Heute frei und dennoch wieder um 4.00 Uhr aufgestanden. Einmal um den Tag richtig zu nutzen und zweitens wird es spaeter fuer einen Lauf zu heiss und drueckend und v.a. auch zu voll. Dann steht man wirklich an jeder Kreuzung.
So bin ich 20 KM bei drueckender Schwuele gelaufen undwar kurz nach 7.00 Uhr wieder zurueck. Ich hatte mir bewusst Zeit gelassen und habe auch 2:07h gebraucht.
Danach geduscht und mit meinem Vater und meiner Stiefmutter geskypt. Skype ist wirklich eine tolle Erfindung. Die Kinder skypen permanent mit ihren Freunden, Martina mit ihren Freundinnen und ihrer Mutter usw.
Morgen werde ich die Stadtstrecke noch einmal ausbauen, bevor wir dann zum Flughafen fahren und unsere beiden Katzen aus der Quarantaene befreien.
Nachher werden wir etwas shoppen gehen, vorher werde ich in unserem Pool etwas schwimmen gehen und abends haben wir deutschen Stammtisch in Shanghai.
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Samstag, 31. Juli 2010
Freitag, 30. Juli 2010
Tai Chi
Bin heute noch frueher aufgestanden und um 4.30 Uhr zu meinem 14 KM Lauf gestartet, den ich bei 28 Grad in 1:23:16h absolvierte.
Es ist schon erstaunlich, wieviele Menschen um diese Zeit in Sachen Sport unterwegs sind.
Vor allem in recht kurioser Form. Sie stehen auf dem Buergersteig oder Hauseingaengen, manchmal auch im Park und machen Tai Chi Uebungen.
Heute kam mir eine recht flotte Joggerin entgegen, die beim Laufen gleichzeitig ein Springseil benutzte. Das habe ich vorher noch nie gesehen.
Erstaunlich ist auch, wie sauber die Stadt ist. Es bleibt zwar viel liegen, aber scheinbar schon frueh am Morgen starten die Reinigungskolonnen.
Es ist schon erstaunlich, wieviele Menschen um diese Zeit in Sachen Sport unterwegs sind.
Vor allem in recht kurioser Form. Sie stehen auf dem Buergersteig oder Hauseingaengen, manchmal auch im Park und machen Tai Chi Uebungen.
Heute kam mir eine recht flotte Joggerin entgegen, die beim Laufen gleichzeitig ein Springseil benutzte. Das habe ich vorher noch nie gesehen.
Erstaunlich ist auch, wie sauber die Stadt ist. Es bleibt zwar viel liegen, aber scheinbar schon frueh am Morgen starten die Reinigungskolonnen.
Donnerstag, 29. Juli 2010
29.07.2010
Heute bin ich wieder 13.8 KM um 5.00 morgens gelaufen.
Extrem schwuel bei 29 Grad. Ich konnte hinterher wieder mein duennes Laufshirt auswringen. Insgesamt habe ich dafuer rund 77 Minuten gebraucht. Bin relativ schnell im 5.45er Tempo angelaufen und habe spaeter, etwa bei KM 8 zwei Einheiten a 5 Minuten pro KM eingelegt. Schneller ging heute nicht und auch nicht mehr als 2 angedeutete Tempoversuche...
So, Sonntag holen wir unsere Katzen. Meine Frau ist jetzt oefter mit unserer Maklerin unterwegs und besichtigt Haeuser. Anfang September werden wir dann in unserem kuenftigen Heim sein.
Ab August duerfte ich mich so eingewoehnt haben, dass ich wieder mit einem richtig fundierten Training beginnen kann.
Extrem schwuel bei 29 Grad. Ich konnte hinterher wieder mein duennes Laufshirt auswringen. Insgesamt habe ich dafuer rund 77 Minuten gebraucht. Bin relativ schnell im 5.45er Tempo angelaufen und habe spaeter, etwa bei KM 8 zwei Einheiten a 5 Minuten pro KM eingelegt. Schneller ging heute nicht und auch nicht mehr als 2 angedeutete Tempoversuche...
So, Sonntag holen wir unsere Katzen. Meine Frau ist jetzt oefter mit unserer Maklerin unterwegs und besichtigt Haeuser. Anfang September werden wir dann in unserem kuenftigen Heim sein.
Ab August duerfte ich mich so eingewoehnt haben, dass ich wieder mit einem richtig fundierten Training beginnen kann.
Mittwoch, 28. Juli 2010
Back on Track
Langsam akklimatisiere ich mich wieder richtig. Ohne Problem bin ich heute um 4.00 Uhr aufgestanden und etwa gegen 4.45 Uhr zu meinem Lauf gestartet.
Erfreulicherweise hatte ich ja nicht nur mittlerweile entdeckt, wie man die Garmin von Geschwindigkeit auf Pace umstellt, sondern heute morgen fand mich "mein" Satellit auch innerhalb von ca. 40 Sekunden.
Das Wetter war fast angenehm kuehl. Ueber die hohe Luftfeuchtigkeit muss ich kein Wort mehr verlieren... 25 Grad und blauer Himmel.
Ich bin recht verhalten mit 7.00er Pace gestartet und bin dann langsam aber stetig auf Touren gekommen. Dennoch hatte ich mich dann ueberwiegend auf ein Tempo zwischen 5.30 und 5.50 Minuten pro Kilometer eingependelt.
Letztlich wurden es heute 13,5 KM in genau 1:19h.
Auf zur Arbeit. Derzeit ist natuerlich angenehm. Ich laufe genau 5 Minuten zum Headoffice!
Dennoch freue ich mich schon auf unsere neue Bleibe, die sicher wieder laendlicher gelegen sein wird.
Erfreulicherweise hatte ich ja nicht nur mittlerweile entdeckt, wie man die Garmin von Geschwindigkeit auf Pace umstellt, sondern heute morgen fand mich "mein" Satellit auch innerhalb von ca. 40 Sekunden.
Das Wetter war fast angenehm kuehl. Ueber die hohe Luftfeuchtigkeit muss ich kein Wort mehr verlieren... 25 Grad und blauer Himmel.
Ich bin recht verhalten mit 7.00er Pace gestartet und bin dann langsam aber stetig auf Touren gekommen. Dennoch hatte ich mich dann ueberwiegend auf ein Tempo zwischen 5.30 und 5.50 Minuten pro Kilometer eingependelt.
Letztlich wurden es heute 13,5 KM in genau 1:19h.
Auf zur Arbeit. Derzeit ist natuerlich angenehm. Ich laufe genau 5 Minuten zum Headoffice!
Dennoch freue ich mich schon auf unsere neue Bleibe, die sicher wieder laendlicher gelegen sein wird.
Dienstag, 27. Juli 2010
Juchhu
Jubel! Ich hätte ja nicht gedacht, dass mein Frust soviel Anteilnahme auslöst.
Nachdem ich nun heute Abend die Bedienungsanleitung gelesen habe, habe ich die entscheidende Wahlmöglichkeit entdeckt. Ab morgen laufe ich wieder mit Pace anstelle von Geschwindigkeit.
Wenn jetzt der Satellit noch schneller kommt, dann bin ich richtig glücklich.
Heute habe ich den letzten Schritt für Arbeitserlaubnis und Aufenthaltsgenehmigung erledigt. Am 4.8. ist es soweit.
Nachdem ich nun heute Abend die Bedienungsanleitung gelesen habe, habe ich die entscheidende Wahlmöglichkeit entdeckt. Ab morgen laufe ich wieder mit Pace anstelle von Geschwindigkeit.
Wenn jetzt der Satellit noch schneller kommt, dann bin ich richtig glücklich.
Heute habe ich den letzten Schritt für Arbeitserlaubnis und Aufenthaltsgenehmigung erledigt. Am 4.8. ist es soweit.
Enttaeuschung
Wie gestern bin ich heute wieder sehr frueh aufgestanden und anschliessend gegen 5.00 Uhr zu meinem Lauf durch Shanghai City gestartet.
Angenehm war ein leichter Nieselregen und die Temperatur, die maximal 25 Grad betrug.
Enttaeuschend war erneut der Umsatnd, dass mein Garmin Forerunner erst nach gut 1,5 KM einen Satelliten fand. So macht das noch keinen Spass. An die Geschwindigkeitsanzeige muss ich mich auch noch erst gewoehnen... Am Liebsten haette ich meine PACE - Anzeige zurueck.
Insgesamt bin ich heute 12,5KM in 1:11:17h gelaufen.
Angenehm war ein leichter Nieselregen und die Temperatur, die maximal 25 Grad betrug.
Enttaeuschend war erneut der Umsatnd, dass mein Garmin Forerunner erst nach gut 1,5 KM einen Satelliten fand. So macht das noch keinen Spass. An die Geschwindigkeitsanzeige muss ich mich auch noch erst gewoehnen... Am Liebsten haette ich meine PACE - Anzeige zurueck.
Insgesamt bin ich heute 12,5KM in 1:11:17h gelaufen.
Montag, 26. Juli 2010
Eingelebt....
So, die ersten Laeufe in Shanghai City sind absolviert.
Das neue Apartment ist super und noch wichtiger, die ganze Familie ist wieder vereint. Noch nicht ganz, denn unsere beiden Katzen sind noch in Quarantaene am Flughafen. Wir koennen sie nach einer Woche, also am naechsten Sonntag abholen.
Natuerlich muss ich mich erst wieder daran gewoehnen, mitten in der City zu laufen, auf den Verkehr zu achten, an jeder zweiten Kreuzung anzuhalten.
Aber um 5.00 Uhr morgens ist es selbst in dieser unglaublichen Metropole recht ruhig.
Schoen ist v.a., dass ich meinen Garmin Forerunner wieder habe. Statt Reparatur gab es ein neues Geraet. Leider zeigt dieses aber nun die Geschwindigkeit und nicht mehr die Pace an. Nun ja, Change and adjusted behaviour is everything.
Das neue Apartment ist super und noch wichtiger, die ganze Familie ist wieder vereint. Noch nicht ganz, denn unsere beiden Katzen sind noch in Quarantaene am Flughafen. Wir koennen sie nach einer Woche, also am naechsten Sonntag abholen.
Natuerlich muss ich mich erst wieder daran gewoehnen, mitten in der City zu laufen, auf den Verkehr zu achten, an jeder zweiten Kreuzung anzuhalten.
Aber um 5.00 Uhr morgens ist es selbst in dieser unglaublichen Metropole recht ruhig.
Schoen ist v.a., dass ich meinen Garmin Forerunner wieder habe. Statt Reparatur gab es ein neues Geraet. Leider zeigt dieses aber nun die Geschwindigkeit und nicht mehr die Pace an. Nun ja, Change and adjusted behaviour is everything.
Samstag, 24. Juli 2010
24.07.2010
Heute bin ich recht früh unterwegs gewesen, um noch genug Zeit zum Kofferpacken zu haben und trotzdem auch meinen langen Lauf machen können.
Außerdem wollte ich natürlich der Hitze entgehen.
Aber das einzigste was um 7.00 Uhr nicht da war, war die Sonne. Ansonsten lag die Temperatur bereits bei 29 Grad und die Luftfeuchtigkeit betrug schon knapp 90 Grad.
Ich bin dann wieder mit meinen beiden Gatorade - Flaschen los und habe meine letzte Runde zum Century - Park gemacht, bin dann 2 x um den Park und wieder zurück. Wieder verdammt anstrengend.Ich will nicht wissen, was ich wieder an Flüssigkeit verloren habe. Insgesamt habe ich heute für 27 KM genau 3h gebraucht.
So, jetzt werde ich Koffer packen und dann geht es in die neue Wohnung.
Dort werde ich dann einkaufen, damit wir morgen alle was zu essen haben und dann geht es heute Abend vielleicht mal ins Schwimmbad.
Mal sehen, welche Strecken es dort zu erkunden gibt, denn es ist nahe beim Headquarter mitten in der City.
Außerdem wollte ich natürlich der Hitze entgehen.
Aber das einzigste was um 7.00 Uhr nicht da war, war die Sonne. Ansonsten lag die Temperatur bereits bei 29 Grad und die Luftfeuchtigkeit betrug schon knapp 90 Grad.
Ich bin dann wieder mit meinen beiden Gatorade - Flaschen los und habe meine letzte Runde zum Century - Park gemacht, bin dann 2 x um den Park und wieder zurück. Wieder verdammt anstrengend.Ich will nicht wissen, was ich wieder an Flüssigkeit verloren habe. Insgesamt habe ich heute für 27 KM genau 3h gebraucht.
So, jetzt werde ich Koffer packen und dann geht es in die neue Wohnung.
Dort werde ich dann einkaufen, damit wir morgen alle was zu essen haben und dann geht es heute Abend vielleicht mal ins Schwimmbad.
Mal sehen, welche Strecken es dort zu erkunden gibt, denn es ist nahe beim Headquarter mitten in der City.
Freitag, 23. Juli 2010
Starting over !
Schon ein tolles Gefühl am heutigen Nachmittag. Offizielle Eröffnung unseres Headqurters in Shanghai.
Ton Wortel, unser CEO, der Distriktverantwortliche vom Luwan Stadtteil, der deutsche Generalkonsul hielten stimmungsvolle Reden und dann wurde feierlich angestoßen.
Schon unglaublich, dabei sein zu dürfen.
Morgen übernehme ich das größere Appartment nicht weit vom Headquarter entfernt und Sonntag kommt die Familie.
Wahnsinn.
Heute Abend bin ich das letzte Mal im hiesigen Compound gelaufen. Insgesamt 15,4 KM in 1:26 h. Nach wie vor drückend und schwül bei 29 Grad, aber dafür wehte heute ein mittlerer angenehmer Wind.
Morgen früh plane ich noch einmal eine größere Runde im Century - Park.
Ton Wortel, unser CEO, der Distriktverantwortliche vom Luwan Stadtteil, der deutsche Generalkonsul hielten stimmungsvolle Reden und dann wurde feierlich angestoßen.
Schon unglaublich, dabei sein zu dürfen.
Morgen übernehme ich das größere Appartment nicht weit vom Headquarter entfernt und Sonntag kommt die Familie.
Wahnsinn.
Heute Abend bin ich das letzte Mal im hiesigen Compound gelaufen. Insgesamt 15,4 KM in 1:26 h. Nach wie vor drückend und schwül bei 29 Grad, aber dafür wehte heute ein mittlerer angenehmer Wind.
Morgen früh plane ich noch einmal eine größere Runde im Century - Park.
Donnerstag, 22. Juli 2010
Endlich...
...mal wieder morgens aus der Pofe gekommen, den inneren Schweinehund besiegt und das erste Erfolgserlebnis eingefahren.
10,2 KM in 54:43 Minuten.
Fiel mir nach dem erst gestern Abend durchgeführten Lauf nicht ganz leicht.
Ich hatte Schwierigkeiten, eine echte Temporunde einzubauen und blieb folglich auch beim schnellsten Kilometer knapp über 5:00 Minuten pro KM.
Vielleicht laufe ich heute Abend noch einmal eine kleinere Strecke, mal sehen.
Ja, bin abends um 21.00 Uhr noch einmal 5 KM in 23:45 Minuten gelaufen. Herzfrequenz war dabei mit 142 im Schnitt eher niedrig. Ich muss mich noch etwas mehr fordern.
10,2 KM in 54:43 Minuten.
Fiel mir nach dem erst gestern Abend durchgeführten Lauf nicht ganz leicht.
Ich hatte Schwierigkeiten, eine echte Temporunde einzubauen und blieb folglich auch beim schnellsten Kilometer knapp über 5:00 Minuten pro KM.
Vielleicht laufe ich heute Abend noch einmal eine kleinere Strecke, mal sehen.
Ja, bin abends um 21.00 Uhr noch einmal 5 KM in 23:45 Minuten gelaufen. Herzfrequenz war dabei mit 142 im Schnitt eher niedrig. Ich muss mich noch etwas mehr fordern.
Mittwoch, 21. Juli 2010
21.07.2010
Noch ein flotter Lauf am Abend. 10,5 KM in 54 Minuten bei 30 Grad und 90 % Luftfeuchtigkeit.
Wichtiger! Am Samstag ziehe ich in das größere und näher am Headquarter platzierte Apartment und bereite es ein bißchen für die Familie vor.
Am Sonntag Vormittag ist es dann soweit. Dann sind wir in dieser wahnsinnig riesigen Metropole wieder vereint.
Verkehrsmäßig ist das wirklich die totale Härte. Ich habe noch nie soviele Verrückte gesehen.
Mein Fahrer hat heute einen Radfahrer leicht "touchiert", der ohne zu gucken die Straße überquerte. Schulterblick, Spiegelblick, Rücksicht, alles ohne Bedeutung, solange man eine Hupe und ein Gaspedal hat....
Wichtiger! Am Samstag ziehe ich in das größere und näher am Headquarter platzierte Apartment und bereite es ein bißchen für die Familie vor.
Am Sonntag Vormittag ist es dann soweit. Dann sind wir in dieser wahnsinnig riesigen Metropole wieder vereint.
Verkehrsmäßig ist das wirklich die totale Härte. Ich habe noch nie soviele Verrückte gesehen.
Mein Fahrer hat heute einen Radfahrer leicht "touchiert", der ohne zu gucken die Straße überquerte. Schulterblick, Spiegelblick, Rücksicht, alles ohne Bedeutung, solange man eine Hupe und ein Gaspedal hat....
Dienstag, 20. Juli 2010
20.07.2010
Langsam gewöhne ich mich an diese hiesigen Bedingungen. Das starke Schwitzen bleibt und ich habe noch nie soviel in meinem Leben getrunken wie hier in Shanghai.
Ansonsten schwanke ich immer mal wieder zwischen beeindruckt sein, Wehmut, Verblüffung und Begeisterung.
Es ist und bleibt ein wirklich einmaliges Abenteuer und Erlebnis. Ich bin sicher, dass es auch der Familie gefallen wird.
Am Sonntag ist es soweit.
Ansonsten habe ich mich heute etwas schwergetan mit dem Laufen, vielleicht Power und Energie in der Firma gelassen. Gegen 21.30 Uhr habe ich mich aufgerafft und bin noch 10,5 KM entspannt bei durchschnittlichem Puls von 132 in 1:01h gelaufen.
Seit einigen Tagen ist der ehemalige Fernsehmoderator Bernd Heller bei uns im Headquarter. Es wird eine Art Sendung gedreht, die unsere Mission Media Markt in China vom ersten Moment an aufzeichnet und dann in unterschiedlichen Varianten ausstrahlt. Wow, ich bin dabei, ist schon ein geiles Gefühl.
Ansonsten schwanke ich immer mal wieder zwischen beeindruckt sein, Wehmut, Verblüffung und Begeisterung.
Es ist und bleibt ein wirklich einmaliges Abenteuer und Erlebnis. Ich bin sicher, dass es auch der Familie gefallen wird.
Am Sonntag ist es soweit.
Ansonsten habe ich mich heute etwas schwergetan mit dem Laufen, vielleicht Power und Energie in der Firma gelassen. Gegen 21.30 Uhr habe ich mich aufgerafft und bin noch 10,5 KM entspannt bei durchschnittlichem Puls von 132 in 1:01h gelaufen.
Seit einigen Tagen ist der ehemalige Fernsehmoderator Bernd Heller bei uns im Headquarter. Es wird eine Art Sendung gedreht, die unsere Mission Media Markt in China vom ersten Moment an aufzeichnet und dann in unterschiedlichen Varianten ausstrahlt. Wow, ich bin dabei, ist schon ein geiles Gefühl.
Montag, 19. Juli 2010
Klasse
Wirklich Klasse.
Ich kam heute Abend ausgepowert nach Hause.
Einmal geschafft vom harten Arbeitstag und außerdem noch etwas müde und ausgebrannt vom Lauf - Wochenende, an dem ich ja zusammen 50,8 KM gelaufen bin.
Heute wollte ich noch einen flotteren Lauf machen und liebäugelte damit, einen schnellen 5 KM Lauf zu absolvieren.
Heraus kam bei weiterhin toughen schwülen 30 Grad ein 10 KM Lauf in 47:42 Minuten.
Das hat mich begeistert. Das war prima - just for training!
Ich kam heute Abend ausgepowert nach Hause.
Einmal geschafft vom harten Arbeitstag und außerdem noch etwas müde und ausgebrannt vom Lauf - Wochenende, an dem ich ja zusammen 50,8 KM gelaufen bin.
Heute wollte ich noch einen flotteren Lauf machen und liebäugelte damit, einen schnellen 5 KM Lauf zu absolvieren.
Heraus kam bei weiterhin toughen schwülen 30 Grad ein 10 KM Lauf in 47:42 Minuten.
Das hat mich begeistert. Das war prima - just for training!
Sonntag, 18. Juli 2010
I did it again !
Das war deutlich härter als gestern. Ich wollte noch einmal diese 25,4 KM Strecke meistern, die ich gestern schon absolviert hatte.
Ich war extra früher aufgestanden, um der großen Hitze und Schwüle zu entgehen und trank vorher schon 1 L Wasser und Gatorade.
Außerdem hatte ich eine 1,5 L Flasche Wasser dabei.
Aber welch ein Irrtum. Um 8.15 Uhr herrschten schon 32 Grad und 85 % Luftfeuchtigkeit!
Ich musste extrem kämpfen und war nach knapp 5 KM schon ziemlich erschöpft. Die Flasche stellte auch eine herbe Belastung dar.Dennoch war ich dankbar, dass ich das Wasser dabei hatte. Insgesamt brauchte ich für die Strecke 2:48h und war so platt, dass ich tatsächlich auf den letzten 4 KM immer mal wieder kurze Laufpausen einlegen musste.
Hoffentlich herrschen im November zum Marathon halbwegs vernünftige Klimabedingungen!
Hier noch einmal die Srecke.
Ich war extra früher aufgestanden, um der großen Hitze und Schwüle zu entgehen und trank vorher schon 1 L Wasser und Gatorade.
Außerdem hatte ich eine 1,5 L Flasche Wasser dabei.
Aber welch ein Irrtum. Um 8.15 Uhr herrschten schon 32 Grad und 85 % Luftfeuchtigkeit!
Ich musste extrem kämpfen und war nach knapp 5 KM schon ziemlich erschöpft. Die Flasche stellte auch eine herbe Belastung dar.Dennoch war ich dankbar, dass ich das Wasser dabei hatte. Insgesamt brauchte ich für die Strecke 2:48h und war so platt, dass ich tatsächlich auf den letzten 4 KM immer mal wieder kurze Laufpausen einlegen musste.
Hoffentlich herrschen im November zum Marathon halbwegs vernünftige Klimabedingungen!
Hier noch einmal die Srecke.
Samstag, 17. Juli 2010
Born to Run
"Born to run" ist das beste Laufbuch, das ich je gelesen habe.
Die Autoren berichten darin über das legendäre Indianervolk der Tarahumara, die in den Bergen Mexikos leben.
Sie leben nach wie vor wie vor vielen 100 Jahren, haben sich in den Unwegsamkeiten der Berge verschanzt, leben v.a. von der Jagd und gelten als unglaubliche Jäger und Läufer, die locker am Stück 100 bis 170 und mehr Kilometer laufen können.
Die Autoren schaffen es eine spannende Geschichte zu erzählen, die das Leben der Tarahumara, wissenschaftliche Informationen zum Thema laufen, persönliche Schicksale der amerikanischen Ultraszene, Laufberichte - und Abenteuer eindrucksvoll verbinden.
Weshalb barfuß laufen gesund sein kann, wie die Schuhindustrie jahrelang schlechte, überflüssige, ja ungesunde Schuhe entwickelt haben, wie Buschjäger mit Ausdauergeschick Antilopen zu Tode hetzen können und...und...und....
Zum Schluß kommt es zum hinter den Kulissen ausgetragenen Showdown der besten Läufer im Tarahumara - Terrain. BORN TO RUN hat mich wirklich von der ersten bis zur letzten Sekunde fasziniert. Absolut zu empfehlen!
Die Autoren berichten darin über das legendäre Indianervolk der Tarahumara, die in den Bergen Mexikos leben.
Sie leben nach wie vor wie vor vielen 100 Jahren, haben sich in den Unwegsamkeiten der Berge verschanzt, leben v.a. von der Jagd und gelten als unglaubliche Jäger und Läufer, die locker am Stück 100 bis 170 und mehr Kilometer laufen können.
Die Autoren schaffen es eine spannende Geschichte zu erzählen, die das Leben der Tarahumara, wissenschaftliche Informationen zum Thema laufen, persönliche Schicksale der amerikanischen Ultraszene, Laufberichte - und Abenteuer eindrucksvoll verbinden.
Weshalb barfuß laufen gesund sein kann, wie die Schuhindustrie jahrelang schlechte, überflüssige, ja ungesunde Schuhe entwickelt haben, wie Buschjäger mit Ausdauergeschick Antilopen zu Tode hetzen können und...und...und....
Zum Schluß kommt es zum hinter den Kulissen ausgetragenen Showdown der besten Läufer im Tarahumara - Terrain. BORN TO RUN hat mich wirklich von der ersten bis zur letzten Sekunde fasziniert. Absolut zu empfehlen!
Gewichtsmanschetten...
...sind nicht mein Ding. Dennoch habe ich heute quasi mit Gewichten trainiert.
Ich wollte heute mindestens 20 KM laufen und bei gut 30 Grad, morgens um 8.30 Uhr und einer Luftfeuchtigkeit von 92% entschied ich mich dafür, 2 Flaschen Gatorade mitzunehmen.
Diese waren eiskalt und erfrischten meine Hände herrlich. Dies änderte sich natürlich schnell, aber das Zeug schmeckte auch nahezu warm.
Ein Kollege erzählte mir, dass isotonische Getränke in eher zimmerwarmer Temperatur besser wirken....na, dann.
Ich lief dann in 8 KM zum Century Park und umrundete ihn 2x (9KM) und lief dann wieder 8 KM zurück. Insgesamt 25 KM, für die ich gut 2:40h brauchte und etwa 2200 Kalorien verbrauchte. Das Laufen klappte mit den Flaschen ganz gut und es hätte vom Bedarf her fast noch mehr sein dürfen.
Morgen werde ich mal was neues probieren.
Ich wollte heute mindestens 20 KM laufen und bei gut 30 Grad, morgens um 8.30 Uhr und einer Luftfeuchtigkeit von 92% entschied ich mich dafür, 2 Flaschen Gatorade mitzunehmen.
Diese waren eiskalt und erfrischten meine Hände herrlich. Dies änderte sich natürlich schnell, aber das Zeug schmeckte auch nahezu warm.
Ein Kollege erzählte mir, dass isotonische Getränke in eher zimmerwarmer Temperatur besser wirken....na, dann.
Ich lief dann in 8 KM zum Century Park und umrundete ihn 2x (9KM) und lief dann wieder 8 KM zurück. Insgesamt 25 KM, für die ich gut 2:40h brauchte und etwa 2200 Kalorien verbrauchte. Das Laufen klappte mit den Flaschen ganz gut und es hätte vom Bedarf her fast noch mehr sein dürfen.
Morgen werde ich mal was neues probieren.
Just a Quickie...
Hongkong war wirklich cool. Bin heute morgen zeitig raus und dann die 3 U - Bahnstationen zum Visa - Zentrum entspannt gegangen.
Wurde es zu heiß, bin ich eingekehrt, einmal zum Frühstück, ansonsten bei Starbucks, um einen dieser herrlichen "Vanilla Latte" zu genießen.
So, das "Z - Visum" habe ich damit. Dieses muss nun noch in eine dauerhafte Arbeitserlaubnis und danach in eine Aufenthaltsgenehmigung umgewandelt werden.
Danach habe ich mir noch die größte Luxus - Shoppingmall angesehen, die ich je gesehen habe und dann ging es mit der Metro zum Airport.
Leider hatte der Flug eine Riesenverspätung, so dass ich nicht um 20.00 Uhr, sondern erst um 22.30 Uhr im Shanghaier Apartment war.
Trotzdem bin ich noch einmal 5 KM gelaufen, dieses Mal etwas flotter in 23:30 Minuten. Der leichte Wind machte die Schwüle besser erträglich und ich gewöhne mich langsam daran, mehr zu schwitzen u.v.a. auch mehr zu trinken. Im Gegensatz zu vorher auch deutlich mehr isotonische Getränke.
Wurde es zu heiß, bin ich eingekehrt, einmal zum Frühstück, ansonsten bei Starbucks, um einen dieser herrlichen "Vanilla Latte" zu genießen.
So, das "Z - Visum" habe ich damit. Dieses muss nun noch in eine dauerhafte Arbeitserlaubnis und danach in eine Aufenthaltsgenehmigung umgewandelt werden.
Danach habe ich mir noch die größte Luxus - Shoppingmall angesehen, die ich je gesehen habe und dann ging es mit der Metro zum Airport.
Leider hatte der Flug eine Riesenverspätung, so dass ich nicht um 20.00 Uhr, sondern erst um 22.30 Uhr im Shanghaier Apartment war.
Trotzdem bin ich noch einmal 5 KM gelaufen, dieses Mal etwas flotter in 23:30 Minuten. Der leichte Wind machte die Schwüle besser erträglich und ich gewöhne mich langsam daran, mehr zu schwitzen u.v.a. auch mehr zu trinken. Im Gegensatz zu vorher auch deutlich mehr isotonische Getränke.
Donnerstag, 15. Juli 2010
Hongkong
Bis zum Flughafen klappte heute alles gut. Der Fahrer war pünktlich da, wir kamen gut durch und am Flughafen fand ich mich gut und schnell zurecht.
Dann kam es aber. Wie so oft machten die chinesischen Behörden wieder Probleme und ließen uns nicht pünktlich losfliegen.
Dadurch kamen wir erst gegen 11.20 Uhr in Hongkong an und damit war es unmöglich, die Visastelle bis 12.00 Uhr zu erreichen.
Also fuhr ich gemütlich mit einem Doppeldecker Bus nach Hongkong Island und checkte dann erst im Hotel ein. Um 14.00 Uhr reihte ich mich dann in die lange Schlange an der Visastelle ein. Draußen, bei 30 Grad im Schatten und einer Luftfeuchtigkeit die auch Shanghai noch in den Schatten stellte.
Danach fuhr ich wieder 2 Stunden mit dem Subway zurück.
Auf der Karte hatte ich den Victoriapark entdeckt.
Eine riesige Anlage mit Tennisplätzen, Basketballcourts, Fußballfeldern und einer Jogging - Laufbahn.
Das Drumherum wie botanischer Garten, das Vogelgezwitscher wahrscheinlich künstlich, insgesamt 600 M Tartanbahn.
Ich bin insgesamt 15 KM in 84 Minuten gelaufen und habe hinterher mein dünnes und kurzärmeliges Laufshirt noch im Park ausgewrungen.
Die Stadt ist einfach gigantisch, eine irre Atmosphäre, war nach dem Duschen noch spazieren.
Nahezu jeder spricht Englisch, unglaubliche Hochhäuser, eine wahnsinnige Skyline und permanente Betriebsamkeit und Action.
Hier ist die Strecke....
Dann kam es aber. Wie so oft machten die chinesischen Behörden wieder Probleme und ließen uns nicht pünktlich losfliegen.
Dadurch kamen wir erst gegen 11.20 Uhr in Hongkong an und damit war es unmöglich, die Visastelle bis 12.00 Uhr zu erreichen.
Also fuhr ich gemütlich mit einem Doppeldecker Bus nach Hongkong Island und checkte dann erst im Hotel ein. Um 14.00 Uhr reihte ich mich dann in die lange Schlange an der Visastelle ein. Draußen, bei 30 Grad im Schatten und einer Luftfeuchtigkeit die auch Shanghai noch in den Schatten stellte.
Danach fuhr ich wieder 2 Stunden mit dem Subway zurück.
Auf der Karte hatte ich den Victoriapark entdeckt.
Eine riesige Anlage mit Tennisplätzen, Basketballcourts, Fußballfeldern und einer Jogging - Laufbahn.
Das Drumherum wie botanischer Garten, das Vogelgezwitscher wahrscheinlich künstlich, insgesamt 600 M Tartanbahn.
Ich bin insgesamt 15 KM in 84 Minuten gelaufen und habe hinterher mein dünnes und kurzärmeliges Laufshirt noch im Park ausgewrungen.
Die Stadt ist einfach gigantisch, eine irre Atmosphäre, war nach dem Duschen noch spazieren.
Nahezu jeder spricht Englisch, unglaubliche Hochhäuser, eine wahnsinnige Skyline und permanente Betriebsamkeit und Action.
Hier ist die Strecke....
Mittwoch, 14. Juli 2010
Struggle...
Heute kam ich etwas gefrustet in mein Appartment zurück. Die Vermieter hatten auf meine entsprechende Anfrage mitgeteilt, dass Haustiere hier nicht erwünscht seien. Stattdessen wies man auf eine benachbarte Tierpension hin.
Nun, unsere Katzen sind Teil der Familie. Undenkbar, dass wir sie für 6 - 8 Wochen ausquartieren.
Ich habe daraufhin mit meiner Maklerin telefoniert und sie hatte aus dem Stand Alternativen parat, so dass wir das auch gelöst bekommen.
Danach habe ich gegen 21.00 Uhr meine Runden gestartet. Heute bin ich wirklich locker im 6er Tempo pro KM gelaufen und war rund 78 Minuten für 13,5 KM unterwegs.
Morgen geht es nun aus Visa -Gründen für 2 Tage nach Hongkong. Um 7.40 Uhr geht schon der Flug....
Aber hätte ich mir je träumen lassen, einen Ausflug nach Hongkong zu machen?
Nun, unsere Katzen sind Teil der Familie. Undenkbar, dass wir sie für 6 - 8 Wochen ausquartieren.
Ich habe daraufhin mit meiner Maklerin telefoniert und sie hatte aus dem Stand Alternativen parat, so dass wir das auch gelöst bekommen.
Danach habe ich gegen 21.00 Uhr meine Runden gestartet. Heute bin ich wirklich locker im 6er Tempo pro KM gelaufen und war rund 78 Minuten für 13,5 KM unterwegs.
Morgen geht es nun aus Visa -Gründen für 2 Tage nach Hongkong. Um 7.40 Uhr geht schon der Flug....
Aber hätte ich mir je träumen lassen, einen Ausflug nach Hongkong zu machen?
Dienstag, 13. Juli 2010
Goes better...
Ich schwitze zwar nach wie vor extrem, gewöhne mich aber immer besser an die klimatischen Verhältnisse.
Heute Abend bin ich 10,4 KM in unter 54 Minuten gelaufen und habe 5 langsamere Intervalle um 6.0 Min. pro KM und 5 zwischen 4.30 und 5.00 Minuten pro KM absolviert.
Morgen früh will ich das noch einmal durchziehen und dann langsam eine Steigerung der Umfänge angehen.
Heute Abend bin ich 10,4 KM in unter 54 Minuten gelaufen und habe 5 langsamere Intervalle um 6.0 Min. pro KM und 5 zwischen 4.30 und 5.00 Minuten pro KM absolviert.
Morgen früh will ich das noch einmal durchziehen und dann langsam eine Steigerung der Umfänge angehen.
Montag, 12. Juli 2010
Verlängerung
Die Verlängerung des spannenden, aber zu taktisch geführten Spiels zwischen Holland und Spanien brachte mich heute zunächst um den eigentlich geplanten 10 KM Lauf.
Gut, dass es nicht noch Elfmeterschießen gab.
Letztlich ist Spanien der verdiente Weltmeister.
Ich bin 5,6 KM in 31 Minuten gelaufen. Wenn es gut klappt, laufe ich heute Abend noch einmal.
Das war wirklich ein superanstrengender Tag, trockene, in der Form für mich neue Themen und Anforderungen, Einstellungsgespräche in Englisch...ich musste abends gegen 21.00 Uhr noch einmal heraus und habe in meinem Compound noch einmal 6 schnelle KM absolviert.
28:43 Minuten brauchte ich, wobei ich sehr verhalten mit niedrigem Puls von 122 die erste Runde in 5:59 lief und dann auf 5:11, 5:01, 4:43, 4:37 und schließlich 4:33 steigerte. Beim Schlußspurt kam der Puls auch endlich über die 160.
Morgen wird es in diesem Tempo arbeitsmäßig weitergehen. Der Lauf soll etwas ruhiger angegangen werden.
Gut, dass es nicht noch Elfmeterschießen gab.
Letztlich ist Spanien der verdiente Weltmeister.
Ich bin 5,6 KM in 31 Minuten gelaufen. Wenn es gut klappt, laufe ich heute Abend noch einmal.
Das war wirklich ein superanstrengender Tag, trockene, in der Form für mich neue Themen und Anforderungen, Einstellungsgespräche in Englisch...ich musste abends gegen 21.00 Uhr noch einmal heraus und habe in meinem Compound noch einmal 6 schnelle KM absolviert.
28:43 Minuten brauchte ich, wobei ich sehr verhalten mit niedrigem Puls von 122 die erste Runde in 5:59 lief und dann auf 5:11, 5:01, 4:43, 4:37 und schließlich 4:33 steigerte. Beim Schlußspurt kam der Puls auch endlich über die 160.
Morgen wird es in diesem Tempo arbeitsmäßig weitergehen. Der Lauf soll etwas ruhiger angegangen werden.
Sonntag, 11. Juli 2010
Na bitte...
...heute hat das so geklappt, wie ich es gerne wollte.
Mitten in der Nacht raus aus dem Bett, um Deutschland gegen Uruguay anzufeuern, dann wieder ins Bett und gegen 9.00 Uhr die Strecke laufen, an der ich gestern gescheitert bin.
Here we are:
Knapp 8 KM bin ich hin zum Century Park gelaufen, dann einmal 4,5 KM außen um den Park herum und wieder 8 KM zurück.
Langsam gewöhne ich mich wieder an das Straßenführungssystem (entspricht dem amerikanischen) und den scheinbar alle gleich lautenden Straßennamen.
Ab KM 6 setzte leichter Nieselregen ein, der sich zunehmend verstärkte, aber bei 28 Grad dennoch gut tat.
Das ist ja das praktische hier.
Die meisten Frauen laufen sowieso immer mit einem Regenschirm herum, um sich vor der Sonne zu schützen.
Blässe gilt hier als vornehm.
Braungebrannte Leute gelten hier nicht als gesund, sondern als Menschen die hart auf dem Feld schuften müssen.
Sei es drum, heute war der Schirm angebracht.
Zum ersten Mal habe ich auch einige Jogger gesehen, sonst eher die totale Ausnahme. Aber rund um den Century Park begegneten mir etwa 15 andere Läufer.
Auffällig ist auch, dass es in Shanghai so gut wie keine auch nur tendenziell "mopsigen" Leute gibt.
Ich habe noch keine einzige dicke Gestalt getroffen.
Ist jemand dick, dann handelt es sich um einen Amerikaner oder Europäer.
Heute kam ich relativ locker nach 2:06h ins "Ziel" und war rund 20,5 KM gelaufen.
Mitten in der Nacht raus aus dem Bett, um Deutschland gegen Uruguay anzufeuern, dann wieder ins Bett und gegen 9.00 Uhr die Strecke laufen, an der ich gestern gescheitert bin.
Here we are:
Knapp 8 KM bin ich hin zum Century Park gelaufen, dann einmal 4,5 KM außen um den Park herum und wieder 8 KM zurück.
Langsam gewöhne ich mich wieder an das Straßenführungssystem (entspricht dem amerikanischen) und den scheinbar alle gleich lautenden Straßennamen.
Ab KM 6 setzte leichter Nieselregen ein, der sich zunehmend verstärkte, aber bei 28 Grad dennoch gut tat.
Das ist ja das praktische hier.
Die meisten Frauen laufen sowieso immer mit einem Regenschirm herum, um sich vor der Sonne zu schützen.
Blässe gilt hier als vornehm.
Braungebrannte Leute gelten hier nicht als gesund, sondern als Menschen die hart auf dem Feld schuften müssen.
Sei es drum, heute war der Schirm angebracht.
Zum ersten Mal habe ich auch einige Jogger gesehen, sonst eher die totale Ausnahme. Aber rund um den Century Park begegneten mir etwa 15 andere Läufer.
Auffällig ist auch, dass es in Shanghai so gut wie keine auch nur tendenziell "mopsigen" Leute gibt.
Ich habe noch keine einzige dicke Gestalt getroffen.
Ist jemand dick, dann handelt es sich um einen Amerikaner oder Europäer.
Heute kam ich relativ locker nach 2:06h ins "Ziel" und war rund 20,5 KM gelaufen.
Samstag, 10. Juli 2010
Stadtlauf
Uff, das war hart heute. Bin heute das erste Mal außerhalb meines Compounds gelaufen und habe sozusagen die Grenzen und Mauern hinter mir gelassen.
Eigentlich wollte ich zum Century Park laufen, aber scheinbar war mein Stadtplan, den ich Gott sei Dank mit mir führte, etwas "vereinfacht". Nach dessen Variante war ich schon am Park vorbei.
Die Google Karte zeigt, dass ich ihn nicht erreicht habe und dazu noch die Orientierung verloren hatte.
Hier die Strecke:
Shanghai - erster größerer Ausflug
Jetzt weiss ich auch, weshalb mein toller, netter Kollege Klaus mir geraten hat, nicht nur möglichst viel zu trinken, sondern auch viel isotonische Getränke zu mir zu nehmen.
Bei extremer Schwüle und 31 Grad war ich schon nach 3 - 4 KM trotz langsamen 6.30er Tempo pro Kilometer ziemlich platt.
Gut 2:03 h habe ich für die gut 18,5 KM gebraucht und war glücklich, dass ich Klaus Rat befolgt habe und Geld dabei hatte.
Denn nach gut 13 KM fing ich plötzlich an, mich gar nicht mehr gut zu fühlen und da war es gut, dass ich einen kleinen chinesischen Kiosk ansteuern und mir 2 ISO - Drinks holen konnte.
Vieles in Shanghai erinnert wirklich an Nordamerika. Ich habe in Richtung Century - Park diverse breite, weniger befahrene Straßen gesehen, die so aussahen wie Straßen und Compound - Siedlungen in Richmond Hill/ ON Canada.
Auch die Supermärkte sind ähnlich aufgebaut, aber alles ist fröhlicher, lebendiger und noch eine Spur gewaltiger.
Eigentlich wollte ich zum Century Park laufen, aber scheinbar war mein Stadtplan, den ich Gott sei Dank mit mir führte, etwas "vereinfacht". Nach dessen Variante war ich schon am Park vorbei.
Die Google Karte zeigt, dass ich ihn nicht erreicht habe und dazu noch die Orientierung verloren hatte.
Hier die Strecke:
Shanghai - erster größerer Ausflug
Jetzt weiss ich auch, weshalb mein toller, netter Kollege Klaus mir geraten hat, nicht nur möglichst viel zu trinken, sondern auch viel isotonische Getränke zu mir zu nehmen.
Bei extremer Schwüle und 31 Grad war ich schon nach 3 - 4 KM trotz langsamen 6.30er Tempo pro Kilometer ziemlich platt.
Gut 2:03 h habe ich für die gut 18,5 KM gebraucht und war glücklich, dass ich Klaus Rat befolgt habe und Geld dabei hatte.
Denn nach gut 13 KM fing ich plötzlich an, mich gar nicht mehr gut zu fühlen und da war es gut, dass ich einen kleinen chinesischen Kiosk ansteuern und mir 2 ISO - Drinks holen konnte.
Vieles in Shanghai erinnert wirklich an Nordamerika. Ich habe in Richtung Century - Park diverse breite, weniger befahrene Straßen gesehen, die so aussahen wie Straßen und Compound - Siedlungen in Richmond Hill/ ON Canada.
Auch die Supermärkte sind ähnlich aufgebaut, aber alles ist fröhlicher, lebendiger und noch eine Spur gewaltiger.
Freitag, 9. Juli 2010
Fließband
Manche Sitten hier sind schon starker Tobak für uns Europäer.
Gestern musste ich mich dem für den Visaprozess erforderlichen Gesundheitscheck unterziehen.
Dazu fuhr ich in eine große Klinik in der Nähe des Shanghai - Zoos.
Alles war wie an einem Fließband organisiert.
Erst wurde ein Formular ausgefüllt, dann wurde dieser 2 Seiten umfassende Fragebogen von 3 Personen eingehend aber schnell geprüft.
Anschließend wurde gescannt und bezahlt, umgerechnet ca. 70,-€.
Danach wurden 8 Stationen / Ärzte im Schnellverfahren absolviert. Von der Blutabnahme, über Abhören, Sehtest, Blutdruck messen usw. ging alles Ruckzuck,
Nach gut 1 Stunde war alles vorbei.
Nächsten Donnerstag werde ich aus Visagründen ausgeflogen, d.h. es geht nach Hongkong, wo die Arbeitserlaubnis "forciert" wird und am Folgetag zurück.
Not to bad. Vielleicht reicht die Zeit für eine Sightseeing Tour.
Der Job ist nach wie vor sehr fordernd und anstrengend. Ich denke, dass wird auch nicht aufhören. Gut so.
Mein sehr netter Kollege Axel sagte mir aber, dass sich der Körper seiner Erfahrung nach innerhalb von 6 Wochen an diese feucht - schwülen Bedingungen gewöhnen wird.
Ich hoffe das sehr, heute Abend lief ich meine 10 Runden à 1.05 KM in 57 Minuten und schwitzte so, dass ich hinterher wieder das T - Shirt auswringen konnte. Und das, obwohl es mit vielleicht 24 Grad nicht sonderlich heiß war.
Morgen wird es spannender, denn ich werde für eine größere Runde das Wohngebiet (Compound)verlassen und auf den Straßen von Shanghai laufen. Klappt alles, komme ich am Century - Park an, drehe dort 1-2 Runden und kehre zurück!
Gestern musste ich mich dem für den Visaprozess erforderlichen Gesundheitscheck unterziehen.
Dazu fuhr ich in eine große Klinik in der Nähe des Shanghai - Zoos.
Alles war wie an einem Fließband organisiert.
Erst wurde ein Formular ausgefüllt, dann wurde dieser 2 Seiten umfassende Fragebogen von 3 Personen eingehend aber schnell geprüft.
Anschließend wurde gescannt und bezahlt, umgerechnet ca. 70,-€.
Danach wurden 8 Stationen / Ärzte im Schnellverfahren absolviert. Von der Blutabnahme, über Abhören, Sehtest, Blutdruck messen usw. ging alles Ruckzuck,
Nach gut 1 Stunde war alles vorbei.
Nächsten Donnerstag werde ich aus Visagründen ausgeflogen, d.h. es geht nach Hongkong, wo die Arbeitserlaubnis "forciert" wird und am Folgetag zurück.
Not to bad. Vielleicht reicht die Zeit für eine Sightseeing Tour.
Der Job ist nach wie vor sehr fordernd und anstrengend. Ich denke, dass wird auch nicht aufhören. Gut so.
Mein sehr netter Kollege Axel sagte mir aber, dass sich der Körper seiner Erfahrung nach innerhalb von 6 Wochen an diese feucht - schwülen Bedingungen gewöhnen wird.
Ich hoffe das sehr, heute Abend lief ich meine 10 Runden à 1.05 KM in 57 Minuten und schwitzte so, dass ich hinterher wieder das T - Shirt auswringen konnte. Und das, obwohl es mit vielleicht 24 Grad nicht sonderlich heiß war.
Morgen wird es spannender, denn ich werde für eine größere Runde das Wohngebiet (Compound)verlassen und auf den Straßen von Shanghai laufen. Klappt alles, komme ich am Century - Park an, drehe dort 1-2 Runden und kehre zurück!
Donnerstag, 8. Juli 2010
Schade
Wirklich schade. Bin extra um 2.30 Uhr Ortszeit Shanghai aufgestanden, um das Spiel Deutschland - Spanien zu sehen. Knapp 3 h Schlaf.
Ich fand unsere Jungs nicht schlecht, aber letztlich haben sie nicht wirklich in ihr Spiel gefunden. Vielleicht war der fehlende, superquirlige Müller einfac nicht zu ersetzen. Letztlich waren die Spanier den Tick besser. No doubt about it.
Danach bin ich wieder meine 10,4 KM gelaufen. Um 4.42 Uhr bei schwülen 24 Grad. Ab und zu wehte zumindest ein leichter Gegenwind.
Bin wirklich entspannt gelaufen und habe für die Strecke knappe 58 Minuten gebraucht.
Jetzt gilt es den Tag gut zu meisten und dann werde ich heute etwas früher als üblich ins Bett gehen....
Hier sind die ersten Bilder dieser derzeitigen Strecke...
Ich fand unsere Jungs nicht schlecht, aber letztlich haben sie nicht wirklich in ihr Spiel gefunden. Vielleicht war der fehlende, superquirlige Müller einfac nicht zu ersetzen. Letztlich waren die Spanier den Tick besser. No doubt about it.
Danach bin ich wieder meine 10,4 KM gelaufen. Um 4.42 Uhr bei schwülen 24 Grad. Ab und zu wehte zumindest ein leichter Gegenwind.
Bin wirklich entspannt gelaufen und habe für die Strecke knappe 58 Minuten gebraucht.
Jetzt gilt es den Tag gut zu meisten und dann werde ich heute etwas früher als üblich ins Bett gehen....
Hier sind die ersten Bilder dieser derzeitigen Strecke...
Mittwoch, 7. Juli 2010
No Pain no Gain
Heute Abend bin ich die gleiche Strecke wie gestern gelaufen. Nur etwas schneller. Es war wieder extrem schwül, aber mit vielleicht 24 Grad "angenehm kühl".
Ich habe meine eigene Stärke gestaunt, denn ich schlafe derzeit nicht allzu viel und arbeite härter und länger als vorher. Derzeit sind so gut wie keine Verschnaufpausen drin. Aber, das wollte ich ja so.
Der Lauf bestand wieder aus 10 Runden à 1,05 KM, die ich in 54 Minuten absolvierte.
Schnell, aber nicht wirklich über die Grenzen gehend.
Trotzdem kaum zu glauben, was ich dabei an Wasser verloren habe.
Wichtig, dass ich mich langsam daran gewöhne.
So, jetzt heißt es wach und fit zu bleiben, denn um 2.30 Uhr spielt Deutschland.
Ich habe meine eigene Stärke gestaunt, denn ich schlafe derzeit nicht allzu viel und arbeite härter und länger als vorher. Derzeit sind so gut wie keine Verschnaufpausen drin. Aber, das wollte ich ja so.
Der Lauf bestand wieder aus 10 Runden à 1,05 KM, die ich in 54 Minuten absolvierte.
Schnell, aber nicht wirklich über die Grenzen gehend.
Trotzdem kaum zu glauben, was ich dabei an Wasser verloren habe.
Wichtig, dass ich mich langsam daran gewöhne.
So, jetzt heißt es wach und fit zu bleiben, denn um 2.30 Uhr spielt Deutschland.
Dienstag, 6. Juli 2010
Draußen
Ich wollte heute Abend unbedingt die "Außenpremiere" vollziehen, dass heißt den ersten Lauf in Shanghai machen.
Das war die Hölle - unglaublich.
Gestern bin ich auf dem Laufband 5 KM unter 25 Minuten gelaufen, heute 10,4 KM in 62 Minuten. Das habe ich noch nicht erlebt. Eine Temperatur von fast 30 Grad und eine extreme Luftfeuchtigkeit. Ich habe kämpfen müssen, um überhaupt eine Zeit von 6 Minuten pro KM zu unterschreiten. Ich schwitze normalerweise nicht extrem, aber als ich nach etwas mehr als einer Stunde ankam, konnte ich mein dünnes Laufshirt auswringen.
Die Strecke ist recht niveauarm, d.h. ich laufe innerhalb meines Compounds. Eine komplette Runde umfasst 1,04 KM,also bin ich sie 10x gelaufen.
Ansonsten ist es nach wie vor tough, no time to recover. Der Job braucht extrem viel Energie, zumal ich relativ spät eingestiegen bin. Das gilt es jetzt zu kompensieren.
Am Wochenende will ich mich dann mal hinaustrauen und eine größere Runde außerhalb laufen.
Das war die Hölle - unglaublich.
Gestern bin ich auf dem Laufband 5 KM unter 25 Minuten gelaufen, heute 10,4 KM in 62 Minuten. Das habe ich noch nicht erlebt. Eine Temperatur von fast 30 Grad und eine extreme Luftfeuchtigkeit. Ich habe kämpfen müssen, um überhaupt eine Zeit von 6 Minuten pro KM zu unterschreiten. Ich schwitze normalerweise nicht extrem, aber als ich nach etwas mehr als einer Stunde ankam, konnte ich mein dünnes Laufshirt auswringen.
Die Strecke ist recht niveauarm, d.h. ich laufe innerhalb meines Compounds. Eine komplette Runde umfasst 1,04 KM,also bin ich sie 10x gelaufen.
Ansonsten ist es nach wie vor tough, no time to recover. Der Job braucht extrem viel Energie, zumal ich relativ spät eingestiegen bin. Das gilt es jetzt zu kompensieren.
Am Wochenende will ich mich dann mal hinaustrauen und eine größere Runde außerhalb laufen.
Leserbriefe
Es ist wirklich heute schwer mit dem System "zu dealen", deshalb hier die Antwort an Eddy und Sabine:
Hallo Ihr Zwei,
nein, für immer...das kann ich mir noch nicht vorstellen.
Ich habe mich zunächst für 3 Jahre "verpflichtet".
Es waren sicher auch berufliche Gründe, aber auch etwas Abenteuertum. Shanghai zu erkunden und gleichzeitig ein neues Unternehmen aufzubauen...einfach spannend!
Let us keep in Touch. Sabine, hast Du auch einen Blog?
LG Marco
Hallo Ihr Zwei,
nein, für immer...das kann ich mir noch nicht vorstellen.
Ich habe mich zunächst für 3 Jahre "verpflichtet".
Es waren sicher auch berufliche Gründe, aber auch etwas Abenteuertum. Shanghai zu erkunden und gleichzeitig ein neues Unternehmen aufzubauen...einfach spannend!
Let us keep in Touch. Sabine, hast Du auch einen Blog?
LG Marco
Montag, 5. Juli 2010
05.07.2010
Harter Tag heute. Er begann früh und ich hatte den Jetlag noch nicht eindeutig verdaut.
Um 7.00 Uhr sollte es ins Headquarter gehen, aber der Fahrer kam aug Grund der unglaublichen Staus zu spät.
Der Verkehr in Shanghai ist einfach unglaublich chaotisch. Das habe ich noch nie vorher erlebt. Irre aufregend und lebensgefährlich.
Der Tag war schon deshalb hart, weil ich dann von 9.00 bis 19.00 Uhr 1000 neue Eindrücke, Menschen, Abläufe usw. vermittelt bekam.
Gegen 20.00 Uhr bestand ich dann das nächste Abenteuer bei dem Versuch, Fotos anfertigen zu lassen. Mein Verkäufer verstand kein Englisch. Hände, Füße, Zeichen usw. waren erforderlich, um diesen Akt und den anschließenden Einkauf von Lebensmitteln vorzunehmen.
Auch wenn es zeitlich knapp wurde, musste ich noch einen kleinen Lauf auf dem Laufband absolvieren.
So bin ich noch 5 KM in 24 Minuten gelaufen und habe mich dabei noch einmal ordentlich ausgepowert.
Morgen möchte ich aber auch mal wieder draußen laufen!
Um 7.00 Uhr sollte es ins Headquarter gehen, aber der Fahrer kam aug Grund der unglaublichen Staus zu spät.
Der Verkehr in Shanghai ist einfach unglaublich chaotisch. Das habe ich noch nie vorher erlebt. Irre aufregend und lebensgefährlich.
Der Tag war schon deshalb hart, weil ich dann von 9.00 bis 19.00 Uhr 1000 neue Eindrücke, Menschen, Abläufe usw. vermittelt bekam.
Gegen 20.00 Uhr bestand ich dann das nächste Abenteuer bei dem Versuch, Fotos anfertigen zu lassen. Mein Verkäufer verstand kein Englisch. Hände, Füße, Zeichen usw. waren erforderlich, um diesen Akt und den anschließenden Einkauf von Lebensmitteln vorzunehmen.
Auch wenn es zeitlich knapp wurde, musste ich noch einen kleinen Lauf auf dem Laufband absolvieren.
So bin ich noch 5 KM in 24 Minuten gelaufen und habe mich dabei noch einmal ordentlich ausgepowert.
Morgen möchte ich aber auch mal wieder draußen laufen!
Sonntag, 4. Juli 2010
Shanghai
Das hat ja wirklich gut geklappt.
Gestern ging es um 17.30 Uhr ab Airport Frankfurt nach Shanghai.
Nach 10:30 h kam ich Dank der guten Verpflegung in der Business Class relativ gut ausgeruht in Shanghai an.
Gepäckausgabe, Einreise alles klappte super und schnell.
Die Fahrt zum Apartment war allerdings tough. Die Chinesen fahren wirklich so grenzwertig wie oft beschrieben.
Das Wetter brutal heiß und v.a. schwül mit extremer Luftfeuchtigkeit.
Demzufolge habe ich nachmittags auch keinen Lauf im Außenbereich gemacht, zumal es auch noch ein gewaltiges Gewitter gab.
Stattdessen war ich im Fitness - Studio und bin
- 1x 3 KM in 14:52 Minuten
- 1x 5 KM in 26:33 Minuten
gelaufen.
Morgen laufe ich in unserer abgeschlossenen Anlage, bevor ich gucke, ob ich draußen vielleicht einen großen Park finde.
Morgen geht es auch den ersten Tag zur Arbeit.
Außerdem bin ich ja gespannt, wie ich den Jetlag bewältige.
Die ersten Eindrücke sind wirklich überwältigend. Ein Moloch von Stadt. Riesig!
Gestern ging es um 17.30 Uhr ab Airport Frankfurt nach Shanghai.
Nach 10:30 h kam ich Dank der guten Verpflegung in der Business Class relativ gut ausgeruht in Shanghai an.
Gepäckausgabe, Einreise alles klappte super und schnell.
Die Fahrt zum Apartment war allerdings tough. Die Chinesen fahren wirklich so grenzwertig wie oft beschrieben.
Das Wetter brutal heiß und v.a. schwül mit extremer Luftfeuchtigkeit.
Demzufolge habe ich nachmittags auch keinen Lauf im Außenbereich gemacht, zumal es auch noch ein gewaltiges Gewitter gab.
Stattdessen war ich im Fitness - Studio und bin
- 1x 3 KM in 14:52 Minuten
- 1x 5 KM in 26:33 Minuten
gelaufen.
Morgen laufe ich in unserer abgeschlossenen Anlage, bevor ich gucke, ob ich draußen vielleicht einen großen Park finde.
Morgen geht es auch den ersten Tag zur Arbeit.
Außerdem bin ich ja gespannt, wie ich den Jetlag bewältige.
Die ersten Eindrücke sind wirklich überwältigend. Ein Moloch von Stadt. Riesig!
Samstag, 3. Juli 2010
Der große Tag
Heute spielt nicht nur Deutschland gegen Argentinien um den Einzug ins Halbfinale der Fußball WM, sondern es ist der Tag, an dem ich unser neues Leben starte
Erst fliege ich nach Shanghai, dann folgt in 3 Wochen die gesamte Familie.
Das Abenteuer, die Challenge startet!
Heute bin ich ein letztes Mal die beliebteste meiner diversen Hausstrecken gelaufen.
13 KM bei Sonnenschein und blauem Himmel, gute 23 Grad und ein ganz sanfter Wind.
Ich bin entspannt gestartet und den ersten KM fast in 7 Minuten gelaufen.
Ansonsten habe ich mich trotz der Schwüle zu 1x3 KM, 1x2 KM und 2x1 KM im jeweiligen sub 5.00er Tempo pro KM aufgerafft.
Insgesamt habe ich gute 71 Minuten gebraucht.
Irre, dass sich jetzt alles total ändern wird. Ich freue mich auf diese gewaltige Herausforderung!
Hier noch einmal das letzte Training auf deutschem Boden für lange Zeit.
Erst fliege ich nach Shanghai, dann folgt in 3 Wochen die gesamte Familie.
Das Abenteuer, die Challenge startet!
Heute bin ich ein letztes Mal die beliebteste meiner diversen Hausstrecken gelaufen.
13 KM bei Sonnenschein und blauem Himmel, gute 23 Grad und ein ganz sanfter Wind.
Ich bin entspannt gestartet und den ersten KM fast in 7 Minuten gelaufen.
Ansonsten habe ich mich trotz der Schwüle zu 1x3 KM, 1x2 KM und 2x1 KM im jeweiligen sub 5.00er Tempo pro KM aufgerafft.
Insgesamt habe ich gute 71 Minuten gebraucht.
Irre, dass sich jetzt alles total ändern wird. Ich freue mich auf diese gewaltige Herausforderung!
Hier noch einmal das letzte Training auf deutschem Boden für lange Zeit.
Freitag, 2. Juli 2010
02.07.2010
Trotz der Hektik und lockerer 30 Grad bin ich heute wieder meine 13 KM Hausstrecke gelaufen.
Jeder Schritt fiel schwer.
Den ersten KM habe ich mit Ach und Krach in 6.49 Minuten absolviert.
Da meine Gesamtdurchschnittspace unter 6.00 Minuten pro KM liegen sollte, musste ich trotz der Temperatur etwas mehr Speed machen.
Es war mehr Qual als Spaß heute, aber ich habe es in insgesamt 75 Minuten geschafft.
Jetzt gilt es dranzubleiben, denn morgen ist Abflug und es ist noch viel bis dahin zu erledigen.
Morgen kommt auch mein letzter Lauf in Wallstadt. Nach Möglichkeit (und Temperatur) soll es ein sehr flotter Lauf werden.
Dann heißt es nach 8 Jahren Abschied nehmen.
Vielleicht lassen sich die Strecken in Shanghai auch via Runtastic ins Netz stellen? Ich bin wirklich gespannt, was mich erwartet?
Hier noch einmal diese wunderbare Strecke!
Jeder Schritt fiel schwer.
Den ersten KM habe ich mit Ach und Krach in 6.49 Minuten absolviert.
Da meine Gesamtdurchschnittspace unter 6.00 Minuten pro KM liegen sollte, musste ich trotz der Temperatur etwas mehr Speed machen.
Es war mehr Qual als Spaß heute, aber ich habe es in insgesamt 75 Minuten geschafft.
Jetzt gilt es dranzubleiben, denn morgen ist Abflug und es ist noch viel bis dahin zu erledigen.
Morgen kommt auch mein letzter Lauf in Wallstadt. Nach Möglichkeit (und Temperatur) soll es ein sehr flotter Lauf werden.
Dann heißt es nach 8 Jahren Abschied nehmen.
Vielleicht lassen sich die Strecken in Shanghai auch via Runtastic ins Netz stellen? Ich bin wirklich gespannt, was mich erwartet?
Hier noch einmal diese wunderbare Strecke!
Einstimmung auf den Shanghai - Marathon
Nach längerem Suchen habe ich den folgenden Bericht von Stefan gefunden:
11.11.2007 - Shanghai Marathon
Wer im Web sucht findet:
"Shanghai internationaler Marathon ist der jährliche laufende Fall, der in der Stadt von Shanghai jedes Jahr stattfindet. Teilnehmer von auf der ganzen Erde gekommen nach Shanghai für das Rennen. Das Marathon wird am zweiten Sonntag von November jedes Jahr gehalten. Shanghai internationales Marathon wird betrachtet, das Premier-Straße Rennen der Stadt zu sein. Das Marathon ist zu allen geöffnet. Tausenden Läufer konkurrieren für den Fall und es gibt Teilnahme von allen Vierteln. Es wird geschätzt, dass über 15000 Läufern im Falle jedes Jahr teilnahm. Einheimische fallen am Marathon in den großen Zahlen aus und entsprechend ihnen ist Fall gut geplannt. Der Kurs für das Shanghai internationale Marathon ist der selbe, den es eine Dekade zurück mit den Läufern war, die beim Bund anlaufen und in Richtung zum Vorstadt Minhang Bezirk für das zwei längere Pensum vorangehen. Der Spaßdurchlaufwille beendet am Jing'an Park. Das prize Geld am Shanghai internationalen Marathon hat sich mit jedem möglichen Jahr erhöht. Die Sieger der Männer und vollen der Marathone zum Mitnehmen ungefähr 48.000 der Frauen yuan (US$5,925) im prize Geld. Das Marathon hat eine Anzahl von teilnehmenden den Proathleten, aber eine überwältigende Majorität der Teilnehmer sind Bewunderer." ---> *aha???*
Stefan: "Wenn man weiß, wie sich Chinesen an Fahrkartenautomaten oder -schaltern anstellen, kann man sich wirklich nicht vorstellen wie 15.000 von ihnen versuchen als erstes die Startlinie zu passieren. Da ich gerade in der Nähe von Shanghai lebe (in Suzhou, einer "kleinen" 6 Mio Einwohner Stadt), wollte ich mir dieses Schauspiel nicht entgehen lassen."
Der Bericht
Aber jetzt der Reihe nach:
3:30 der Wecker klingelt
4:30 zur Firma laufen
5:00 Abfahrt nach Shanghai
7:00 Ankunft in der Nähe des Starts
7:15 Schnell noch eine Toilette aufsuchen
7:20 im Laufschritt Richtung Start
7:24 durch die Läuferschar durchdrängeln, die Busse zur Kleiderabgabe stehen (natürlich) auf der anderen Straßenseite
7:25 Bus 8 (in dem ich meinen Kleidersack abgeben muss) fährt gerade aus der Parklücke, ich kann meinen Beutel noch durch das Fahrerfenster reichen
7:27 ich stehe im Startblock
7:30 Startschuss, 15.000 Chinesen drängeln und schieben, obwohl ich ziemlich weit hinten stehe bin ich schon nach 5 Minuten über die Startlinie. Warum dauert das in Köln (mein Bericht) immer so lange? Geht doch auch schneller.
Früh aufgestanden und doch fast zu spät am Start. Das Wetter ist gut, blauer Himmel (in China nicht selbstverständlich), leichter Wind, nicht zu kalt. Die ersten Kilometer laufe ich mich mit einem Kollegen langsam warm. Erstaunlich flüssig geht es um die ersten 2 Ecken, kein Stau wie in Deutschland oft üblich. Die Ränder sind mit zahlreichen Schaulustigen gesäumt. Viele Gruppen spenden Beifall und heizen mit Trommeln oder anderen Instrumenten die Stimmung an.
Relativ ruhig und angenehm verlaufen die ersten Kilometer durch die Innenstadt. Bei km 5 die erste Getränkestelle. Gut, dass 100m vorher noch ein Schild stand, sonst hätte ich die Tische hinter der Menschentraube sicher übersehen. Ich drängle mich durch bis an den Tisch (drängeln lernt man in China sehr schnell da es eine der wichtigsten Überlebenstechniken ist) und greife nach einem Becher. Im weitergehen trinke ich davon, schmeckt nach Iso Drink. Nach dem letzten Schluck bleibt ein erfrischender Geschmack, irgendwie angenehmer als bei anderen Getränken.
Weiter geht es auf abgesperrten Hauptstrassen. Die Strassen werden immer größer, der für Läufer gesperrte Bereich immer schmäler. So zieht die Karawane durch das Strassengewirr Shanghais. Eine endlose Kette von Polizisten versucht die nicht laufenden Menschenmassen am überqueren der Strecke zu hindern. Ganz gelingt dies nicht. Interessant ist zu beobachten, wie die Passanten versuchen die Grenzen auszuloten. Immer wieder strecken sie ihre Nase über die Absperrung, genau wissend, dass sie gleich vom nächsten Polizisten angeschnauzt werden. Jedes Mal wagen sie sich einen Zentimeter weiter über die Absperrung. Und wehe der Polizist schaut eine halbe Sekunde zu lange in die falsche Richtung, schon sprinten sie los, treten dem ein oder anderen Läufer auf die Füße und werden auf der anderen Seite von schriller Polizeipfeife empfangen. Das ist China.
An größeren Kreuzungen versucht die Polizei Lücken in der Läuferschar zu nutzen, um Passten gezielt über die Strecke zu schleusen. Aber wehe es setzten sich die Tausend wartenden Fußgänger und Radfahrer in Bewegung. Eine ganze Hundertschaft an Ordnungshütern muss sich dann zwischen die Massen drängen, um den Kanal für die Läufer freizukämpfen.
So geht es die 1. Hälfte recht abwechslungsreich dahin. Die Geher unter den Läufern werden zunehmend mehr. Verwundert stelle ich fest, dass doch viele Geher die gelben Marathonstartnummern haben. Wollen die wirklich noch 25 km bis ins Ziel wandern? Bei km 20 biegen die Halbmarathonis ab, ab jetzt wird es einsamer. Kurz nach dem Abzweig müssen wir eine Hauptstrasse überqueren, 2 Straßenebenen über dem Boden. Eine weitere Autobahn führt sogar noch über unsere Köpfe hinweg. Insgesamt also 4 Straßenebenen übereinander! Es ist immer wieder beeindruckend so etwas zu sehen, vor allem mit der Kenntnis über die Bauweise im Hinterkopf. Fertigbetonteile gibt es hier nicht, alle Straßensockel werden vor Ort in Verschalungen gegossen. Dafür werden wahre Urwälder an Gerüsten aufgebaut, kilometerlang und oft zig Meter hoch. Hunderte von Menschen müssen in diesen Baustellen einzig damit beschäftigt sein, tagein tagaus von früh bis spät Gerüste auf- und wieder abzubauen.
Jetzt wird die Strecke richtig öde, eine breite Hauptstrasse führt uns 5km nach Süden, dann ein Rechtsknick und 7km nach Westen. Auf dieser Strecke ist nur noch eine Fahrspur für die Läufer gesperrt, die anderen Spuren sind dicht mit Fahrzeugen besetzt. Dementsprechend ist auch die Luft. Sonne pur, Temperaturen über 20°C, dazu die Abgase. Nach den beiden langen Geraden biegen wir in ein Industrieviertel ab. Keine Autos mehr, aber auch keine Zuschauer. Einsam mäandern wir durch die Straßenzüge. Gegen Ende geht es über eine lange Durststrecke in Gestalt einer kilometerlangen Brücke. 80 Prozent der Läufer sind mittlerweile zu Gehern mutiert. Für weniger erfahrene Läufer ist die Strecke nicht nur eine physische, sondern auch eine mentale Strapaze.
Bei km 41 laufen wir an der Skihalle vorbei, hier kann man ganzjährig Ski fahren. Zur Abkühlung wäre ein kurzer Abstecher in die künstliche Schneelandschaft sicher nicht schlecht. Nach zwei weiteren Ecken kommt die Zielgerade Richtung Stadion. Ich lasse den Beinen freien Lauf und denke dabei zurück an die vergangenen 42 km.
Interessant war es, aber ein 2. Mal werde ich hier nicht mehr mitlaufen. Zumindest nicht die ganze Strecke. Der Halbmarathon stellt hier eindeutig die bessere Alternative dar.
Im Ziel werde ich von den Kollegen empfangen. Da alle nur die halbe Strecke gelaufen sind, mussten sie zur Strafe auf mich warten. Ein Kollege führt mich durch die Unwägbarkeiten der Organisation. Zuerst bekommt man ein Handtuch geschenkt, dann kann man eine Flasche Wasser abholen (die einzige Verpflegung im Zielbereich). Danach geht es in die Unterwelt, den Zeitmesschip abgeben und dafür 100 RMB Pfand kassieren (ca. 10 Euro), dann die erste Startnummer gegen die Urkunde tauschen. Wer unter 5:30 Std. bleibt kann noch ein Geschenk abholen, angesichts der wartenden Menschenmassen verzichte ich aber darauf. Dann geht es wieder ans Tageslicht, ich suche und finde meinen Bus 8 in dem ich gegen Abgabe der 2. Startnummer meinen Kleiderbeutel wiederbekomme. Langsam gehen wir zurück zu unserem Bus der etwas außerhalb des Stadions parken musste. Kaum lasse ich mich gemütlich auf dem Sitz nieder, fallen mir die Augen zu, denn um 3:30 Uhr aufstehen ist einfach zu früh. Dazu die intensive Sonne, die in diesen südlichen Breiten auch im November noch sehr stark ist.
Fazit:
1. Interessant ist es allemal in China einen Marathon zu laufen, für nächstes Jahr suche ich mir aber etwas anderes.
Hangzhou wäre z.B. eine schöne Stadt, oder Peking (nach der Olympiade).
2. So gut das Iso-Zeug am Anfang war, nach 25km konnte ich fast nichts mehr davon trinken.
Alternativ gab es nur noch Wasser und leider keine feste Verpflegung wie Bananen
3. Trotz aller Widrigkeiten ist die Schallmauer von 5 Stunden gebrochen: nach 4:57 Std. bin ich ins Ziel gestürmt :-)
4. Marathonläufer können auch unter dem Laufen rauchen, jedenfalls chinesische...
Grüße aus Suzhou,
Euer Stefan
11.11.2007 - Shanghai Marathon
Wer im Web sucht findet:
"Shanghai internationaler Marathon ist der jährliche laufende Fall, der in der Stadt von Shanghai jedes Jahr stattfindet. Teilnehmer von auf der ganzen Erde gekommen nach Shanghai für das Rennen. Das Marathon wird am zweiten Sonntag von November jedes Jahr gehalten. Shanghai internationales Marathon wird betrachtet, das Premier-Straße Rennen der Stadt zu sein. Das Marathon ist zu allen geöffnet. Tausenden Läufer konkurrieren für den Fall und es gibt Teilnahme von allen Vierteln. Es wird geschätzt, dass über 15000 Läufern im Falle jedes Jahr teilnahm. Einheimische fallen am Marathon in den großen Zahlen aus und entsprechend ihnen ist Fall gut geplannt. Der Kurs für das Shanghai internationale Marathon ist der selbe, den es eine Dekade zurück mit den Läufern war, die beim Bund anlaufen und in Richtung zum Vorstadt Minhang Bezirk für das zwei längere Pensum vorangehen. Der Spaßdurchlaufwille beendet am Jing'an Park. Das prize Geld am Shanghai internationalen Marathon hat sich mit jedem möglichen Jahr erhöht. Die Sieger der Männer und vollen der Marathone zum Mitnehmen ungefähr 48.000 der Frauen yuan (US$5,925) im prize Geld. Das Marathon hat eine Anzahl von teilnehmenden den Proathleten, aber eine überwältigende Majorität der Teilnehmer sind Bewunderer." ---> *aha???*
Stefan: "Wenn man weiß, wie sich Chinesen an Fahrkartenautomaten oder -schaltern anstellen, kann man sich wirklich nicht vorstellen wie 15.000 von ihnen versuchen als erstes die Startlinie zu passieren. Da ich gerade in der Nähe von Shanghai lebe (in Suzhou, einer "kleinen" 6 Mio Einwohner Stadt), wollte ich mir dieses Schauspiel nicht entgehen lassen."
Der Bericht
Aber jetzt der Reihe nach:
3:30 der Wecker klingelt
4:30 zur Firma laufen
5:00 Abfahrt nach Shanghai
7:00 Ankunft in der Nähe des Starts
7:15 Schnell noch eine Toilette aufsuchen
7:20 im Laufschritt Richtung Start
7:24 durch die Läuferschar durchdrängeln, die Busse zur Kleiderabgabe stehen (natürlich) auf der anderen Straßenseite
7:25 Bus 8 (in dem ich meinen Kleidersack abgeben muss) fährt gerade aus der Parklücke, ich kann meinen Beutel noch durch das Fahrerfenster reichen
7:27 ich stehe im Startblock
7:30 Startschuss, 15.000 Chinesen drängeln und schieben, obwohl ich ziemlich weit hinten stehe bin ich schon nach 5 Minuten über die Startlinie. Warum dauert das in Köln (mein Bericht) immer so lange? Geht doch auch schneller.
Früh aufgestanden und doch fast zu spät am Start. Das Wetter ist gut, blauer Himmel (in China nicht selbstverständlich), leichter Wind, nicht zu kalt. Die ersten Kilometer laufe ich mich mit einem Kollegen langsam warm. Erstaunlich flüssig geht es um die ersten 2 Ecken, kein Stau wie in Deutschland oft üblich. Die Ränder sind mit zahlreichen Schaulustigen gesäumt. Viele Gruppen spenden Beifall und heizen mit Trommeln oder anderen Instrumenten die Stimmung an.
Relativ ruhig und angenehm verlaufen die ersten Kilometer durch die Innenstadt. Bei km 5 die erste Getränkestelle. Gut, dass 100m vorher noch ein Schild stand, sonst hätte ich die Tische hinter der Menschentraube sicher übersehen. Ich drängle mich durch bis an den Tisch (drängeln lernt man in China sehr schnell da es eine der wichtigsten Überlebenstechniken ist) und greife nach einem Becher. Im weitergehen trinke ich davon, schmeckt nach Iso Drink. Nach dem letzten Schluck bleibt ein erfrischender Geschmack, irgendwie angenehmer als bei anderen Getränken.
Weiter geht es auf abgesperrten Hauptstrassen. Die Strassen werden immer größer, der für Läufer gesperrte Bereich immer schmäler. So zieht die Karawane durch das Strassengewirr Shanghais. Eine endlose Kette von Polizisten versucht die nicht laufenden Menschenmassen am überqueren der Strecke zu hindern. Ganz gelingt dies nicht. Interessant ist zu beobachten, wie die Passanten versuchen die Grenzen auszuloten. Immer wieder strecken sie ihre Nase über die Absperrung, genau wissend, dass sie gleich vom nächsten Polizisten angeschnauzt werden. Jedes Mal wagen sie sich einen Zentimeter weiter über die Absperrung. Und wehe der Polizist schaut eine halbe Sekunde zu lange in die falsche Richtung, schon sprinten sie los, treten dem ein oder anderen Läufer auf die Füße und werden auf der anderen Seite von schriller Polizeipfeife empfangen. Das ist China.
An größeren Kreuzungen versucht die Polizei Lücken in der Läuferschar zu nutzen, um Passten gezielt über die Strecke zu schleusen. Aber wehe es setzten sich die Tausend wartenden Fußgänger und Radfahrer in Bewegung. Eine ganze Hundertschaft an Ordnungshütern muss sich dann zwischen die Massen drängen, um den Kanal für die Läufer freizukämpfen.
So geht es die 1. Hälfte recht abwechslungsreich dahin. Die Geher unter den Läufern werden zunehmend mehr. Verwundert stelle ich fest, dass doch viele Geher die gelben Marathonstartnummern haben. Wollen die wirklich noch 25 km bis ins Ziel wandern? Bei km 20 biegen die Halbmarathonis ab, ab jetzt wird es einsamer. Kurz nach dem Abzweig müssen wir eine Hauptstrasse überqueren, 2 Straßenebenen über dem Boden. Eine weitere Autobahn führt sogar noch über unsere Köpfe hinweg. Insgesamt also 4 Straßenebenen übereinander! Es ist immer wieder beeindruckend so etwas zu sehen, vor allem mit der Kenntnis über die Bauweise im Hinterkopf. Fertigbetonteile gibt es hier nicht, alle Straßensockel werden vor Ort in Verschalungen gegossen. Dafür werden wahre Urwälder an Gerüsten aufgebaut, kilometerlang und oft zig Meter hoch. Hunderte von Menschen müssen in diesen Baustellen einzig damit beschäftigt sein, tagein tagaus von früh bis spät Gerüste auf- und wieder abzubauen.
Jetzt wird die Strecke richtig öde, eine breite Hauptstrasse führt uns 5km nach Süden, dann ein Rechtsknick und 7km nach Westen. Auf dieser Strecke ist nur noch eine Fahrspur für die Läufer gesperrt, die anderen Spuren sind dicht mit Fahrzeugen besetzt. Dementsprechend ist auch die Luft. Sonne pur, Temperaturen über 20°C, dazu die Abgase. Nach den beiden langen Geraden biegen wir in ein Industrieviertel ab. Keine Autos mehr, aber auch keine Zuschauer. Einsam mäandern wir durch die Straßenzüge. Gegen Ende geht es über eine lange Durststrecke in Gestalt einer kilometerlangen Brücke. 80 Prozent der Läufer sind mittlerweile zu Gehern mutiert. Für weniger erfahrene Läufer ist die Strecke nicht nur eine physische, sondern auch eine mentale Strapaze.
Bei km 41 laufen wir an der Skihalle vorbei, hier kann man ganzjährig Ski fahren. Zur Abkühlung wäre ein kurzer Abstecher in die künstliche Schneelandschaft sicher nicht schlecht. Nach zwei weiteren Ecken kommt die Zielgerade Richtung Stadion. Ich lasse den Beinen freien Lauf und denke dabei zurück an die vergangenen 42 km.
Interessant war es, aber ein 2. Mal werde ich hier nicht mehr mitlaufen. Zumindest nicht die ganze Strecke. Der Halbmarathon stellt hier eindeutig die bessere Alternative dar.
Im Ziel werde ich von den Kollegen empfangen. Da alle nur die halbe Strecke gelaufen sind, mussten sie zur Strafe auf mich warten. Ein Kollege führt mich durch die Unwägbarkeiten der Organisation. Zuerst bekommt man ein Handtuch geschenkt, dann kann man eine Flasche Wasser abholen (die einzige Verpflegung im Zielbereich). Danach geht es in die Unterwelt, den Zeitmesschip abgeben und dafür 100 RMB Pfand kassieren (ca. 10 Euro), dann die erste Startnummer gegen die Urkunde tauschen. Wer unter 5:30 Std. bleibt kann noch ein Geschenk abholen, angesichts der wartenden Menschenmassen verzichte ich aber darauf. Dann geht es wieder ans Tageslicht, ich suche und finde meinen Bus 8 in dem ich gegen Abgabe der 2. Startnummer meinen Kleiderbeutel wiederbekomme. Langsam gehen wir zurück zu unserem Bus der etwas außerhalb des Stadions parken musste. Kaum lasse ich mich gemütlich auf dem Sitz nieder, fallen mir die Augen zu, denn um 3:30 Uhr aufstehen ist einfach zu früh. Dazu die intensive Sonne, die in diesen südlichen Breiten auch im November noch sehr stark ist.
Fazit:
1. Interessant ist es allemal in China einen Marathon zu laufen, für nächstes Jahr suche ich mir aber etwas anderes.
Hangzhou wäre z.B. eine schöne Stadt, oder Peking (nach der Olympiade).
2. So gut das Iso-Zeug am Anfang war, nach 25km konnte ich fast nichts mehr davon trinken.
Alternativ gab es nur noch Wasser und leider keine feste Verpflegung wie Bananen
3. Trotz aller Widrigkeiten ist die Schallmauer von 5 Stunden gebrochen: nach 4:57 Std. bin ich ins Ziel gestürmt :-)
4. Marathonläufer können auch unter dem Laufen rauchen, jedenfalls chinesische...
Grüße aus Suzhou,
Euer Stefan
Donnerstag, 1. Juli 2010
Plan Juli 2010
Trotz meines recht ambitionierten Laufes heute und entsprechender Pläne für morgen, habe ich für den Monat Juli nur bescheidene 300 Laufkilometer eingeplant.
Dies liegt daran, dass ich mich erst noch in Shanghai akklimatisieren muss.
- Hohe Temperatur und v.a. hohe Luftfeuchtigkeit,
- neue Strecken müssen gefunden werden,
- der neue Job wird erst einmal absolute Priorität haben.
Definitiv will ich aber am 28.11. den Shanghai - Marathon laufen. Ein Profi erzählte meiner Frau, dass dieser auf Grund der extremen Luftfeuchtigkeit selbst für Profis mörderisch sei - kann ich mir eine bessere Herausforderung vorstellen?
Dies liegt daran, dass ich mich erst noch in Shanghai akklimatisieren muss.
- Hohe Temperatur und v.a. hohe Luftfeuchtigkeit,
- neue Strecken müssen gefunden werden,
- der neue Job wird erst einmal absolute Priorität haben.
Definitiv will ich aber am 28.11. den Shanghai - Marathon laufen. Ein Profi erzählte meiner Frau, dass dieser auf Grund der extremen Luftfeuchtigkeit selbst für Profis mörderisch sei - kann ich mir eine bessere Herausforderung vorstellen?
Checkliste für die Sporttasche
Laufguru Andreas Wilhelm Butz hat einige sehr gute Tipps zusammengestellt, was alles vor einem bevorstehenden Wettkampf berücksichtigt werden sollte und was ich v.a. in die Sporttasche tun sollte:
Checkliste für die Sporttasche
Checkliste für die Sporttasche
01.07.2010
Was für ein herrlicher Tag.
Nach Bearbeitung einiger Mails bin ich gegen 10.00 Uhr losgelaufen. Sonne, blauer Himmel und bereits gute 26 Grad.
Die Luftfeuchtigkeit erinnerte etwas an Shanghai. Ich wollte heute gute 20 KM ruhig laufen und eine 5 KM Runde im flotteren Tempo absolvieren.
Meine Tour führte mich von MA - Wallstadt in den Käfertaler Wald, wo ich die Runde 5 lief. Diese umfasst 5,6 KM.
Insgesamt bin ich 19,5 KM in 1:52 h gelaufen. Die flottere Runde in 29:15 Minuten.
Nachfolgend ist die wirklich schöne Strecke abgebildet:
Käfertaler Wald
Von gestern noch einmal meine Wallstädter Hausstrecke:
Wallstädter Strecke
Anschließend war ich doch etwas platt. Morgen muss ich wieder ganz früh raus, um der Hitze zu entgehen.
Nach Bearbeitung einiger Mails bin ich gegen 10.00 Uhr losgelaufen. Sonne, blauer Himmel und bereits gute 26 Grad.
Die Luftfeuchtigkeit erinnerte etwas an Shanghai. Ich wollte heute gute 20 KM ruhig laufen und eine 5 KM Runde im flotteren Tempo absolvieren.
Meine Tour führte mich von MA - Wallstadt in den Käfertaler Wald, wo ich die Runde 5 lief. Diese umfasst 5,6 KM.
Insgesamt bin ich 19,5 KM in 1:52 h gelaufen. Die flottere Runde in 29:15 Minuten.
Nachfolgend ist die wirklich schöne Strecke abgebildet:
Käfertaler Wald
Von gestern noch einmal meine Wallstädter Hausstrecke:
Wallstädter Strecke
Anschließend war ich doch etwas platt. Morgen muss ich wieder ganz früh raus, um der Hitze zu entgehen.
30.06.2010
Schon ein eigenartiges Gefühl, als ich heute mein Auto in Ingolstadt abgab.
Der wirkliche Abschied rückt immer näher.
Morgen und übermorgen habe ich an der Vorbereitung des neuen Jobs zu arbeiten und Samstag fliege ich bereits....
Heute Nachmittag habe ich bei fast 30 Grad einen knallharten Trainingslauf absolviert.
13 KM in insgesamt 71 Minuten.
Ziel war ein ruhiges Tempo mit mindestens 10 - 15 Sprints. Genauso habe ich das auch durchgezogen.
20 Antritte zwischen 30 und 45 Sekunden bei einer Herzfrequenz bis 170 und 2 x 1 KM im Tempo von 4.30 Minuten pro KM.
Hinterher habe ich erst einmal 20 Minuten "nachgeschwitzt")
Der wirkliche Abschied rückt immer näher.
Morgen und übermorgen habe ich an der Vorbereitung des neuen Jobs zu arbeiten und Samstag fliege ich bereits....
Heute Nachmittag habe ich bei fast 30 Grad einen knallharten Trainingslauf absolviert.
13 KM in insgesamt 71 Minuten.
Ziel war ein ruhiges Tempo mit mindestens 10 - 15 Sprints. Genauso habe ich das auch durchgezogen.
20 Antritte zwischen 30 und 45 Sekunden bei einer Herzfrequenz bis 170 und 2 x 1 KM im Tempo von 4.30 Minuten pro KM.
Hinterher habe ich erst einmal 20 Minuten "nachgeschwitzt")
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