Dienstag, 3. August 2010

Waschkueche

Heute empfing mich um 4.30 Uhr eine regelrechte Waschkueche. 32 Grad, extrem schwuel. Heute machte ich es genauso, wie die wenigen Einheimischen, denen ich heute morgen begegnete. Ich zog das Laufshirt aus und lief mit freiem Oberkoerper. Herrlich war, wenn ich einen U-Bahnhof kreuzte und etwas frische und kuehle Luft einziehen konnte.
In Kuerze ist Management Guru Stephen R. Covey in Shanghai und haelt einen Vortrag. Das wuerde mich extrem reizen, aber der Betrag ist fast so hoch wie in Deutschland, knapp 900,- Euro. Das ist mir einfach zu teuer.
Die Laeufe gehen unglaublich an die Substanz. Fuer 15 KM habe ich heute sogar 1:32h gebraucht. Da kann ich nur neidisch lesen, wie Laufkollege Martin (Pfaelzerwaldlaeufer) 4.30erZeiten und schneller absolviert. Das klappt hier im Moment nicht.

1 Kommentare:

  1. Ni hao Marco!
    "Das 21. Jahrhundert: Die Epoche des großen, roten Drachen" (Die Welt)
    Deine Disziplin, lieber Marco, steht der chinesischen offenbar in Nichts nach. Gespannt lese ich deine Berichte und komme mir vor wie ein fauler Sack!
    Es ist halb neun morgens, ich lese gemütlich die Tagespresse und werde vor 10 nicht am Schreibtisch sitzen. Zu einem Zeitpunkt also, wenn in Shanghai der Tag bereits seit Stunden genutzt wird. Für die "drei großen C: Computer, Container, intellectual Capital".
    Ich glaube, dass deine Entscheidung, die 900,- Euro für den Vortrag von Herrn Covey zu sparen, eine richtige Entscheidung ist.
    Denn du lernst allmorgentlich am Modell in Sachen Motivation und Disziplin.
    Trotz aller Kritik am "System", das ich selbstverständlich nicht zu beurteilen in der Lage bin und nur in Fragmenten erlesen habe:
    China hat sich im "Weltmarathon" offenbar eine Favoritenrolle erobert.
    Mir war das bis zum Entdecken deines Blogs gar nicht so bewusst. Insofern ist es eine Bereicherung, "dich" zu lesen, da du Impulse gibst den kleinen, persönlichen Horizont (über das Laufen hinaus) zu erweitern. In eine Richtung, die bisher nicht interessant erschien.
    In diesem Sinne Grüße nach Shanghai,
    Christine

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