ich gerade die letzte Zigarette geraucht hatte. Ich erinnere mich daran, als sei es erst gestern gewesen. Ich war damals bei Castorama in Wildau. Abends verließ ich den Markt und hatte auf dem Parkplatz noch mal eine Zigarette geraucht. Kam so über mich, zusammen mit dieser absoluten Entschlossenheit. Es war nicht einfach für so einen Kettenraucher das durchzuhalten, aber ich habs gepackt. Nichts konnte mich abhalten, weder Stress, Schmerzen, Entzugserscheinungen, Gewichtszunahme....

Mittwoch, 17. Mai 2017

So geht Sommer...

Was für ein Tag?!! So langsam aber sicher kommt der Sommer. Heute hatte ich einen sehr arbeitsreichen harten Tag. Nahezu ohne jede Pause. Also ging ich etwas früher und traf um kurz nach Acht zuhause ein. Kurzerhand die kurzen Sportsachen angezogen und ab zum Tempelhofer Feld. Unglaublich, wie viele Menschen dort die großen Rasenflächen säumten. Central Park Stimmung, Picknick Stimmung. 25 Grad, leichter, angenehmer Wind, hell, blauer, leicht bewölkter Himmel. Fast alle guter Laune. Jogger, Runner, Walker, Biker, Skater... Feierer, einfach fantastisch. Ein Lauf zum Genießen. 10 KM in 58:30 Minuten. Juchhu, morgen habe ich frei...

Dienstag, 16. Mai 2017

Mal ganz ruhig...

Nach den strapaziösen 25 KM vom Sonntag brauchte ich gestern wirklich mal einen Ruhetag, einen total sportfreien Tag. Heute habe ich nach sogar 2 fitnessfreien Tagen im McFit 90 Minuten ordentlich Gas gegeben. Mittags raffte ich mich dann noch zu einem kurzen 5 KM Lauf auf. Entspannt und ruhig durch Zehlendorf. Die Beine noch relativ schwer. Mehr ein Spaziergang. 5.3 KM in 37 Minuten.

Montag, 15. Mai 2017

Bilder BIG 25

Heute totaler Ruhetag. Nur Arbeit und abends auf der Couch chillen. No sports! Listen to your body!

Sonntag, 14. Mai 2017

BIG 25 - fast gut!

Vorweg: Gut genug, um auch im nächsten Jahr wieder dabei sein zu wollen. Einfach eine geile Strecke. Vom Olympiastadion über Siegessäule, Brandenburger Tor, Unter den Linden, Leipziger Str., Ku'damm zurück zum Olympiastadion. Einfach auch ein geiles Wetter. Mit sonnigen 22 Grad schon fast zu warm. Entsprechend oft kam heute der Rettungswagen, um diverse Gestrandete zu versorgen. Die Orientierung im Startbereich fiel leicht, die Umgebung Olympiastadion war einfach super. Ich weiß nicht, wie viele Tausende letztlich an den verschiedensten Wettbewerben teilnahmen, aber es wurde eng, erst einmal auf den ersten KM, wo die Strecke einfach zu eng war. Es kam sogar zu Stau und Stillstand. Alle 5 KM gab es nur Verpflegungsstände. Bei den Temperaturen zu wenig und vor allem kamen die Versorger nicht mit dem Nachschenken nach. Noch schlimmer war es dann im Ziel, wo die Läufer lange anzustehen hatten. Da habe ich lieber nichts genommen und blieb durstig. Ansonsten ein Lauf, der Spaß bereitete. Ich hatte nie das Gefühl, erschöpft zu sein und lief locker durch. 25 KM in 2:14h! Besonders toll war der Einlauf ins Berliner Olympiastadion, v.a. wenn du durch den Stadiontunnel auf die Bahn läufst und die letzten 400 Meter noch mal versuchst, richtig schnell zu laufen!

Auf dem Weg

Schon cool. Jetzt bereits 16 Grad, 20 sollen es werden. Fühlte mich nicht perfekt, etwas aufgeregt. Kam erst spät ins Bett! Nach dem leichten Frühstück geht es besser. Vorfreude kommt auch. Tolle Strecke. War vor 19 Jahren das letzte Mal dabei! Damals lief ich 2.35h! Ziel heute: unter 2:10h zu bleiben! Bin gespannt!

Samstag, 13. Mai 2017

Der Tag davor

Heute war nur etwas Fitness angesagt und mittags ein kurzer, extrem ruhiger 5 KM Lauf in 7.15er Pace. Nur zum durchatmen, sacken lassen, wie ein Spaziergang. Morgen endlich der BIG 25 Lauf. Bin gespannt und freue mich darauf. Bin ihn schon vor 19 Jahren gelaufen. Mein erster längerer Lauf. Damals in 2:35h. Ich denke, dass ich das dieses Mal auch fast 20 Jahre später deutlich schneller schaffe. Wetter soll schön werden. Let us see!

Freitag, 12. Mai 2017

Hindernis - Biking

Bin heute zwar früh genug aufgestanden, hatte aber dennoch keine Lust zu McFit zu gehen. Auch Laufen wollte ich nicht, denn schließlich steht am Sonntag der BIG 25 an und ich habe mir einen flotten Lauf vorgenommen. Mindestens eine 5.20er Pace will ich im Schnitt über die 25 KM Strecke packen. Also nur Fahrrad heute, aber das hat es ja durchaus in sich, zumindest hier in der Stadt. Da das Wetter so schön werden soll, wählte ich heute einen längeren Weg zur Arbeit. Rund 22 KM. Es war allerdings mit 8 Grad noch etwas frisch. Es gleicht wirklich einem Hindernis - Parcour. Leute, die auf Fahrradwegen laufen, diese blind überqueren, weil der Bus gerade kommt. Autotüren, die unmotiviert und v.a. unerwartet geöffnet werden uvm. Es ist immer sehr spannend. Mittags bin ich dann noch einmal 10 KM zum Kudamm und wieder zurück, um meine Startunterlagen für den BIG 25 bei Karstadt Sport abzuholen. Habe ich dann auch gemacht. Insgesamt werden es mit Rückweg dann heute fast 60 KM Biking. Ist doch auch mal ok. Mittags waren es dann mal locker 21 Grad, da macht das Radfahren dann richtig Spaß, auch wenn eine Fahrt am Kudamm volle Konzentration erfordert....

Donnerstag, 11. Mai 2017

Pumpen

Heute freier Tag. Bevor die Hausarbeit folgte, kam erst mal der Sport. Gleich früh morgens ab zum McFit und 90 Minuten pumpen. War wie immer cool. Du siehst fast immer die gleichen Typen um diese Zeit. Vielfach auch Leute, denen du nicht ansiehst, dass sie regelmäßig ins Fitnessstudio gehen und die ein einstündiges Studium mit 30 Minuten Training und 30 Minuten quatschen verbringen. Na ja, wer weiß, wie die ohne Fitness aussehen würden. Fast am Ende des Trainings stand ein Trainer mit einem anderen Kunden zusammen und erwähnte auch diese Typen. Er amüsierte sich auch über die Kiddies, die mehr Zeit mit Selfies als mit Training verbringen würden. Noch wichtiger, er zeigte dem Kunden verschiedene Übungen, was für mich auch gut war. Aber er hat Recht, ich komme, um zu pumpen, zu rackern, nur kurze Verschnaufpausen, rackern ist angesagt. Nach einer kurzen Pause bin ich auch noch langsam gelaufen. 16.5 KM auf dem Tempelhofer Feld und im Volkspark Hasenheide. 1:45h, völlig easy und entspannt bei echtem Traumwetter. Fast 18 Grad. Blauer Himmel. Fantastisch. Jetzt steht Hausarbeit an.....