Heute bin ich nicht aus dem Bett gekommen und habe bis 7.30 Uhr ausgeschlafen.
Nach einem umfassenden Fruehstueck mit deutschen Broetchen (Lieferdienst Deutsche Baeckerei) ging es dann zum Chinesisch - Unterricht.
Danach haben wir eine kleine typisch einheimische Einkaufsstrasse in unserem Minhang - Distrikt besucht.
Danach hatte ich immer noch keine Lust zum Laufen und hatte ausserdem noch einen kleinen Schmerz im rechten Knie.
Jeder kennt das wahrscheinlich, wenn man sich koerperlich und mental schlecht fuehlt, empfindet man es schon als echten Erfolg, wenn man ueberhaupt loslaeuft.
Die ersten Meter fielen mir auch sehr schwer, aber dann ging es etwas besser.
20,5 KM habe ich absolviert, in 2:13h, bei 18 Grad, Sonne und recht blauem Himmel. Letztlich doch ein Genuss. Mein Knie schmerzt nun aber noch mehr, mal sehen, wie es morgen aussieht.
In diesem Monat habe ich mein Laufziel deutlich verfehlt. Ich habe nur 335 KM statt 410 geschafft.
750 KM in 2 Monaten muss ich packen, um die 5000 Jahreskilometer zu packen. Ich denke, dass ich das schaffe.
Im November will ich versuchen, 400 KM zu laufen und einen KM in unter 4:15 Minuten zu bewaeltigen.
Beruflich steht die Inventur im November an und v.a. die Eroeffnung unseres Flagship - Stores am 17.11.2010!!!!!!!!!!!!
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Sonntag, 31. Oktober 2010
Samstag, 30. Oktober 2010
Ergreifende Erfolgsstory...
Peter Greif erzaehlt in seinem letzten Newsletter eine herrliche und wirklich herzergreifende, ruehrende Erfolgsstory.
Sie handelt von einer Laeuferin, die trotz einer schweren Krankheit nie aufgab und einen bemerkenswerten Erfolg erreichte.
Die ihr schweres Leben meistert...
Das Wunder Dorothea Frey
Schlüsselwörter: Marathon, Essen-Marathon, Doro Frey, MS, Multiple Sklerose
Hallo und guten Tag liebe Läuferin, lieber Läufer!
Der Essen-Marathon ist nicht nur der älteste durchgängig veranstaltete 42,2 km-Wettkampf, sondern offensichtlich auch ein besonders gutes Pflaster für die Läufer und Läuferinnen des Greif-Clubs. Mit Kerstin Brüning und Tobias Sauter gab es auch schon zwei Gesamtsieger(in) in den letzten 10 Jahren.
Auch in diesem Jahr hatten sich einige unserer besten Kräfte entschlossen, die zwei Runden um den Baldeneysee zu laufen. Schon in den letzten beiden Jahren war ich immer dort vor Ort und betreute die anwesenden Spitzenkräfte vom Rad aus. Leider schien es heuer so zu sein, dass dies nicht noch einmal wiederholbar war. Meine Frau und ich planten an diesem Tag zu einem Wochenurlaub in Frankreich zu starten.
Aber da wir so oder so in Richtung Westen wollten, konnte ich meine bessere Hälfte dazu überreden mit nach Essen zu kommen, um speziell Robert Jäkel und Doro Frey (geb. Grupp) zu betreuen, die beide einen persönlichen Rekordversuch unternehmen wollten. Weitere Mitglieder waren am Start, die natürlich auch gleich mit gecoacht wurden.
Um es kurz zu machen, Robert Jäkel versuchte mit einem hohen 3:30 min/km Anfangstempo seinen persönlichen Rekord von 2:30 h zu knacken. Leider knackte er sich selber und war schon beim Halbmarathon "platt". Aber er beendete sein Rennen mit 2:35 und wurde Sieger in der M45.
Es ist natürlich tragisch. Robert will unbedingt die 2:30-Grenze unterbieten und er weiß, dass sein Alter ihm nicht mehr lange Gelegenheit dazu geben wird. Und so rannte er sich auch an diesem so perfekten Tag wieder einmal fest. Aber ich weiß es, Robert kann es und er wird wieder angreifen. Und wenn er fest daran glaubt, schafft er es.
Ganz anders entwickelte sich das Rennen im Damenbereich. Hier machte sich Dorothea (Doro) Frey Hoffnungen auf eine gute Platzierung. Sie fühlte sich stark und hatte schon in unserem diesjährigen Herbst-Trainingslager in Wolfshagen überragende Leistungen gezeigt.
Doro, mit einem persönlichen Rekord von 2:52:10 ausgezeichnet, ging mit einem glatten Viererschnitt das Rennen an. Aber vorne ging die Jagd los, als ob man den Wölfen entkommen wolle. Ganz besonders die Regensburgerin Fakja Hofmann machte Tempo wie Bolle beim Buletten essen. Ihr folgte mit meist 100 m Abstand Silvia Krull aus Detmold.
Schnell legten diese beiden einen Minutenabstand zwischen sich und Doro. Bei km 10 gingen gingen sie mit einer 37-er Zeit durch. Mein Schützling aber blieb nur knapp unter 40 min. Ich rief ihr die Zeiten der Konkurrenz zu und riet ruhig weiter zu laufen. Ich war überzeugt davon, dass beide Führenden dieses Tempo nicht durchstehen könnten.
So war es dann auch. Bald setze sich Silvia Krull an die Spitze und Fakja Hofmann wurde langsamer und Doro behielt konstant ihren Schritt weiter bei. So blieb es auch bis zur Hälfte des Rennens. Krull 01:20:22, Hofmann 01:21:40 und Frey 01:23:30. Aber es war klar zu sehen, dass jetzt die Karten neu gemischt wurden.
Sylvia Krull wurde zwar langsamer. Es war aber für Doro schon klar, dass sie den Rückstand zu diesem Zeitpunkt von über 3 min auf die Führende kaum wett machen können würde. Dazu müsste die Detmolderin schon einen völligen Einbruch erleben. Anders sah es mit der Regensburgerin aus, sie sank so langsam in sich zusammen, um dann ihre Laufzeit für jeden km progressiv zu steigern. "Doro du musst kämpfen, die Zweite packst du", rief ich ihr zu.
Ja, kämpfen. Es war im Juni 1995, die damals noch unverheiratete Doro Grupp wacht morgens auf und bricht in Panik aus. Sie kann auf dem rechten Auge nichts mehr sehen. Gar nichts mehr. Kein Licht und Schatten, alles bleibt schwarz. Völlig verunsichert wird sie vom ärztlichen Notdienst in ein Krankenhaus überwiesen. Hier geht die Verunsicherung weiter. Niemand hat eine Idee, warum Doro nicht mehr sehen kann.
Verschiedene Untersuchungen werden durchgeführt. 3 Tage lang keine Resultate. Sie bleibt auf einem Auge blind. Dann öffnet sich die Tür und drei freudestrahlende Ärzte treten ans Bett: "Frau Grupp, wir wissen nun endlich was ihnen fehlt. Sie haben Multiple Sklerose". Für Doro bricht eine Welt zusammen. Sie kann mit dieser Erkrankung nichts anfangen, weiß nichts über deren Auswirkungen. Und sie ist völlig geschockt von dem Auftritt der Mediziner.
Die Ärzte erklären ihr die Erkrankung. Plötzlich erkennt sie, dass sie schon seit 3 Jahren MS hat. Da war die taube Wange, die sie auf einen Zahnarztbesuch schob, der urplötzlich unbewegliche Rücken stammte vermeintlich von der Arbeit mit ihrem Reitpferd. Jetzt aber wird alles klar.
Klar wird ihr von den Ärzten auch gemacht, dass sie nur eine 70%-ige Chance hat auf ihrem Auge wieder sehen zu können. Es fällt Doro schwer sich vorstellen zu können, welche Chancen ihr im Leben bleiben. Aber nach 4 Wochen gehen die Krankheitssymptome zurück. Sie kann wieder normal sehen.
Aber jetzt beginnen die Mediziner ihr Werk. Es wird Doro verboten sich anzustrengen und jede körperliche Belastung zu meiden, sich nicht hohen Temperaturen auszusetzen und auch nicht in die Sauna zu gehen. Sie soll sich selbst ein Medikament gegen schubförmige MS spritzen. Nach jeder dieser Spritzen geht es ihr aber schlechter. Sie setzt diese Spritzen ab.
Gut geht es Doro zu dieser Zeit, wenn sie Aerobic im Studio betreibt. Irgendwann versucht sie sich auch einmal auf dem Laufband und das macht ihr Spaß. In diesem Studio gibt es auch einen Lauftreff. Diesem schließt sie sich an und muss nun hören, wie ihre Mitläufer hauptsächlich von ihren bestrittenen tollen Rennen berichten.
Und so beschließt sie, auch inspiriert vom Lauftreffleiter Dieter Rebstock, der als Einziger von ihrer Erkrankung weiß, einen Halbmarathon zu laufen. Doro hat große Angst vor diesem Rennen. Was wird passieren? Die Ärzte hatten ihr eine solche Belastung grundsätzlich verboten. Aber sie wollte unbedingt wissen, was in einem solchen Wettkampf passiert.
Und es geht gut. Doro fühlt sich großartig und sie trainiert weiter. Bald läuft sie ihren ersten Marathon in Freiburg. Diesmal hat sie noch mehr Angst. Aber egal, sie will wissen was sie kann. Und sie beendet ihr erstes 42,2 km-Rennen in 3:39 h.
Wieder von Dieter Rebstock motiviert tritt sie am 11.07.2004 in den Greif Club ein. Und ab dann nimmt alles seinen Lauf. Die Rekordzeiten füllen nun schon die Seiten der Leonberger Heimatzeitung und bald schon läuft sie unter 3 h. Schübe erleidet sie in dieser Zeit nur kleine. Missempfindungen in der Hand und anderen Körperteilen sind die Folgen, aber Doro Frey kämpft sich dennoch die Leistungsleiter weiter nach oben. Aber 2007 wieder ein etwas größer MS-Schub. Lähmungen in der Hand und Gefühlsstörungen sind die Folge, aber sie verschwinden nach einigen Wochen wieder.
Und Doro lässt das Laufen nicht los. Sie trainiert weiter und gewinnt Rennen um Rennen. Bald steht ihr Marathonrekord auf 2:52:10. Nun werden auch die Offiziellen im DLV auf sie aufmerksam. So ist sie bald in der Ultranationalmannschaft. Und sie wird Deutsche Meisterin der DUV über 50 km und wagt sich nun auch an die 100 km, immer an gedenk der Worte der Mediziner: "Sie dürfen sich nicht anstrengen!"
Über die 100 km wird sie im Jahr 2008l Zweite in der nationalen Meisterschaft. Aber das Ultratraining bekommt ihr nicht. Sie bekommt eine Haglundferse an beiden Füßen. Das Training wird zur Qual. Im April 2009 wird sie an der einen Seite operiert, im Januar 2010 an der anderen. Schnell wird sie wieder gesund. Nicht nur das, sie wirkt gesünder, strahlender. Schon im März läuft Doro im Trainingslager in der Türkei wieder schnelle Zeiten. In diesen 14 Tagen entwickelt sie sich sprunghaft.
Und nun wagt sie sich abermals an Wettkämpfe und nimmt auch mit ihrem Mann Peter an unserem Herbst-Trainingsurlaub in Wolfshagen teil. Die gleichklassigen Männer stöhnen nur, Doro zeigt ihnen die Hacken. Und schon zwei Wochen später rennt sie in Karlsruhe ihre erste Bestzeit nach den Operationen. Auf der Halbmarathonstrecke springt sie von 1:21:35 auf 1:19:29.
Die Leonbergerin ist glücklich, ihre Erkrankung hat sich nun drei Jahre nicht mehr gemeldet. Drei Jahre, in dem sie gegen alle medizinische Ratschläge verstoßen hat und 1000-de von km gelaufen ist. Eine Nachuntersuchung bei einem neuen Arzt bringt diesen zum Staunen, dass sie trotz ihrer mit dem Rollstuhl drohenden Erkrankungen diese Leistungen erbringen konnte.
Er ist der Erste, der ihr nun rät weiter zu laufen. "Wenn Ihnen das gut tut, dann machen sie weiter so wie bisher. Niemand weiß wie lange sie es noch können." Diese Gedanken gehen Doro durch den Kopf, als sie in Essen sich schnell der zweitplatzierten Fakja Hofmann nähert. Diese zeigt zu diesem Zeitpunkt alle Anzeichen einer Resignation.
Mit hängenden Schultern und den Blick zum Boden gerichtet drückt sie eine Schwächephase aus. Doro läuft zu ihr auf, sofort kommt der Kopf der Regensburgerin wieder hoch, sie nimmt das Tempo von Doro auf und läuft mit. Bis dahin alles normal, das machen die Überholten häufig, aber meist schaffen sie knapp nur 100 m mitzuhalten und resignieren dann.
Aber an diesem Tag passiert etwas, was ich noch nie erlebt hatte. Fakja Hofmann lief nicht nur mit, sie griff an und trennte sich wieder von Doro. Uns Fahrradbegleiter fehlten die Worte. Einer davon aber: "Das muss ich jetzt aber nicht verstehen oder?" Ja, musste er nicht, denn es war zu überraschend was da ablief.
50 m Vorsprung wurden von der Regensburgerin schnell erlaufen. Ich signalisierte Doro ruhig zu bleiben und ihr Tempo weiter zu laufen. "Die kommt wieder zurück." Und tatsächlich, die Kraft reichte erwartungsgemäß nur noch für gut einen km "Schaulaufen", dann war der Kampfgeist gebrochen und Doro schnell vorbei.
Diese zeigte in keiner Sekunde eine Schwäche und als ich hochrechnete das statt der angepeilten 2:48 sogar noch eine 47 machbar war, drehte Doro noch einmal auf. Im Ziel zeigte die Uhr dann auch eine 2:47:52 an. Leider war dieser Zeitmesser nicht korrekt mit der offiziellen Zeitnahme koordiniert.
So fand sich dann eine 2:48:05 in der Ergebnisliste. Um mehr als 4 Minuten hatte sich die Leonbergerin gesteigert. Sie wurde Zweite in der Gesamtwertung und Siegerin in der W35.
In Bildmitte Doro Frey, links der ehemalige 800 m Weltmeister Willi Wülbeck und rechts Essen-Marathonchef Gerd Zachäus. Foto: Borka
Für mich war dieses Rennen von Doro ein ganz starkes emotionales Erlebnis, bei dem ich schwer mit den Tränen zu kämpfen hatte. In Kenntnis der sportlichen Lebensgeschichte dieser Läuferin, berührte mich ihr Erfolg ganz tief. Es war einfach ein Wunder. Und so strahlte Doro auch im Ziel.
Mit einem Lächeln, dein
Sie handelt von einer Laeuferin, die trotz einer schweren Krankheit nie aufgab und einen bemerkenswerten Erfolg erreichte.
Die ihr schweres Leben meistert...
Das Wunder Dorothea Frey
Schlüsselwörter: Marathon, Essen-Marathon, Doro Frey, MS, Multiple Sklerose
Hallo und guten Tag liebe Läuferin, lieber Läufer!
Der Essen-Marathon ist nicht nur der älteste durchgängig veranstaltete 42,2 km-Wettkampf, sondern offensichtlich auch ein besonders gutes Pflaster für die Läufer und Läuferinnen des Greif-Clubs. Mit Kerstin Brüning und Tobias Sauter gab es auch schon zwei Gesamtsieger(in) in den letzten 10 Jahren.
Auch in diesem Jahr hatten sich einige unserer besten Kräfte entschlossen, die zwei Runden um den Baldeneysee zu laufen. Schon in den letzten beiden Jahren war ich immer dort vor Ort und betreute die anwesenden Spitzenkräfte vom Rad aus. Leider schien es heuer so zu sein, dass dies nicht noch einmal wiederholbar war. Meine Frau und ich planten an diesem Tag zu einem Wochenurlaub in Frankreich zu starten.
Aber da wir so oder so in Richtung Westen wollten, konnte ich meine bessere Hälfte dazu überreden mit nach Essen zu kommen, um speziell Robert Jäkel und Doro Frey (geb. Grupp) zu betreuen, die beide einen persönlichen Rekordversuch unternehmen wollten. Weitere Mitglieder waren am Start, die natürlich auch gleich mit gecoacht wurden.
Um es kurz zu machen, Robert Jäkel versuchte mit einem hohen 3:30 min/km Anfangstempo seinen persönlichen Rekord von 2:30 h zu knacken. Leider knackte er sich selber und war schon beim Halbmarathon "platt". Aber er beendete sein Rennen mit 2:35 und wurde Sieger in der M45.
Es ist natürlich tragisch. Robert will unbedingt die 2:30-Grenze unterbieten und er weiß, dass sein Alter ihm nicht mehr lange Gelegenheit dazu geben wird. Und so rannte er sich auch an diesem so perfekten Tag wieder einmal fest. Aber ich weiß es, Robert kann es und er wird wieder angreifen. Und wenn er fest daran glaubt, schafft er es.
Ganz anders entwickelte sich das Rennen im Damenbereich. Hier machte sich Dorothea (Doro) Frey Hoffnungen auf eine gute Platzierung. Sie fühlte sich stark und hatte schon in unserem diesjährigen Herbst-Trainingslager in Wolfshagen überragende Leistungen gezeigt.
Doro, mit einem persönlichen Rekord von 2:52:10 ausgezeichnet, ging mit einem glatten Viererschnitt das Rennen an. Aber vorne ging die Jagd los, als ob man den Wölfen entkommen wolle. Ganz besonders die Regensburgerin Fakja Hofmann machte Tempo wie Bolle beim Buletten essen. Ihr folgte mit meist 100 m Abstand Silvia Krull aus Detmold.
Schnell legten diese beiden einen Minutenabstand zwischen sich und Doro. Bei km 10 gingen gingen sie mit einer 37-er Zeit durch. Mein Schützling aber blieb nur knapp unter 40 min. Ich rief ihr die Zeiten der Konkurrenz zu und riet ruhig weiter zu laufen. Ich war überzeugt davon, dass beide Führenden dieses Tempo nicht durchstehen könnten.
So war es dann auch. Bald setze sich Silvia Krull an die Spitze und Fakja Hofmann wurde langsamer und Doro behielt konstant ihren Schritt weiter bei. So blieb es auch bis zur Hälfte des Rennens. Krull 01:20:22, Hofmann 01:21:40 und Frey 01:23:30. Aber es war klar zu sehen, dass jetzt die Karten neu gemischt wurden.
Sylvia Krull wurde zwar langsamer. Es war aber für Doro schon klar, dass sie den Rückstand zu diesem Zeitpunkt von über 3 min auf die Führende kaum wett machen können würde. Dazu müsste die Detmolderin schon einen völligen Einbruch erleben. Anders sah es mit der Regensburgerin aus, sie sank so langsam in sich zusammen, um dann ihre Laufzeit für jeden km progressiv zu steigern. "Doro du musst kämpfen, die Zweite packst du", rief ich ihr zu.
Ja, kämpfen. Es war im Juni 1995, die damals noch unverheiratete Doro Grupp wacht morgens auf und bricht in Panik aus. Sie kann auf dem rechten Auge nichts mehr sehen. Gar nichts mehr. Kein Licht und Schatten, alles bleibt schwarz. Völlig verunsichert wird sie vom ärztlichen Notdienst in ein Krankenhaus überwiesen. Hier geht die Verunsicherung weiter. Niemand hat eine Idee, warum Doro nicht mehr sehen kann.
Verschiedene Untersuchungen werden durchgeführt. 3 Tage lang keine Resultate. Sie bleibt auf einem Auge blind. Dann öffnet sich die Tür und drei freudestrahlende Ärzte treten ans Bett: "Frau Grupp, wir wissen nun endlich was ihnen fehlt. Sie haben Multiple Sklerose". Für Doro bricht eine Welt zusammen. Sie kann mit dieser Erkrankung nichts anfangen, weiß nichts über deren Auswirkungen. Und sie ist völlig geschockt von dem Auftritt der Mediziner.
Die Ärzte erklären ihr die Erkrankung. Plötzlich erkennt sie, dass sie schon seit 3 Jahren MS hat. Da war die taube Wange, die sie auf einen Zahnarztbesuch schob, der urplötzlich unbewegliche Rücken stammte vermeintlich von der Arbeit mit ihrem Reitpferd. Jetzt aber wird alles klar.
Klar wird ihr von den Ärzten auch gemacht, dass sie nur eine 70%-ige Chance hat auf ihrem Auge wieder sehen zu können. Es fällt Doro schwer sich vorstellen zu können, welche Chancen ihr im Leben bleiben. Aber nach 4 Wochen gehen die Krankheitssymptome zurück. Sie kann wieder normal sehen.
Aber jetzt beginnen die Mediziner ihr Werk. Es wird Doro verboten sich anzustrengen und jede körperliche Belastung zu meiden, sich nicht hohen Temperaturen auszusetzen und auch nicht in die Sauna zu gehen. Sie soll sich selbst ein Medikament gegen schubförmige MS spritzen. Nach jeder dieser Spritzen geht es ihr aber schlechter. Sie setzt diese Spritzen ab.
Gut geht es Doro zu dieser Zeit, wenn sie Aerobic im Studio betreibt. Irgendwann versucht sie sich auch einmal auf dem Laufband und das macht ihr Spaß. In diesem Studio gibt es auch einen Lauftreff. Diesem schließt sie sich an und muss nun hören, wie ihre Mitläufer hauptsächlich von ihren bestrittenen tollen Rennen berichten.
Und so beschließt sie, auch inspiriert vom Lauftreffleiter Dieter Rebstock, der als Einziger von ihrer Erkrankung weiß, einen Halbmarathon zu laufen. Doro hat große Angst vor diesem Rennen. Was wird passieren? Die Ärzte hatten ihr eine solche Belastung grundsätzlich verboten. Aber sie wollte unbedingt wissen, was in einem solchen Wettkampf passiert.
Und es geht gut. Doro fühlt sich großartig und sie trainiert weiter. Bald läuft sie ihren ersten Marathon in Freiburg. Diesmal hat sie noch mehr Angst. Aber egal, sie will wissen was sie kann. Und sie beendet ihr erstes 42,2 km-Rennen in 3:39 h.
Wieder von Dieter Rebstock motiviert tritt sie am 11.07.2004 in den Greif Club ein. Und ab dann nimmt alles seinen Lauf. Die Rekordzeiten füllen nun schon die Seiten der Leonberger Heimatzeitung und bald schon läuft sie unter 3 h. Schübe erleidet sie in dieser Zeit nur kleine. Missempfindungen in der Hand und anderen Körperteilen sind die Folgen, aber Doro Frey kämpft sich dennoch die Leistungsleiter weiter nach oben. Aber 2007 wieder ein etwas größer MS-Schub. Lähmungen in der Hand und Gefühlsstörungen sind die Folge, aber sie verschwinden nach einigen Wochen wieder.
Und Doro lässt das Laufen nicht los. Sie trainiert weiter und gewinnt Rennen um Rennen. Bald steht ihr Marathonrekord auf 2:52:10. Nun werden auch die Offiziellen im DLV auf sie aufmerksam. So ist sie bald in der Ultranationalmannschaft. Und sie wird Deutsche Meisterin der DUV über 50 km und wagt sich nun auch an die 100 km, immer an gedenk der Worte der Mediziner: "Sie dürfen sich nicht anstrengen!"
Über die 100 km wird sie im Jahr 2008l Zweite in der nationalen Meisterschaft. Aber das Ultratraining bekommt ihr nicht. Sie bekommt eine Haglundferse an beiden Füßen. Das Training wird zur Qual. Im April 2009 wird sie an der einen Seite operiert, im Januar 2010 an der anderen. Schnell wird sie wieder gesund. Nicht nur das, sie wirkt gesünder, strahlender. Schon im März läuft Doro im Trainingslager in der Türkei wieder schnelle Zeiten. In diesen 14 Tagen entwickelt sie sich sprunghaft.
Und nun wagt sie sich abermals an Wettkämpfe und nimmt auch mit ihrem Mann Peter an unserem Herbst-Trainingsurlaub in Wolfshagen teil. Die gleichklassigen Männer stöhnen nur, Doro zeigt ihnen die Hacken. Und schon zwei Wochen später rennt sie in Karlsruhe ihre erste Bestzeit nach den Operationen. Auf der Halbmarathonstrecke springt sie von 1:21:35 auf 1:19:29.
Die Leonbergerin ist glücklich, ihre Erkrankung hat sich nun drei Jahre nicht mehr gemeldet. Drei Jahre, in dem sie gegen alle medizinische Ratschläge verstoßen hat und 1000-de von km gelaufen ist. Eine Nachuntersuchung bei einem neuen Arzt bringt diesen zum Staunen, dass sie trotz ihrer mit dem Rollstuhl drohenden Erkrankungen diese Leistungen erbringen konnte.
Er ist der Erste, der ihr nun rät weiter zu laufen. "Wenn Ihnen das gut tut, dann machen sie weiter so wie bisher. Niemand weiß wie lange sie es noch können." Diese Gedanken gehen Doro durch den Kopf, als sie in Essen sich schnell der zweitplatzierten Fakja Hofmann nähert. Diese zeigt zu diesem Zeitpunkt alle Anzeichen einer Resignation.
Mit hängenden Schultern und den Blick zum Boden gerichtet drückt sie eine Schwächephase aus. Doro läuft zu ihr auf, sofort kommt der Kopf der Regensburgerin wieder hoch, sie nimmt das Tempo von Doro auf und läuft mit. Bis dahin alles normal, das machen die Überholten häufig, aber meist schaffen sie knapp nur 100 m mitzuhalten und resignieren dann.
Aber an diesem Tag passiert etwas, was ich noch nie erlebt hatte. Fakja Hofmann lief nicht nur mit, sie griff an und trennte sich wieder von Doro. Uns Fahrradbegleiter fehlten die Worte. Einer davon aber: "Das muss ich jetzt aber nicht verstehen oder?" Ja, musste er nicht, denn es war zu überraschend was da ablief.
50 m Vorsprung wurden von der Regensburgerin schnell erlaufen. Ich signalisierte Doro ruhig zu bleiben und ihr Tempo weiter zu laufen. "Die kommt wieder zurück." Und tatsächlich, die Kraft reichte erwartungsgemäß nur noch für gut einen km "Schaulaufen", dann war der Kampfgeist gebrochen und Doro schnell vorbei.
Diese zeigte in keiner Sekunde eine Schwäche und als ich hochrechnete das statt der angepeilten 2:48 sogar noch eine 47 machbar war, drehte Doro noch einmal auf. Im Ziel zeigte die Uhr dann auch eine 2:47:52 an. Leider war dieser Zeitmesser nicht korrekt mit der offiziellen Zeitnahme koordiniert.
So fand sich dann eine 2:48:05 in der Ergebnisliste. Um mehr als 4 Minuten hatte sich die Leonbergerin gesteigert. Sie wurde Zweite in der Gesamtwertung und Siegerin in der W35.
In Bildmitte Doro Frey, links der ehemalige 800 m Weltmeister Willi Wülbeck und rechts Essen-Marathonchef Gerd Zachäus. Foto: Borka
Für mich war dieses Rennen von Doro ein ganz starkes emotionales Erlebnis, bei dem ich schwer mit den Tränen zu kämpfen hatte. In Kenntnis der sportlichen Lebensgeschichte dieser Läuferin, berührte mich ihr Erfolg ganz tief. Es war einfach ein Wunder. Und so strahlte Doro auch im Ziel.
Mit einem Lächeln, dein
Donnerstag, 28. Oktober 2010
Cool
Es wird haerter und haerter.
4.00 Uhr aufstehen, laufen, um 7.00 Uhr zur Arbeit, gegen 21.00 Uhr zurueck, 5 Stunden Schlaf und dann von vorne los.
Ach ja, laufen tue ich auch noch.
Heute morgen wieder gut 11 KM in 58 Minuten. Tempotraining, abwechselnd schnell und langsam.
Der richtige Wachmacher. Nur noch knapp 20 Tage bis zur Eroeffnung. Dann sind die ersten Kraftakte geschafft und die
erste Marke ist gesetzt. Dann wird es eher harmloser.
Wie sagt Covey.
Between Stimulus and Response there is a space. In this Space lies our Power and Freedom to choose our own Response
and to make our own decisions.
Yes, ich habe das so gewaehlt und gewollt.
4.00 Uhr aufstehen, laufen, um 7.00 Uhr zur Arbeit, gegen 21.00 Uhr zurueck, 5 Stunden Schlaf und dann von vorne los.
Ach ja, laufen tue ich auch noch.
Heute morgen wieder gut 11 KM in 58 Minuten. Tempotraining, abwechselnd schnell und langsam.
Der richtige Wachmacher. Nur noch knapp 20 Tage bis zur Eroeffnung. Dann sind die ersten Kraftakte geschafft und die
erste Marke ist gesetzt. Dann wird es eher harmloser.
Wie sagt Covey.
Between Stimulus and Response there is a space. In this Space lies our Power and Freedom to choose our own Response
and to make our own decisions.
Yes, ich habe das so gewaehlt und gewollt.
Mittwoch, 27. Oktober 2010
Kalt
Heute morgen habe ich zum ersten Mal ein langaermeliges Sweatshirt getragen und morgen krame ich dann wohl die langen Hosen heraus.
10 Grad um 5.00 Uhr morgens.
Das bin ich hier nicht gewoehnt.
Heute bin ich 10,8 KM in 63 Minuten gelaufen.
7,8 KM komplett entspannt und betont langsam und die letzten 3 KM in 14:49 Minuten etwas flotter.
Quasi zum richtig wach werden.
Die dauerhafte Anstrengung und der wenige Schlaf fuehren schon zu staendiger Muedigkeit.
Morgens im Auto hoere ich meistens die "Toten Hosen", um mich richtig aufzupowern.
Nur noch 21 Tage, dann machen wir den Laden auf, der jetzt taeglich attraktiver wird.
Dann wird es noch ein paar Tage holprig, dann ein kurzes Durchpusten, bevor wir dann richtig in den zweiten Laden einsteigen.
Draussen in Pudong.
10 Grad um 5.00 Uhr morgens.
Das bin ich hier nicht gewoehnt.
Heute bin ich 10,8 KM in 63 Minuten gelaufen.
7,8 KM komplett entspannt und betont langsam und die letzten 3 KM in 14:49 Minuten etwas flotter.
Quasi zum richtig wach werden.
Die dauerhafte Anstrengung und der wenige Schlaf fuehren schon zu staendiger Muedigkeit.
Morgens im Auto hoere ich meistens die "Toten Hosen", um mich richtig aufzupowern.
Nur noch 21 Tage, dann machen wir den Laden auf, der jetzt taeglich attraktiver wird.
Dann wird es noch ein paar Tage holprig, dann ein kurzes Durchpusten, bevor wir dann richtig in den zweiten Laden einsteigen.
Draussen in Pudong.
Dienstag, 26. Oktober 2010
26.10.2010
Wieder da nach einem Tag Pause.
11 KM in ganz genau 1:00h.
5 x 1 KM sub 4:45 Minuten pro KM und 5 x 1 KM im gemuetlichen 6:20er Tempo absolviert.
Hier wird es jetzt fast ein bisschen kuehl. Gute 13 Grad, bei einem leichten Gegenwind. Wenigstens war es wieder trocken.
Die Kinder waren total begeistert von ihrem ersten Tag in Peking. DEutlich kuehler, aber sehr angenehm und sonnig. Kulturell ein MUSS. Martina und ich werden das im naechsten Jahr auch machen.
Erst einmal den Markt eroeffnen, that is priority number one.
11 KM in ganz genau 1:00h.
5 x 1 KM sub 4:45 Minuten pro KM und 5 x 1 KM im gemuetlichen 6:20er Tempo absolviert.
Hier wird es jetzt fast ein bisschen kuehl. Gute 13 Grad, bei einem leichten Gegenwind. Wenigstens war es wieder trocken.
Die Kinder waren total begeistert von ihrem ersten Tag in Peking. DEutlich kuehler, aber sehr angenehm und sonnig. Kulturell ein MUSS. Martina und ich werden das im naechsten Jahr auch machen.
Erst einmal den Markt eroeffnen, that is priority number one.
Sonntag, 24. Oktober 2010
Langer Lauf
Da ich gestern schon gegen 22.00 Uhr das Licht ausmachte, um zu schlafen, fiel es mir heute wirklich leicht, um 3.30 Uhr aufzustehen.
Keine idealen Bedingungen um 4.10 Uhr. Staendiger, leichter Nieselregen und mittlerer Wind.
Trotzdem wollte ich endlich mal wieder einen etwas laengeren Lauf absolvieren.
Gute 25,5 KM habe ich in 2:33:13 h gemacht.
Gleich geht es zum Chinesisch - Unterricht und danach zur Massage. Hoffentlich wird das Wetter noch etwas freundlicher.
Die Massage war einfach ein Traum - 90 Minuten totale Entspannung. Es war herrlich.
Zum Abend hin bringen wir die Kinder zum Bahnhof. Sie nehmen an einer Klassenfahrt nach Peking teil. Allein dafuer lohnt sich das schon alles.
Zum anderen macht mir die Zusammenarbeit mit unserem hollaendischen CEO auch sehr viel Spass, allein das bringt mich noch einmal ein gutes Stueck voran.
Nun sind es nur noch wenige Tage bis zum VIP - Event und nur noch knapp 3 Wochen bis zur Neueroeffnung.
Danach geht es gleich zuegig weiter mit Store Nr.2 und danach haben wir vielleicht mal ein bisschen mehr Zeit, um auch wieder die Akkus aufladen zu koennen.
Keine idealen Bedingungen um 4.10 Uhr. Staendiger, leichter Nieselregen und mittlerer Wind.
Trotzdem wollte ich endlich mal wieder einen etwas laengeren Lauf absolvieren.
Gute 25,5 KM habe ich in 2:33:13 h gemacht.
Gleich geht es zum Chinesisch - Unterricht und danach zur Massage. Hoffentlich wird das Wetter noch etwas freundlicher.
Die Massage war einfach ein Traum - 90 Minuten totale Entspannung. Es war herrlich.
Zum Abend hin bringen wir die Kinder zum Bahnhof. Sie nehmen an einer Klassenfahrt nach Peking teil. Allein dafuer lohnt sich das schon alles.
Zum anderen macht mir die Zusammenarbeit mit unserem hollaendischen CEO auch sehr viel Spass, allein das bringt mich noch einmal ein gutes Stueck voran.
Nun sind es nur noch wenige Tage bis zum VIP - Event und nur noch knapp 3 Wochen bis zur Neueroeffnung.
Danach geht es gleich zuegig weiter mit Store Nr.2 und danach haben wir vielleicht mal ein bisschen mehr Zeit, um auch wieder die Akkus aufladen zu koennen.
Freitag, 22. Oktober 2010
Muede
Uff, total muede und traege heute.
Fast wie gelaehmt.
Die gesamte Familie klagt ueber Halsschmerzen. Ist das womoeglich ansteckend?
Trotzdem bin ich wie immer frueh aufgestanden und habe einen langsamen
mentalen Lauf absolviert. Versucht mich wieder zu inspirieren und aufzubauen.
10 KM in 68 Minuten.
Danach habe ich mich etwas besser gefuehlt. Auf dem Weg zur Arbeit habe ich
dann noch ein bisschen gedoest. Es hat ja auch Vorteile, wenn man nicht selber
fahren muss.
So ein kleines bisschen sehne ich den Sonntag herbei.
Fast wie gelaehmt.
Die gesamte Familie klagt ueber Halsschmerzen. Ist das womoeglich ansteckend?
Trotzdem bin ich wie immer frueh aufgestanden und habe einen langsamen
mentalen Lauf absolviert. Versucht mich wieder zu inspirieren und aufzubauen.
10 KM in 68 Minuten.
Danach habe ich mich etwas besser gefuehlt. Auf dem Weg zur Arbeit habe ich
dann noch ein bisschen gedoest. Es hat ja auch Vorteile, wenn man nicht selber
fahren muss.
So ein kleines bisschen sehne ich den Sonntag herbei.
Donnerstag, 21. Oktober 2010
neues "Feindbild"
Heute morgen wieder ein 10er Powertraining.
Frisch motiviert.
Gestern berichtete mein Sohn vom Sportunterricht. Er lief die 2 KM in 8:52 Minuten.
Grund genug fuer mich, heute die Monatszielsetzung anzugreifen.
Ausserdem lief meine Tochter gestern Abend auch ihre Runde, eigenmotiviert und
ehrgeizig.
Nachdem ich mich 1 KM eingelaufen hatte, erfolgte gleich die erste Attacke. Die ging
mit 4:24 Minuten noch knapp daneben.
Danach war ich aber im zweiten Anlauf erfolgreich und schaffte lockere 4:17 Minuten.
Nun versuche ich im Verlauf des weiteren Monats noch wenigstens die 4:10 zu packen.
Insgesamt 10,8 KM in 59:54 Minuten.
Frisch motiviert.
Gestern berichtete mein Sohn vom Sportunterricht. Er lief die 2 KM in 8:52 Minuten.
Grund genug fuer mich, heute die Monatszielsetzung anzugreifen.
Ausserdem lief meine Tochter gestern Abend auch ihre Runde, eigenmotiviert und
ehrgeizig.
Nachdem ich mich 1 KM eingelaufen hatte, erfolgte gleich die erste Attacke. Die ging
mit 4:24 Minuten noch knapp daneben.
Danach war ich aber im zweiten Anlauf erfolgreich und schaffte lockere 4:17 Minuten.
Nun versuche ich im Verlauf des weiteren Monats noch wenigstens die 4:10 zu packen.
Insgesamt 10,8 KM in 59:54 Minuten.
Mittwoch, 20. Oktober 2010
Intervalltraining
Wieder "nur" ein 10.4er in genau 57 Minuten.
Im Gegensatz zu den letzten Tagen habe ich dieses Mal leicht variiert.
1 KM im 6.20er Tempo, danach 2 KM in 9.50 Minuten und so weiter.
Das Wetter nach wie vor herrlich, gut 20 Grad, sehr freundlich.
Die Arbeitsbelastung ohnehin stark, Tendenz weiterhin steigend.
Der Ablauf von Montag bis Freitag:
Um 4.00 Uhr aufstehen, um 4.30 Uhr loslaufen, um 5.30 Uhr zurueck, fruehstuecken, gegen 6.30 Uhr losfahren, 7.15 Uhr im Buero, kurze Mittagspause,gegen 19.30 Uhr zurueckfahren, gegen 20.15 Uhr zuhause.
Abendessen, noch Emails bearbeiten, Zeitung lesen, etwas Zeit mit der Familie verbringen und ...wieder aufstehen.
Der Puls steigt, der Blutdruck wird extrem, noch 3 1/2 Wochen bis zum "Ultimate Countdown".
Im Gegensatz zu den letzten Tagen habe ich dieses Mal leicht variiert.
1 KM im 6.20er Tempo, danach 2 KM in 9.50 Minuten und so weiter.
Das Wetter nach wie vor herrlich, gut 20 Grad, sehr freundlich.
Die Arbeitsbelastung ohnehin stark, Tendenz weiterhin steigend.
Der Ablauf von Montag bis Freitag:
Um 4.00 Uhr aufstehen, um 4.30 Uhr loslaufen, um 5.30 Uhr zurueck, fruehstuecken, gegen 6.30 Uhr losfahren, 7.15 Uhr im Buero, kurze Mittagspause,gegen 19.30 Uhr zurueckfahren, gegen 20.15 Uhr zuhause.
Abendessen, noch Emails bearbeiten, Zeitung lesen, etwas Zeit mit der Familie verbringen und ...wieder aufstehen.
Der Puls steigt, der Blutdruck wird extrem, noch 3 1/2 Wochen bis zum "Ultimate Countdown".
Dienstag, 19. Oktober 2010
Three Days in a Row!
Ohne viele Worte...
...der dritte Tag hintereinander abwechselnd schnell und langsam.
10,7 KM in 59 Minuten.
Das Wetter just a dream. Morgens 20 Grad. In Deutschland wuerde ich
nicht mehr in kurzen Klamotten laufen.
Abends bin ich nach einem erneut harten Arbeitstag noch mit meiner Tochter joggen gewesen.
Das ist immer wieder entspannend und eine gute Gelegenheit, um sich auszutauschen.
Gute 3,3 KM in 22 Minuten bei herrlichen Bedingungen. Immer noch gut 20 Grad, trocken und windstill.
Vor allem war es schoen, dass wir uns zunehmend haeufiger ueber Werte und aktive Lebensgestaltung unterhalten koennen.
...der dritte Tag hintereinander abwechselnd schnell und langsam.
10,7 KM in 59 Minuten.
Das Wetter just a dream. Morgens 20 Grad. In Deutschland wuerde ich
nicht mehr in kurzen Klamotten laufen.
Abends bin ich nach einem erneut harten Arbeitstag noch mit meiner Tochter joggen gewesen.
Das ist immer wieder entspannend und eine gute Gelegenheit, um sich auszutauschen.
Gute 3,3 KM in 22 Minuten bei herrlichen Bedingungen. Immer noch gut 20 Grad, trocken und windstill.
Vor allem war es schoen, dass wir uns zunehmend haeufiger ueber Werte und aktive Lebensgestaltung unterhalten koennen.
Montag, 18. Oktober 2010
18.10.2010
Wieder frueh auf und raus.
10,3 KM in 56:33 Minuten.
Wie gestern morgen immer abwechselnd
1 KM im 6.15 er Tempo und einen im 4.50er Tempo.
Diese Woche will ich zumindest 2x einen 20 KM Lauf absolvieren und noch einmal versuchen,den KM schneller als in 4:20 Minuten zu laufen.
Heute Abend bin ich noch 2,7 KM in lockeren 18 Minuten mit meiner bald 16 jaehrigen Tochter gelaufen.
Es ist eine tolle Moeglichkeit, um sich auszutauschen und ein paar intensive Minuten miteinander zu verbringen.
Im Store erhoeht sich logischerweise der Stresslevel. Nicht einmal mehr 4 Wochen, dann ist der Store opened.
10,3 KM in 56:33 Minuten.
Wie gestern morgen immer abwechselnd
1 KM im 6.15 er Tempo und einen im 4.50er Tempo.
Diese Woche will ich zumindest 2x einen 20 KM Lauf absolvieren und noch einmal versuchen,den KM schneller als in 4:20 Minuten zu laufen.
Heute Abend bin ich noch 2,7 KM in lockeren 18 Minuten mit meiner bald 16 jaehrigen Tochter gelaufen.
Es ist eine tolle Moeglichkeit, um sich auszutauschen und ein paar intensive Minuten miteinander zu verbringen.
Im Store erhoeht sich logischerweise der Stresslevel. Nicht einmal mehr 4 Wochen, dann ist der Store opened.
Sonntag, 17. Oktober 2010
TEAMDAY
Ein unglaublich toller Tag.
Im Markt zeichnet sich langsam ein wirklicher Media Markt ab, ein echter "Flagship Store".
Attraktiv, der Markt fuellt sich langsam mit Ware.
Am 17.11. machen wir auf. Vorher werden wir noch am 14.11. die erste Inventur meistern.
Heute fand unser Teamday statt. Alle gut 230 Mitarbeiter versammelten sich im Shanghai Brilliant Convention Hotel und fuellten in Workshops unsere Core Values mit lebendigen Beispielen. Einfach grossartig. Wir waren einfach stolz auf dieses Team, das unglaublich leidenschaftlich und engagiert mitmachte.
Das waechst was grossartiges zusammen.
Wir werden mit Sicherheit sehr erfolgreich sein.
Morgens habe ich wieder meinen Steigerungslauf absolviert,den ich gerne mache, wenn mir nicht viel Zeit zur Verfuegung steht.
Insgesamt 11 KM in 58 Minuten, 5x1 KM in 6.20er Zeiten und 5x1 KM in 4.45er Zeiten.
Im Markt zeichnet sich langsam ein wirklicher Media Markt ab, ein echter "Flagship Store".
Attraktiv, der Markt fuellt sich langsam mit Ware.
Am 17.11. machen wir auf. Vorher werden wir noch am 14.11. die erste Inventur meistern.
Heute fand unser Teamday statt. Alle gut 230 Mitarbeiter versammelten sich im Shanghai Brilliant Convention Hotel und fuellten in Workshops unsere Core Values mit lebendigen Beispielen. Einfach grossartig. Wir waren einfach stolz auf dieses Team, das unglaublich leidenschaftlich und engagiert mitmachte.
Das waechst was grossartiges zusammen.
Wir werden mit Sicherheit sehr erfolgreich sein.
Morgens habe ich wieder meinen Steigerungslauf absolviert,den ich gerne mache, wenn mir nicht viel Zeit zur Verfuegung steht.
Insgesamt 11 KM in 58 Minuten, 5x1 KM in 6.20er Zeiten und 5x1 KM in 4.45er Zeiten.
Samstag, 16. Oktober 2010
Nachlese
Beim morgentlichen Lauf habe ich noch einmal dieses fantastische Kurzseminar auf mich wirken lassen.
Der massgebliche Punkt ist wirklich, weshalb das alles wichtig sein soll? Wofuer mache ich das eigentlich?
Um einen Beitrag zu leisten, um Spass zu haben, mein Leben zu gestalten, positiven Einfluss auf andere Menschen nehmen zu koennen, etwas zu bewegen und vieles mehr.
Davon muss ich mehr haben, aber zunaechst werde ich mich mit dem Buch dazu befassen.
Gemuetlich bin ich dazu auch noch gelaufen, 13,4 KM in 1:18:21h
Auf zur Arbeit.
Der massgebliche Punkt ist wirklich, weshalb das alles wichtig sein soll? Wofuer mache ich das eigentlich?
Um einen Beitrag zu leisten, um Spass zu haben, mein Leben zu gestalten, positiven Einfluss auf andere Menschen nehmen zu koennen, etwas zu bewegen und vieles mehr.
Davon muss ich mehr haben, aber zunaechst werde ich mich mit dem Buch dazu befassen.
Gemuetlich bin ich dazu auch noch gelaufen, 13,4 KM in 1:18:21h
Auf zur Arbeit.
Freitag, 15. Oktober 2010
Stephen R. Covey in Shanghai
Was fuer ein irrer Tag.
Bereits gestern war ich richtig aufgeregt.
Heute habe ich dann bis 6.00 Uhr ausgeschlafen und dann sind wir zum Marriot Hotel gefahren. Nach einem herrlichen Starbucks Kaffee(Caramel)bin ich dann nach oben in den 5. Stock und habe mich dort registrieren lassen.
Ich sass als VIP(!) an Tisch 4, direkt vor der Buehne, nur ca. 3-4 Meter vom Meister entfernt.
Puenktlich um 9.00 Uhr ging es los und der groesste aller Management Gurus fuehrte professionell und gekonnt durch sein Lebenswerk. 78 Jahre, aber aufrecht, charismatisch und mit kraeftiger Stimme. In 7 Stunden praesentierte er die Quintessenz aus den "7 Habits for Highly Effective People", dem "8th Habit", "First Things First"' "Principle Centered Leadership" und natuerlich aus dem neuen Buch "Predictable Results in unpredictable Times". Ich kenne alle seine Buecher und habe sie in Englisch und Deutsch gelesen und zusaetzlich als Hoerbuch genossen. Ich kannte das Programm in und auswendig und natuerlich bekam es aus dem Mund des Meisters noch einen groesseren Stellenwert.
Ein fantastischer Refresher, genau zum richtigen Zeitpunkt. Inspirierend!
Abends bin ich dann noch einmal gelaufen.
11,3 KM in 62 Minuten. 5x1 KM im 6.20er Tempo, sowie 5x1 KM im 4.35er bis 4.50er Tempo.
Bereits gestern war ich richtig aufgeregt.
Heute habe ich dann bis 6.00 Uhr ausgeschlafen und dann sind wir zum Marriot Hotel gefahren. Nach einem herrlichen Starbucks Kaffee(Caramel)bin ich dann nach oben in den 5. Stock und habe mich dort registrieren lassen.
Ich sass als VIP(!) an Tisch 4, direkt vor der Buehne, nur ca. 3-4 Meter vom Meister entfernt.
Puenktlich um 9.00 Uhr ging es los und der groesste aller Management Gurus fuehrte professionell und gekonnt durch sein Lebenswerk. 78 Jahre, aber aufrecht, charismatisch und mit kraeftiger Stimme. In 7 Stunden praesentierte er die Quintessenz aus den "7 Habits for Highly Effective People", dem "8th Habit", "First Things First"' "Principle Centered Leadership" und natuerlich aus dem neuen Buch "Predictable Results in unpredictable Times". Ich kenne alle seine Buecher und habe sie in Englisch und Deutsch gelesen und zusaetzlich als Hoerbuch genossen. Ich kannte das Programm in und auswendig und natuerlich bekam es aus dem Mund des Meisters noch einen groesseren Stellenwert.
Ein fantastischer Refresher, genau zum richtigen Zeitpunkt. Inspirierend!
Abends bin ich dann noch einmal gelaufen.
11,3 KM in 62 Minuten. 5x1 KM im 6.20er Tempo, sowie 5x1 KM im 4.35er bis 4.50er Tempo.
Donnerstag, 14. Oktober 2010
Abendlauf
Abends bin ich noch 4 KM mit den Kindern im dezenten Tempo gelaufen.
Bedingungen waren okay.
Morgen gehe ich zu Stephen R. Covey, den ich sehr verehre. Ich freue mich riesig darauf. Ich habe alle Buecher von ihm gelesen.
Bedingungen waren okay.
Morgen gehe ich zu Stephen R. Covey, den ich sehr verehre. Ich freue mich riesig darauf. Ich habe alle Buecher von ihm gelesen.
Back on Track!
Das tat mal wieder richtig gut.
Kurz nach 4.00 Uhr aufgestanden, Kaffee getrunken und um 4.30 Uhr auf Strecke gegangen.
Ziel heute morgen:
10 KM langsam, 10 KM schnell
Das habe ich auch wirklich wie geplant umsetzen koennen.
Immer abwechselnd 1 KM im 6.30er Tempo,
den naechstn zwischen 4.30 und 4.50 Minuten pro KM
Auf in den Tag!!!!
Kurz nach 4.00 Uhr aufgestanden, Kaffee getrunken und um 4.30 Uhr auf Strecke gegangen.
Ziel heute morgen:
10 KM langsam, 10 KM schnell
Das habe ich auch wirklich wie geplant umsetzen koennen.
Immer abwechselnd 1 KM im 6.30er Tempo,
den naechstn zwischen 4.30 und 4.50 Minuten pro KM
Auf in den Tag!!!!
Mittwoch, 13. Oktober 2010
kurz und buendig!
Ich habe im Moment eine eher schwache Phase.
Ich fuehle mich etwas ausgepowert und komme morgens einfach nicht richtig in die Gaenge.
Darueber hinaus erlebte ich heute noch eine menschliche Enttaeuschung und hatte so am Abend das Gefuehl, unbedingt noch einmal raus zu muessen, um meinen Frust und meine Aggression wegzubringen.
Angesagt war daher ein kurzer und trockener Lauf, mit einem etwas schnelleren KM.
Mir gelang heute aber nur ein 4.29er Lauf.
Morgen versuche ich noch einen 10 KM Lauf, der 5 flottere KM enthalten sollte.
Wird sicher hart, denn ich habe meinen Fahrer morgen sogar schon fuer 6.30 Uhr bestellt. Vielleicht entkomme ich auf diese Weise dem obligaten Stau.
Ich fuehle mich etwas ausgepowert und komme morgens einfach nicht richtig in die Gaenge.
Darueber hinaus erlebte ich heute noch eine menschliche Enttaeuschung und hatte so am Abend das Gefuehl, unbedingt noch einmal raus zu muessen, um meinen Frust und meine Aggression wegzubringen.
Angesagt war daher ein kurzer und trockener Lauf, mit einem etwas schnelleren KM.
Mir gelang heute aber nur ein 4.29er Lauf.
Morgen versuche ich noch einen 10 KM Lauf, der 5 flottere KM enthalten sollte.
Wird sicher hart, denn ich habe meinen Fahrer morgen sogar schon fuer 6.30 Uhr bestellt. Vielleicht entkomme ich auf diese Weise dem obligaten Stau.
Montag, 11. Oktober 2010
Family Run
Ich bin heute mal wieder von der gestrigen Hochzeitsfeier geschafft gewesen, sowie natuerlich auch von dem gestrigen Tempolauf.
Das war ein tolles Event. In einem grossen, teuren Hotel. Mehr als 250 Gaeste waren anwesend. Ich durfte eine kurze Rede halten, sogar auf deutsch, denn eine meiner Mitarbeiterinnen beherrscht auch die deutsche Sprache.
Die Braut zog sich 5x um, der Braeutigam sang, es wurde ein kurzer Film gezeigt, wie die Eltern das Aufwachsen ihrer Kinder erlebten, das Essen war fantastisch und auch der chinesische Wein schmeckte lecker. Ein fantastisches Ereignis und natuerlich war ich sehr, sehr stolz darauf, dass ich daran teilhaben durfte.
Heute Abend wollte ich dann unbedingt laufen und hatte eher vor, dies schnell zu machen. Wider jeder Vernunft. Erst fragte dann meine Tochter, ob sie mitlaufen koennte, danach mein Sohn...
Es war toll, wir drei zusammen, zwar eher langsam, aber 5,2 KM als Familie gemeinsam gelaufen, wir werden das hoffentlich jetzt haeufiger machen...entspannte 35 Minuten.
Auch eine tolle Info, 2 ehemalige deutsche Kollegen haben jetzt auch mit dem Laufen angefangen. Super, das finde ich einfach grossartig.
Das war ein tolles Event. In einem grossen, teuren Hotel. Mehr als 250 Gaeste waren anwesend. Ich durfte eine kurze Rede halten, sogar auf deutsch, denn eine meiner Mitarbeiterinnen beherrscht auch die deutsche Sprache.
Die Braut zog sich 5x um, der Braeutigam sang, es wurde ein kurzer Film gezeigt, wie die Eltern das Aufwachsen ihrer Kinder erlebten, das Essen war fantastisch und auch der chinesische Wein schmeckte lecker. Ein fantastisches Ereignis und natuerlich war ich sehr, sehr stolz darauf, dass ich daran teilhaben durfte.
Heute Abend wollte ich dann unbedingt laufen und hatte eher vor, dies schnell zu machen. Wider jeder Vernunft. Erst fragte dann meine Tochter, ob sie mitlaufen koennte, danach mein Sohn...
Es war toll, wir drei zusammen, zwar eher langsam, aber 5,2 KM als Familie gemeinsam gelaufen, wir werden das hoffentlich jetzt haeufiger machen...entspannte 35 Minuten.
Auch eine tolle Info, 2 ehemalige deutsche Kollegen haben jetzt auch mit dem Laufen angefangen. Super, das finde ich einfach grossartig.
Sonntag, 10. Oktober 2010
Gequaelt
Ich war etwas ausgepowert und konnte deshalb nicht morgens laufen.
Nach dem Chinesisch Unterricht fuehlte ich mich auch nicht wirklich gut und hatte auch nicht mehr genug Zeit fuer einen wirklich langen Lauf.
Ich bin daher 11,5 KM gelaufen und wollte davon 10 KM unter 50 Minuten absolvieren.
Das ist mir auch knapp gelungen. 49:45 Minuten lautete die Zeit fuer 10 KM, gesamt 58:30Minuten fuer 11,5 KM.
Hinterher fuehlte ich mich schon recht schwach, aber ich habe mich durchgebissen...
Nach dem Chinesisch Unterricht fuehlte ich mich auch nicht wirklich gut und hatte auch nicht mehr genug Zeit fuer einen wirklich langen Lauf.
Ich bin daher 11,5 KM gelaufen und wollte davon 10 KM unter 50 Minuten absolvieren.
Das ist mir auch knapp gelungen. 49:45 Minuten lautete die Zeit fuer 10 KM, gesamt 58:30Minuten fuer 11,5 KM.
Hinterher fuehlte ich mich schon recht schwach, aber ich habe mich durchgebissen...
Samstag, 9. Oktober 2010
BUCHTIPP!
Wirklich ein interessanter Tipp, den ich beherzigen werde. Ein Buch, das ich mir auch zulegen werde.
Danke fuer den Tipp!!!
Hallo Marco,
ich arbeite auch gerade an meiner Schnelligkeit, und habe mir dazu das Buch "Schneller werden" von Hal Higdon zugelegt. Ich bin noch nicht durch, aber man kann das Buch so zusammenfassen:
1. einmal pro Woche einen langen Lauf (60-90 min), wobei das letzte Viertel schneller gelaufen werden sollte.
2. Tempotraining: mehrmals (6-8) 300-400 Meter im Wettkampftempo, dazwischen gehen und komplett ausruhen.
3. Intervalltrainig: vgl. Tempotraining nur nicht so schnell und u.U. längere Abschnitte, während der Pausen wird langsam weitergelaufen.
Ich weiß noch nicht ob es was bringt, aber ein paar Sachen hören sich plausibel an.
Mal sehen, ob ich mein PB beim HM in München diese Wochenende knacke.
Grüße Pryan
Danke fuer den Tipp!!!
Hallo Marco,
ich arbeite auch gerade an meiner Schnelligkeit, und habe mir dazu das Buch "Schneller werden" von Hal Higdon zugelegt. Ich bin noch nicht durch, aber man kann das Buch so zusammenfassen:
1. einmal pro Woche einen langen Lauf (60-90 min), wobei das letzte Viertel schneller gelaufen werden sollte.
2. Tempotraining: mehrmals (6-8) 300-400 Meter im Wettkampftempo, dazwischen gehen und komplett ausruhen.
3. Intervalltrainig: vgl. Tempotraining nur nicht so schnell und u.U. längere Abschnitte, während der Pausen wird langsam weitergelaufen.
Ich weiß noch nicht ob es was bringt, aber ein paar Sachen hören sich plausibel an.
Mal sehen, ob ich mein PB beim HM in München diese Wochenende knacke.
Grüße Pryan
Verfehlt...
Auf Grund eines massiven Downloads machte mein I - Phone mitten in der Nacht schlapp.
Damit gab es auch keine Weckfunktion mehr...
Mein Koerper nutzte die Chance, um sich eine kleine Erholungsauszeit zu nehmen.
Abends wollte ich denn auch wenigstens noch einen kleinen Lauf absolvieren.
Schoen war, dass mein Sohn mich fuer einen kleinen Teil der Strecke begleiten wollte.
Ich lief also eine kleine und eine grosse Runde.
1,5 KM mit Adrian im 6.20er Tempo und danach noch gut 4,7 KM etwas scneller und davon einen ganz besonders flotten. Hier wollte ich mein Monatsziel angreifen und den KM sub 4:20 Minuten zu laufen.
Das klappte leider nicht ganz. Unglueckliche 4:21 Minuten standen zu Buche. Aergerlich, aber ich denke, diese leichte Verbesserung sollte mir im Laufe des Monats noch gelingen.
Morgen steht ein etwas laengerer Lauf an, mein Chinesisch - Kurs, sowie die Teilnahme an einer chinesischen Hochzeit.
Damit gab es auch keine Weckfunktion mehr...
Mein Koerper nutzte die Chance, um sich eine kleine Erholungsauszeit zu nehmen.
Abends wollte ich denn auch wenigstens noch einen kleinen Lauf absolvieren.
Schoen war, dass mein Sohn mich fuer einen kleinen Teil der Strecke begleiten wollte.
Ich lief also eine kleine und eine grosse Runde.
1,5 KM mit Adrian im 6.20er Tempo und danach noch gut 4,7 KM etwas scneller und davon einen ganz besonders flotten. Hier wollte ich mein Monatsziel angreifen und den KM sub 4:20 Minuten zu laufen.
Das klappte leider nicht ganz. Unglueckliche 4:21 Minuten standen zu Buche. Aergerlich, aber ich denke, diese leichte Verbesserung sollte mir im Laufe des Monats noch gelingen.
Morgen steht ein etwas laengerer Lauf an, mein Chinesisch - Kurs, sowie die Teilnahme an einer chinesischen Hochzeit.
Freitag, 8. Oktober 2010
Compound Power
Morgens bei wiederum idealen Bedingungen 10,5 KM absolviert.
Heute wollte ich langsam damit beginnen, die angestrebte 1000er Zwischenzeit von 4:20Minuten anzupacken.
Deshalb bin ich heute im Compound geblieben, um einige flotte Runden zu drehen und eben mich der 4.20er Zeit zu naehern.
Das habe ich nicht geschafft, aber mit 4 flotten Kilometern war ich schon gut dran.
Die "Flottkilometer - Zeiten" waren 4:37, 4:31, 4:27, 4:36.
Insbesondere die 4:27er Zeit war okay, zumal ich auch hier nicht wirklich an die Grenzen gehen musste.
Bis zur sub 4:00 ist es aber noch ein Stueck!
Ich musste wieder einmal fesstellen, dass waehrend dieses Wahnsinn - Sommers hier keine bessere Vorbereitung moeglich war. Bei 30 - 40 Grad und extrem hoher Luftfeuchtigkeit laeuft die Vorbereitung suboptimal. Nun gilt es aber, den Fokus wieder aufzubauen.
Heute wollte ich langsam damit beginnen, die angestrebte 1000er Zwischenzeit von 4:20Minuten anzupacken.
Deshalb bin ich heute im Compound geblieben, um einige flotte Runden zu drehen und eben mich der 4.20er Zeit zu naehern.
Das habe ich nicht geschafft, aber mit 4 flotten Kilometern war ich schon gut dran.
Die "Flottkilometer - Zeiten" waren 4:37, 4:31, 4:27, 4:36.
Insbesondere die 4:27er Zeit war okay, zumal ich auch hier nicht wirklich an die Grenzen gehen musste.
Bis zur sub 4:00 ist es aber noch ein Stueck!
Ich musste wieder einmal fesstellen, dass waehrend dieses Wahnsinn - Sommers hier keine bessere Vorbereitung moeglich war. Bei 30 - 40 Grad und extrem hoher Luftfeuchtigkeit laeuft die Vorbereitung suboptimal. Nun gilt es aber, den Fokus wieder aufzubauen.
Donnerstag, 7. Oktober 2010
Mentaler Lauf
Heute 13 KM bei idealen Laufbedingungen absolviert.
Ich habe mir wieder Zeit genommen, um die Saege zu schaerfen und mich zu fokussieren.
Nur als kleinen Wachmacher sozusagen habe ich einen etwas schnelleren KM eingesetzt,den
ich in 4.40 Minuten gelaufen bin.
Unter dem Strich habe ich gute 83 Minuten gebraucht. Voellig ok.
Ich habe mir wieder Zeit genommen, um die Saege zu schaerfen und mich zu fokussieren.
Nur als kleinen Wachmacher sozusagen habe ich einen etwas schnelleren KM eingesetzt,den
ich in 4.40 Minuten gelaufen bin.
Unter dem Strich habe ich gute 83 Minuten gebraucht. Voellig ok.
Mittwoch, 6. Oktober 2010
Adoptiert
Heute wurde ich in der Tat fast adoptiert, bzw. bin quasi auf den Hund gekommen.
Morgens bei traumhaften Laufbedingungen gestartet. Lief im zunehmend schnelleren Tempo, mal mit 6.00er Tempo, steigerte dann auf 4.30 pro KM und wollte gerade langsamer werden, als mir auf den letzten 4 KM ein kleiner drahtiger brauner Hund begegnete.
Ich dachte erst, dass dieser zu einem anderen Joggerpaerchen gehoerte, dass mir an den Vortagen bereits zweimal begegnet war, aber nein. Der Kleine verfolgte mich unauffaellig und freundlich.
Ich steigerte das Tempo noch einmal bis auf 4.30 Minuten pro KM, war aber natuerlich nicht imstande ihn abzuhaengen.
Er begleitete mich bis in den Compound. Wer uns sah, haette uns wirklich fuer ein "Paerchen" halten koennen.
Er blickte mir traunig nach, als ich im Haus verschwand. Vielleicht treffe ich ihn morgen wieder?
Insgesamt bin ich die knapp 12 KM heute in 1:05:23h gelaufen. Eventuell mache ich heute Abend noch einmal 5 KM.
Morgens bei traumhaften Laufbedingungen gestartet. Lief im zunehmend schnelleren Tempo, mal mit 6.00er Tempo, steigerte dann auf 4.30 pro KM und wollte gerade langsamer werden, als mir auf den letzten 4 KM ein kleiner drahtiger brauner Hund begegnete.
Ich dachte erst, dass dieser zu einem anderen Joggerpaerchen gehoerte, dass mir an den Vortagen bereits zweimal begegnet war, aber nein. Der Kleine verfolgte mich unauffaellig und freundlich.
Ich steigerte das Tempo noch einmal bis auf 4.30 Minuten pro KM, war aber natuerlich nicht imstande ihn abzuhaengen.
Er begleitete mich bis in den Compound. Wer uns sah, haette uns wirklich fuer ein "Paerchen" halten koennen.
Er blickte mir traunig nach, als ich im Haus verschwand. Vielleicht treffe ich ihn morgen wieder?
Insgesamt bin ich die knapp 12 KM heute in 1:05:23h gelaufen. Eventuell mache ich heute Abend noch einmal 5 KM.
Dienstag, 5. Oktober 2010
Regeneration & Ernaehrung
Nachfolgend ein paar sehr gute Tipps von Laufguru Peter Greif, die ich durchaus auf mich selbst beziehen koennte...
Hallo und guten Tag liebe Läuferin, lieber Läufer!
Wir alle haben es schon erlebt: Jeden Montag rennst du deinen gewohnten langen Tempolauf. Der "sitzt" eigentlich immer. Aber heute, schmerzende Muskeln, schwere Beine und du japst wie ein Karpfen auf dem Trockenen. Um Himmelswillen denkst du, in 3 Wochen steht mein wichtigster Halbmarathon an und meine Form ist weg. Du grübelst, zweifelst, hoffst und fragst dich wieso.
Ja, das Wieso und Warum, die treiben uns um. Ein großer Teil meiner Arbeit hier am Schreibtisch beschäftigt sich mit diesen beiden Worten. Denn Club-Mitglieder fragen mich ständig, warum ist das so und wieso war es beim letzten Mal nicht so. Es dreht sich fast immer um Negativerlebnisse. Die positiven Trainings- und Wettkampfereignisse werden freudig hingenommen und kaum hinterfragt.
Auch ein vom Organismus erzwungener Abbruch der Langen Runde zum Beispiel bei km 27 ist ein tragisches Ereignis. Besonders wenn das in den letzten 4 Wochen vor dem Marathon passiert. Dies fährt uns Läufern so was von in die Seele, dass die Selbstzweifel überhand nehmen. Und dann muss man schnell den Trainer anrufen und sich trösten lassen, in dem der erklärt, dass so etwas völlig normal ist und nicht den erwarteten Erfolg mindert.
Über eigene Fehler aber wird kaum nachgedacht, am wenigsten über Ernährungsfehler. Besonders die nach unseren Kerneinheiten, wie Tempoläufe und der langen Einheit. Hier kann man eine ganz besondere Beobachtung machen: In der Regel ist es so, dass je langsamer jemand läuft, desto nachlässiger im Ernährungsverhalten sind diese Akteure in der Situation nach den Kerneinheiten.
Vielen ist nicht klar, dass in der Sekunde nach dem Trainingsende die Regeneration beginnt. Und das heißt, jetzt musst du die verbrauchte Energie ersetzen. Je schneller du jetzt handelst, isst oder trinkst, desto früher wird sich dein Körper von den Strapazen des harten Trainings erholen.
Nicht nur erholen ist wichtig, sondern auch das, was darüber hinaus passiert: Die Anpassung des Organismus an höhere Leistung. Das heißt, dich stärker machen. Und das braucht Zeit. Und es klappt optimal nur, wenn du sofort handelst und nach dem Training isst oder trinkst. Ich gehe hier ganz bewusst nicht auf das ein, was du nach Ende des Trainings zu dir nehmen sollst. Es geht erst einmal darum, die verbrauchte Energie wieder zurück zu führen.
Mit den Regenerationsverstärkern aller Arten Pulvern, Getränken, Gels und anderen Muskelsprengstoff kennen sich die Protagonisten meist bestens aus. Nur dass sie möglichst schnell nach der Belastung eine vollständige Mahlzeit zu sich nehmen müssen, wird zu oft vergessen. Immer wieder höre ich: "Ich kann erst zwei Stunden nach dem harten Training etwas essen. Vorher bekomme ich nichts runter."
Dann kommt noch meist der Nachsatz: "Ich habe aber schon ein Gel geschluckt!" Bei solchen Worten könnte ich bitterlich weinen. Weil diesen Leuten nicht klar ist, dass sie sich mit dem Gel auch die Füße pflegen könnten. Das würde kaum einen Unterschied machen.
Bei einer langen Laufeinheit von 35 km und diese vielleicht noch mit Endbeschleunigung, verbraucht ein gut trainierter, leistungsstarker Läufer oft locker mehr als 2000 kcal. Auch ein noch nicht so schneller Läufer(in) verbrennt immer weit über 1500 kcal auf den 35 km. Was willst du da mit einem Gel? Das ist nur ein Placebo.
Ein halber Liter Wasser mit 75 g Ultra Refresher oder ein anderes Regenerationsgetränk ist schon eine bessere Waffe gegen den Energieverlust im Training. Aber auch das sind nur etwa 300 kcal. Hilft zwar im Moment, ersetzt aber nicht die schnelle Mahlzeit nach dem Training.
Während die "Guten" sich oft unmittelbar nach dem harten Training auf ein mitgebrachtes Energiegetränk stürzen, sind die Schwächeren nur dabei sich zu erholen und innerlich oder äußerlich den Trainingserfolg oder -niederlage zu feiern. Es dauert oft Stunden bis Letztere etwas essen oder trinken.
Nun kann man natürlich argumentieren, dass die schnelleren Läufer(innen) mehr Energie verbraucht haben und aus diesem Grund nach einem raschen Ersatz suchen. Dieses Argument zieht aber kaum, weil Leistungsstärkere in der Regel auch einen besser trainierten Fettstoffwechsel haben, damit sind sie nicht so stark auf eine schnelle Energiezufuhr angewiesen, als die weniger gut trainierten.
Sie können immer noch von ihrem Fettstoffwechsel leben. Was ihnen dann aber zur schnellen Regeneration fehlt ist Eiweiß. Wer schnell nach dem Tempotraining isst und die Zusammensetzung auch nur leidlich richtig wählt, bekommt die nötige reine Energie aus Fetten und Kohlenhydraten, sowie Eiweiß als Baustoff für die angegriffenen Strukturen.
Bitte lasse dich dabei nicht von den Empfehlungen von Dr. Ulrich Strunz verwirren. Der empfiehlt oft den Kohlenhydraten ganz abzuschwören. Diese Empfehlungen gehen aber mehr in Richtung Normalbürger, welchen er Krankheiten wie Diabetes und Krebs ersparen möchte, bei denen Kohlenhydrate eine tragende, aber negative Rolle spielen. Wenn du hingegen einen 35 km-Lauf mit Endbeschleunigung hinter dir hast, dann sind deine Muskeln leer wie ein ausgesaugter Plastikbeutel. Wenn du jetzt Kohlenhydrate zuführst, die von deinen Enzymen in Zucker zerlegt werden, dann starren die Muskelzellen schon süßlüstern dem strömenden Blut entgegen, um jedes Zuckermolekül aus dem roten Saft zu fischen.
Das es dabei aber zu Prügeleien unter den Zellen kommen soll, ist bisher noch nicht belegt. :-). Eines aber steht fest: Da bleibt nix über für die Übelbrüder Krebs und Diabetes. Die versterben schnell an Magersucht.
Wenn dann die Zuckerfischerei beendet und der erste Energiehunger gestillt ist, kommen zum Nachtisch die leckeren Fetttröpfchen in die Verarbeitung, um anschließend auch gleich mit der Schadensbeseitigung in den Muskeln zu beginnen. Dazu grabschen sich die Zellen dann die Proteinmoleküle und stopfen die Löcher, die die harte Einheit geschlagen hat.
Das alles benötigt Zeit und heißt gesammelt Regeneration. Nun magst du denken, so tragisch kann es ja nicht sein, wenn ich meinem Körper nicht gleich nach dem Training die nötigen Stoffe zuführe, denn ich stehe vor keinem wichtigen Wettkampf und morgen trainiere ich so oder so nicht.
Das ist natürlich ein Argument, aber du solltest bedenken, dass ein gut erholter Körper auch bessere geistige Leistungen vollbringt und dir mehr Lebensfreude vermittelt. Zu dem ist es doch ganz etwas Wunderbares, wenn du am übernächsten Tag wieder in dein Lauftraining einsteigst und geradezu auf "leichten Flügeln" selbst die härteste Steigung hinauf schwebst.
Und die "Flügel" bekommst du aber nur, wenn du dich innerhalb der ersten 15 min nach der Belastung mit Energie versorgst. Durch die besonderen Bedingungen in diesem Zeitraum wird der Zucker von den Muskeln ohne Mithilfe von Insulin aufgenommen.
Vielleicht taucht dann vor dir noch dein Holger auf, den du dann im Wissen um deine Kraft noch einen gehörigen Selbstbewußtseinsknicker verpasst, in dem du ihn an dieser Steigung kompromisslos zerbröselst. Und du weißt ja, Holgerbrösel schmecken besser als Eis mit heißen Himbeeren.
Wenn du dann nach der Langen Runde genug Kohlenhydrate gelutscht hast, dann vergiss nicht deren Zufuhr wieder zu drosseln. Denn wenn deine Muskeln voll des süßen Zuckers sind und das sind sie nach spätestens 24 h, dann schalte um auf eine eiweißbetonte Ernährung.
Wenn du den Schrei nach Lusternährung aus deinem Inneren hörst, nimm lieber Fett. Ich als alter Carbohydrat-Junkie habe jahrelang Schlagsahne als vermeintlichen Bauchbaustoff gemieden und habe dafür Süßes in mich hineingestopft wie ein Bär den Honig.
Nun mache ich es umgekehrt. Immer schön dick Sahne auf den Obstkuchen. Die Folge ist ein gutes Bauchgefühl, eine langanhaltende Sättigung und kein Gramm mehr Gewicht. Nur mein Freund Ansgar, der schaut mich immer anklagend an. Weil ich mir bei unserer sonnabendlichen Fahrradtour während der Standardpause nach 40 km bei "Ebelings Bauerneis" auf meinen "Bullen-Becher" auch noch dick Sahne aufschlagen lasse.
Das ist wahrer Genuss, weil ich den Neid in Ansgars Augen noch zusätzlich genießen kann. Er droht mir dann immer mit weiter fortschreitender Leibesfülle. Lächerlich! Er hat im letzten Jahr deutlich zugenommen und dies ohne Schlagsahne. Ich selbst blieb hingegen semischlank. Ergo: Milchfett macht also nicht fett, aber glücklich.
Ich weise aber ausdrücklich darauf hin, dass das Resultat dieser Studie mit einem Probanden nicht signifikant ist. :-)).
Im Übrigen: Ein Besuch bei Ebelings in Wolperode lohnt sich. Ein wirkliches Supereis mit natürlichen Zutaten, gemacht aus der Milch der eigenen Kühe, welches auch noch besonders preiswert ist. Im Oktober haben Ebelings aber nur noch am Sonnabend- und Sonntagnachmittag offen: http://ferienhof-ebeling.de.
Mit einem Lächeln, dein
Peter Greif
Hallo und guten Tag liebe Läuferin, lieber Läufer!
Wir alle haben es schon erlebt: Jeden Montag rennst du deinen gewohnten langen Tempolauf. Der "sitzt" eigentlich immer. Aber heute, schmerzende Muskeln, schwere Beine und du japst wie ein Karpfen auf dem Trockenen. Um Himmelswillen denkst du, in 3 Wochen steht mein wichtigster Halbmarathon an und meine Form ist weg. Du grübelst, zweifelst, hoffst und fragst dich wieso.
Ja, das Wieso und Warum, die treiben uns um. Ein großer Teil meiner Arbeit hier am Schreibtisch beschäftigt sich mit diesen beiden Worten. Denn Club-Mitglieder fragen mich ständig, warum ist das so und wieso war es beim letzten Mal nicht so. Es dreht sich fast immer um Negativerlebnisse. Die positiven Trainings- und Wettkampfereignisse werden freudig hingenommen und kaum hinterfragt.
Auch ein vom Organismus erzwungener Abbruch der Langen Runde zum Beispiel bei km 27 ist ein tragisches Ereignis. Besonders wenn das in den letzten 4 Wochen vor dem Marathon passiert. Dies fährt uns Läufern so was von in die Seele, dass die Selbstzweifel überhand nehmen. Und dann muss man schnell den Trainer anrufen und sich trösten lassen, in dem der erklärt, dass so etwas völlig normal ist und nicht den erwarteten Erfolg mindert.
Über eigene Fehler aber wird kaum nachgedacht, am wenigsten über Ernährungsfehler. Besonders die nach unseren Kerneinheiten, wie Tempoläufe und der langen Einheit. Hier kann man eine ganz besondere Beobachtung machen: In der Regel ist es so, dass je langsamer jemand läuft, desto nachlässiger im Ernährungsverhalten sind diese Akteure in der Situation nach den Kerneinheiten.
Vielen ist nicht klar, dass in der Sekunde nach dem Trainingsende die Regeneration beginnt. Und das heißt, jetzt musst du die verbrauchte Energie ersetzen. Je schneller du jetzt handelst, isst oder trinkst, desto früher wird sich dein Körper von den Strapazen des harten Trainings erholen.
Nicht nur erholen ist wichtig, sondern auch das, was darüber hinaus passiert: Die Anpassung des Organismus an höhere Leistung. Das heißt, dich stärker machen. Und das braucht Zeit. Und es klappt optimal nur, wenn du sofort handelst und nach dem Training isst oder trinkst. Ich gehe hier ganz bewusst nicht auf das ein, was du nach Ende des Trainings zu dir nehmen sollst. Es geht erst einmal darum, die verbrauchte Energie wieder zurück zu führen.
Mit den Regenerationsverstärkern aller Arten Pulvern, Getränken, Gels und anderen Muskelsprengstoff kennen sich die Protagonisten meist bestens aus. Nur dass sie möglichst schnell nach der Belastung eine vollständige Mahlzeit zu sich nehmen müssen, wird zu oft vergessen. Immer wieder höre ich: "Ich kann erst zwei Stunden nach dem harten Training etwas essen. Vorher bekomme ich nichts runter."
Dann kommt noch meist der Nachsatz: "Ich habe aber schon ein Gel geschluckt!" Bei solchen Worten könnte ich bitterlich weinen. Weil diesen Leuten nicht klar ist, dass sie sich mit dem Gel auch die Füße pflegen könnten. Das würde kaum einen Unterschied machen.
Bei einer langen Laufeinheit von 35 km und diese vielleicht noch mit Endbeschleunigung, verbraucht ein gut trainierter, leistungsstarker Läufer oft locker mehr als 2000 kcal. Auch ein noch nicht so schneller Läufer(in) verbrennt immer weit über 1500 kcal auf den 35 km. Was willst du da mit einem Gel? Das ist nur ein Placebo.
Ein halber Liter Wasser mit 75 g Ultra Refresher oder ein anderes Regenerationsgetränk ist schon eine bessere Waffe gegen den Energieverlust im Training. Aber auch das sind nur etwa 300 kcal. Hilft zwar im Moment, ersetzt aber nicht die schnelle Mahlzeit nach dem Training.
Während die "Guten" sich oft unmittelbar nach dem harten Training auf ein mitgebrachtes Energiegetränk stürzen, sind die Schwächeren nur dabei sich zu erholen und innerlich oder äußerlich den Trainingserfolg oder -niederlage zu feiern. Es dauert oft Stunden bis Letztere etwas essen oder trinken.
Nun kann man natürlich argumentieren, dass die schnelleren Läufer(innen) mehr Energie verbraucht haben und aus diesem Grund nach einem raschen Ersatz suchen. Dieses Argument zieht aber kaum, weil Leistungsstärkere in der Regel auch einen besser trainierten Fettstoffwechsel haben, damit sind sie nicht so stark auf eine schnelle Energiezufuhr angewiesen, als die weniger gut trainierten.
Sie können immer noch von ihrem Fettstoffwechsel leben. Was ihnen dann aber zur schnellen Regeneration fehlt ist Eiweiß. Wer schnell nach dem Tempotraining isst und die Zusammensetzung auch nur leidlich richtig wählt, bekommt die nötige reine Energie aus Fetten und Kohlenhydraten, sowie Eiweiß als Baustoff für die angegriffenen Strukturen.
Bitte lasse dich dabei nicht von den Empfehlungen von Dr. Ulrich Strunz verwirren. Der empfiehlt oft den Kohlenhydraten ganz abzuschwören. Diese Empfehlungen gehen aber mehr in Richtung Normalbürger, welchen er Krankheiten wie Diabetes und Krebs ersparen möchte, bei denen Kohlenhydrate eine tragende, aber negative Rolle spielen. Wenn du hingegen einen 35 km-Lauf mit Endbeschleunigung hinter dir hast, dann sind deine Muskeln leer wie ein ausgesaugter Plastikbeutel. Wenn du jetzt Kohlenhydrate zuführst, die von deinen Enzymen in Zucker zerlegt werden, dann starren die Muskelzellen schon süßlüstern dem strömenden Blut entgegen, um jedes Zuckermolekül aus dem roten Saft zu fischen.
Das es dabei aber zu Prügeleien unter den Zellen kommen soll, ist bisher noch nicht belegt. :-). Eines aber steht fest: Da bleibt nix über für die Übelbrüder Krebs und Diabetes. Die versterben schnell an Magersucht.
Wenn dann die Zuckerfischerei beendet und der erste Energiehunger gestillt ist, kommen zum Nachtisch die leckeren Fetttröpfchen in die Verarbeitung, um anschließend auch gleich mit der Schadensbeseitigung in den Muskeln zu beginnen. Dazu grabschen sich die Zellen dann die Proteinmoleküle und stopfen die Löcher, die die harte Einheit geschlagen hat.
Das alles benötigt Zeit und heißt gesammelt Regeneration. Nun magst du denken, so tragisch kann es ja nicht sein, wenn ich meinem Körper nicht gleich nach dem Training die nötigen Stoffe zuführe, denn ich stehe vor keinem wichtigen Wettkampf und morgen trainiere ich so oder so nicht.
Das ist natürlich ein Argument, aber du solltest bedenken, dass ein gut erholter Körper auch bessere geistige Leistungen vollbringt und dir mehr Lebensfreude vermittelt. Zu dem ist es doch ganz etwas Wunderbares, wenn du am übernächsten Tag wieder in dein Lauftraining einsteigst und geradezu auf "leichten Flügeln" selbst die härteste Steigung hinauf schwebst.
Und die "Flügel" bekommst du aber nur, wenn du dich innerhalb der ersten 15 min nach der Belastung mit Energie versorgst. Durch die besonderen Bedingungen in diesem Zeitraum wird der Zucker von den Muskeln ohne Mithilfe von Insulin aufgenommen.
Vielleicht taucht dann vor dir noch dein Holger auf, den du dann im Wissen um deine Kraft noch einen gehörigen Selbstbewußtseinsknicker verpasst, in dem du ihn an dieser Steigung kompromisslos zerbröselst. Und du weißt ja, Holgerbrösel schmecken besser als Eis mit heißen Himbeeren.
Wenn du dann nach der Langen Runde genug Kohlenhydrate gelutscht hast, dann vergiss nicht deren Zufuhr wieder zu drosseln. Denn wenn deine Muskeln voll des süßen Zuckers sind und das sind sie nach spätestens 24 h, dann schalte um auf eine eiweißbetonte Ernährung.
Wenn du den Schrei nach Lusternährung aus deinem Inneren hörst, nimm lieber Fett. Ich als alter Carbohydrat-Junkie habe jahrelang Schlagsahne als vermeintlichen Bauchbaustoff gemieden und habe dafür Süßes in mich hineingestopft wie ein Bär den Honig.
Nun mache ich es umgekehrt. Immer schön dick Sahne auf den Obstkuchen. Die Folge ist ein gutes Bauchgefühl, eine langanhaltende Sättigung und kein Gramm mehr Gewicht. Nur mein Freund Ansgar, der schaut mich immer anklagend an. Weil ich mir bei unserer sonnabendlichen Fahrradtour während der Standardpause nach 40 km bei "Ebelings Bauerneis" auf meinen "Bullen-Becher" auch noch dick Sahne aufschlagen lasse.
Das ist wahrer Genuss, weil ich den Neid in Ansgars Augen noch zusätzlich genießen kann. Er droht mir dann immer mit weiter fortschreitender Leibesfülle. Lächerlich! Er hat im letzten Jahr deutlich zugenommen und dies ohne Schlagsahne. Ich selbst blieb hingegen semischlank. Ergo: Milchfett macht also nicht fett, aber glücklich.
Ich weise aber ausdrücklich darauf hin, dass das Resultat dieser Studie mit einem Probanden nicht signifikant ist. :-)).
Im Übrigen: Ein Besuch bei Ebelings in Wolperode lohnt sich. Ein wirkliches Supereis mit natürlichen Zutaten, gemacht aus der Milch der eigenen Kühe, welches auch noch besonders preiswert ist. Im Oktober haben Ebelings aber nur noch am Sonnabend- und Sonntagnachmittag offen: http://ferienhof-ebeling.de.
Mit einem Lächeln, dein
Peter Greif
Gespenstig
War mir heute morgen zumute, als ich gegen 4.45 Uhr meine neue Hausrunde lief.
Ideale Wetterbedingungen, denn es wird langsam kuehl hier in Shanghai.
Wir erreichen tagsueber zwar noch Temperaturen von 23 - 25 Grad, nachts kuehlt es sich aber deutlich ab. Heute morgen hatten wir etwa 13 Grad. Zum Laufen aber sehr angenehm.
Gespenstig deshalb, weil dieser neu von mir entdeckte Rundkurs (ca. 4 KM) ueber breit angelegte, aber total einsame Nebenstrassen fuehrt. Fast prachtvoll gestaltet, aber ausschliesslich dafuer gedacht, die gesamten Compounds an die Hauptstraasen anzubinden. Hier begegnet man um diese Zeit keinem Menschen. Dachte ich, bevor ich in die Jin Hui Road einbog. Hier wurde gerade ein relativ grosser Markt aufgebaut. Aufgebaut ist fast zuviel, denn die ca. 50-60 Haendler legten Obst, Gemuese, Brot und sogar Schuhe einfach auf Zeitungen auf den Buergersteig. Gespenstig, der ploetzliche Krach, das Geschnatter und das bunte Treiben. Ich lief diese Runde 3x und fand es immer wieder interessant.
Insgesamt ein eher bedaechtiger Lauf. 11,7 KM in langsamen 73 Minuten.
Ideale Wetterbedingungen, denn es wird langsam kuehl hier in Shanghai.
Wir erreichen tagsueber zwar noch Temperaturen von 23 - 25 Grad, nachts kuehlt es sich aber deutlich ab. Heute morgen hatten wir etwa 13 Grad. Zum Laufen aber sehr angenehm.
Gespenstig deshalb, weil dieser neu von mir entdeckte Rundkurs (ca. 4 KM) ueber breit angelegte, aber total einsame Nebenstrassen fuehrt. Fast prachtvoll gestaltet, aber ausschliesslich dafuer gedacht, die gesamten Compounds an die Hauptstraasen anzubinden. Hier begegnet man um diese Zeit keinem Menschen. Dachte ich, bevor ich in die Jin Hui Road einbog. Hier wurde gerade ein relativ grosser Markt aufgebaut. Aufgebaut ist fast zuviel, denn die ca. 50-60 Haendler legten Obst, Gemuese, Brot und sogar Schuhe einfach auf Zeitungen auf den Buergersteig. Gespenstig, der ploetzliche Krach, das Geschnatter und das bunte Treiben. Ich lief diese Runde 3x und fand es immer wieder interessant.
Insgesamt ein eher bedaechtiger Lauf. 11,7 KM in langsamen 73 Minuten.
Montag, 4. Oktober 2010
Black Monday
Einer der Tage, an denen nicht viel laeuft und zusammenkommt.
Noch geschafft von den 42 KM, die ich am Wochenende absolviert hatte. Ich kam morgens nicht aus dem Bett.
Erfreulicherweise hatte ich heute mal keinen Stau und war daher auch schon um 7.30 Uhr im Buero.
Danach lief der Tag allerdings nicht besonders erfreulich ab. Der Wareneingang verlaeuft eher schleppend,die Baumassnahmen dito, die IT ist noch nicht voellig stabil und, und, und.
Gegen 18.00 Uhr hatte ich fuer heute mal genug und kam nach Hause. Danach bin ich dann noch einmal raus, an die frische Luft und bin bei 20 Grad noch einmal entspannte 7,5 KM in 43 Minuten gelaufen.
Noch geschafft von den 42 KM, die ich am Wochenende absolviert hatte. Ich kam morgens nicht aus dem Bett.
Erfreulicherweise hatte ich heute mal keinen Stau und war daher auch schon um 7.30 Uhr im Buero.
Danach lief der Tag allerdings nicht besonders erfreulich ab. Der Wareneingang verlaeuft eher schleppend,die Baumassnahmen dito, die IT ist noch nicht voellig stabil und, und, und.
Gegen 18.00 Uhr hatte ich fuer heute mal genug und kam nach Hause. Danach bin ich dann noch einmal raus, an die frische Luft und bin bei 20 Grad noch einmal entspannte 7,5 KM in 43 Minuten gelaufen.
Sonntag, 3. Oktober 2010
Kolchosen
Das scheint eher das wahre Leben zu sein.
Ich habe heute ausgeschlafen und bin erst um kurz nach 6 Uhr aufgestanden.
Meine Beine waren von den gestrigen Tempoeinheiten noch sehr schwer.
Nach einem herrlichen Fruehstueck habe ich mich aber doch von dem traumhaften Wetter inspirieren lassen und bin bei 19 Grad im Schatten, aber Sonne und blauer Himmel pur zu einem wieder etwas laengerem Lauf durchgestartet.
Endlich habe ich mich auch einmal aus dem Compound herausgetraut, bin auf den langen Beiqing Highway abgebogen. Diesen kann man wirklich endlos laufen. Irgendwie erinnerte mich das an meine kanadischen Laeufe, die mich meist in die Yonge Street fuehrten. Diese ist 1900 KM lang....
Wir wohnen ja schon am absoluten Rand dieser schier endlos gewaltigen Stadt und ich lief den naechsten kleineren Staedten und Doerfern entgegen. Links und rechts Kolchosen frueherer Art, die mich stark an die fruehere DDR erinnerten und auch grosse und moderne Industriegebiete.
Irgendwie faszinierend, extrem viele fleissige Menschen unterwegs. In den Doerfern bildet sich dann direkt am Buergersteig, in unmittelbarer Naehe zur Strasse ein improvisierter Markt, wo frisches Obst, Gemuese, Eier, Huehner und alle moeglichen Produkte angeboten werden. Einfach cool.
Ich bin einfach knapp 10,3 KM geradeaus gelaufen und das im genussvollen 6.30er bis 6.50er Tempo. Einfach nur Land, Leute, Umgebung und vor allem das fantastische Wetter geniessen.
Zurueck lief ich dann aber wieder recht flott zwischen 4.50 und 5.30 pro KM und kam nach 21,5 KM in 2:08h zuhause an.
Einfach schoen und unglaublich. Ich war doch anfangs ziemlich platt und hatte nach dem ruhigen Auftakt nicht gedacht, dass ich mir noch einen echten Tempolauf abringen koennte...
Nachmittags waren wir mal zur Massage. Eine Stunde intensiv, aber dennoch geschmeidig und angenehm und v.a. entspannend. Wunderschoene Musik und hinterher habe ich mich einfach toll gefuehlt.
Ich habe heute ausgeschlafen und bin erst um kurz nach 6 Uhr aufgestanden.
Meine Beine waren von den gestrigen Tempoeinheiten noch sehr schwer.
Nach einem herrlichen Fruehstueck habe ich mich aber doch von dem traumhaften Wetter inspirieren lassen und bin bei 19 Grad im Schatten, aber Sonne und blauer Himmel pur zu einem wieder etwas laengerem Lauf durchgestartet.
Endlich habe ich mich auch einmal aus dem Compound herausgetraut, bin auf den langen Beiqing Highway abgebogen. Diesen kann man wirklich endlos laufen. Irgendwie erinnerte mich das an meine kanadischen Laeufe, die mich meist in die Yonge Street fuehrten. Diese ist 1900 KM lang....
Wir wohnen ja schon am absoluten Rand dieser schier endlos gewaltigen Stadt und ich lief den naechsten kleineren Staedten und Doerfern entgegen. Links und rechts Kolchosen frueherer Art, die mich stark an die fruehere DDR erinnerten und auch grosse und moderne Industriegebiete.
Irgendwie faszinierend, extrem viele fleissige Menschen unterwegs. In den Doerfern bildet sich dann direkt am Buergersteig, in unmittelbarer Naehe zur Strasse ein improvisierter Markt, wo frisches Obst, Gemuese, Eier, Huehner und alle moeglichen Produkte angeboten werden. Einfach cool.
Ich bin einfach knapp 10,3 KM geradeaus gelaufen und das im genussvollen 6.30er bis 6.50er Tempo. Einfach nur Land, Leute, Umgebung und vor allem das fantastische Wetter geniessen.
Zurueck lief ich dann aber wieder recht flott zwischen 4.50 und 5.30 pro KM und kam nach 21,5 KM in 2:08h zuhause an.
Einfach schoen und unglaublich. Ich war doch anfangs ziemlich platt und hatte nach dem ruhigen Auftakt nicht gedacht, dass ich mir noch einen echten Tempolauf abringen koennte...
Nachmittags waren wir mal zur Massage. Eine Stunde intensiv, aber dennoch geschmeidig und angenehm und v.a. entspannend. Wunderschoene Musik und hinterher habe ich mich einfach toll gefuehlt.
Samstag, 2. Oktober 2010
Morgen
Morgen werde ich endlich mal aus dem Compound herausgehen. Ich habe mir das mal auf Google Maps angesehen.
Ich laufe links in den Beijing Highway hinein und kann diesen scheinbar kilometerweit laufen.
Ich bin gespannt....
Ich laufe links in den Beijing Highway hinein und kann diesen scheinbar kilometerweit laufen.
Ich bin gespannt....
Early in the Morning....
...war ich heute wieder unterwegs, um den Tag voll geniessen zu koennen.
Unser Fahrer hat fuer heute frei, so dass wir eh zu Fuss oder per Taxi unterwegs sein werden.
Um 5.00 Uhr habe ich bei 19 Grad meinen Halbmarathon gestartet.
10 KM im 6.00er Tempo, die zweiten 10 KM dann immer abwechselnd im 5.50er und 4.50er Tempo absolviert.
Insgesamt war ich genau 2:00 h unterwegs.
Jetzt freue ich mich darauf, Runners World lesen zu koennen.
Zwar nicht die deutsche Ausgabe, aber zumindest die britische Ausgabe bringt mir meine Frau immer mal wieder mit.
Mal sehen, was ich dieses Mal daraus lernen kann.
Unser Fahrer hat fuer heute frei, so dass wir eh zu Fuss oder per Taxi unterwegs sein werden.
Um 5.00 Uhr habe ich bei 19 Grad meinen Halbmarathon gestartet.
10 KM im 6.00er Tempo, die zweiten 10 KM dann immer abwechselnd im 5.50er und 4.50er Tempo absolviert.
Insgesamt war ich genau 2:00 h unterwegs.
Jetzt freue ich mich darauf, Runners World lesen zu koennen.
Zwar nicht die deutsche Ausgabe, aber zumindest die britische Ausgabe bringt mir meine Frau immer mal wieder mit.
Mal sehen, was ich dieses Mal daraus lernen kann.
Freitag, 1. Oktober 2010
Mentaler Lauf
Mental gelaufen, d.h. fuer mich ganz entspannt gelaufen, ueber mich, meine Plaene, meine Ziele und mein Dasein nachgedacht.
Verschiedene Varianten durchdacht und durchgespielt.
Ganz locker durchgeatmet, langsam gelaufen, morgens um 5.00 Uhr und bei angenehmen, fast kuehlen 19 Grad.
Diesen Monat habe ich mir nicht zuviel vorgenommen. 410 KM moechte ich laufen und zumindest meine 1000 M Zeit wieder klar unter 4.20 Minuten bringen.
Ansonsten war ich heute 68 Minuten unterwegs und gehe jetzt entspannt in den Markt.
Verschiedene Varianten durchdacht und durchgespielt.
Ganz locker durchgeatmet, langsam gelaufen, morgens um 5.00 Uhr und bei angenehmen, fast kuehlen 19 Grad.
Diesen Monat habe ich mir nicht zuviel vorgenommen. 410 KM moechte ich laufen und zumindest meine 1000 M Zeit wieder klar unter 4.20 Minuten bringen.
Ansonsten war ich heute 68 Minuten unterwegs und gehe jetzt entspannt in den Markt.
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