Sonntag, 22. Oktober 2017

Komfortzone

Wer Erfolg haben will, der muss seine Komfortzone verlassen wollen und können. Möglichst oft und gut ausbalanciert zwischen sich fordern und erholen. Der erste Erfolg ist es beim Laufen, wenn man es überhaupt tut, egal wie lange, egal in welchem Tempo. Machen, einfach machen. Der zweite Erfolg stellt sich ein, wenn du es zudem in einer Weise machst, die dich verbessert, weil sie dich aus deiner persönlichen Komfortzone heraus bringt. Das mache ich dann wie heute. Ich quäle mich am Sonntag um 6.00 Uhr aus dem Bett und laufe um 7 Uhr los. Zunächst einlaufen und warmmachen im 7er Pace. Meine persönliche Komfortzone verlasse ich, wenn ich schneller als 5.48 Minuten pro Kilometer laufe. Das muss ich tun, denn nach 2 KM im 7er Tempo liege ich weit zurück und muss zwischen 5.00 Minuten pro Kilometer und 5.45 Minuten pro Kilometer laufen, um noch die angestrebte Durchschnittszeit zu erreichen. Spaß durch Abwechslung und Steigerung. Raus aus der Komfortzone. Just the heck do it. Wunderbar herbstlicher Sonntagslauf auf dem Tempelhofer Feld. 11 KM in 1:03h.

Samstag, 21. Oktober 2017

Zwing dich zur Pause

Wie nach jedem Geschäftsjahr ergeben sich neue Herausforderungen und ein immenser Arbeitsdruck ist die Folge. Wie immer stelle ich mich dieser Herausforderung gerne. Kommst du dann nach 3 Tagen zudem zurück, empfängt dich eine Tonne unbearbeiteter Emails, der Schreibtisch ist voll, unendlich viele Dinge sind zu kommunizieren uswusf. Wie immer habe ich heute auch nur einen Bruchteil davon bewältigt und gemäß First things first zunächst mal mit meinen Menschen gesprochen. Trotzdem bin ich mittags oder besser am späten Nachmittag 5 KM gelaufen. Die genau 29 Minuten mussten sein. Sport erfrischt und gibt dir neue Power!

Freitag, 20. Oktober 2017

Restalkohol

Was für eine Party nach der nationalen GF - Tagung. Löwenbräukeller, gutes Essen, Live Band, danach Adel Tawil. Alkohol in Strömen, saufen bis die Borke kracht. Angefangen mit Rotwein, dann Bier, Weißwein, wieder Bier... Gerettet hat mich wahrscheinlich nur, dass ich zur Musik gut 3 Stunden getanzt habe und auch gut gegessen habe. Mit genug Promille ging es dann um 4 Uhr ins Bett. Wecker habe ich irgendwann ausgedrückt, um nur noch kurz zu schlummern. Cool, wenn du um 8.30 Uhr Treffpunkt an der Hotel Rezeption hast, damit du mit 2 Kollegen zusammen zum Flughafen fährst und wach wirst...auf die Uhr schaust....und die Uhr genau 8.30 Uhr anzeigt. Um 8.35 Uhr rief der Kollege dann an. Da war ich schon dabei, die Klamotten in den Koffer zu schmeißen.... Um 8.37 Uhr war ich unten. Unrasiert, ungeduscht, nicht mal die Zähne geputzt.... Nachmittags bin ich trotz nach wie vor vorhandener leichter Verkaterung zum Tempelhofer Feld, um noch ein extensives Hündchen zu drehen. 10 KM in 59:20 Minuten. Auf in ein neues Geschäftsjahr mit anspruchsvollen beruflichen und sportlichen Zielen.

Mittwoch, 18. Oktober 2017

Slow but Listen to your Body

Toller Tag, aber ich kam nur mühevoll aus dem Bett. Magen unruhig wie immer wenn große Ereignisse bevorstehen. Heute Nachmittag geht es nach München, wo wir morgen den Unternehmensgewinn und die finalen Ergebnisse unserer Märkte mitgeteilt bekommen. Ich bin zwar meistens ein cooler Typ, aber das stecke ich auch nicht völlig unbemerkt weg. Aber vor dem Abflug kam erst einmal ein ruhiger Lauf bei traumhaftem Wetter auf dem Tempelhofer Feld. Die ersten Meter bestätigten mir meine unzureichende eher schlechte Verfassung. Bei 7.30er Pace ging meine Herzfrequenz hoch bis 140 und 144. Okay, listen to your Body, also ganz langsam, fast wie spazieren gehen. Weiter ging es im 7.30er pace. Fast alle anderen Läufer huschten flott an mir vorbei. Die Frequenz normalisierte sich flott und ging auf angemessene 115 bis 120 zurück. Angenehmer und besinnlicher Lauf. 17 KM in lahmen 2:05h. Auf nach München.

Dienstag, 17. Oktober 2017

Keine Apple Watch mehr!

Seit mehr als 2 Jahren trage ich ohne Pause meine Apple Watch. Vor gut 3 Tagen traf meine neue Fitness - und Laufuhr ein. Die Polar M430. Damit kann ich meine Fitness - und Lauftrainings noch besser auswerten. Andererseits wollte ich auf meine Apple Watch nicht verzichten. Also trug ich beide Uhren... den ganzen Tag... Etwas eigenartig bzw. eigenwillig. Nun galt es eine Entscheidung zu fällen. Bin ich ein Smart Watchler, der sämtliche Informationen auch auf die Apple Watch übertragen bekommen muss, also die Präsenz und Erreichbarkeit immer weiter optimiert oder bin ich in erster Linie Fitness - Watchler. Na ja, in erster Linie bin ich Sportler, der jede sich bietende Gelegenheit nutzt, um sie in Bewegung und Messung umzusetzen. Auf Nachrichten kann ich denn mal verzichten ... zumindest für die Momente der sportlichen Betätigung. Also...schweren Herzens... irgendwann bricht jede Serie und etwas Neues fängt an. Nun liegt die Apple Watch vor mir und bald findet sie vielleicht ein neues "Herrchen". Mit der Polar M430 ging es in der Pause auch quer durch Zehlendorf. Bei unglaublich traumhaften Laufbedingungen. 5 KM in 29:55 Minuten. Nur noch 10 Tage bis zum Frankfurt Marathon. Jiayou!

Montag, 16. Oktober 2017

4:12h Dauer?

Ich bin immer noch total begeistert von der Polar M430 und dem Auswertungsprogramm. Die Uhr misst nicht nur alle Daten, sozusagen am Handgelenk, Laufen, Radfahren und Fitness und einiges mehr. Ich erfasse, analysiere und noch besser kann Marathonpläne integrieren. Was fehlt ist lediglich die Erfassung der Schuhe. Das zwingt mich dazu, ein weiteres Programm zu führen, was allerdings nicht allzu aufwendig ist.Jetzt werde ich erst einmal den Frankfurt Marathon absolvieren und dann starte ich mit einem Polar Plan die Vorbereitung für den Bienwald Marathon im März. Interessant ist dabei, dass ich gar keine Zielzeit angeben sollte. Anhand der IST - Daten ermittelt das Programm realistische Zieldaten. Finde ich nicht schlecht, d.h. anhand der wenigen bisher im Oktober erfassten Informationen erwartet das Programm eine Zeit von 4:12h für die Marathonstrecke. Ich denke, dass sich das im Laufe der kommenden Wochenergebnisse ändern wird. Momentan halte ich das aber für realistisch, wenngleich ich in Frankfurt definitiv versuchen werde, die 4h zu unterschreiten. Heute lief ich nachmittags lockere 5 KM in 29 Minuten. Polar makes fun!

Sonntag, 15. Oktober 2017

Feelings

Laufen vermittelt verschiedene Glücksgefühle und Momente.Es ist immer wieder schön, wenn du auf der Couch sitzt und dich an deinem Kaffee festklammerst, weil du dich noch müde und schlapp fühlst. Unbezahlbar der Moment, wenn du dich selbst an die Kandare nimmst und losgehst. Gut, dass ich es heute getan habe. 12 Grad, sonnig, noch einsam und etwas frisch auf dem Tempelhofer Feld. Feuchtigkeit und leichter Nebel an einigen Stellen, wunderbare frische Luft.Ein wunderbarer Tag zeichnet sich ab. Mit meiner neuen Laufuhr von Polar läuft es sich wunderbar. Die Auswertung über Polar Flow ist auch super, inklusive integriertem Marathonplan. Wunderbar auch die Funktion "nacherleben" wo anhand von Google Earth Daten dein Lauf nachgestellt wird. Freue mich schon auf meine Bilder vom Frankfurt Marathon. Heute 10 KM in 57:30 Minuten. Enjoy the Day.

Samstag, 14. Oktober 2017

Polar M430 - einfach geil

Manchmal bin ich noch wie ein Kind. Insbesondere wenn ich mich auf neue Sachen freue. Seit Tagen freue ich mich wie ein kleines Kind auf meine neue Sportuhr M430 von Polar. Für ein gezieltes Training brauche ich die Vernetzung, eine qualifizierte Aufzeichnung und Analyse, möglichst einen z.B. über Polar Flow erstellten und integrierten Laufplan für den Bienwald Marathon im März 2018 und v.a. eine einfache Herzfrequenzmessung, also über das Handgelenk. Heute kam das kleine Paket endlich an und nichts ist toller, als wenn die eigenen Erwartungen noch bei weitem übertroffen werden. Dies zeigte sich sofort in dem Probelauf, den ich dann während der Mittagspause absolvierte. Einfache Handhabung, v.a. wenn man Polargeräte kennt. Über die Polar Homepage respektive Flow lässt sich nicht nur alles aufzeichnen, sondern es lassen sich auch bequem die Uhreinstellungen modifizieren, bzw. die Ansichten der benötigten Profilfeatures (Tempo, Dauer, Herzfrequenz usw.). Große Klasse bei tollem Laufwetter. Passte alles zusammen. 6.5 KM in 38:15 Minuten. Die Uhr ist auch für Radfahren, Fitness usw. geeignet. Ich bin begeistert.

Freitag, 13. Oktober 2017

Ich glaube, ich kenne da eine Abkürzung...

Ich kenne eine Abkürzung ist gut. Das spart Zeit. Abenteuer, zumindest aber Umwege, fangen meist mit dem Satz an "ich glaube, ich kenne da eine Abkürzung...". Gemäß der Devise, mache ab und zu etwas, was du vorher noch nie gemacht hast, gehe an Orte, die du vorher noch nie gesehen hast, iss Sachen... usw., wollte ich heute mal eine andere Route mittags laufen, von der ich glaubte, dass sie länger als meine 5 KM Hausstrecke sei und doch kürzer als meine längste Zehlendorfer Hausstrecke, die 8.5 KM lang ist. Nun ja, irgendwie habe ich mich vertan und verlaufen und kam letztlich wieder bei 8.5 KM heraus. War trotzdem schön. Tolles Wetter, toller Lauf, tolle Pause... 8.5 KM in 50:30 Minuten.

Donnerstag, 12. Oktober 2017

Herzfrequenz 150

Heute habe ich nur etwas mehr als einen halben Tag gearbeitet und war gegen 15.30 Uhr zuhause. Was liegt da näher als bei wundervollen 16 Grad schnell zum Tempelhofer Feld zu laufen und dort noch einmal 2 Runden zu drehen. Leider ist meine neue Laufuhr noch nicht eingetroffen. Also meine Polar RCX5, den Brustgurt und den GSM Sensor genommen und los. Die RCX 5 muss ich sowieso für die ganz langen Strecken nehmen, weil nur der Akku des Laufsensors gut 15 - 20 Stunden hält und damit auch locker 100 KM Strecken abgedeckt. Für mich ist immer wieder erstaunlich, wie mir doch die eine oder andere Fehleinschätzung gelingt. Oh die Muskulatur macht schlapp bzw. fühlt sich strapaziert an, vielleicht bin ich schon im Grenzbereich und muss mich schonen. Mein Blick auf die Uhr zeigte mir in dieser Situation gerade mal eine 140er Herzfrequenz an und ich hatte richtige Anstrengungen zu leisten, um die 150 zu überbieten. An die 160 kam ich erst heran, als ich die letzten 3 KM in 4.50er Pace absolvierte. 17 KM in 1:34h, entspricht einer Durchschnittspace von 5.33 Minuten pro KM. Meine Herzfrequenz lag im Schnitt bei 143, Maximum bei 163. Nur noch 2 Wochen bis zum Frankfurt Marathon, den ich in weniger als 4 Stunden laufen möchte.

Mittwoch, 11. Oktober 2017

Runtastic good bye

Seit gut 7 oder 8 Jahren arbeite ich mehr oder weniger intensiv mit Runtastic. Zumindest erfasse ich seit diesem Zeitpunkt dort meine Daten. Die App nutze ich auch für Lauf - und Fitnesseinheiten. Für das Jahr 2018 habe ich mir allerdings ein paar anspruchsvolle Laufziele gesetzt. Das erfordert gezieltes Training, das ich möglichst mit einer Uhr machen möchte. Herzfrequenzmessung einbezogen. Insbesondere Garmin, Polar und TomTom verwende ich seit Jahren und in letzter Konsequenz habe ich mit Polar die allerbesten Erfahrungen gemacht. Um den Brustgurt einzusparen habe ich mich für Pulsmessung am Handgelenk entschieden. Die Polar M430 ist meine Uhr. Wird hoffentlich bis Freitag eingetroffen sein und lässt sich simpel mit dem Auswertungsprogramm Polar Flow synchronisieren. Bei iPhone Nutzung nehme ich jetzt Polar Beat. Die App ist auch akzeptabel, habe ich beim heutigen gemächlichen 8.5 KM Lauf durch Zehlendorf in 57 Minuten ausprobiert. Und alles ist Polar. Das ist der Vorteil der Laufuhrenspezialisten. Die können auch Apps... Runtastic Laufuhren haben mich im Test nicht überzeugt. Anyway, ich kann nicht zu viele Auswertungen gleichzeitig fahren, also, hello Polar, good bye Runtastic...

Dienstag, 10. Oktober 2017

Laufen macht glücklich

Heute hätte ich viele Headlines nehmen können. Von „anstrengender Tag“, „Schweinehund mehrfach überwunden“, „Keksgeruch“ bis „doch geliefert“ und viele mehr. Letztlich bringt es „laufen macht glücklich“ am besten auf den Punkt. Morgens erschöpft und müde gewesen, keinen Sport gemacht. Anstrengender Tag, mittags keine Zeit, nach dem Meeting zu müde. Abends nach Hause, erst mal auf die Couch. Yes, dann nach wenigen Minuten doch noch aufgerafft und los.20.30 Uhr. Das macht stolz und glücklich. 13 Grad, leichter frischer Wind. Wunderbare Luft, kurze Laufklamotten an und los. Eigentlich stand ein Lauf in 5.15er Pace an. Also nicht nur um diese Uhrzeit laufen, sondern auch noch etwas flotter laufen. Leicht und locker in 6er Pace gestartet und dann KM für KM sanft gesteigert. Durch Neukölln, Tempelhof und dann vorbei am langgezogenen BUGA- Gelände. Was für herrliche Luft. Solche Läufe kannst du in 3 Worte fassen: Laufen macht glücklich! 12.5 KM in 1:06h.

Sonntag, 8. Oktober 2017

Manchmal möchte ich schon mit dir...

Schoss mir heute so durch den Kopf, der alte Gassenhauer vom immer noch aktuellen und beliebten Roland Kaiser. Immer dann wenn ich mal ansatzweise Motivationsnöte habe. Keine richtigen Probleme, weil Sport gehört so zu meinem Leben, dass schon lange ein Automatismus eingesetzt hat. Erst wenn der Körper klar signalisiert, dass es nicht geht, dann pausiere ich. Heute war aber so ein Tag, wo ich gerne mal mit jemandem zusammen gelaufen wäre. Der dich dann dazu bringt, z.B. ein höheres Tempo zu gehen. Dir quasi in den Hintern tritt, wenn du zu langsam wirst oder müde bist. Oder einfach mal quatscht beim langsameren Lauf. Na ja, musste wieder Selbstgespräche führen und mir bei KM 15 selber in den Hintern treten, als es zu langsam wurde. Schön ist am Tempelhofer Feld, dass du immer Läufer hast, wo du sozusagen virtuell mitlaufen bzw. dich einklinken kannst. Sozusagen unfreiwillige Tempomacher, hehe. Derzeit überlege ich, ob ich mir irgendwann in näherer Zukunft eine neue Laufuhr gönne, die an ein ordentliches Laufprogramm gekoppelt ist. Sympathisiere derzeit mit der Polar M430. Heute waren es 26 KM in 2:41h.

Samstag, 7. Oktober 2017

Einsam im Regen

Wie romantisch, haha. Etwas düster und regnerisch der Tag. Sanfter, leichter Nieselregen. Nicht wirklich hinderlich, gut zum Einkaufen. Entsprechend ordentlich verläuft unser Tag im Markt. Gute Geschäfte, Vorgeschmack auf Weihnachten. Nachmittags bin ich natürlich laufen gewesen. Besser als essen. Ich mag diesen ganz leichten und sanften Nieselregen, eigentlich eher wie leichter Nebel. Du wirst gar nicht richtig nass. Läufst gemütlich und hängst deinen Gedanken nach. Einfach entspannend. Frisch für die zweite Hälfte des Arbeitstages. 8.5 KM in 56 Minuten.

Freitag, 6. Oktober 2017

Normales Herz...

Gestern hatte ich in der Tat sehr großes Glück, denn ich lief sozusagen vor dem Orkan her. Heute war es noch recht windig und ab und zu gab es einen Nieselschauer, aber das hinderte mich nicht am laufen. Ganz gemütlich, nur ein Pausensnack. 5 KM in 34:40 Minuten. Morgens war ich nach dem Fitnessstudio und vor der Arbeit noch beim Herzspezialisten. Mein Hausdoktor glaubte anhand seiner EKG - Aufzeichnungen ein vergrößertes Herz erkannt zu haben, was bei einem sportlich angehauchten Menschen nichts besonderes wäre. Also das dritte Belastungs - EKG in wenigen Wochen. Langer Rede kurzer Sinn. Wieder Bestwerte abgeliefert und alles ist normal und bestens. Nicht einmal ein vergrößertes Herz habe ich...

Donnerstag, 5. Oktober 2017

Wetter passt doch immer...

Der Spruch passt sicher in 99.0 % aller Fälle. Ein Lauf geht immer im Laufe eines Tages. Ich laufe jetzt seit mehr als 20 Jahren und bin vielleicht 5 - 6 x unangenehm überrascht worden. Es lohnte sich immer bzw. ich wurde fast immer belohnt. Heute auch. Unwetterwarnung in Berlin und Brandenburg. Morgens starker Regen. Mittags dito. Am frühen Nachmittag bin ich dann 5 KM gelaufen. Fragte mich, wofür die ganze Aufregung? War ein leichtes Windchen. Ich habe schlicht Glück gehabt. Kaum zurück setzte der Sturm ein. Wow. Den Wind im Rücken und ich hätte den Berlin - Marathon im Weltrekordtempo mitlaufen können... Heute 5 glückliche KM in 31:15 Minuten.

Mittwoch, 4. Oktober 2017

Balsam für die Seele

Sport ist Balsam für die Seele. Fühle ich mal den Ansatz von depressiver Stimmung hilft Laufen. Laufen, atmen, nachdenken, beruhigen, neue Ideen und neuen Mut fassen. Alles eins. Fitness hilft auch. Es geht mir immer besser, wenn ich auf der Bank liege und meine Hanteln stemme. Frust, Wut, eigentlich egal, pumpe es raus. Laufen hilft immer, Fitness hilft immer. Heute 5 flügellahme KM in 34 Minuten gelaufen. Die 30 von gestern steckten mir noch in den Beinen. Macht nichts, egal in welchem Tempo, du bist hinterher immer frischer, immer ein Gewinner. Just do it!

Dienstag, 3. Oktober 2017

Kilometer geklaut

Heute stand für mich ein wichtiger Leistungstest an. Einmal wollte ich wissen, ob ich endlich wieder 30 KM am Stück laufen kann und zweitens noch viel wichtiger, ob ich das auch bereits in unter 3 Stunden hinbekomme. Deshalb hatte ich neben der Runtastic App sicherheitshalber auch meine Polar RCX5 im Einsatz und das war gut so. Denn aus unerfindlichen Gründen klaute mir Runtastic genau 2 KM. Dank Polar nicht so schlimm. Zum anderen kenne ich auf dem Tempelhofer Feld wohl jeden Meter. Ich bin hier in fast 5 Jahren mittlerweile so oft gelaufen, dass ich die Abstände in und auswendig kenne. War bei idealen Laufbedingungen einfach ein megageiler Lauf. Musste zum Ende zwar kräftig kämpfen, aber habe das Vorhaben relativ locker packen können. 30 KM in 2:58h. Die Zeit sollte reichen, um noch etwas schneller und ausdauernder zu werden. Noch fast 4 Wochen bis zum Frankfurt Marathon. Die 3 muss als erste Zahl stehen...

Samstag, 30. September 2017

Wenigstens eine 5.30er Pace....

Arbeitspause, Bombenwetter mit 20 Grad, Sonne, leichtem Wind. 8.5 KM Hausstrecke in Zehlendorf. Wochenende, also wenig Verkehr. Minimalziel heute, wenigstens eine 5.30er Durchschnittspace packen. Insgesamt fiel mir der Lauf recht leicht heute. Trotzdem merke ich, wie ich immer wieder an Grenzen stoße. Regeneration erfordert Zeit. Auch nächstes Jahr will ich 3 Hunderter machen, aber etwas weiter gestreckt. Erst mal steht Frankfurt an. 42.2 KM in 5.35er Pace. So weit muss ich noch in Form kommen. Mal schauen. Heute durfte ich 8.5 KM in 46:25 Minuten, also in 5.27er Pace genießen. Ziel erfüllt.

Freitag, 29. September 2017

Kleine Fortschritte

Traumwetter heute. Gut 20 Grad und sonnig. Fast zu schön und zu warm, um laufen zu gehen. Just a joke. Den üblichen Pausenlauf wollte ich heute zumindest in 5.48er Pace absolvieren. Da habe ich eine echte Punktlandung realisiert. 8.5 KM in 49:20 Minuten. Genaue eine 5.48er Durchschnittspace. Gegenüber gestern fühlte ich mich deutlich besser und hatte keine Mühe, die anfängliche Schwere in den Knochen zu überwinden. Allerdings war es ja auch nur eine Kurzdistanz und ich bin immer noch weit davon entfernt, 42 KM in 5.30er Pace machen zu können. Nur noch 4 Wochen bis zum D - Day!

Donnerstag, 28. September 2017

Face Reality but just do it!

Die Headline kombiniert 2 meiner bevorzugten Lebensmaximen. Face reality and embrace it. Sieh der Wirklichkeit ins Auge und nimm sie an - ohne Ausrede oder „Selbstverarschung“. Habe Pläne und Ziele, aber verfolge sie auch. Mache es einfach. Just do it. Der heutige lange Lauf hat mir realistisch meinen derzeitigen Leistungsstand widergespiegelt. Nach gutem Beginn fehlte mir die Ausdauer und ich wurde immer langsamer und schwächer. Wäre heute Race Day würde es mir genauso gehen wie meinem Kollegen, der beim Berlin - Marathon nach 21 KM aufgeben musste, weil er beim Versuch unter 4 Stunden zu bleiben, überpaced hatte und das Tempo nicht halten konnte. Es ist noch viel zu tun, will ich den Frankfurt Marathon unter 4 Stunden laufen. Das ist und bleibt mein Ziel. Heute 23.5 KM in 2:46h. Anyway, wir hatten einen richtig schönen Tag. 16 Grad, freundlich, beste Laufbedingungen auf dem Tempelhofer Feld.

Dienstag, 26. September 2017

Plan und Wirklichkeit

Plan und Wirklichkeit klaffen manchmal weit auseinander. Heute hatte ich einen Workshop am Alex, der länger dauerte als angenommen. Das Gute daran war, dass ich dadurch früher nach Hause fuhr, denn der Weg nach Zehlendorf in den Markt lohnte sich nicht mehr. Rush hour. Blieb noch Zeit für einen Lauf über das dunkle Tempelhofer Feld. Ursprünglich geplant war ein Lauf im 5.15er Pace. Während des Workshops gab es reichlich zu essen, u.a. Streusselkuchen mit Apfel, sehr zuckerhaltig. Die ersten 2 KM hatte ich erst mal mit dem Magen zu tun und lief eher schwerfällig im 6.50er Pace. Dann wurde ich doch noch etwas schneller und wollte am Ende des Laufes wenigstens eine 5.48er Pace zu stehen haben. Auch wenn ich nicht wirklich schon fit für den Frankfurt - Marathon bin, so war ich doch mit dem lockeren gleichmäßigen Lauf ganz zufrieden. Es wird langsam. Frankfurt will ich schneller als in 4 h laufen, Bienwald im März unter 3:40h. Heute wurden es 11 KM in 1:03h. Jiayou.

Sonntag, 24. September 2017

Spannend - Marathon & Wahl

Spannender Tag. Bis um 9 Uhr ausgeschlafen und dann Marathon in Berlin geschaut. Megaspannendes Rennen bei keinesfalls idealen Witterungsbedingungen. Weltklassezeiten nach einem fantastischen Duell zweier absoluter Weltklasseläufer. Anschließend ging ich wählen. Auch hier ist Spannung vorprogrammiert. Ich hoffe nur, dass die FDP ihre Positionen beibehält und nicht aufweicht, nur um eine Regierungsbeteiligung erreichen zu können. Nachmittags ging ich zum Tempelhofer Feld und wollte heute ca. 20 KM in einer 6er Pace absolvieren. Das gelang mir gut. 2 bis 3 KM im 6.30er Tempo gemacht, dann langsam schneller geworden. Fühlte mich frisch und gut und lief auch fast leichtfüßig. Trotzdem lief ich irgendwie gegen eine unsichtbare Wand, denn auch nach 8 KM hatte ich nicht einen schneller als 6.03 Minuten pro KM geschafft. Erst dann gelang es mir, schneller zu werden. Fühlte mich immer noch frisch. Letztlich lief ich 23 KM in 2:15 Stunden. Insgesamt bin ich mit dem derzeitigen Zwischenstand zufrieden. Ich muss zugeben, dass die Regeneration nach drei 100 KM Läufen in drei Monaten doch deutlich langsamer und schwieriger verlief als angenommen. Um den Frankfurt Marathon klar unter 4 Stunden zu laufen und Bienwald dann noch besser zu packen, muss ich mich noch merklich verbessern. Also dranbleiben. Nach dem großen Medizincheck bleibt ein positives Ergebnis. Natürlich in erster Linie das extrem positive Gesamtergebnis, aber in zweiter Linie der geringe Fettanteil von 13.3 %. Hier bin ich auf dem richtigen Weg. Weiter so.

Samstag, 23. September 2017

Gut, dass ich es tat...

Gestern trainierte ich morgens und abends im McFit. Entsprechend müde war ich heute am Morgen. Letztlich raffte ich mich doch noch zu einem Lauf auf dem Tempelhofer Feld auf. Gut, dass ich es tat. Zwar nur knapp 10 Grad, aber sonnig und freundlich. Ideale Laufbedingungen. Schon nach kurzer Zeit freute ich mich darüber, dass ich an der frischen Luft war. Ein Lächeln überkam mich. Kann ein Tag besser starten? Auf zur Arbeit!11 KM in 1:05h!

Donnerstag, 21. September 2017

Mein persönlicher Weltgesundheitstag

Mein freier Tag begann heute bereits um 5.00 Uhr, denn ich wollte um 8.30 Uhr schon beim großen Gesundheitscheck in der Stresemannstraße sein. Dazwischen wollte ich wenigstens 70 Minuten bei McFit gewesen sein. Hat alles super geklappt. Nach effektiven Workout traf ich um kurz vor halb neun beim Medizincheck ein. War irre, in 6 Stunden komplett durchleuchtet. Analyse von Urin, Stuhlgang, Blut. Ruhe EKG, Belastungs EKG, urologischer Check, Ultraschalluntersuchung, Gehöruntersuchung, Augencheck, Organcheck, Untersuchung der Haut uvm. Kurzum, fast stressig. Aber irre toll, v.a., weil alle Ergebnisse top waren. Beim Belastungs EKG stieg ich erst bei 360 Watt aus. Beeindruckt war ich davon, dass man selbst nach 20 Jahren Spuren von Ablagerungen sieht, die vom Rauchen stammen. Cool fand ich meinen Fettanteil, der mit 13,3% besser ausfiel als erwartet. Danach ging es nach Hause und dann lief ich bei Traumwetter noch 17 KM in gemütlichen 1:51h auf dem Tempelhofer Feld.

Dienstag, 19. September 2017

Langsam, aber bestimmt

Momentan habe ich eine Phase, wo ich mich sportlich betrachtet oft zu einer Aktivität überwinden muss. Bin fast etwas "verpimpelt", denn heute Morgen hatte ich keinen Bock bei "kühlen" 8 Grad laufen zu gehen und entschied mich nach einer kurzen "Orientierungsphase" fürs Fitnessstudio. Auch da musste ich mich erst langsam eingewöhnen, aber das tat ich dann bestimmt und fokussiert. Bist du erst einmal dabei, dann gibst du auch Zug um Zug Gas. Es folgte ein 90 minütiges tolles Training. Mittags lief ich dann noch 6.5 KM in 33:50 Minuten. Guter 5.12er Schnitt. Das reicht für heute.

Sonntag, 17. September 2017

Beautiful Sunday

Mir ist aufgefallen, dass meine Beiträge immer dann eine sehr gute Resonanz erzielen, wenn die Headline negativ ist. Sicher keine Sensationsgier, sondern eher Besorgnis und Fürsorge. Das verleitet dann natürlich dazu, in der Form zu schreiben. Aber das kann und darf nicht meine Richtung sein, denn früher oder später übernimmst du diese Art in dein Denken...und Denken bestimmt dein Handeln. Heute stand ein Lauf von ca. 15 KM im 6er Tempo an. Wunderschöner blauer Himmel, 15 Grad, trocken, sonnig. Nach 1 KM irritierte mich die Anzeige meiner Polar Laufuhr kurzzeitig und ich geriet ins Stolpern. Deshalb hätte die Headline lauten sollen..."fast gestolpert"...Ich habe zwar eine tolle Abrolltechnik entwickelt, aber heute wollte ich nicht fallen und hielt gegen. Sturz vermieden. Auf dem Tempelhofer Feld war es herrlich. Der Lauf machte Spaß, viele andere Läufer unterwegs, dazu die Sonne, 9.30 Uhr, also ich war ausgeschlafen, einfach wundervoll. Life is beautiful. Enjoy every day you stay healthy and be happy. 17 KM in 1:38h (5.46er Pace).

Samstag, 16. September 2017

Altes Spiel, neuer Spaß

Gut, dass ich wieder angefangen habe, gezielt nach Plan zu trainieren. Hast du ein ernstzunehmendes und ernsthaftes Ziel, nimmst du dich besser an die Kandare und versuchst Pläne auch einzuhalten und umzusetzen. Heute stand ein einfaches Intervalltraining an und ich hatte keinen Bock. Morgens hatte ich bereits 90 Minuten bei McFit trainiert und dies auch ziemlich hart. Der Arbeitstag war durchaus auch soweit stressig und ich musste mich überwinden. Letztlich war ich dann doch draußen. 500 Meter im Bereich von 5.50 Minuten pro KM, dann 500 Meter um 4.45 Minuten pro KM. Machte bei 16 Grad und freundlichem Wetter richtig Spaß. Endlich mal wieder meine alten Brooks Racer T7 an, die ich vor 4 Jahren etwas zu klein gekauft und darum eher selten getragen hatte. Entscheidung musste her, einmal noch probieren und dann entscheiden, yes or no. Keep it or throw it away. Ich entfernte die Einlage und dann klappte es ganz gut. 8.5 KM in 45:30 Minuten. Hinterher bin ich immer happy, wenn ich Sport gemacht habe. Jiayou!

Donnerstag, 14. September 2017

Gegen den Schrank

Wie kann ein Tag werden, selbst wenn es dein freier Tag ist, wenn du morgens unmittelbar nach dem aufstehen, schon schlaftrunken mit der Schulter gegen deinen Kleiderschrank läufst? Gut wohl eher nicht. Das einzig gute am heutigen Morgen war der Umstand, dass ich zumindest schon um 7 Uhr laufklar war. Zwar lustlos, aber immerhin startklar. Die Lustlosigkeit zog sich durch den kompletten Lauf, aber gut war letztlich, dass ich einfach gelaufen bin. Zwar langsam, aber ich habe es durchgezogen. 3 Runden auf dem Tempelhofer Feld. Im gemütlichen Tempo. Nachdenkend. Aufkommenden Frust im Keim erstickend. Auch dazu ist Laufen gut. Nachdenken, durchdenken, durchatmen, manchmal durchschnaufen, sacken lassen, verarbeiten. 23.5 KM in 2:44h! Jiayou. Bleibt noch viel zu tun heute.

Mittwoch, 13. September 2017

Noch nicht ganz

Bin trotzdem zufrieden. Es ist wichtig, nicht nur ein Ziel zu haben, sondern auch einen Plan, um es zu erreichen und vor allem ein Commitment dafür. Zwar habe ich gut geschlafen und mich von den gestrigen Anstrengungen erholt, aber mental hatte ich nicht die richtige Einstellung, mich ernsthaft zu quälen. Ein lockerer Tempolauf im immer noch moderaten 5.15er Pace stand an. Ohne Plan und inneren Zwang hätte ich mich nicht aufgerafft. So bin ich los. 10 Grad kühl, aber trocken , leichter Wind. 2 KM zum Tempelhofer Feld im 6er Tempo und dann Zug um Zug beschleunigt. Letztlich hat es wieder richtig Spaß gemacht. 10 KM in 52:45 Minuten. Gute 5.16er Pace. Weiter so.

Dienstag, 12. September 2017

Akku leer

Bin schon seit 2.15 Uhr aktiv, gegen 3 Uhr im McFit trainiert, um 5 Uhr wegen Inventur im Markt. Mittags ging dann kein Tempolauf mehr, sondern nur ein extensiver Lauf innerhalb meiner Komfortzone. Die frische Luft machte mich wieder etwas munterer. An den ursprünglich geplanten Tempolauf war allerdings nicht zu denken. 6.5 KM in 39:00 Minuten. Abends gehe ich dann früh ins Bett.

Voll und leer

Schon Wahnsinn. Gestern ging ich am frühen Abend gegen 18 Uhr ins McFit und es war brechend voll. Keine Chance an die Kurz - und Langhanteln heranzukommen. Mit Mühe und Not gelang es mir, die Maschinen zu nutzen. Letztlich stellte ich mein Programm mal etwas unorthodoxer zusammen, d.h. die Reihenfolge ergab sich aus der Verfügbarkeit der Maschinen. Heute Morgen wollte ich gegen 5.00 Uhr im Markt sein, um die spannende Phase der Inventur mitzuerleben. Konnte nicht lange schlafen, also war ich gegen 3 Uhr morgens wieder im McFit. Insgesamt waren wir auf den 2 Etagen nur zu viert. Welch ein Genuss. 75 Minuten Workout ohne Stress. Let us enjoy the day.

Sonntag, 10. September 2017

Klebe am Plan

Die 100 KM Läufe haben mich langsamer gemacht. Die Vorbereitung darauf brauchte überwiegend lange Läufe im langsamen Tempo und in der Phase danach lief ich auch langsamer, um mich zu regenerieren. Schwierig für mich, da wieder herauszukommen. Allerdings will ich den Frankfurt Marathon unbedingt wieder schneller als in 4 Stunden laufen. Das ist schon in gut 7 Wochen. Meine Erkenntnis: Ich brauche einen offiziellen Plan. Also habe ich mir einen von Runners World besorgt und die entsprechende App reaktiviert. Der Vorteil bei einem klaren Plan ist der Abgleich. Nichts ist härter, als wenn du zur Erreichung des Ziels eine klare Vorgabe hast und notieren musst, dass du das nicht geschafft hast. Es dir selber eingestehen musst. Heute standen 17 KM im 6er Tempo an. McFit oder Laufen? Wer will schon seinen großen Plan mit der ersten Nullmeldung beginnen? Also los, grellgelbe Laufkleidung an, die schnellen und leichten Saucony Endorphin angezogen und auf zum Tempelhofer Feld. Gutes Laufwetter, sonnig, bewölkt bei gut 15 Grad. Auf geht's. Ruhig auf dem Weg dorthin eingelaufen und dann schnell das geplante Tempo angestrebt. Zug um Zug etwas schneller geworden. Fazit: Ein guter Trainingsauftakt: 17 KM in 1:36h (5.38er Pace). Morgen ist trainingsfrei und Dienstag steht ein kurzer Tempodauerlauf an.

Alte "Freunde"

Freue mich immer wieder, wenn ich auf dem Tempelhofer Feld Leute wiedersehe, die ich schon lange nicht mehr getroffen habe. Heute beispielsweise traf ich einen ausländischen jungen Mann, der jeden Sonntag dort gelaufen war und der immer nur eine kurze Runde machte, diese aber immer und immer wieder. Sein Markenzeichen ist ein extrem lautes schnaufen und stöhnen, teilweise führte er auch laute Selbstgespräche.Heute sind wir uns mal wieder begegnet und haben uns fröhlich zugewunken.

Donnerstag, 7. September 2017

Just like Business

Sport ist oft ein bisschen wie Geschäft. Der Verlauf eines Laufes erinnert mich etwas an den Verlauf eines Geschäftsjahres. Heute wollte ich beispielsweise 15 KM im 6er Pace machen. Die ersten 2 KM lief ich mich im 7er Tempo ein und schon lag ich 2 Minuten zurück. So ist es oft auch in den ersten beiden Monaten des Geschäftsjahres. Dann heißt es in beiden Fällen deutlich zu forcieren und möglichst einen kleinen Vorsprung herauszuarbeiten. Gelingt oft im Dezember, unserem dritten Monat im a Geschäftsjahr. Danach kommt oft eine Mischung aus Kampf, Krampf und Ergebnisverwaltung. Ich fühlte mich heute gut und war dann doch froh, als ich meinen 15 KM Lauf auf dem Tempelhofer Feld in 1:28:30h beendet hatte. Langsam werde ich wieder etwas schneller und kann ab und zu auch wieder etwas spurten. Stück für Stück regeneriert der Körper von den zurückliegenden drei 100 KM Läufen. Wird auch Zeit. Sport macht und hält fit. Für mich ist die Mischung aus Laufen und Fitness genau richtig.

Mittwoch, 6. September 2017

Kräfte einteilen

Mittags bei guten Laufbedingungen nur ein müdes Läufchen gemacht. 5 KM in 36:20 Minuten. Ich gräme mich dann nicht lange, denn jede Minute Bewegung an der frischen Luft ist besser als gar nichts. Egal in welchem Tempo. Morgens bei McFit war es umso besser. Ich war nach anfänglicher Müdigkeit richtig kraftvoll und komme langsam wieder an die Gewichte heran, die ich vor meinem Urlaub draufhatte. Wissen, wann man die Komfortzone braucht und wann man sie verlassen muss. Timing ist alles.

Dienstag, 5. September 2017

Arbeite deinen Zielen entgegen

Es ist wie im Beruf oder allem, was du dir vornimmst. Vorsatz und Plan helfen nicht, wenn du es nicht ausführst. Ich hatte heute auch einen - sportlich betrachtet - lustlosen Tag. Morgens las ich lieber eine Fachzeitschrift, mittags konnte ich mich nur schwer aufraffen und als ich mich schließlich doch mittags in der Pause auf meine Hausrunde begab, da lief ich statt im geplanten 5.30er Pace nur im 7er Tempo los. Es ist nicht immer wichtig, dass du genau das erreichst, was du dir vornimmst, aber du solltest zumindest entschieden darauf hinarbeiten, es versuchen, dich anstrengen. Sagte ich mir dann auch und gab mir Mühe, strengte mich mehr an. Ich packte zwar nicht das beabsichtigte Tempo im Schnitt, kam aber noch deutlicher heran. 8.5 KM in 48:45 Min. (5.44er Pace). Jiayou!

Montag, 4. September 2017

Get the day started

Und immer wieder gut, wenn dies mit Sport geschieht und du ursprünglich keine Lust dazu hattest. Da ich meine Verfassung am Montagmorgen nach dem Sonntagslauf bereits kenne, habe ich auch nur einen kurzen Lauf geplant. Die Sonne lachte bei kühlen 8 Grad, aber das Wetter war schon einladend. Also raus, kurze Kiezrunde machen und aufwachen. 5.5 KM in 35:30 Minuten. Auf zur IFA.

Sonntag, 3. September 2017

Just do it

Mein absolutes Lieblingsmotto. Nichts trifft es besser. Klar, du brauchst einen Plan, eine Idee, ein Konzept, eine Vorstellung, ein Bild, eine Vision...wie immer du es nennst... aber dann zählt nur noch...just do it. Nicht lange nachdenken, Schalter umlegen und loslegen. Du fühlst dich lustlos, müde, am Boden, deprimiert, kaputt....Hintern hoch und just do it. Bist du erst einmal dabei, dann läuft es und du bekommst Spaß. Ging mir heute wieder so. Wecker klingelt, lustlos, Kaffee, draußen ist es kühl, nur knapp 10 Grad, kurze Laufhose, Sweatshirt, langärmelig. Oh man, keine Lust....but ....just do it! Raus! Laufen gehen. Heute war wenigstens mal wieder eine 6er Pace angesagt. Auf zum Tempelhofer Feld. Oh, erste 2 KM in 6.45er Pace, zu langsam, Gas geben, sonst wird der Druck aufs Tempo später zu stark. Shit, zu warm angezogen, mehr Gas geben. Aber zunehmender Lauf bedeutet zunehmender Spaß. First get started, then you feel the flow, later you have got the fun. 16 KM in 1:35h! Auf ...heute ist verkaufsoffener Sonntag!

Samstag, 2. September 2017

Online kaufen heißt oft blind kaufen

Ich bin ein konsequenter Aufräumer, der in regelmäßigen Abständen immer wieder seine Bestände checkt und selbstkritisch prüft und entscheidet, was davon noch gut ist und gebraucht wird. Heute habe ich auch meine mittlerweile 10 Paar Laufschuhe gecheckt. 2 Paar wollte ich eigentlich wegwerfen. New Balance Schuhe, die ich seit gut 3 Jahren habe und nur selten getragen habe. Die Schuhe habe ich nach der Beschreibung in einem Internetshop gekauft und dann für zu schwer befunden. Seit dieser Erfahrung kaufe ich im Internet nur noch, wenn ich es vorher gesehen habe oder bereits kenne. Aber letztlich konnte ich mich nicht davon trennen, sondern werde sie jetzt öfter für meine langsamen Läufe nutzen. so auch heute, als ich bei sonnigen, aber kühlen 13 Grad meine 10 KM in 1:02h auf dem Tempelhofer Feld absolvierte.

Freitag, 1. September 2017

Gescheitert ohne zu enttäuschen

Monatsende. Zeit für eine kurze Zwischenbilanz. Im August gehört es natürlich dazu, den 100 Meilen Versuch noch einmal kurz zu beleuchten. Ging mir heute so durch den Kopf, als ich meine kleine Pausenrunde wieder im Schmidtchen Schleicher Tempo absolvierte. Aber das gehört auch dazu, denn dies ist Bestandteil des Regenerationsprozesses. Irgendwie auch klar, dass der Body ausgepowert ist, nach 3 x 100 KM innerhalb von 3 Monaten. Letztlich bin ich zufrieden. Ich habe alle drei Läufe so bestritten, dass ich mich damit identifizieren kann. Auch die 100 Meilen. 100 KM bin ich souverän und angemessen flott gelaufen, dann kehrte die Verletzung zurück und ich absolvierte noch 20 weitere KM in Zeitlupe, gequält und unter Schmerzen. Insgesamt 120 KM in gut 19h. Im Nachhinein würde ich sagen, ich hätte schon bei KM 100 aufhören sollen. Klar, ich zolle auch den Wanderern großen Respekt, aber mein Anspruch an mich selbst entspricht es halt nicht. Ich wollte das Ding unter 24h rocken. Anyway. Die 100 KM sind meine Distanz. Hier möchte ich meine persönlichen Bestzeiten von Biel und dem Thüringen Ultra im nächsten Jahr deutlich verbessern. Darauf bereite ich mich jetzt vor. Aber erst einmal Frankfurt Marathon. Insgesamt fällt die August - Bilanz also recht positiv aus. Immerhin trotz Urlaub und Erholungsphase rund 350 KM gelaufen.Heute lief ich gemütliche 6.5 KM in genau 42 Minuten.

Donnerstag, 31. August 2017

Laufen nach Körpergefühl

Oder der alte Grundsatz höre auf deinen Körper. Irgendwie kämpfe ich immer noch mit meinem Jetlag. Ging gestern schon um 22.30 Uhr schlafen und hatte trotzdem Problem, um 8.00 Uhr aufzustehen. Fühlte mich dann immer noch matt. Trotzdem war heute eine etwas längere Laufeinheit vorgesehen und diese wollte ich unbedingt auch absolvieren. Letztlich in dem Tempo, das mir mein Körper zugestand. Und das war eher wenig. Mit der ständigen Ermunterung "Lauf Forrest lauf" hielt ich mich aufrecht bzw. feuerte ich mich an. Wenigstens langsam joggen, nicht gehen. 23 KM in 3:04h. Hauptsache Sport.

Dienstag, 29. August 2017

Jetlag und Grenze

Jedes Mal denke ich, dass der Jetlag innerhalb von Stunden überwunden ist und hinterfrage regelmäßig meinen aktuellen Gesundheitszustand. Gut, dass es Aufzeichnungen gibt. Geschichte wiederholt sich. Auch vor 2 Jahren hatte ich einige Tage damit zu tun und kann das, haha, sogar in meinem Blog nachlesen. Für heute war demzufolge auch mehr Laufen geplant und das sollte auch flotter absolviert werden. Ursprünglich wollte ich 10 KM in durchschnittlicher 5.30er Pace laufen. Müdigkeit und Trägheit haben mich aber akzeptieren lassen, dass es auch ultralangsam genug sein kann... 5 KM in 37:20 Minuten. Listen to your body.

Sonntag, 27. August 2017

Trotz Jetlag back on track

Oh man. War einfach nicht müde und ging daher erst gegen 1.30 Uhr schlafen. Trotz ein paar Glas Wein wachte ich bereits um 3 Uhr wieder auf. Wahrscheinlich Folgen des Jetlags. Sah mir dann erst den Box - Mittelgewichts WM Fight von Miguel Cotto gegen einen Japaner an und verfolgte dann den Liveticker des Kampfes zwischen Mayweather und McGregor. Immer noch nicht müde erledigte ich dann einige Sachen im Haushalt und beschloss um 7 Uhr einen Lauf zu starten. Auf zum Tempelhofer Feld. Teilweise bewölkt und v.a. windig. Vorgenommen hatte ich mir trotz Müdigkeit gute 20 KM. Das ist der Mentale Vorteil, der sich aus mittlerweile 7 x 100 KM Läufen ergibt. Du weißt einfach, dass du auch mal mit sehr, sehr wenig Schlaf auskommen kannst und trotzdem gute Leistung abzurufen imstande bist. Die ersten 5 KM verliefen noch recht schleppend in 6.50er Pace, aber dann konnte ich Zug um Zug das Tempo steigern. Bei KM 18 hatte ich dann endlich eine 6er Pace im Schnitt erreicht. Es wurden dann 21 KM in 2:05h. Damit bin ich sehr zufrieden, zumal mein strapaziertes rechtes Bein super hielt und ausgeheilt zu sein scheint. Die Vorbereitung für den Frankfurt - Marathon hat somit begonnen.

Home again

Wieder zuhause. Nach einem tollen Family Urlaub in Phoenix. Just me. Met the family over there. Es war einfach schön. Nach stressvoller Heimreise wieder zügig akklimatisiert. Heute demzufolge wieder gelaufen. Auch gut und akzeptabel. Anfänglich extrem langsam, dann etwas schneller werdend. Auf dem Tempelhofer Feld. 11 KM in 1:05h. Später war ich noch im McFit. Klappte auch gut. Schloss nahtlos wieder an den vorherigen Gewichten an. Vermisse Phoenix, freue mich aber auch wieder, in meinem Revier zu sein. Jiayou.

Samstag, 26. August 2017

Schweißfüße, Stress und Sicherheit

Was für ein Stress gestern! 20 Stunden nicht geschlafen und in totaler Hektik. Der Start verlief gut. Morgens früh aufgestanden und mit meinen Eltern noch in Phoenix gefrühstückt. Dann in aller Ruhe um 7 Uhr zum Flughafen aufgebrochen und das Auto zurückgegeben. Der Flug führte von Phoenix nach Dallas und brachte ca. 30 Minuten Verspätung. Schlecht, wenn zum Flug nach London nur 45 Minuten liegen und du vor allem noch von einem Terminal zum anderen wechseln musst. Fuhr dann mit der Shuttle Bahn auch erst einmal in die falsche Richtung, was den Stressfaktor noch einmal beträchtlich erhöhte. 2 Minuten vor Abflug würde ich dann noch hereingewunken. Erst einmal durchschnaufen. Der Flug bekam dann auch 30 Minuten Verspätung. Gutes Indiz dafür, dass auch das Gepäck mit an Bord genommen wurde. Nervig sind mittlerweile auch die Sicherheitskontrollen. Klar, habe ich dafür Verständnis, aber teilweise wird es von den Sicherheitskräften regelrecht zelebriert. In Phoenix würde ich komplett durchgecheckt. Sogar die Schuhe aus. Oh Gosh, 2 Wochen barfuß ohne Socken, stanken ganz schön...die Schuhe. Dann hast du keine Chance mehr, den für internationale Flüge vorgesehenen Parcours zu verlassen und wirst in London noch einmal komplett gecheckt. Da musste ich regelrecht lachen, als ich wieder die Schuhe ausziehen musste... Schuhe schmeiß ich zuhause erst einmal in die Waschmaschine. Das Gesicht der Sicherheitsmitarbeiterin zeigte mir die Notwendigkeit auf. Mit Bus und Bahn ging es nach Hause. Duschen und erst einmal schlafen.

Mittwoch, 23. August 2017

Herausforderung "Bright Angel Trail"

Morgens gleich früh zum Grand Canyon und dort wieder den Rim Trail entlang des Canyons gemacht. Nach 4 KM habe ich dann den Bright Angel Trail entdeckt. Der Trail führt hinunter zum untersten Bereich des Canyons. Wahnsinn. Anfangs hast du noch viele Touristen, aber nach 1 Meile wirst du zunehmend einsamer und kannst die Stille und Natur genießen. Große Schmetterlinge, Eichhörnchen und einen Salamander habe ich gesehen. Der Trail ist 7.8 Meilen lang und führt zum Colorado River. Konnte ich heute aus Zeitgründen nicht packen. Verschoben aufs nächste Jahr. Gut 8 KM hin und 8 KM wieder zurück habe ich absolviert. Hinunter ging es gut, später wieder hoch war schon um einiges anstrengender. Nach 6 Stunden hatte ich heute insgesamt 28 KM auf der Uhr und war relativ platt. Danach kamen 250 Meilen Autofahrt zurück nach Phoenix. Ein wirklich erlebnisreicher Tag.

Montag, 21. August 2017

Sub 6

Ich laufe gerne und ich laufe auch gerne in Arizona. Die Hitze hier macht es mir aber schwer, selbst unter 6 Minuten pro KM zu laufen. Heute werde ich für zwei Tage zum Grand Canyon fahren und wollte davor zumindest einen kurzen Lauf absolvieren. Möglichst unter 6 Minuten pro KM. Fast 30 Grad um 6.30 Uhr und die Sonne knallte bereits unbarmherzig. 5 KM ohne Wasser, nur endlich mal wieder schneller als 7 Minuten pro KM. Erfreulicherweise bereitet mir mein Bein auch keine Probleme mehr. Hielt auch dem leicht höheren Tempo stand. 5 KM in 31:20 Minuten. Und der Schweiß lief...

Sonntag, 20. August 2017

Gegen die unsichtbare Mauer

Heute haben wir ausnahmsweise mal eine recht hohe Luftfeuchtigkeit. Dazu kommen gut 28 Grad bereits um 7 Uhr. Jeder Schritt fiel mir schwer. 15 KM hatte ich mir vorgenommen. Wie Forrest Gump. Einfach laufen. Egal wie langsam. Schritt für Schritt. Einfach vorwärts. Gegen die unsichtbare Mauer aus Luftfeuchtigkeit, Hitze, Lustlosigkeit und sonstige Unpässlichkeiten. Die Herzfrequenz lag bei 120 im Schnitt, da kann man kaum von Anstrengungen sprechen. Also alles nur im Kopf. 15 KM in 1:56h ! Take your time!

Enjoy running

6 Uhr morgens, bereits 28 Grad, trocken. 14 KM durch die Straßen von Ahwatukee, Phoenix. Kakteen grüssen. Werde Ihnen eigene Namen geben. Keine Selbstgespräche mehr, sondern Smalltalk mit dem Riesenkaktus, haha. I like running. 14 KM in 1:45h. Ein gemütlicher Lauf.

Freitag, 18. August 2017

Tiger Balm

Gestern sah es nicht so aus, als würde ich heute joggen gehen können, denn mein rechtes Bein war leicht lädiert. Also gleich zu Walgrens und mein persönliches Zaubermittel Tiger Balm kaufen. Extra stark. Einreiben und wirken lassen. Heute früh fühlte ich mich wieder richtig gut und entschied um 7 Uhr, einen kurzen Lauf zu absolvieren. 24 Grad, noch angenehm. Später werden die Temperaturen wieder auf 40 Grad ansteigen. Ging alles gut. Erst nach gut 8 KM merkte ich das Bein wieder etwas und machte dann auch kurze Zeit später Schluss. 8.5 KM in 56 Minuten. Dusche, Frühstück, Tiger Balm...

Donnerstag, 17. August 2017

Lockerer Neustart

Nach mehreren Tagen Ruhepause konnte ich es kaum erwarten, endlich mal wieder zu laufen. Auf Grund der heißen Nächte hier in Phoenix schlafe ich sowieso nicht perfekt und so war es kein Problem um 5 Uhr aufzustehen. Kurz vor 6 Uhr lief ich los. Angenehme 23 Grad, es wehte sogar ein leichter Wind. Ich lief im angenehmen 6.45er Pace. Ab KM 10 fing dann aber das rechte Bein wieder an leicht zu schmerzen. Da muss ich schon vorsichtig sein. Für die nächsten 14 Tage bleibt es beim ungeplanten lockeren Laufen. Dann starte ich wieder damit, mich für den Frankfurt Marathon vorzubereiten. Ziel ist es, mal wieder einen Marathon unter 4 h zu schaffen. Heute wurden es 13 KM in 1:27h.

Sonntag, 13. August 2017

Enttäuschung, Schmerz und Erkenntnis

Oder vielleicht besser...die Unvollendete. Denn auch im dritten Anlauf, gelang es mir nicht, die 100 Meilen von Berlin zu beenden. Es wird auch keine Neverending Story geben, aber auch kein Happyend. Dazu später mehr. Gestern fühlte ich mich gut, vielleicht etwas wenig Schlaf, aber das fällt nicht wirklich ins Gewicht. Ich war auch davon überzeugt, topfit zu sein. Vielleicht habe ich die Strecke auch unterschätzt, denn sie weist sogar mehr Höhenmeter aus als Biel. Die ersten KM verliefen auch absolut nach Plan. Nach der Marathondistanz waren genau 5h auf der Uhr. Das ließ dann nach und ich hatte Schwierigkeiten, die Pace zu halten, aber letztlich konnte ich mit 13:45h nach 100 KM zufrieden sein. Hier kamen dann 2 Faktoren zum Tragen. Einmal hatte ich auf Grund der Verletzung (Vorstufe Ermüdungsbruch) am rechten Schienbein, zugezogen beim Thüringen Ultra, nicht mehr richtig trainieren können und zweitens machte sich ab KM 90 diese Verletzung wieder bemerkbar. An Jogging war kaum zu denken, ich hätte wandern müssen. Als ich mich bei KM 120 zur Aufgabe entschloss, hätte ich für 41 KM noch 11 Stunden Zeit gehabt. Das ist nicht mein Anspruch und auch nicht meine persönliche Definition von Laufen. Des Weiteren zeigt mir der Zustand meines Beines, das selbst gehen keine gute Lösung gewesen wäre. Also letztlich alles richtig gemacht. Was ist nun wirklich meine Erkenntnis und weshalb bleibt diese Geschichte unvollendet? Ich liebe Laufen, aber nicht so, wie es nötig wäre, um nach meinen Ansprüchen diese Strecke absolvieren zu können. Ich arbeite gern und viel und ich mache gerne Fitness. Das bedeutet, dass meine Zeit nur ausreichend sein wird, um Strecken bis 100 KM nach meinen Ansprüchen meistern zu können, also laufend, in akzeptabler Zeit.Biel, der Thüringen Ultra und vergleichbare Ultras bis 100 KM stehen neben den Marathons in meinem Fokus. Bin ich wirklich enttäuscht? Nein, die 100 KM Leistung war toll, die weiteren 20 KM ok, die Gesamtleistung nötigt mir Achtung ab. Manchmal kann man auch aus Niederlagen den richtigen Schluss ziehen und auf hohem Niveau lernen. Höre auf deinen Körper.

Samstag, 12. August 2017

Wach und fit, Forrest Deja

Von munter spreche ich nicht unbedingt, denn die Aufregung ließ mich nur oberflächlich schlafen. Sollte aber gereicht haben. Duschen, kleines Frühstück und Kaffee. Dann geht es gegen 4.50 Uhr los. 2 Brote mit Käse und Marmelade und 2 kleine Joghurt. Ca. 700 Kalorien müssen reichen. Essen werde ich erst ab KM 40 zu mir nehmen. Aus den Fehlern desvergangenen Jahres habe ich auch gelernt und werde erst einmal nur Wasser trinken, keine Iso- Experimente. Come on Forrest Deja. Lauf Marco lauf. Vati, ich schaff das.

Freitag, 11. August 2017

Vorbereitung

Alle Sachen zurechtgelegt! Wecker stellen! One night left.

Briefing 100 Meilen 2017

Die Spannung steigt ins unermessliche... Heute ging es zum Briefing und davor zur Abholung der Startunterlagen. Schon eine ungeheure Vorstellung, eine solche Distanz zu laufen. Dennoch fühle ich mich vorbereitet. Viel bin ich nicht unbedingt seit dem Thüringen Ultra gelaufen, aber andererseits hat mich der Lauf nicht nur geschlaucht, sondern mental auch extrem gestärkt. Morgen muss ich zwar 60 KM mehr laufen, aber absolut flach. Ja, dann ging es nach Hause, wo ich dann alles vorbereitet und zurechtgelegt habe. Meine Kinvara 7.2 Laufschuhe, meine Nike Laufhose, mein Biel - Finishershirt, Socken, Stirnlampe, reflektierende Weste, Gürteltasche, etwas Geld für den Fall der Fälle, Uhr, GSM Empfänger, Wasser, Taschenlampe, Laufcap und Regenjacke, die ich mir um die Hüfte binde. Vorgenommen habe ich mir ein Tempo von 8 - 9 Minuten pro KM inklusive Laufpause. 27 Verpflegungsstationen gibt es. Um 4 Uhr muss ich spätestens aufgestanden sein und gegen 4.45 Uhr geht es los. 6 Uhr ist Start. Yeah, hoffe, dass ich 24 Stunden später wieder zurück bin.

Donnerstag, 10. August 2017

Kein Geburtstagslauf

Seit vielen Jahren mal kein Lauf an meinem Geburtstag. Bin nicht verletzt, bin nicht lustlos, ganz im Gegenteil bin sogar sehr gut drauf. Samstag morgen steht der ganz, ganz große Lauf an, den ich dieses Jahr unbedingt meistern möchte. Deshalb halte ich mich heute und morgen zurück. Alle Kraft fürs Wochenende. Just Fitness - denn ganz ohne Sport kann und will ich nicht sein.

Dienstag, 8. August 2017

Frankfurt - Marathon 2017

Uff, im Hinblick auf das bevorstehende Großereignis habe ich jedwedes schnelles Laufen verlernt. Oder bin ich durch das Fitnesstraining so schwerfällig geworden? Anyway. Ich will jetzt erst einmal die 100 Meilen von Berlin schaffen. Am Samstag geht es los. Danach ab nach Phoenix, AZ. Locker sein, entspannen, nach Schnauze laufen. Danach werde ich ab September gezielt trainieren und dann am 29.10.17 den Frankfurt - Marathon in einer Zielzeit von 3:45h realisieren. Wieder Tempoeinheiten probieren. Mehr Gas. Aber erst einmal... 161 KM im gemächlichen Spaziergängertempo bewältigen. Erste Priorität: ankommen. In der Qualifikationszeit von 30h. Zweites Ziel: schneller als Joey Kelly (26h). Drittes Ziel: schneller 24h! Just do it!

Montag, 7. August 2017

1 Jahr Fitness

Vor etwas mehr als einem Jahr hatte ich beschlossen, regelmäßig und konsequent Fitnesstraining zu betreiben. Erst 3 - 4 x pro Woche, 30 - 45 Minuten pro Einheit. Anfang Januar habe ich dann wieder den Weg ins McFit gefunden, wo ich immer zwischen 60 und maximal 120 Minuten trainiere.Heute habe ich nach Feierabend auch noch 90 Minuten absolviert. Es macht tierisch viel Spaß und es sind deutliche Verbesserungen im Hinblick auf Muskulatur und gestemmte Gewichte geschafft worden. Mal schauen, wie es in weiteren 6 Monaten aussieht. Gelaufen bin ich heute auch. Lockere 5 KM in 32:10 Minuten. Nur noch 5 Tage bis zum 100 Meilen Lauf.

Sonntag, 6. August 2017

Lass gut sein, Dicker

Total müde heute und auch etwas lustlos. Rechter Fuß etwas überanstrengt? Also, mal gar kein Sport heute und laufmäßig werde ich mich jetzt auch zurückhalten. Dieses langsame Laufen geht mir auf den Senkel. Die Woche wird Fitness im Vordergrund stehen und ich werde nur ein paar kurze Läufe absolvieren, bevor es dann am Samstag zum Showdown kommt. 90 KM Laufen ist genug für die Woche. Lass auch mal gut sein, Dicker. Enjoy the day.

Samstag, 5. August 2017

Wieder im Plan

105 KM habe ich mir diese Woche vorgenommen. Davon hatte ich bisher wenig erreicht, weil ich jeden Tag mehr oder weniger klar unter dem Zielbereich blieb. Heute galt es daher nun trotz anhaltender Unlust, mehr als die geplanten 15 KM zu absolvieren, um wieder aufzuholen. Um 6.oo Uhr morgens ging es los. Auf zum Tempelhofer Feld. Noch war es mit 18 Grad auch recht erträglich. Immerhin schaffte ich 25 KM und liege diese Woche nun bei absolvierten 90 KM. Morgen früh noch einmal 15 KM, dann würde es passen. Insgesamt war ich auch heute wieder langsam unterwegs, aber gemessen am Renntempo bei den 100 Meilen von Berlin immer noch zu schnell.... 25 KM in 2:58h!

Freitag, 4. August 2017

Renntempo, haha

Einen Erfolg verzeichnest du immer auch dann, wenn du dich zu etwas motivierst, zu dem du keine große Lust hast. Machte ich heute bei guten 26 Grad. Lust hatte ich tatsächlich nicht, aber eine kleine Distanz im "Renntempo der 100 Meilen von Berlin" geht immer. Gesund bin ich auch, also los. Keine Ausrede. 7 KM in 51.20 Minuten. Nach der Arbeit geht es noch ins McFit!

Testläufe

Lauf - Tipp aus "Runner's World" Lauftipp der Woche Testläufe vor dem Marathon zeigen Ihnen, wo Sie leistungstechnisch stehen. Sie sind daher auch für Anfänger sehr empfehlenswert. Am sinnvollsten ist es, zur gleichen Tageszeit wie beim geplanten Marathon zu laufen, ein möglichst ähnliches Streckenprofil und Geläuf zu wählen, dieselbe Kleidung und dieselben Schuhe wie im Wettkampf zu tragen und auch die Nahrungsaufnahme identisch zu gestalten. Tempo ähnlich gestalten, Streckenlänge bei 50 - 70 % definieren.

Donnerstag, 3. August 2017

Hart heute

Wenn du gut austrainiert bist, dann spielt sich das Leistungsspektrum oft im Kopf ab. An manchen Tagen läuft es dann gut und an manchen gar nicht. Nach dem Thüringen Ultra pausierte ich verletzungsbedingt fast 14 Tage und mental bin ich noch nicht richtig auf das kommende Großereignis eingestellt. Heute hatte ich mir eigentlich viel mehr als 30 KM vorgenommen, aber irgendwie kam ich nicht richtig in Gang. Anfangs ging es locker und souverän in 6.45er Pace, aber ab KM 22 hatte ich keinen Bock mehr und wollte nicht mehr. Quälte mich dann wenigstens zu 30.5 KM, die ich in 3:33h absolvierte. Nur noch 10 Tage. Es wird eng. Aber ich werde es schaffen.

Mittwoch, 2. August 2017

Bloß nicht schwitzen

Ist an heißen Tagen meist die Parole, wenn ich mittags in der Firma meinen Pausenlauf absolviere. Leider habe ich dort keine Dusche. Also galt es heute bei knalligen und sonnigen 27 Grad wieder ein langsames Läufchen zu absolvieren. Bloß nicht zu sehr anstrengen und schwitzen. Schließlich steht nur ein Wasserhahn zum frischmachen zur Verfügung. Später geht es abends noch zu McFit. 7.5 KM in 43:50 Minuten.

Dienstag, 1. August 2017

Wichtige Woche

Jetzt beginnt eine wichtige Woche im Hinblick auf die 100 Meilen von Berlin. Einen wirklich langen Lauf will ich noch ableisten, um meine Form und Verfassung zu testen und mir hoffentlich weiteres Selbstvertrauen zu holen. Heute fühlte ich mich unendlich müde und stand so spät auf, dass es nur noch zu 65 intensiven Trainingsminuten bei McFit reichte. Aber jede Minute zählt, wenn es gegen den inneren Schweinehund geht. Mittags machte ich dann nur noch einen kurzen Lauf bei 26 Grad im Schatten. 5 KM in 29:50 Minuten.

Montag, 31. Juli 2017

Schneller als Joey Kelly

Welches Ziel verfolge ich bei den 100 Meilen von Berlin? Klar, endlich ankommen. Möglichst schneller als in 24 Stunden. In jedem Fall möchte ich schneller sein als Extremsportler Joey Kelly, der letztes Jahr fast 27 Stunden brauchte. Heute war ein sportlicher Tag. Dem 10 KM Lauf folgte mittags noch ein 5er in 29:40 Minuten und abends ein 90 minütiges Training bei McFit. Very cool.

On Track

Ich bin langsam wieder auf dem richtigen Weg. Schritt für Schritt erholt sich mein Körper von den beiden 100 KM Läufen, die ich in nur 3 Wochen absolvierte. Heute klappte alles noch etwas holprig, weil ich erst gegen 5.30 Uhr aufstand, aber letztlich reichte es noch für einen 10 KM Lauf auf dem Tempelhofer Feld. Der Erholungseffekt zeigt sich daran, dass ich wieder etwas schneller laufen konnte, ohne mich dabei stark anzustrengen. Immerhin schaffte ich den KM wieder in einem 6.05er Schnitt. Kleine Fortschritte sozusagen. Mittags werde ich noch eine 5 KM Runde in Zehlendorf machen. 10 KM in 1:00:50h. Jiayou!

Sonntag, 30. Juli 2017

Ruhe vor dem Sturm

Machte heute einen Ausflug nach Weimar, keine Zeit für Sport. Ein Ruhetag. Die nächste Woche steht unter dem Motto, Test für die 100 Meilen von Berlin. Laufen hat Priorität vor Fitness. Möglichst 100 KM möchte ich absolvieren. Eine starke Herausforderung. Let's get it done. Nur noch 2 Wochen bis zum Top - Event.

Samstag, 29. Juli 2017

Keksgeruch am Morgen

Kann ein Morgen besser starten als mit Sport an der frischen Luft. Gegen 5 Uhr aufgestanden und kurz nach 6 Uhr ging es ab zum Tempelhofer Feld. Ruhiges, langsames Tempo. 16 Grad, bewölkt, aber trocken und windstill. Ideal. Nicht weit vom Tempelhofer Feld entfernt befindet sich eine Bahlsen Keksfabrik. Steht der Wind günstig, dann duftet es nach Chokinis und anderen Keksspezialitäten. Nur noch gut 2 Wochen, dann steht die große Herausforderung 100 Meilen von Berlin an, die ich dieses Mal unbedingt meistern möchte. Danach geht es nach Phoenix, Flagstaff und Grand Canyon. 15 KM in 1:40h. Gleich startet der Arbeitstag. Enjoy it!

Freitag, 28. Juli 2017

Sportlos am Morgen

Passiert mir selten, dass ich einen Morgen ganz ohne Sport beginne. War aber noch müde und ausgepowert vom gestrigen 30 KM Lauf. Außerdem hatte ich gestern Abend noch Home Fitness gemacht und eifrig die Kettle Bells geschwungen. Nun ja, mittags bin ich dann doch noch 7 KM in 45 Minuten durch das sonnige Zehlendorf gelaufen und abends werde ich wieder Home Fitness betreiben. Sport muss täglich sein.

Donnerstag, 27. Juli 2017

Prioritätenwechsel nötig?

Wenn du Sport nur als Hobby hast und damit kein Geld verdienen kannst, dann hast du nur begrenzt Zeit dafür. Fitness ist mir extrem wichtig, aber Laufen ist derzeit noch wichtiger. Für meine nächste große Herausforderung am 12.08. muss ich jetzt wieder mehr lange Läufe machen. Deshalb muss ich wieder morgens mehr laufen und bestenfalls abends Fitness trainieren. Der heutige 30 KM Lauf fiel mir trotz geringen Tempos sehr schwer. Einerseits wurden mir meine jetzigen Grenzen aufgezeigt, andererseits habe ich die Distanz zumindest problemlos bewältigt. Das Wetter war ok, 18 Grad, sonnig, manchmal bedeckt und endlich wieder trocken. So habe ich dann 4 Runden auf dem Tempelhofer Feld gedreht. Nur wenige Läufer habe ich überholt, die meisten Runner schossen an mir vorbei. Ein Mädchen, Trikot "Meisterläufer" lief mit einer unglaublichen Pace an mir vorbei, deutlich unter 4 Minuten pro KM. Respekt. Jetzt muss ich mehr machen, Fuß ist wieder ok. 30 KM in 3:41h!

Dienstag, 25. Juli 2017

Weichei oder Alter?

Nachts hörte ich schon den dauerhaften Regen und hatte denn morgens auch gar keine Lust zu laufen. Wieso nass werden. Lieber ins McFit gehen. Früher war ich da nicht so empfindsam, sondern freute mich richtig über gelegentliche Regenläufe. Im Laufe der Jahre verweichlicht oder einfach alt geworden? Na ja, der Thüringen Ultra hat mir da erst einmal gereicht. War feucht genug. Mittags bin ich dann doch noch 5 KM durch Zehlendorf gelaufen. Fast hätte es mich da erwischt, aber es blieb dann trocken. Erfreulich, dass ich die 5 KM zumindest schon mal wieder im 6er Tempo pro KM laufen konnte. Langsam komme ich wieder voran. 5 KM in genau 30 Minuten.

Samstag, 22. Juli 2017

Mühevolle Steigerung

Langsam geht es vorwärts. Die Umfänge steigere ich langsam und vorsichtig. Heute hatte ich 20 KM vorgesehen. Es geht auch nur langsam. Irgendwie bekomme ich nicht den Hauch von Pace dahinter. Geduld ist alles. 20 KM in 2:15h!

Freitag, 21. Juli 2017

Bin mal spazieren

Immer wenn ich keine Lust zum Laufen habe, aber körperlich fit bin, überwinde ich den inneren Schweinehund mit den Worten "gehe doch nur spazieren". Mehr wird es auch nicht, denn ich laufe dann meist wirklich sehr langsam. Beine waren heute dank intensivem Fitnesstraining ziemlich schwer und so schlurfte ich denn meine 5 KM Hausrunde durch Zehlendorf in ruhigen 36 Minuten. Besser als nichts.

Donnerstag, 20. Juli 2017

Genickbrecher Thüringen Ultra?

Das ist natürlich übertrieben, aber die 100 KM von Biel habe ich euphorisch absolviert, war hinterher noch völlig elektrisiert, hatte noch Reserven, noch Körner und freute mich auf den Thüringen Ultra. Der hat mich auch begeistert, aber so ausgepowert, dass ich körperlich total platt war, der Fuß angeschlagen war und irgendwie hatte angesichts dieses gewaltigen Erfolges stellte sich eine geistige, mentale Leere ein. Langsam geht es wieder aufwärts, auch wenn ich derzeit nur sehr langsam laufen kann. Im Kopf ist immer noch diese Leere. Deswegen war es mir sehr wichtig, dass ich heute meinen Plan erfülle, mindestens 15 KM zu laufen. Als ich am späten Nachmittag loslief sah es verdächtig nach Regen aus. Aber ich hatte Glück. Es blieb trocken. So machte ich meine 2 Runden auf dem Tempelhofer Feld. 17 KM in 1:54h! Jiayou! Ich muss die Zeit nutzen. Die 100 Meilen sind nicht mehr fern.

Mittwoch, 19. Juli 2017

Duell mit dem Arzt

Heute habe ich die letzten Werte der Blutanalyse erfahren. Eisen und auch B12 sind absolut im grünen Bereich. Lustigerweise erzählte mir der Arzt das schon per Telefon morgens um 8 Uhr, als ich eifrig bei McFit trainierte. Nachmittags war ich noch dort, um ein Belastungs - EKG zu machen. Ich liebe das. Mit Jeans und freiem Oberkörper, perfekt verkabelt, sitzt du in einem kleinen Raum, in dem die Luft steht. Jeden Morgen sitze ich bei McFit auf dem Ergometer und mache mich 10 Minuten bei 100 bis 150 Watt warm. Hätte ich ein Problem wäre ich wahrscheinlich schon vom Rad gefallen. Ja, sagt der Doktor, erst einmal fangen wir mit 0 Watt bei 80 Umdrehungen an. Dann steigern wir um jeweils 25 Watt. Ja, sieht gut aus, das EKG. Auch bei 200 W lag die Herzfrequenz wie erwartet nur bei 120. Allerdings fing ich jetzt langsam an zu schwitzen und freute mich, dass Dottore zufrieden war. Sonst hätten wir das Spiel auch noch bis zumindest 300 Watt weitermachen können. Irgendwie hält er mich für verrückt und kann nicht glauben, dass jemand solche Sachen machen kann. Das kann nicht gesund sein, was sie machen und am liebsten würde er mir das anhand der Werte auch nachweisen. Das klappt aber nicht. Der Arzt bot mir weitere Untersuchungen an, die ich nicht für unbedingt notwendig halte, die aber zumindest interessant sein könnten. Auf den Überweisungsschein schrieb er dann "Extremsportler", haha. Anschließend ging ich bei 27 Grad noch einmal langsam joggen. Fiel mir bei den schwülen 27 Grad recht schwer. Hauptsache, der Fuß hält. 5 KM in 37 Minuten.

Dienstag, 18. Juli 2017

Es geht auch ohne....

Es scheint alles in Ordnung zu sein. Ich wollte mittags noch eine kleine Pausenrunde durch das schöne Zehlendorf drehen und musste dies dann ohne Kompressionsstrümpfe tun. Es ging auch problemlos. Tempo wie heute morgen, also eher sehr langsam. 5 KM in 32:30 Minuten. Mittlerweile betrug die Temperatur gut 22 Grad, aber es ließ sich immer noch gut laufen.

Wieder schwer

Total müde und knapp dran. Erst um 7 Uhr zum Laufen gekommen. Traumwetter für Läufer, 13 Grad, sonnig, windstill. Auf zum T'hofer Feld, natürlich wieder mit Kompressionsstrümpfen. Die tun mir wirklich gut. Fühlt sich wie eine Massage an. Irgendwie wirkt das derzeit, als würde ich wieder mit dem Laufen beginnen. Die Schritte noch schwer und ich hatte fast Probleme eine 6.30er Durchschnittspace zu erreichen. Der Körper wird sich schnell daran erinnern, wo ich schon einmal stand. Aber es ist noch ein weiter Weg bis zu den 100 Meilen..... und es sind nur noch gut 3 Wochen... 10 KM in 1:05h.

Montag, 17. Juli 2017

Follow your plan

Ich war wirklich extrem überrascht, als ich bereits gestern nach dem ersten 10 KM Lauf nach guten 10 Tage Zwangsruhe heftigen Muskelkater verspürte. Hatte ich zuletzt nach dem 100 KM Lauf und klar, nicht übertreiben, ab der Marathon Distanz. Für heute war auch nur Fitness eingeplant und das ist auch gut so. Ich habe dem Drang widerstanden, in der Mittagspause zu laufen. Ich muss anspruchsvolle Pläne machen und diese dann auch befolgen. Morgen werde ich laufen und dafür mal beim Fitness pausieren. Das Bein hat den Lauf gut verdaut, aber ich darf es nicht übertreiben. Ich bin in der Rekonvaleszenz - Phase, hehe.

Sonntag, 16. Juli 2017

Neustart geglückt...

Schwellung war fast weg, Restrisiko sicherlich noch da, aber ich konnte es nicht mehr aushalten und musste nachmittags doch endlich mal wieder laufen. Sonne, als ich morgens ins Fitnessstudio ging, Sonne, als ich mittags aus dem Fenster schaute, die ersten Regentropfen, als ich mich dann zum ersten Lauf nach gut 10 Tagen aufraffte. Es blieb dann aber bei gelegentlichem Nieselregen. Die ersten Schritte langsam und noch etwas vorsichtig. Die Beine schon nach kurzer Zeit schwer, hatte ich auch im Fitnessstudio geschont, aber das rechte Bein schien ok. Endlich mal wieder auf dem Tempelhofer Feld. Kurzum, es ging gut und auch hinterher fühlte ich mich gut. 10 KM in 1:05:30h. Die nächste Woche werde ich vorsichtig angehen, nur allmählich steigern. Es sind noch gut 4 Wochen bis zu den 100 Meilen... Das Leben nach dem Thüringen Ultra kann beginnen....

Kompressionsstrümpfe

Premiere nach gut 7 Jahren. Vor gut 10 Jahren schenkte mir meine Ex Kompressionsstrümpfe. Ich fand die nicht schlecht, war aber für einen so ungeduldigen Typen wie mich immer schwierig, sie ohne Ausraster anzulegen. Heute habe ich sie mal wieder vorgekramt und war begeistert. Sie tragen sich gut und da ich heute nach Verletzungspause von gut 14 Tagen wieder laufen wollte, hatte ich das Gefühl, damit ein mögliches Risiko zu mindern. War gut so. Haben mir ein angenehmes Gefühl gegeben und das Bein stabilisiert.

Samstag, 15. Juli 2017

Morgen erster Versuch

Langsam wird das Bein besser und ich überlege, ob ich morgen mal einen ganz vorsichtigen Test machen sollte. Maximal 5 KM, ganz langsam und ständig "in mich hineinhorchen", natürlich kein Risiko nehmen. Mal schauen, wie ich mich morgen wirklich fühle. Ich will nichts überstürzen, aber immerhin pausiere ich nun schon fast 14 Tage. Wahnsinn, wie mich dieser Lauf gefordert hat. Heute im McFit habe ich mich beim Bankdrücken seit langer Zeit mal wieder an den 80 KG versucht. Klappte. Bis Ende Juli will ich diese Marke leicht verbessert haben.

Freitag, 14. Juli 2017

Thüringen Ultra versus Biel

Uff, deprimierend. Ich werde immer aggressiver bei McFit, was ich natürlich in positive Energie umsetze. Mit Laufen muss ich mich immer noch zurückhalten, denn etwas Restschmerz ist noch vorhanden und ich darf kein Risiko eingehen. Ich habe quasi nur den einen Schuss. Gebe ich ihn zu früh ab, dann kann ich den 100 Meilen Lauf in Berlin am 12.08. vergessen. Die Frage aus der Headline ist schnell beantwortet und war für mich schon offensichtlich, nachdem ich mir die jeweiligen Bilder vom Zieleinkauf angesehen habe. Natürlich setzen einem die 100 KM von Biel mit 400 Höhenmetern und vielleicht 8 kleineren Anstiegen auch zu, aber trotzdem war da noch genug Power und Energie, um fröhlich, euphorisch - enthusiastisch ins Ziel zu laufen. 3 Wochen später stand mir nur noch die Erschöpfung ins Gesicht geschrieben, Arm ging nur noch mit letzter Kraft hoch. Ich pfiff nach 100 KM und 2300 Höhenmetern buchstäblich aus dem letzten Loch. Ein weiterer Punkt ist natürlich die Regenerationszeit. Nach Biel lief ich bereits 2 Tage später, jetzt regeneriere ich immer noch. Beide Läufe waren fantastisch, aber der Thüringen Ultra wird mir für extrem lange Zeit im Gedächtnis bleiben. Nach dem Motto, wenn du das schaffst, schaffst du alles. Nächstes Jahr will ich quasi beide Bestzeiten angreifen.... Nicht so vorschnell, Alter, erst hast du noch eine Rechnung mit dem Mauerweglauf offen. 161 KM möglichst in weniger als 24h! Jiayou!

Donnerstag, 13. Juli 2017

Jedes Jahr die gleiche Show

Jedes Jahr gehe ich zu meinem Hausarzt, um einmal einen Generalcheck machen zu lassen und zum anderen, um mir ein Unbedenklichkeitsattest für die 100 Meilen von Berlin zu holen. Mein Hausarzt ist eher ein Nichtsportler, der sich überhaupt nicht vorstellen kann, dass jemand solche Strapazen freiwillig auf sich nimmt. Jedes Jahr wird mein Blut untersucht und damit auf den Zustand vieler Organe und der Gesundheit geschlossen. Wieder einmal waren alle Werte in Ordnung. Dann horcht er mich ab und stellt fest, dass auch da alles in Ordnung ist. Machen wir ein Ruhe EKG? Na klar.... Oh, Ihr Ruhepuls ist extrem niedrig..., aber das ist bei sportlichen Leuten oft so. Ja, das sagten Sie letztes Jahr und im Jahr davor auch. Ihr Herz ist etwas vergrößert. Ja, das sagten Sie im letzten Jahr und im Jahr davor auch schon...und, dass das bei sportlichen Menschen oft so ist. Hmmm, sollten wir ein Belastungstest - EKG machen, auch wenn das normal nicht jedes Jahr gemacht werden müsste? Doktor, ich gehe fast jeden Tag zur Fitness und mache mich auf dem Ergometer bei 150 Watt 10 Minuten warm. Was wollen Sie feststellen, wenn Sie mich 5 Minuten bei 100 Watt fahren lassen? Aber ok, klar! Also Montag. Cool war, dass ich seit einem Jahr Fitness mache und selber keine wirklichen Fortschritte sehe. Die Bemerkung "vor einem Jahr hatten Sie aber noch nicht solche Muskeln" empfand ich als tolles Kompliment. Mein Bein wird auch besser, aber ich bleibe geduldig und beherrsche mich.

Dienstag, 11. Juli 2017

Geringfügig besser

Die Schwellung geht ganz langsam zurück. Doch dieses Mal muss ich geduldig sein und warten, bis sie ganz verschwunden ist und ich wirklich schmerzfrei bin. Das fällt mir unglaublich schwer, denn ich laufe gern und viel. Fitnesstraining ist super, aber tröstet mich nicht. Das ist eine andere Sucht geworden, die aber nicht dazu führt, dass ich auf das Laufen verzichten kann. Anyway, lamentieren hilft nicht....

Sonntag, 9. Juli 2017

Hart als Zuschauer

Schon hart, wenn du nur zuschauen kannst. Alle Posten ihre Läufe vom Sonntag, das Wetter ist super, du hast Lust ohne Ende, aber darfst verletzungsbedingt nicht. Da helfen auch 2 h Workout im McFit nicht wirklich. Hat zwar auch tierischen Spaß gemacht, wäre aber dennoch noch lieber auf dem Tempelhofer Feld unterwegs gewesen. Geduld.

Samstag, 8. Juli 2017

Erzwungene Laufpause

Shit - schon beim gestrigen Laufversuch wurde mir bewusst, dass es keine wirklich gute Idee war. Die Schwellung am rechten Fuß wurde wieder größer. In der Nacht machten sich leichte Schmerzen bemerkbar. Heute ging es deshalb morgens nur ins McFit. Ich werde jetzt wohl mal 2 Wochen Pause machen müssen, um den Start bei den 100 Meilen von Berlin nicht zu gefährden. Ich muss vernünftig sein. Superläufer Martin Grüning hat wohl ein ähnliches Problem. Nennt sich Stressfraktur und kommt von Überforderung bzw. Überanspruchung.

Freitag, 7. Juli 2017

Heftiger Gewitter - Spuk

Ich konnte es nicht lassen und es wird sich noch herausstellen, ob es wirklich klug war. Ich hatte so große Lust zu laufen, dass ich mich gegen 18 Uhr entschloss, es zu versuchen und den Gang zum Tempelhofer Feld zu wagen. Joggen im Sinne von schlurfen und extrem langsam. Mein leicht geschwollenes Bein schmerzte auch bei sanftem Tempo etwas. Das Wetter war herrlich. Bin bei 27 Grad losgelaufen, leicht bewölkt, dann kam für 25 Minuten ein heftiges Gewitter, das mich bis auf die Knochen durchnässte, teilweise vermischt mit leichtem Hagel. Urplötzlich hörte es auf, die Sonne kam stark hervor und es wurden wieder die 27 Grad.... So, nun bin ich gespannt. Das angeschwollene untere Schienbein ist dick mit Tiger - Balm eingestrichen und ich hoffe, dass ich damit durchkomme und nun nicht sogar noch länger pausieren muss. 10.5 KM in 1:23h!

Wo ist Kalle?

Oh Mann, schon fast eine Woche nicht mehr gelaufen und der rechte Fuß, sowie Knöchel und unteres Schienbein sind immer noch leicht geschwollen. Trotzdem will ich nachher mal einen ganz leichten, langsamen und kurzen Lauf probieren. Habe einfach gewaltige Lust. Endlich mal wieder zum Tempelhofer Feld, wo ich Kalle vor gut 2 Jahren begegnet sind. Das letzte Mal haben wir uns letztes Jahr gesehen, als er beim Mauerweglauf auf dem Fahrrad sitzend mal nach mir schauen wollte. Mensch Kalle, was ist los? Gucke auf dem Tempelhofer Feld öfter nach Dir. Was macht deine Lauferei? Vielleicht magst du ein paar Etappen beim diesjährigen Mauerweglauf mit mir mitmachen. Dieses Jahr kann mich höchstens eine Verletzung stoppen. Melde dich doch mal.

Donnerstag, 6. Juli 2017

Geduld, bitte!

Geduld ist absolut nicht meine Stärke, schon gar nicht, wenn es ums Laufen geht. Immerhin ist die Schwellung des rechten Fußes fast komplett verschwunden. Allerdings ist der Knöchel unterhalb des Schienbeins noch dick. Eine schöne, 2 € große Stelle. Es zieht an der Stelle auch etwas. Hindert mich natürlich nicht daran, ins McFit zu gehen. Ich traue mich aber noch nicht, wieder eine Runde zu laufen. Samstag werde ich es versuchen. Bis dahin will ich mich gedulden. Ich bin gut drauf und habs derzeit gut drauf. Ich denke nicht, dass für die 100 Meilen etwas anbrennt, nur weil ich die Vorbereitung darauf 2 Tage später beginne. Hauptsache fit.

Mittwoch, 5. Juli 2017

Glücksgefühl & Balance

Außer Fitnesstraining geht derzeit nicht viel, denn mein rechter Fuß und Knöchel ist immer noch leicht, aber deutlich geschwollen und lässt kein Laufen zu. Weiterhin Tigerbalm drauf und stattdessen philosophieren. Wann kommen bei mir Glücksgefühle auf? Immer dann, wenn alles glatt läuft, z.B. ein großer Erfolg eintritt, für den ich hart gearbeitet habe, auf den ich mich akribisch und systematisch vorbereitet habe. Der Maßstab ist für jeden anders und kann sich natürlich im Laufe der Zeit verändern. Im letzten Jahr lief ich die 100 KM von Biel in 16:12 Stunden und war nicht happy, weil ich mich quälen musste und dies vor allem auf schlechte Vorbereitung zurückzuführen war. Dieses Jahr kam ein Glücksgefühl auf, weil ich mich konsequent und zielstrebig vorbereitet habe und mein Ziel mit relativer Leichtigkeit erreicht hatte und immer noch sicher war, über weitere Reserven zu verfügen. Ein noch krasserer Glücksmoment entsteht bei mir, wenn ich mich sehr gut vorbereitet habe, mein Ziel erreiche und dabei das Gefühl habe, meine derzeitigen Grenzen erreicht zu haben. Das ist nach dem Thüringen Ultra so. Klar, ich wäre ihn gerne in weniger als 15 Stunden gelaufen, aber trotz toller Vorbereitung war es nicht mehr drin. Ich habe alles gegeben, alle Reserven aufgelöst und selbst als ich nur noch gehen konnte, mit "Lauf Forrest lauf" zum Laufen gezwungen. 15:09 Stunden war das Beste, was ich erreichen konnte und dann ist es wichtig, die richtige Balance zwischen Höchstleistung, Übertreibung, falschem oder richtigem Ehrgeiz zu finden. Wie weit kannst und darfst du z.B. die Signale des Körpers, in meinem Fall der schmerzende und anschwellende Fuß und Knöchel, ignorieren und wann musst du sie hören? Erfahrung heißt das Zauberwort. Nächstes Jahr habe ich noch einmal anspruchsvolle Ziele. Biel in weniger als 11:20 Stunden zu laufen und klar, den Thüringen Ultra schneller als in 15 Stunden packen. Jiayou.

Dienstag, 4. Juli 2017

Udo, der Superultra

Diese Ultras faszinieren mich wirklich. Du läufst gewaltige Distanzen, du berührst wunderschöne Natur und Landschaft, du bist für dich allein und triffst doch viele Menschen. Manchen folgst du im Windschatten, manche nimmst du als Orientierung und Motivation, mit manchen tauschst du dich auch aus. Bei KM 48 sammelte ich Udo ein. Vorher hatten wir uns immer mal wieder auf der Strecke gesehen und es ging hin und her. Jetzt kamen wir irgendwie ins Gespräch. Ich fühlte mich etwas schlapp und der Austausch inspirierte mich wieder. Udo, lang und schlaksig mit grauen dünneren Haaren, die hinten zu einem Zopf zusammengebunden waren, lief erst seit 2003. Startete erst als über 50jähriger mit dem Laufen. In dieser Zeit hatte er es schon auf über 133 offizielle Läufe gebracht, die länger als Halbmarathon - Distanz waren. Beim Thüringen Ultra war er jetzt mit über 65 bereits zum 4. Mal dabei. Wahnsinn. Seine Bestzeit lag bei 15.50 Stunden. Ha, merkte ich an, dann läufst du heute vielleicht Bestzeit, wäre doch super. Wir plauderten etwa bis KM 65 und dann trennten sich unsere Wege an einer Verpflegungsstation. Später habe ich gelesen, dass Udo es ins Ziel geschafft hat und seine Bestzeit auf etwas über 15:30 Stunden verbessern konnte. Nun denn, wir sehen uns vielleicht im nächsten Jahr wieder, Udo. Danke für die Auffrischung. Für mich gab es heute zwar wieder Sport, aber kein Laufen. Mein rechter Fuß ist nach wie vor leicht geschwollen und braucht Ruhe. Also McFit. War auch super.

Montag, 3. Juli 2017

Willkommen in Thüringen

Thüringen ist das Neue Bundesland, was ich sofort ins Herz geschlossen hatte. Nach der Wende war schnell überall die Euphorie verflogen. Egal wohin ich kam überwog das Jammern und Klagen. Ausnahme Thüringen. Die Leute dort hatten sofort auf Tourismus gesetzt. Erneuert und verschönert, Service und Dienstleistungen für sich entdeckt. Eine unglaublich warme und herzliche Atmosphäre. Dies empfing mich auch im Ahorn Panoramahotel in Friedrichsroda. Dort hatte ich mich während der letzten drei Tage einquartiert. Das hat mir dort extrem gut gefallen. Während des Laufes habe ich die vielen Wanderwege und Kurse entdeckt, die es dort gibt. Eine unendliche Vielfalt. Da ich im nächsten Jahr wieder in Thüringen antreten will und den Ultra noch schneller meistern möchte, werde ich ab und zu dort mal für ein Wochenende hinfahren und ein paar Bergkilometer absolvieren. Das hilft ungemein. So, jetzt heißt es mich auszukurieren und dann volle Kraft in Richtung 100 Meilen von Berlin. Zielsetzung bestehen und dies schneller als in 24 Stunden. Jiayou!

Sonntag, 2. Juli 2017

Fröttstädt - Ultra Family

Was für ein geiler Lauf. Noch am Tag danach kann ich mich kaum bewegen und werde wohl ein paar Tage Laufpause brauchen. Biel ist wundervoll, aber auch ein Stück weit Lauftourismus. Fröttstädt ist Ultra Family. Als ich am Vorabend eintraf saßen viele vor dem Vereinsheim, grillten, zelteten, plauderten und verbrachten den Abend miteinander. Der Lauf ist extrem anspruchsvoll, durch die 2200 Höhenmeter anstrengend und hart und eine brutale Herausforderung. Nicht für Lauftourismus geeignet. Die Teilnehmer sind überwiegend routinierte Ultraläufer, meist seit Jahren dabei. Die Helfer an den 18 Verpflegungsstationen waren alle ehrenamtlich und absolute Freunde des Ultralaufsports. Unglaublich wie freundlich diese Leute waren, aber auch wie viel Respekt sie den Läufern zollten. Einfach große Klasse. Die Verpflegungsstationen waren gut ausgestattet. Immer Cola, Tee, Iso, Wasser, Brot, Käse, Müsliriegel, Obst. Teilweise Kaffee, immer auch Bier und alkoholfreies Bier. Mir gefiel gut, dass die erste Station erst nach 10 KM kam, denn da waren die Teilnehmer noch frisch. Ansonsten immer alle 5 KM. Wenn einmal 9 KM dazwischenlagen, dann weil es mal 7 KM bergab ging. Hier hatten Privatleute noch eine eingerichtet. Toll, dass es bei KM 95 und 98 noch einmal eine gab. War ein Super - Ereignis. Fantastisch.

Samstag, 1. Juli 2017

Thüringen Ultra - härteste Challenge

Oh gosh, der Thüringen Ultra heute war bisher mit großem Abstand meine härteste läuferische Herausforderung. Das begann schon damit, morgens um 2.30 Uhr aufstehen zu müssen. Hat alles geklappt und so stand ich um 3.45 Uhr an der Startlinie. Pünktlich um 4 Uhr wurde der Lauf gestartet. 100 KM, 2250 Höhenmeter, 18 Stunden Zeitlimit. Hätte ich gewusst, was mich erwartet, hätte ich es vielleicht nicht gemacht. So stand ich mit 200 bis 300 anderen Läufern an der Startlinie und freute mich auf Lauf und über das noch schöne Wetter. Die ersten 40 KM waren ultra - brutal, der Rest brutal. Ich konnte die Zahl der extremen Steigungen nicht mehr zählen. Ich weiß nicht, wie oft ich an Aufgabe dachte und mich dann doch durchbiss. Meine wirklich gute Vorbereitung enthielt keine Berge und der Lauf in Biel war schön, aber ein Flachlauf dagegen. Ein Wahnsinns - Landschaftslauf. Viele Waldkilometer, reißende Bäche, Tümpel, aber durch den permanenten Regen heute gab es sehr viel Modder und Morast.Nach 60 KM rutschte ich darauf aus und schlidderte mal ein paar Meter auf dem Rücken. Auch deshalb war ich froh, dass ich die Regenjacke für 9€ beim Lidl gekauft hatte. Die ließ nichts durch. Ich hatte mir eine Zeit von knapp unter 15 Stunden vorgenommen. Mein Respekt war auf Grund des Streckenprofils riesig. Ab KM 70 fing mein rechtes Schienbein an zu schmerzen. Ich habe es ausgeblendet und den zunehmenden Schmerz versucht zu ignorieren. Die letzten KM zogen sich extrem. Ich hatte zwar nichts mehr hinzusetzen, aber Aufgabe kam natürlich nicht in Frage. 100 KM in 15:09 Stunden. Nun folgen erst einmal lauffreie Tage. War nebenbei auch gut beraten, vor dem Lauf meinen rechten Oberschenkel nicht mehr zu belasten und damit auszusetzen. Der Oberschenkel hat gehalten. Fazit: ein extrem toller und herausfordernder Lauf. Ich kann mir vorstellen, nächstes Jahr wieder dabei zu sein. Jetzt die schmerzhaften Wunden lecken und dann kommt der Mauerweglauf.

Freitag, 30. Juni 2017

Thüringen Ultra - am Tag davor

Anreise erfolgt. Sehr schöne Umgebung. Startunterlagen habe ich in Fröttstädt abgeholt. Wirkte wie eine Familienangelegenheit. Rund 200 Teilnehmer, 100 KM, mehr als 2200 Höhenmeter. Die meisten Teilnehmer campen am Start und Zielbereich. Einfach schön, die Leute grillen, plaudern und genießen den endlich trockenen Abend. Ich übernachte in Friedrichsroda. Netter Ort. Angenehmes Hotel. Ich bin schon sehr aufgeregt. Das wird noch einmal eine harte, wahrscheinlich härtere Herausforderung als Biel. 4 Uhr Start. Extrem hart, auch wenn es mir besser gefällt, als um 22 Uhr zu starten. Ich muss natürlich vorsichtig sein. Einen so flotten Start wie in Biel kann ich mir nicht erlauben. Ich muss um 8 Minuten pro KM laufen. Eher noch langsamer. Wenn alles gut klappt, dann will ich es in 15 Stunden schaffen. Aber...erst einmal aufstehen...

Donnerstag, 29. Juni 2017

Leicht angeschlagen

Mir ist auch nicht klar, weshalb ich am Dienstag bei McFit auf die glorreiche Idee kam, endlich mal wieder Kniebeugen mit Gewichten zu machen. Weil ich keine 10 KG Scheiben fand, packte ich eben je 15 auf, um mich auch hier mal an neuen Gewichten zu versuchen. Keine wirklich gute Idee. Mein hinterer rechter Oberschenkel war hinterher leicht lädiert. Da ich ein so unglaublich vernünftiger Mensch bin (leichte Ironie...) ging ich mittags auch noch 5 KM laufen. Schlechte Idee. Gestern schon nicht gelaufen, heute nicht, ok, fühlt sich schon besser an. Morgen noch einmal pausieren und dann geht es am Samstag um 4 Uhr morgens endlich los. Leider ist Regenwetter angesagt. Muss ich noch einmal nach einem entsprechenden Umhang schauen....

Dienstag, 27. Juni 2017

Respekt wächst - Thüringen Ultra...

Mein Respekt vor der kommenden Herausforderung wächst. Nur noch wenige Tage, dann ist es soweit. Das Streckenprofil ist schon verdammt anspruchsvoll. 100 KM und 2150 Höhenmeter. Habe mal so die Zeit meines Bieler Lauffreundes Florian aus dem Jahr 2015 gecheckt. Uhhh, über 16 Stunden. Allerdings kann ich seinen Trainingszustand aus dem Jahr 2015 einschätzen, entsprechend meinen damaligen und v.a. meinen heutigen und das stimmt mich schon optimistisch. Trotzdem darf ich in keinem Fall so euphorisch angehen, wie in Biel. Langsam, vielleicht ein 8.15er Tempo pro KM. Ziel ist es anzukommen, möglichst in unter 16 Stunden. Freitag Nachmittag geht es los. Wohne in einer Pension, ca. 7 KM vom Start entfernt. Bin schon sehr gespannt, freue mich aber riesig. Gestern hatte ich mich läuferisch völlig geschont und war nur 75 Minuten im McFit. Heute stand neben dem Workout noch ein kurzer 5 KM Pausenlauf auf dem Tapet. 5 KM in lockeren 33:30 Minuten.

Freitag, 23. Juni 2017

Nur noch langsam

Nach jedem Ultra habe ich das Gefühl, als könne ich grundsätzlich nur noch langsam laufen, als setze mir mein Körper rote Ampeln, sobald ich schneller laufen möchte. Langgezogene Regenerationsphase. Irgendwie aber auch normal, zumal ich im Rahmen der Vorbereitung auf die nächsten Ultras ständig längere Läufe absolviere, wie z.B. den gestrigen Lauf über fast 48 KM. Das alles spult mein Körper mittlerweile recht unproblematisch ab. Dennoch war heute nur ein schnellerer Spaziergang möglich. Dient letztlich zumindest der Erholung. 5 KM in 37:10 Minuten. Mein Monatsziel von 350 KM habe ich schon klar übertroffen. Jetzt wird sogar noch die 400er Marke fallen.