Sonntag, 30. August 2009

Verpasst...

Rekord verpasst.
Heute morgen startete ich gegen 6.40 Uhr von Mannheim und traf dann ca. 45 Minuten später in Egelsbach ein.
Irgendwie war ich durch den beruflichen Stress der letzten Tage auch etwas zerstreut, denn ich hatte mich nicht ausreichend vorbereitet und präpariert.
So hatte ich meinen Chip vergessen und Gott sei Dank noch Geld dabei, um mir einen Ersatzchip auszuleihen.
Auf die Herzfrequenzmessung wollte ich dieses Mal eh verzichten und hatte daher auch nur den Garmin Forerunner 305 eingepackt.
Dieser hat die Strecke übrigens bis auf 15 Meter genau vermessen und erwies sich als treuer Kamarad.
Es war noch empfindlich kalt mit etwa 8 Grad.
Die Temperatur stieg später im Laufe des Marathons noch auf angenehme 18 Grad an.
Um 8.00 Uhr erfolgte dann der Start.
Ideale Witterungsbedingungen, zunächst 10-12 Grad, sonnig, windstill und trocken. Etwa 180 Läufer und Läuferinnen am Start.
Die Strecke führt überwiegend durch den Wald und v.a. über Waldwege.
Dies ist etwas unangenehm, weil gelegentlich kleine Steinchen in den Schuh gelangen und dann gegen den Fuß drücken.
Ansonsten liebe ich solche Strecken, durchaus vergleichbar mit dem Käfertaler Wald.
Die Runde ist dann 2x zu absolvieren und wird später gemeinsam mit den Halbmarathonis und 10 KM Läufern zu gemeistert.
Das ist dann besonders hart, denn wenn Du nach ca. 23 gelaufenen Kilometern auf 800 frisch gestartete "Wettbewerber" triffst, zieht dich das teilweise mit, teilweise aber auch herunter.
Die Verpflegung erfolgte alle 5 - 7 Km und war zwar eher spärlich (Wasser, Iso und Cola), für genügsame wie mich aber völlig ausreichend.
Nach knapp 41,7 Km geht es dann ins Egelsbacher Stadion zum Schlußspurt.
Hier empfingen uns dann einige 100 Zuschauer und feuern dich auf den letzten Metern an.
Das tut richtig gut.
Ich kann mit meiner Zeit von genau 3:36h zwar nicht wirklich zufrieden sein, darf aber nicht vergessen, dass es sich um einen Trainingslauf handelt.
Die ersten 30 KM waren recht flott, hier habe ich immer wieder die für Frankfurt geplante Zeit von 4.35 Minuten pro Km geübt und teilweise sogar Maximalzeiten von 3.30 Minuten pro Km erreicht.
Dabei habe ich mich allerdings etwas übernommen und letztlich auf den letzten 12 Km nichts mehr gerissen, sondern teilweise nur noch einen 5.30er Schnitt pro Km erreicht.
Immerhin habe ich die im Vorjahr erreichte Zeit noch einmal um 4 Minuten verbessert, ein Fortschritt ist also doch erzielt worden.
Nächste Woche geht es wieder nach Plan. Ca. 75 KM laufen, 2x Tempo bzw. Intervalltraining, 2 flottere Läufe um 5.20 pro Km und ca. 2 Rekomp Läufe.
Außerdem plane ich 3 Besuche im Fitneß - Studio.

Samstag, 29. August 2009

Der Tag davor...

Wow, ich bin hochmotiviert und frreue mich auf die kommenden Herausforderungen. The wind of change is blowing. What a feeling.
Heute morgen bin ich ganz entspannte 16 KM in 1:40h gelaufen. Ich war lange schon nicht mehr so entspannt und locker unterwegs. Meine Sorge ist dann meist, dass ich auch wieder einige Gänge hoch schalten kann, z.B. morgen.
Heute steht noch ein anstrengender Arbeitstag an. Abends schaue ich mir den Kampf von Marco Huck an und dann schlafe ich entspannt dem morgigen Tag entgegen.
Ich werde gegen 5.45 Uhr aufstehen und gegen 6.45 Uhr losfahren.
Um 8.00 Uhr startet der Lauf. Ich freue mich!!!!

...KURZ DAVOR....

Ein bißchen aufgeregt bin ich schon. Ich fühle mich gut, trotz des Stresses läuft die Marathon - Vorbereitung für Frankfurt gut. Der erste Monat ist planvoll absolviert und nun kommt am Sonntag der Marathon in Egelsbach.
Hier gilt es jetzt den Beweis anzutreten, dass ich auf dem richtigen Weg bin.
Das bedeutet, alles über 3:28 h wäre eine Enntäuschung. Ziel ist es, unter der 3:25h Grenze zu bleiben. Get it done!!!!

Mittwoch, 26. August 2009

Warum laufe ich Marathon?

auch ein sehr interessanter Blog und v.a. ein sehr interessanter Beitrag von Heiko Wache:www.laufe-Marathon.de:

Laufen – Wie kommst Du dazu? – Teil 1
Laufen, Laufen, Laufen…

Immer wieder sehr interessant sind Berichte über Menschen, die mit dem Laufen aus unterschiedlichsten Gründen angefangen haben. Es gibt die verschiedensten Motive, um mit dem Laufen zu beginnen. Meine persönliche Geschichte reicht mittlerweile 30 Jahre zurück und ist wohl nicht ganz so typisch. Damals besuchte ich gerade die 1. Klasse und der Sportunterricht war eine Horrorveranstaltung. Denn unser damaliger Sportlehrer ließ die Jungs immer im Stadtpark von Senftenberg 2 Runden um einen kleinen Teich laufen. Und es war für mich absolut deprimierend, wenn mich die ganze Klasse fast überrundete. Da fasste ich als kleiner Steppke einen tollkühnen Entschluss: Damit muss Schluss sein.

Gesagt getan: Egal, wo die Ausflüge meiner Eltern in der regionalen Umgebung mit dem Fahrrad hinführten, Sohnemann lief nebenher. Und Besuche zu Oma und Opa wurden nur noch im Laufschritt zurückgelegt. Aus heutiger Sicht kam ich mir ein kleines bisschen wie Forest Gump vor. Aber dieser eiserne Wille wurde sehr schnell belohnt, denn ab Klasse 2 war ich derjenige, der fast die komplette Klasse überrundete. So kam ich zum Laufen und dieser Virus ließ mit kleinen Unterbrechungen bis heut nicht mehr von mir ab.

Dieses Thema finde ich so interessant, so dass ich auch in der von mir moderierten Marathon-Gruppe bei Xing eine Diskussion eröffnet habe, um auch andere Geschichten über Motivation und Antrieb zu erfahren.

Zum Thema: “Wie kam ich zum Laufen” habe ich auch mal etwas im World Wide Web recherchiert und dabei einige interessante Geschichten entdeckt. Motivation und Antrieb sind von Mensch zu Mensch sehr unterschiedlich. Aber alle haben eine Gemeinsamkeit: Die Menschen sind mit Ihrer derzeitigen Situation nicht mehr zufrieden und möchten was ändern.

Motivation
Zu den Spitzenreitern gehört ganz klar das Gewicht. Viele Menschen fühlen sich im eigenen Körper nicht mehr wohl und wollen Ihr Gewicht reduzieren. Eines der einfachsten Mittel ist natürlich dafür das Laufen. Zum Thema Gewichtreduzierung und Laufen werde ich auf alle Fälle auch mal einen gesonderten Artikel verfassen. Denn leider werden hier auch sehr viele Fehler gemacht, die einfach vermieden werden können. Die größte Motivationsbremse ist das Tempo, welches zu oft viel zu schnell gewählt wird. Das Phänomen Gewicht trifft fast alle Altersklassen von 20 Jahren bis ….
Dann gibt es die Menschen, die Tag ein Tag aus ein stinknormales Leben führen: Arbeit, Familie, Haushalt und ständig am Meckern sind, dass sie keine drei Treppenstuffen mehr packen. Irgendwann wird der Entschluss gefasst: Ich muss was für meine Fitness tun. Nicht jeder mag den Duft eines Fitnesstudios und so wird der einfachste Weg gewählt: das Laufen. Und es ist nun hinlänglich bekannt, dass durch das regelmäßige Laufen der Fitnesszustand eines Menschens sehr schnell verbessert werden kann.
Auch sehr motivierend kann das Zuschauen sein, egal ob bei einem normalen Volkslauf, Marathon oder irgendeine Ultraveranstaltung. Gerade die scheinbar unerreichbaren Sachen ziehen Menschen magisch an. Der erste Spruch der meisten ist: “Die sind doch verrückt…” Dennoch klingt ein leichter Unterton des Neides in der Stimme mit. Andere wiederum packt der Ehrgeiz und sie fassen den Entschluss: Was die können, kann ich auch und beginnen für sich dieses Ziel zu verwirklichen. Oft ist dies bei Marathonveranstaltungen zu beobachten. Aus Zuschauern sind sehr oft ambitionierte Marathonlaufer gewachsen.
Zum Schluss möchte ich noch ein sehr gesellschaftlich weitverbreitetes und immer noch zu oft totgeschwiegenes Thema anbringen: die Alkohol und Drogensucht. Auch hier gab und gibt es Menschen, die an einen Punkt gelangen, an dem nichts mehr geht. Es muss eine Entscheidung her und diese heißt, Leben oder Tod. Auch hier kann Sport und vor allem das Laufen sehr hilfreich sein, um den Sumpf aus Alkohol und Drogen zu verlassen.

Auf den Spuren Wigalds....

...fühlte ich mich heute nacht. Da ich sehr früh an meinem Arbeitsplatz sein wollte (7.30 Uhr), aber dennoch unbedingt laufen wollte, fiel es mir schwer, tief und fest zu schlafen.
Folgerichtig stand ich denn auch um 2.30 Uhr wieder auf, nahm einen Kaffee und lief um 3.00 Uhr los.
18 KM mit 5:45er Pace. Sehr entspannter und angenehmer Lauf, der mich mit einem guten Gefühl in den Morgen starten lässt.

Die richtige Pflege der Laufschuhe

Ein interessanter Artikel, den ich im New Balance Blog fand:



Da dies mein erster Blogeintrag ist, möchte auch ich mich ganz kurz vorstellen. Ich heiße Daniel, studiere an der Fachhochschule in Salzgitter im siebten Semester Sportmanagement und bin seit knapp zwei Jahren als Brand Ambassador bei New Balance tätig, was mir sehr viel Freude bereitet.

Während dieser zwei Jahre wurde ich desöfteren mit der Frage konfrontiert, wie Laufschuhe gepflegt werden sollten, damit sie möglichst lange haltbar sind und auch nach dem ein oder anderen gelaufenen Kilometer noch gut aussehen. Aus diesem Grund handelt mein heutiger Beitrag über genau dieses Thema, da ich festgestellt habe, dass das Aussehen der Schuhe oberste Priorität bei vielen Läufern genießt.

Der wichtigste Punkt bei der Pflege ist, dass die Laufschuhe NIEMALS in eine Waschmaschine gesteckt werden sollten. Leider gibt es noch immer viel zu viele Läufer, die diesen Rat missachten. Die Reinigung mit einer feuchten Bürste oder dem Abspritzen mit dem Gartenschlauch reicht vollkommen aus, da maschinelles Waschen zur Auflösung des Klebers führt und somit die Funktionsfähigkeit des Schuhs mindert. Vor allem die einzelnen Dämpfungselemente leiden enorm darunter.

Den Schuh anschließend schonend trocken. Schonend heißt nicht, den Schuh an oder auf eine Heizung zu stellen. Die Folge hierbei wäre, dass durch die Wärme die Zwischensohle spröde wird, wodurch wiederum die Dämpfungseigenschaften des Schuhs negativ beeinträchtigt werden. Um dies zu vermeiden ist es am Sinnvollsten, den Schuh nach dem Waschen mit Zeitung auszustopfen und ihn eine Weile in einem warmen Raum stehen zu lassen.

Denkt daran, dass nicht nur Ihr mal eine Pause benötigt, sondern auch Euer Laufschuh. Also seid so nett und gönnt ihm diese.

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Daniel Schöberl / 25.08.09 Stichworte: Laufschuh, Pflege, Waschen, Waschmaschine

Viele Gründe führen zum Marathon....

Der "Lauf - Guru" Andreas Wilhelm Butz hat vor kurzem die Frage gestellt, was einen zum Marathon gebracht hat und aus welchen Motiven heraus, man diese Leidenschaft dann aufgebaut und letztlich ausgebaut hat.
Nachfolgend nachzulesen...
Wer Lust hat, sollte in seinen Blogs herumstöbern....der Mann hat wirklich was drauf und versteht was von seinem Fach.
Sein Artikel über Biel hat mich wirklich maßgeblich für meinen Lauf vorbereitet. Er hatte die Strecke einfach so gut beschrieben, dass ich sie schon vor meinem geistigen Auge sah....irre!

Immer mehr Läufer wagen sich an die Marathondistanz. Für einige bleibt es ein einmaliges Abenteuer, der Beweis, die Herausforderung angenommen und gemeistert zu haben. Doch viele bleiben dem neuen Hobby treu. Was sind, von den vielen gesundheitlichen Auswirkungen des Sports einmal abgesehen, die sportlichen Gründe Marathonläufer zu sein und zu bleiben?

Anerkennung: Allein das Schaffen zählt
Bei einem Volkslauf über fünf bis 10 Kilometer wird das individuelle Ergebnis oft nur nach der erreichten Zeit und Platzierung bewertet. Bei einem Marathon zählt schon das Ankommen. Läufer wie Nichtläufer können die Leistung einschätzen, wissen, dass der Marathon viel Trainingsfleiß erfordert hat und der Wettkampftag einiges an Durchhaltewillen. Der Marathonlauf ist daher auch für langsamere und weniger ambitionierte Sportler eine schöne Herausforderung.

Euphorie: Die Marathonstimmung wirkt ansteckend
Das wohl größte Argument für die Wahl eines Stadtlaufes als Marathonstrecke, ist die ansteckende Stimmung. Wenn in Berlin, Hamburg oder Köln zwanzig- bis vierzigtausend Läufer auf die Strecke gehen, dann wirkt schon vor dem Start allein das Betrachten der Menschenmasse positiv auf die eigene Stimmung. Das gemeinsame Ziel verbindet alle Teilnehmer. Alle waren Leidensgenossen im Training und alle haben nun das gleiche Ziel: Den Marathon mit einem Lächeln auf den Lippen zu beenden. Der Startschuss setzt nicht nur das Teilnehmerfeld in Gang, sondern schickt jedem das Adrenalin in die Adern. Die ersten tausend Meter sind ein Kilometer im Rausch. Wenn dann auch noch mehrere hunderttausend Zuschauer am Streckenrand stehen und mit Rasseln bewaffnet einem zujubeln, dann lassen diese Emotionen keinen kalt. Schrifttafeln werden hochgeregt: „Papa, Du bist mein Held“. Der Jubel wirkt ansteckend, die erste Halbmarathonhälfte vergeht wie im Fluge. Hände werden abgeklatscht, Samba-Trommeln wahrgenommen. Stimmungsnester wirken unmittelbar auf das eigene Tempo. Endorphine werden ausgeschüttet, ein Lächeln zieht sich über das ganze Gesicht. „Der Schmerz vergeht, der Stolz bleibt“. Die wichtigen Schilder kommen meist im richtigen Augenblick. „42,195 Kilometer – Der Unterschied zwischen einem Läufer und einem Jogger“, genau so etwas will man auf den finalen Kilometern lesen. Spätestens auf den letzten zweihundert Metern ist aller Schmerz vergessen. Das Ziel vor Augen, das Tosen der Zuschauer im Ohr. Im Schlussspurt läuft man der Ziellinie entgegen, lässt sich von den eigenen Gefühlen tragen. Zogen sich die letzten Kilometer auch teilweise sehr zäh, so vergehen diese letzten Meter viel zu schnell. Dieses Glücksgefühl, das einem jeden Zweifel nimmt. Ja, der Aufwand hat sich gelohnt.

Ziele: Eine Marathonkarriere ist nie vorbeiÜblicherweise fängt die Marathonkarriere beim regionalen Marathon vor der Haustüre an. Wer Spaß dran gefunden hat, der bleibt dem Marathonlaufen treu. Es folgen die nächsten Marathons, meist die großen Stadtmarathonläufe von Berlin, Hamburg und Köln. Wem die Läufe durch Häuserschluchten und über Asphaltdecken nicht mehr reichen, versucht sich vielleicht an einem Landschaftsmarathon mit Forst- und Feldwegen. Ist die Liebe für diese meist auf welligem Terrain ausgetragenen Läufe erst entdeckt, kommt oft die Königsdisziplin an die Reihe, ein Alpinmarathon. Diese ergänzen die 42,195 Kilometer um bis zu 2.500 Höhenmeter. Dann ist zumindest im deutschsprachigen Raum eine Steigerung nicht mehr möglich. Was folgen kann ist eine Karriere als Ultramarathonläufer. Diese beginnt ab dem ersten gelaufenen Meter über die Marathondistanz hinaus und endet..., was meinen Sie? Der längste jährlich ausgetragene Lauf ist ein Lauf rund um einen Block in New York. Gewinner war bereits einmal der Deutsche Wolfgang Schwerk. Die Distanz: 3.100 Meilen.

Bestzeiten: Topleistungen brauchen Kondition und viel Erfahrung
Viele Marathonläufer starten ihre Laufkarriere erst im Erwachsenenalter. Mitte Dreißig sind die Meisten bei ihrem ersten Marathonlauf. Wer so spät beginnt, der kann sich noch einige Jahre lang verbessern. Der erste Marathon dient der Erfahrung, beim zweiten lernt man das richtige Tempo einzuschätzen. Ab dem dritten Marathon erwirbt man ein Gefühl für das eigene Leistungspotential. Dieses steigt bei Hobbyläufern in der Regel mit den gelaufenen Jahreskilometern und der Wettkampferfahrung. Erst drei bis vier Jahre nach dem ersten Marathon erreichen viele ihre persönliche Bestleistung. Wer bis dahin aber nur als Autodidakt trainiert hat und sich nun in professionelle Hände begibt, der kann durch Leistungsdiagnostik und individuelle Trainingspläne unterstützt seine Leistungen weiter Schritt für Schritt steigern. Doch für die meisten zählt nicht nur die Leistung, sondern in erster Linie das Erlebnis.

Abwechslung: Marathonsammler sammeln Erlebnisse
Der Marathon ist auch für diejenigen reizvoll, die nicht zu den Schnellen gehören. Wer kein Interesse an kraftraubenden Läufen im Grenzbereich der eigenen Leistungsfähigkeiten hat, der läuft langsamer aber dafür häufiger. Marathonsammler, dazu zählen die, die mehr als drei Marathons pro Jahr angehen, laufen diese im Trainingstempo. Wer den Kilometer eine Minute langsamer läuft als möglich, der kann jede Woche einen Marathon laufen. Für Marathonsammler geht es um das Erlebnis an sich, unter Gleichgesinnten einen schönen langen Lauf zu machen. Die erreichte Zeit ist sekundär. Sie genießen es während des Trainingsmarathons an der Strecke versorgt zu werden und am Ende noch mit einer schönen Medaille und Urkunde für den Lauf belohnt zu werden. Wurden Muskeln, Sehnen und Gelenke über einige Jahre an die ausgiebige Lauferei gewöhnt, sind auch mehr als 10 Marathons pro Jahr möglich.

Anreize: Die unterschiedlichsten Marathonserien locken
Auch Marathonserien üben auf viele Marathonis einen Reiz auf. Nehmen wir zum Beispiel die größten Marathonläufe der Welt. Die Veranstaltungen von Boston, London, Berlin, New York und Chicago haben sich zur World Majors Serie zusammen geschlossen und loben für die besten Läufer der Serie extrem hohe Preisgelder aus. Diese sind für Hobbyläufer weniger interessant, aber irgendwann mal bei allen fünf Läufen gestartet zu sein, dass ist reizvoll. Alpinmarathonläufer hingegen reizt der MMC mehr, der Mountain Marathon Cup, die gemeinsame Wertung der drei Bergmarathons von Liechtenstein, Zermatt und Interlaken (Jungfrau-Marathon). Die drei Marathons müssen dazu im selben Jahr gelaufen werden. Andere Marathonsammler erdenken sich hingegen ihre Serien selber. So ist es für viele interessant, in jedem deutschen Bundesland mal Marathon gelaufen zu sein. Später vielleicht in jedem Kontinent der Erde mindestens einen. Oder in jedem europäischen Land. Dann gibt es einen Veranstalter, der nach dem Motto „Ein Marathon hat eine Stunde“ eine besondere Urkunde demjenigen verspricht, der 60 Marathonläufe mit sechzig auf einander folgenden Endzeiten im Minutenabstand nachweist. Wer also beispielsweise zwischen einer Endzeit von 3:35 Stunden und 4:34 Stunden lückenlos jede einmal erreicht hat und nachweisen kann, der hat sich das Recht auf eine diesbezügliche Urkunde erlaufen. Anreize gibt es für das Marathonlaufen genug.

Zum Abschluss: Zwei Angebote in eigener Sache
Wenn Du beim Lesen der o. a. Zeilen mehrfach heftig genickt hast und nun ganz wild darauf bist neue Marathonpläne zu schmieden, dann bist Du möglicherweise reif für zwei interessante Events. Klicke für weitere Informationen auf den jeweiligen Link:


Unter der Überschrift „Top in Form bei Halbmarathon und Marathon“ veranstalte ich vom 29. Oktober bis 01. November zum ersten Mal ein Laufseminar in Tecklenburg. Lust mitzumachen?
www.laufcampus.com/termine/laufseminare/osnabrueck.php
Eine Marathonreise zum „Dubai-Marathon“ führe ich vom 20. bis 24. Januar 2010 durch. Die Marathonstrecke gilt als eine der schnellsten der Welt und ist damit bestens geeignet für persönliche Bestzeiten. Lust mitzufliegen?
www.laufcampus.com/termine/dubaimarathon.php

Viel Freude beim Laufen wünscht

Andreas Butz
www.laufcampus.com

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Dieser Newsletter wurde von Moderator Andreas Wilhelm Butz für die Gruppe "Halbmarathon, Marathon & Ultramarathon" verfasst.

Besuchen Sie hier die Gruppe: http://www.xing.com/net/marathongruppe/

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Sonntag, 23. August 2009

Frankfurt - Marathon am 25.10.2009

Am 25.10.2009 findet der Marathon in Frankfurt statt. Daran möchte ich nicht nur teilnehmen, sondern diesen Lauf auch in einer für meine Verhältnisse extrem guten Zeit schaffen.
3:15h habe ich mir vorgenommen und bereite mich seit Anfang August gezielt darauf vor.
Bisher habe ich alle Trainings tatsächlich so absolviert, wie ich es mir vorgenommen habe.
Der Garmin Forerunner 305 GPS unterstützt mich dabei irre gut. Die Herzfrequenz ist eine Sache, noch wichtiger ist es zumindest für mich, auch Distanz und vor allem Speed genau einzuhalten.
Die letzte Woche verlief wie geplant. Montag Ruhetag mit einem kleinen Lauf im 6.00er Tempo. Dienstag dann 13 KM mit 10 Spurteinheiten, Herzfrequenz bis 170, durchschnittliches Tempo 5:00 Minuten pro KM, Spitzentempo bei 3:30 pro KM.
Mittwoch entspanntes 5:20er Tempo auf 16 KM, Donnerstag relativer Ruhetag mit kleinem Lauf bei 6:00er Tempo.
Freitag dann intensiver Tempolauf, 13 KM in 63 Minuten, Samstag 13 KM mit 5:20er Schnitt und Sonntag ein entspannter 20 KM Waldlauf mit 5:50er Schnitt.
Gesamt - Wochenleistung: 95 KM
Monatsleistung August: 302 KM
Nächste Woche starte ich beim Egelsbacher Waldmarathon und plane eine neue Bestzeit, möglichst um 3:25h.

Mittwoch, 19. August 2009

Tempo!

Ich bin heute meine 13er Hausstrecke auf Intervall gelaufen. Die Gesamtzielzeit sollte unter 70 Minuten betragen und alle 1000 Meter wollte ich einen Spurt ansetzen bzw. wenigstens die nächsten 300 - 500 Meter deutlich unter 5.00er Schnitt pro KM schaffen. Das ist auch so aufgegangen. Tolles Wetter, trocken, windstill, um 15 Grad... Zeitweise gelang es mir sogar, unter 4.00er Schnitt zu bleiben. Ich sehe mich schon auf einem ganz guten Kurs für EGB und v.a. für Frankfurt. Hier habe ich heute die ersten Informationen per Post bekommen...
Ach ja, nach genau 65 Minuten waren die 13 KM geschafft.
Am Freitag steht der nächste schnelle Lauf an. Hier werde ich aber eine kontinuierlich gute Pace probieren und eine neue Bestmearke anstreben (zunächst 63 Minuten) - I like my GARMIN FORERUNNER 305!!!!!!!!!!!!

Sonntag, 16. August 2009

Begeistert!

...bin ich nach wie vor von meiner neuen Garmin Forerunner 305. Das GPS funktioniert perfekt.
Bin heute wieder meine sonntägliche Paradestrecke im Käfertaler Wald gelaufen.
Genau vermessene 20 Km in 1:44:16 h mit einer durchschnittlichen 157er Frequenz bei Sonnenschein, blauem Himmel, aber auch lockeren 27 Grad im Schatten.
Durchschnittliche 5:12 Minuten pro KM.
Nach langsamen Start und anfänfglicher Lustlosigkeit habe ich das Tempo kontinuierlich gesteigert und bin zeitweise auch mal 4:00er Zeiten pro KM gelaufen.
Hat Spaß gemacht, war aber auch nicht immer nur toll, dieses Tempo bei diesen Temperaturen und dann ohne jede Verpflegungsstation.
Mit der Uhr bringt das wirklich viel Spaß.

Mittwoch, 12. August 2009

GARMIN FORERUNNER 305

Einfach Klasse. Ich brauchte zur Ergänzung meines Trainings einen Laufcomputer mit GPS.
Nach einigen Recherchen war ich auch der Meinung, dass der Garmin Forerunner 305 am ehesten meinen Vorstellungen entspricht und ein super gutes Preis - Leistungsverhältnis bietet.
Also habe ich ihn mir zum Geburtstag gewünscht und gestern wirklich geschenkt bekommen.
Noch gestern Abend machte ich mich an Gerät und Bedienungsanleitung her und heute morgen war Premiere.
Es war wirklich so, wie meine Recherchen, überwiegend in den XING - Laufforen es beschrieben haben.
Der 305 bietet GPS und Herzfrequenzmessung. Das Gerät ist etwas klobig, aber sehr bedienungsfreundlich, very easy zu handhaben. Wer Polar liebt (ICH!!!!), der tut sich mit dem ebenfalls klobig wirkenden Brustgurt zunächst auch etwas schwer. Die Uhr selbst kann weniger als Alltagsuhr getragen werden, was ich mit den Polaruhren gerne mache, wenn ich weiß, dass abends noch ein Training ansteht.
Sei es drum, der Lauf heute morgen war super und die Uhr Klasse. Ich hatte gestern bereits die Benutzerdaten konfiguriert und heute morgen war dann blitzschnell der Satellit gefunden und los gings.
Die Daten sind super abzulesen, die Anzeige von Geschwindigkeit und Distanz ist aus dem Lauf heraus gut nachvollziehbar und die Messung sehr genau. Ich bin begeistert. Das klassische Herzfrequenztraining werde ich aber weiterhin mit Polar vornehmen und auch im Fitness - Studio klappt es damit besser.
Aber ich freue mich heute schon auf meinen morgigen Lauf mit der Garmin.
Die Daten werden auch sauber protokolliert und die Bedienung ist wirklich kinderleicht.
Die Aufladung klappt über Ladestation und Akku, wahlweise über Steckdose oder via USB - Stecker am Computer. Eine Ladung hält zwischen 8 und 10 Stunden.
Wie gesagt! Ich bin begeistert!!!

Sonntag, 9. August 2009

Trainingsplan - erste Woche

So, die erste Woche ist absolviert und ich habe mich sehr genau an die Vorgaben des Plans gehalten.
Im August bin ich bisher insgesamt,einschließlich heute,111 KM gelaufen.
Mein Plan ist darauf abgestimmt, den Frankfurt - Marathon am 25.10.2009 möglichst in 3:15h zu laufen.
Er beinhaltet im Regelfall 5 Trainingstage pro Woche. Montags ist Ruhetag, Dienstag Intervalltraining, am Mittwoch wird ein 5:40er Schnitt angestrebt, Donnerstag ist Ruhetag, Freitag folgt ein 5:20er Tempo mit verschiedenen Sprint - Einlagen, Samstag ein 5:20er und Sonntag ist der lange Lauf mit 20 - 28 KM bei einem 5:40er Tempo.
An den anderen Tagen wähle ich eine Distanz von 10,5 bis max. 18 KM.
An den Ruhetagen laufe ich entweder auf Rekom - Basis mit maximal 6:00er bis 6:30er Tempo bzw. gehe ins Fitness - Studio.
Heute stand ein langer Lauf an. Ich bin mal nicht in den Wald gefahren, sondern bin 23 KM über Wallstädter, Heddesheimer Feldwege gelaufen, abschließend 2,5 x um den Vogelstangsee. Zwischenzeitlich habe ich eine ganz ordentliche Pace entwickelt, denn mein Tempo lag letztlich bei 5:18 Minuten pro KM und ich fühlte mich auch etwas kaputt.
Ende August kommt dann noch einmal eine kleine Generalprobe, der Egelsbacher Waldmarathon. Hier strebe ich eine Zeit von etwa 3:25h an, mindestens aber eine neue Bestzeit.

Sonntag, 2. August 2009

Zwischenbilanz Juli

Ein weiterer sehr ordentlicher Monat:

Monat Juli: 398 KM
Kumuliert 2009: 2889 KM


Heute bin ich im Käfertaler Wald 20 KM in 1:47h gelaufen. Zunächst locker mit einer 145er Frequenz und auf den letzten Kilometern habe ich die Pace deutlich erhöht. Der Gesamtschnitt lag dann bei 154, in der Spitze habe ich die 170 erreicht. Bei schwülen 22 Grad fiel mir das etwas schwer.

Jetzt zählt es. Es geht darum, mich optimal auf Frankfurt am 25.10.2009 vorzubereiten. Ab Montag habe ich den Plan zu respektieren, der mich zu den 3:15h am 25.10.2009 führen soll. Den gilt es zu respektieren und genau einzuhalten. Vor allem die Ruhetage im Sinne von lauffrei! Ich habe mir vorgenommen, diesen Plan so genau es geht zu befolgen. Am 30.08. gibt es dann die erste Generalprobe, denn da möchte ich den Egelsbacher Marathon laufen und hier bereits definitiv eine Bestzeit anstreben. 3:25h!!!!