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Freitag, 31. Dezember 2010
Neujahr !
Ich nehme das sicher ernster als viele andere Menschen und bin ein Stueck weit unzufrieden. Das habe ich ja bereits vorher gebloggt und werde es daher nicht wiederholen.
Fakt ist, dass ich auf einigen Gebieten genau wieder da angekommen bin, wo ich einst startete. Andererseits haette ich das wahrscheinlich nicht erreicht, wenn ich nicht soviel darueber gelesen haette und soviel neues ausprobiert haette.
Positiv in 2010 war sicher,
- der Mut nach Shanghai zu gehen,
- die Bereitschaft aktiv auszupraegen, regelmaessig neue Dinge zu probieren und zu
variieren,
- fast 5000 KM gelaufen zu sein und mein Training immer abwechslungsreicher zu gestalten,
- das Schachspiel wieder entdeckt zu haben,
- noch mehr zu lernen und zu lesen,
- das Abenteuer zu suchen und mit der ganzen Familie zu bestehen.
Was ich mir fuer 2011 wuensche und mir vornehme? Ich wuensche mir noch mehr Fokus, Klarheit, Schnelligkeit in der Umsetzung und v.a. mehr Rigorositaet in der Umsetzung.
Ende 2011 schreibe ich hier, dass ich all meine Ziele erreicht habe!
Noch ein Tipp fuer alle, die gerne Business - und / oder Managementliteratur lesen, diese aber haeufig als zu trocken empfinden.
Lest Patrick Lencioni. Ich habe ihn kuerzlich entdeckt und liebe seine Art, pragmatische Faelle aus Unternehmen in Fabeln zu packen und anschaulich zu schildern. Er greift dabei verschiedene Themen auf, die von der Qualitaet eines CEO genauso handeln, wie von Teambildung, Business - Besessenheit und vieles mehr. Es liest sich unheimlich schnell, einfach und kurzweilig und es ist extrem lehrreich.
By the way, ich habe heute schon mal mit Veraenderung begonnen und mein Training neu gestaltet. Ich bin 90 Minuten gelaufen und habe dabei 15 KM absolviert.
Was ist daran neu?
Nun, alle 5 - 7 Minuten habe ich einen kurzen,scharfen Sprint absolviert, meistens zwischen 120 und maximal 200 Meter lang. Insgesamt 15 Versuche.
Das fiel mir am Anfang sehr schwer, dann ging es immer besser.
Die 1000er Zeiten reichten von 4:11 bis in der Spitze 3:08.
Fuer den Januar habe ich mir ein KM Ziel gesetzt, aber gleichzeitig auch einige Trainingsgroessen definiert, die ich unbedingt erreichen moechte.
Donnerstag, 30. Dezember 2010
Viele Ueberschriften
- Bilanz 2010
- Das Gute ist der Feind des Besten
- Quael Dich Du Sau
- Wanted
- uvm.
Heute wollte ich eigentlich einen richtigen Tempodauerlauf machen, merkte aber schon beim Aufstehen, dass ich nicht in Superform bin.
Nichtsdestotrotz habe ich mich durchgebissen und wollte zumindest einen 5KM Lauf unter 25 Minuten schaffen.
Aussentemperatur zwar nur 5 Grad, aber sonnig. Allerdings wehte ein kraeftiger Wind. Ich lief mich erst einmal 1 KM ein und dann drueckte ich aufs Tempo. Es ging einfach nicht, es schien als stuende jemand auf meinen Fuessen. Nach 1 KM hatte ich eine 5.22er Zeit auf der Uhr. Dennoch habe ich weiter Tempo gemacht, das leichte Unwohlsein hinderte mich nicht. Letztlich brauchte ich fuer 5 KM 25:13 Minuten. Das war okay. Anschliessend lief ich im 6er Tempo, um dann noch einmal 1 KM bei extremen Gegenwind unter 5 Min. anzugehen. Das war eine ziemliche Haerte. Ich packte es in genau 4:58 Minuten.
Insgesamt waren es heute 11 KM in ganz genau 60 Minuten.
Manchmal geht es nicht darum, das letzte aus sich herauszuholen, sondern sich frei nach Stephen R. Covey zu fragen: Was ist das Beste, was ich unter diesen Umstaenden erreichen kann?
Das Jahr 2010 steht sich unter dem o.g. Motto "Das Gute ist der Feind des Besten!". Ich habe mir viel vorgenommen, war gut und nicht schlecht, aber eben auch nicht exzellent.
Sportlich werde ich ueber 4800 KM Jahreskilometer absolviert haben, habe meine Marathon - Bestzeit auf 3:28 Minuten verbessert, die 10 KM bin ich erstmalig unter 45 Minuten gelaufen, beruflich mache ich etwas sehr interessantes, aber bei weitem noch nicht das, was ich anstrebe,gewichtsmaessig bin ich weit weg vom angestrebten Optimum, aber verfuege ueber eine akzeptable durchtrainierte Figur.
Fuer 2011 habe ich mir frei nach Strunz rigorosen Angriff verordnet:
- 79 KG bis 31.03.
- 3.30 Min. ueber 1000 M
- unter 45 Min. ueber 10 KM (Trainingsbedingungen!)
- beruflich: Erfuellung meiner Jahresziele und Vorbereitung Rueckkehr D 2012
- mehr als 40 Fachbuecher lesen, neben Management auch Ernaehrung, Sport, Schach und
gesunde Ernaehrung, aber auch Belletristik..
Hier lese ich gerade ein Buch, das mich seit gut 35 Jahren begeistert und fasziniert.
"Die Schachnovelle" von Stefan Zweig. Ein langjaehrig von Gestapo-Leuten gefangen gehaltener Straefling hat in seinem Gefaengnis nichts....kein Licht, kein Buch, kein Radio...keine Ablenkung. Nach einem Verhoer gelingt es ihm, ein Buch zu entwenden. Die Enttaeuschung ist gross, es ist ein Schachbuch mit den groessten, jemals gespielten Partien. Im Laufe seiner langjaehrigen Gefangenschaft praegt er sich die Partien ein, lernt sie nachzuspielen...
Auf einer Kreuzfahrt kommt es dann zum Showdown mit dem Weltmeister....
Uebrigens, wer Lust hat, koennte doch den Blog mit mir teilen und ab und zu, auch mal ein paar Beitraege schreiben und veroeffentlichen. Das geht definitiv. Ich muesste ihm nur die entsprechenden Rechte geben. Also, wenn jemand ein paar Beitraege ueber seine Hobbies und Leidenschaften schreiben moechte und diesen Blog "aufregender" gestalten moechte, nur zu...
Strunz again
Psychopharmaka
Kann ein Betablocker Sie heilen? Sie wissen ganz genau, dass nicht. Können Psychopharmaka Sie heilen? Sie wissen ganz genau, dass nicht. Können Tabletten überhaupt heilen? Wohl eher nicht. Diese Mittel können allenfalls für kurze Zeit etwas überdecken, ein bisschen Leid mildern. Aber keinesfalls heilen.
Ja - was denn dann?
Gutes Zureden sicher nicht. Gutes Zureden senkt Ihren Bluthochdruck nicht, nimmt Ihnen Ihre Depression nicht, heilt nicht Ihr Bornout-Syndrom. Heilen kann Sie nur - Ihr eigener Körper.
Von mir aus: Ihr eigenes Immunsystem. Heilung beginnt genau dann, wenn die 47 essentiellen Stoffe in Ihrem Körper optimal vorhanden sind. Dann und nur dann haben Sie überhaupt eine Chance.
Das ist Medizin. Modernste Medizin. Molekulare Diagnostik. Kleiner, anschaulicher Beweis gefällig? Dann lesen Sie bitte mit:
"Letztes Jahr saß ich wie ein Häufchen Elend vor Ihrem Tisch. Bornout, antriebslos und mit Psychopharmaka ruhig gestellt. Entgegen der herkömmlichen Anweisung des behandelnden Neurologen haben Sie mich angewiesen, die Dinger sofort abzusetzen, was ich auch tat. Nach einer eingehenden Blutuntersuchung konnten Sie erkennen, dass ich wohl im wahrsten Sinne des Wortes leer gelaufen bin. Daraufhin haben Sie mir hochdosierte Vitamine (Omega 3, Magnesium, L-Tryptophan, Eiweiß und Zink) gegeben. Nach drei Tagen ging's mir besser. Nach einem ruhigen Urlaub und einem guten Buch (raten Sie mal) war ich wieder hergestellt.
Durch Ihre Diagnose und die richtigen Vitamine war ich in der Lage meine Firma durch die Wirtschaftskrise zu manövrieren und zwischenzeitlich auch wieder an alte sportliche Erfolge anzuknüpfen. Dieses Jahr deutscher Meister ... und nun soeben Ironman mit persönlicher Bestzeit von unter 10 Stunden."
Also noch einmal: Geschäftsmann, Unternehmer mit Burnout, Depression und selbstverständlich Psychopharmaka. Ja, was denn sonst?
Kann man mit Psychopharmaka eine große Firma leiten? Oder gesund werden?
Ich glaube nicht. Ich glaube an die Physik, an die Wissenschaft: Der Körper war leer. Kann man messen. Kann übrigens jeder Arzt messen. Also haben wir aufgefüllt. Nichts weiter. Ganz einfach.
Resultat: Firma erfolgreich, Burnout beseitigt, und ein Ironman unter 10 Stunden. Sensationelle Leistung!
Bedarf es noch irgendeines Beweises?
Mittwoch, 29. Dezember 2010
Mehr als 1000 Kalorien
Da ich mich wirklich muede fuehlte und meine Beine irgendwie wie Pudding waren, habe ich mein Ziel gar nicht erst in KM oder Minuten definiert, sondern gleich in Kalorien.
Ich will mehr als 1000 Kalorien verbrauchen, lautete die Zielsetzung.
So trottete ich 13,3 KM in 1:29h durch die Lande und genoss die Abendluft. Morgen will ich mal wieder flotter laufen und dies mit einer mittleren Distanz verbinden. Etwas in der Art wie 10 KM im sub 5er Tempo, also unter 50 Minuten laufen.
Ein bisschen sehne ich mich schon nach dem Karlsstern und den herrlichen Laeufen im Kaefertaler Wald zurueck.
Liebend gerne haette ich jetzt auch wieder das eine oder andere Laeufchen mit Reinhard gemacht. Kommt alles wieder - nur eine Frage der Zeit.
Dienstag, 28. Dezember 2010
Kultur + Sport
Abends bin ich noch laufen gewesen und habe einen Steigerungslauf absolviert.
5 x 1 KM im sub 6er Tempo, sowie 5 x 1 KM im sub 5er Tempo.
Insgesamt bin ich 10,4 KM in 54:30 Minuten "gejoggt".
Mein Zitat heute: Erfolg beginnt ausserhalb der Gewohnheit und ausserhalb der Komfortzone.
No pein, no gain!
Tempo & Ausdauer
Tempo und Ausdauer
Manche Dinge, auch wenn noch so wichtig, kann man nicht in zwei Sätzen mitteilen. Kann man auch nicht in fünf Minuten verstehen. Manche Dinge, besonders die wichtigen, brauchen ein bisschen Zeit. Ein bisschen Einfühlungsvermögen. Ein bisschen Ausprobieren. Wissen Sie wovon ich spreche?
Ich spreche von der Fettverbrennung.
Lassen Sie es mich noch einmal ein bisschen anders versuchen. Mit dem einfachen Satz:
Kohlenhydrate sind Tempo
Fette sind Ausdauer
Eigentlich ganz einfach. Wenn Sie 1000 Meter sprinten wollen, dann tun Sie das mit den Kohlenhydraten. Anaerob. Hechelnd, keuchend, schwitzend. Mit rotem Kopf. Mit hohem Laktat. Eindeutig mit Kohlenhydraten. Gut so.
Wenn Sie 100 Kilometer rennen wollen, dann tun Sie das (fast ausschließlich) mit dem Fett. Deswegen geht das auch nicht im Ein-Kilometer-Wettkampftempo. Sondern ein bisschen langsamer. Denn Sie wissen: Für die Fettverbrennung brauchen Sie etwa 10% mehr Sauerstoff. Der Fettverbrennungslauf ist also nicht so effektiv. Kann nicht so schnell sein. Denn woher sollen denn die 10% mehr kommen? Zwangsläufig müssen Sie mit der Geschwindigkeit ein bisschen runter bei eben leider nun mal immer gleicher Sauerstoffmenge.
Soweit ist alles klar. Ist auch ganz einfach. Wissen Sie, wo es peinlich wird? Das liegt nicht an der Natur, nicht an der Physiologie, nicht an Ihrem Körper, das liegt allein an Ihnen.
Sie wollen nämlich beides.
Sie wollen Tempo und Ausdauer. Sie wollen Bestzeit. Marathonbestzeit. Und nur weil Sie so unbescheiden sind, wird das Ganze ein bisschen komplizierter.
Noch einmal: Wenn Sie ein 3-Stunden-Marathonmensch sind, könnten Sie doch ganz leicht einen 4-Stunden-Marathon laufen allein mit der Fettverbrennung. Eben langsamer. Da reicht dann die Luft. Da brauchen Sie nie etwas zu essen. Wenn Sie aber immer an der Grenze, immer an der Bestzeitmarke den Marathon herunterspulen, sind eben die Kohlenhydratvorräte irgendwann verbraucht. So etwa nach 2 Stunden. Und dann hangeln Sie sich an dem Kohlenhydratgel, das Sie ständig zu sich nehmen durch die restliche Stunde. Ja, so kann man's machen. So mach ich das.
Schwierig wird dieses "Durchhangeln" mit ständiger Kohlenhydratgeleinnahme beim Ironman. Wenn das 10 Stunden dauert. Könnte sein, dass Sie da mit den Kohlenhydraten nicht mehr hinterher kommen. Verstehen Sie.
Dann müssen Sie ein Auffang-Sicherheitsnetz haben. Dann müssen Sie eine entwickelte Fettverbrennung haben. Die ohne jegliche Kohlenhydrate auch funktionieren würde.
Sehen Sie, deshalb ist es wesentlich, dass Sie auch im normalen Training Fettstoffwechsel trainieren. Und das heißt ganz präzise: Kohlenhydratfrei trainieren. Also genau das tun, was im langen Wettkampf auf Sie zukommt. Unausweichlich. Das müssen Sie vorher trainiert haben!
Training ist also Schnelligkeit mit Kohlenhydraten, selbstverständlich, und ist das Notfall-Auffang-Netz, die Fettverbrennung, also stundenlanges Training ohne Kohlenhydrate.
Sofort versteht man das, wenn man einmal sich mit Spirometrie beschäftigt. Wenn man die Zahlen direkt vor Augen hat. Da macht es plötzlich "klick" - und man hat verstanden.
Montag, 27. Dezember 2010
Schlapp und sonnig
Diandras Freundin Franzi verbringt bei uns ein paar Tage Urlaub. Kommt endlich mal wieder Leben in die Bude.
Der Flug kam mit ueber einer Stunde Verspaetung an.
Ich fuehlte mich heute "dauermuede", dennoch musste ich ein bisschen laufen, denn das herrliche Wetter lud einfach dazu ein. Knapp 14 Grad, ein leichter Wind und Sonnenschein.
Dennoch war ich noch etwas kaputt von gestern und bin daher extrem langsam angelaufen, im 7.15er bis 7.30er Tempo.
Insgesamt war ich gut 12 KM in 78 Minuten unterwegs und bin die letzten 2 KM noch deutlich flotter gelaufen, um im Schnitt wenigstens noch eine 6.40er KM - Zeit hinzubekommen.
Sonntag, 26. Dezember 2010
Tina hat Geburtstag!
Die Jahreszahl verschweige ich hier,denn sie sieht auch gar nicht danach aus.
Wir haben schoen ausgeschlafen, ich habe danach Fruehstueck gemacht und dann hat sie ihre Geschenke ausgepackt. Ich habe ihr einen Kindle geschenkt, den sie als absolute Leseratte auch gut gebrauchen kann. Schoenes Geraet, gefaellt mir auch gut.
Anschliessend bin ich nach unserem gestrigen feudalen Mahl und dem tollen Fruehstueck frei nach Strunz ueber die Piste gerollt.
3 Grad, kalter, kraeftiger Wind, aber trocken. Fiel mir nicht leicht heute 21,1 KM in 2:04h zu laufen. Ich habe es aber geschafft und fuehlte mich danach wieder gut.
Allerdings steht heute Abend noch ein Geburtstagsessen an...
Eine tolle Buchempfehlung habe ich auch noch:
"How to build a great business in tough times?" - Will King
Am Anfang war ich auch nicht sicher, ob das ein gutes Buch ist. Mittlerweile denke ich, dass es ein sehr gutes ist. Ich lese es atemberaubend schnell, weil es wirklich kurzweilig und spannend geschrieben ist. Will King ist der "King of Shaves", der Junge der in UK Gillette und Wilkinson einheizt. Der David, der Goliath zu schaffen macht.
Seine Geschichte liest sich wie aus dem richtigen Leben gegriffen.
Erfolgreicher Manager aus der mittleren Ebene wird ploetzlich arbeitslos, kommt zunaechst nicht richtig in Tritt. Nach einiger Zeit der Verzweiflung ueberlegt er sich Schritte in die Selbstaendigkeit. Alles am Anfang sehr schwerfaellig. Dann die Idee, sich mit einer scheinbar genialen Idee und Marktluecke selbstaendig machen zu wollen. Eine Rasiercreme durch Zufall selbst kreiert, die gegen Rasier - bzw. Hautbrand hilft. Voellig naiv und teilweise unbeholfen geht er an das Thema heran, faellt einige Male auf die Nase, bleibt aber hartnaeckig und kampfstark am Ball. Genial geschrieben, ich habe regelrecht mitgefiebert. Jeder, der sich selbst schon mit dieser Thematik beschaeftigt hat, kann jede einzelne Massnahme und Situation voll und ganz nachvollziehen. Klasse!
Samstag, 25. Dezember 2010
Strunz hat Recht !
Schwere Beine und schwerer Magen.
Welche Unterschiede das Gewicht beim Laufen bewirken kann, so fuehrt Strunz aus, koenne man sich leicht bewusst machen, wenn man sich mal einen Rucksack mit 15 - 20 KG Gewicht auf den Ruecken schnallt.
Besser nicht. Eine Erfahrung, die ich nicht machen will. Da reicht meine Fantasie bequem aus.
Trotzdem habe ich mir einen Intervall - Lauf abgerungen. 15,5 KM, abwechselnd einen KM mal in sub 5.00 Min. pro KM und dann wieder in 6.00 bis 6.30 Minuten.
1:27h habe ich insgesamt fuer die Distanz gebraucht.
Danach haben wir das kalte, aber klare sonnige Wetter genutzt, um zur Lupo - Bridge zu fahren und aus luftiger Hoehe auf Shanghai und den Huangpu River zu schauen.
Danach haben wir noch in einem Hot Pot Restaurant gegessen. Aehnlich wie Fondue, Du bestellst verschiedene chinesische Koestlichkeiten und wirfst sie in eine spezielle Sosse, die in einem "Hot Pot (Heisser Topf) erhitzt wird. Extrem lecker.
Vorher waren wir noch im YuYuan Garden. Faszinierend, auf relativ kleiner Flaeche werden verschiedene Bauten, Bepflanzungen gezeigt. Mit jedem Schritt erschliesst sich dem Besucher eine voellig neue Perspektive. Nach 2 Stunden bei 3 Grad waren wir ziemlich durchgefroren.
Ein toller Tag.
Freitag, 24. Dezember 2010
Heiliger Abend
Bis um 7.00 Uhr ausgeschlafen, danach 77 Minuten bei 127er Puls gejoggt. Knapp 11 KM.
Herrlich entspannter Tag,den ich gemeinsam mit meiner Frau genossen habe.
No stress.Relax and recover.
Donnerstag, 23. Dezember 2010
Weihnachten 2010 !
Nach einem kurzen Arbeitstag, der allerdings bereits um 7.00 Uhr anfing, habe ich sie um 12.30 Uhr vom Pudong Airport abgeholt.
Jetzt sitze ich hier und schaue ihr dabei zu, wie sie zum ersten mal in unseren fast 20 gemeinsamen Jahren einen kuenstlichen Weihnachtsbaum schmueckt. Macht sie toll.
Ausserdem hat sie mir natuerlich viele tolle Sachen aus Deutschland mitgebracht, u.a. die 2 Paar Runningshoes von Brooks und Saucony, die sie fuer mich beim Engelhorn Sports geholt hat.
Wenn ich mir den Baum angucke, dann kommt schon Weihnachtsstimmung auf, v.a. wenn man ueber Internet Radio FFH hoert und die weihnachtlichen Temperaturen aus Deutschland vermittelt bekommt...0 Grad, Schnee, Eis...bibber, bibber.
Ich bin heute Nachmittag bei Sonne, blauem Himmel und 16 Grad 12,4 KM in 1:05:31h gelaufen. Nach langer Zeit auch mal wieder mit Pulsgurt. Fand ich gut, werde ich wieder forcieren. Gerade bei den Tempoeinheiten habe ich festgestellt, dass ich zwar schwerer atmete, mich aber erst bei einem 160er Puls bewegte. Da ging dann noch etwas und ich muehte mich auf 168 - 170!
Die Beine waren etwas schwer, so dass ich heute nicht an den wirklichen Grenzbereich herangehen wollte.
Die 6 schnelleren KM habe ich zwischen 4.35 und 4.50 Minuten pro KM absolviert.
So, jetzt freue ich mich auf einen schoenen gemuetlichen Abend mit meiner besseren Haelfte.
Dienstag, 21. Dezember 2010
Der Geist ist willig...
heute Abend wollte ich unbedingt den Rekordkilometer hinlegen und fuehlte mich mental baerenstark, aber irgendwie lief es nicht wie geplant.
Den schnellsten KM habe ich gerade in 4:24 Min. absolviert, den zweiten Versuch dann nach 500 Metern abgebrochen.
Danach habe ich aus der Not eine Tugend gemacht und noch 3 Sprints absolviert, bin also Distanzen von 150 - 250 Metern "volle Pulle" angegangen.
Das hat auch Spass gemacht. Das durchschnittliche Tempo war aber auch hier mit umgerechnet 3.17 Min. auf 200 Metern eher bescheiden. Ich schnaufte hinterher aber wie ein Walross und hatte Freude daran. Das werde ich jetzt oefter mal probieren.
Insgesamt 7 KM in 38:55 Minuten.
Mensch, heute kenne ich meine Frau schon seit 19 Jahren und an diesem Tag sind wir nicht einmal zusammen. Donnerstag kommt sie endlich wieder und ich mache dann erst einmal 8 Tage Urlaub, yes!
Montag, 20. Dezember 2010
Where there is a will...
Das trifft meistens auch zu.
Dennoch nur bedingt.
Vieles spielt sich nur im Kopf ab und in der Tat fuehlte ich mich auch heute morgen noch etwas KO.
Trotzdem ich gut 8 (!) Stunden geschlafen hatte, war ich alles andere als fit und trug mich mit dem Gedanken, noch einen weiteren Ruhetag zu nehmen.
Aber ich habe noch viel zuviel vorzubereiten und zu realisieren, wenn ich ab Freitag eine Woche Urlaub machen moechte und so entschloss ich mich dazu, es fuer ein paar Stunden zu versuchen.
Daraus wurden dann letztlich doch wieder 10 h, aber ich habe doch vieles aufgearbeitet.
Danach wollte ich es erst recht wissen, denn ich fuehlte mich zwar psychisch und mental ausgepowert, aber der Koerper schrie regelrecht nach Bewegung und Belastung. Vielleicht waren hier meine Erwartungen zu gross, aber ich wollte noch einmal eine kurze flotte Strecke absolvieren und erneut einen Angriff auf die 1000 Meter Bestzeit unternehmen.
Nun, psychisch stabil, koerperlich doch noch nicht ganz so fit. Nicht wirklich geschafft, dennoch habe ich 7 KM in guten 35:24 Minuten absolviert und v.a. 3 x 1000 M wirklich ordentlich absolviert (4:20/4:29/4:23).
Momentan lese ich ein hochinteressantes Management - Buch. Will King, auch bekannt als der King of Shaver, der Jungunternehmer, der mit seinen speziellen Rasierklingen in England wirklich Gillette und Wilkinson Konkurrenz macht und erfolgreich Marktanteile nimmt, hat seine Lebensgeschichte niedergeschrieben und dies auf wirklich einleuchtende und nachvollziehbare Weise. Sehr spannend. Ich werde darueber in Kuerze mehr schreiben.
Heute geht mir ein Satz durch den Kopf, den der mittlerweile verstorbene Management Guru Peter Drucker einst manchen Unternehmern ins Gaestebuch schrieb:
Wuerdest Du Dein Unternehmen heute noch einmal in genau dieser Form gruenden? Wenn die Antwort nein lautet, was unternimmst Du dann jetzt sofort?
Diese Frage laesst sich auf jeden Sachverhalt gut beziehen und meistens beantworten wir sie nicht ehrlich und klar und handeln demzufolge auch nicht entschieden und konsequent, sondern luegen uns weitere Jahre in die eigene Tasche bzw. leben mit faulen Kompromissen.
Think about that.
Ich spiele noch einmal eine Partie Schach bevor ich ins Bett gehe.
Sonntag, 19. Dezember 2010
Gewicht = Sport + Ernaehrung
Davor hatte ich aber bereits ein groesseres Muesli gegessen und ca. 1 L Wasser + Multivitamintablette getrunken.
Sport ist fuer das Gewichtsmanagement foerderlich, aber letztlich haengt doch fast alles von der gesunden Ernaehrungsweise ab.
Ab Januar moechte ich gerne ein 14 monatiges Fernstudium auf diesem Gebiet absolvieren, um hier einfach profundere Kenntnisse, letztlich auch ueber den eigenen Koerper zu gewinnen.
Einmal fuer den persoenlichen Erfolg, aber letztlich auch fuer die Zukunft.
Eine andere Sache, die mich wieder reizt und die mir helfen kann, mich noch besser fokussieren und konzentrieren zu koennen ist das Schachspiel.
Ich habe verschiedene kostenlose Downloads probiert, aber am meisten Spass macht doch Shredder, das ich noch in meinem Fundus hatte. Gekauft vor 3 oder 4 Jahren.
Schach hilft dabei, zur Ruhe zu kommen und voreiliges, hektisches Verhalten zu vermeiden.
Heute hatte ich ein kleines Erfolgserlebnis, denn ich habe erstmals den Computer besiegt. Allerdings ist er auf Einsteigerstufe eingestellt....
Ich weiss mich selbst recht realistisch einzuschaetzen und habe sicher meine Defizite eher im kreativen - kuenstlerischen Bereich. Deshalb will ich jetzt einmal pro Woche ein ganz kleines Bild malen, das darstellt, was mir gerade durch den Kopf geht.
Sehr naive Malerei..., aber es geht ja nicht um Kunst.
Eine Sache des Willens...
Will ich leiden, mich gehen lassen, mich wie paralysiert fuehlen?
Das habe ich waehrend der letzten 2 Tage gesehen.
Irgendwie ging nichts mehr. Koerper und Geist rebellierten.
War zwar draussen, bin gelaufen, aber mehr um frische Luft zu schnappen, Sauerstoff zu bekommen.
Auch heute wollte ich nichts machen, ausser da sitzen und leise vor mich hin leiden.
Das Wetter war aber famos, der Kaelteeinbruch scheinbar ueberwunden.
Sonne, blauer Himmel und fast 16 Grad. Ein Traum.
Ich lief mittags langsam los, im 6.30er bis 7.00er Tempo. Dachte auch an die tollen Laufblogs, die ich waehrend der letzten Tage gelesen habe und, die ich auch in meinem Blog bei "Sport - Links" aufgefuehrt habe. Bewundernswert, mit tollen Fotos, Waelder, Natur, Felder, Winterlandschaften, Tiere, einfach toll und inspirierend.
Nach 3 KM hatte ich dann vom langsamen Tempo genug und begann schneller zu laufen. Lass Dich doch nicht so haengen war der Tenor, morgen wird wieder gearbeitet, Du bist jetzt wieder fit, sieh zu, dass Du den Halbmarathon noch unter 2.00 h schaffst.
Das fiel mir heute nicht leicht und ich merkte schon, dass ich noch nicht richtig fit bin. Dennoch habe ich das durchgezogen und habe die 21,1 KM in 1:59:28 h geschafft.
Jetzt werde ich noch eine gemuetliche Partie Schach spielen, etwas lesen und dann noch ein paar Emails bearbeiten, damit der Start in den morgigen Arbeitsalltag nicht zu schwer faellt.
Ausserdem noch ein bisschen leiden, denn die Familie fehlt mir sehr.
Lustigerweise habe ich in der ganzen Zeit ohne Familie (7 Tage) noch nicht einen Tag Fernsehen geschaut.
Samstag, 18. Dezember 2010
Bilanz 2010
Dennoch bietet es sich an, denn ich sitze heute und voraussichtlich morgen zu Hause und leide unter Magenbeschwerden und habe die Musse ueber dieses Jahr und das kommende Jahr nachzudenken.
Wenn ich mir meine Fokusziele anschaue, koennte ich frustriert sagen, grandios gescheitert.
Ich wiege nach wie vor nicht unter 80 KG.
Ich bin nach wie vor nicht 3:15 h ueber die Marathondistanz gelaufen, bin nicht mal unter
3:25 h geblieben,
Ich werde nicht einmal die 5000 Jahreskilometer packen,
Beruflich hat sich auch bislang nicht alles so entwickelt, wie ich es mir gwuenscht habe.
So koennte ich es sehen, mache ich aber nicht.
Ich betrachte es lieber so:
Ich bin zumindest im Gegensatz zum letzten Jahresende nicht bei 88KG, sondern eher bei 85,
so dass sich der Abstand etwas staerker verkuerzt hat. Ausserdem habe ich das Ziel klarer
im Fokus und glaube besser als zuvor zu wissen, wie ich es erreichen kann und werde.
Ich habe mit 3:28 h zumindest eine neue persoenliche Bestzeit erreicht und werde meinen
Plan 2011 darauf ausrichten schmeller zu werden. Fuer 2011 plane ich aber nur einen
Marathon, voraussichtlich den Shanghai - Marathon 2011.
Ich werde extrem viele Jahreskilometer absolviert haben und das hohe Niveau 2009 mit
hoher Wahrscheinlichkeit bestaetigen koennen.
Berufliches Glueck werde ich spaeter finden, erst einmal werde ich hier gemeinsam mit
meiner Familie die Moeglichkeiten geniessen, die diese tolle und interessante Stadt bietet.
Spaeter werde ich meine weiteren Optionen ausloten.
Insgesamt war es ein aufregendes, kurzweiliges und spannendes Jahr.
Meine Ziele fuer das kommende Jahr sind weniger spektakulaer, aber mir ist wichtiger als je zuvor, dass ich sie erreiche.
Ein Gewicht von unter 80 KG.
Den KM in 3:30 Minuten laufen.
Mehr als 5000 Jahreskilometer schaffen.
Mehr als 40 Buecher lesen.
Meinen Businessplan erfuellen und Future 2012 vorbereiten.
Insgesamt zeigt mir aber die derzeitige Trennung von der Familie vor allem auf, dass die Familie das absolut Wichtigste in meinem Leben ist.
Das bedeutet v.a. fuer mich, dass ich entspannter bleiben werde, wenn die pubertaeren Teenies wieder anstrengend werde.
Wie sagte schon Goethe:
Beurteile Menschen nicht aus ihrem jetzigen Verhalten heraus. Betrachte immer ihr Potenzial und damit ihr zukuenftiges Verhalten.
Freitag, 17. Dezember 2010
Der innere Schweinehund
Ich fuhr heute zu unserem grossen Aussenlager, um mich ueber den Bestand, die Lagerstruktur und die Organisation einer Art Zwischeninventur zu informieren.
Auf dem langen Weg dorthin (ca. 60 KM vom Wohnort entfernt) habe ich recht spontan an einer Sport - Fachmarkt - Idee gearbeitet. Der Besuch dort war auch nett, aber nach gut 3 Stunden hatte ich nicht nur meine Wissbegierde befriedigt, sondern war auch richtig durchgefroren.
Den Rest des Tages wollte ich dann eh freimachen und so ging ich noch die Wocheneinkaeufe beim Carrefour erledigen, schaute mir noch die unbefriedigende Auswahl und Praesentation eines Decathlon an, war schockiert hinsichtlich der Qualitaet und Qualifikation der dortigen Mitarbeiter und beschloss dann, mir bei Pizza Hut mal eine XXL - Pizza zu goennen.
Die war lecker und so riesig, dass ich ein ordentliches Stueck auf dem Teller lassen musste, weil ich es wirklich nicht mehr schaffte. Diese Aktion haette fast den fuer den Spaetnachmittag geplanten laengeren Lauf gefaehrdet, weil ich mich kaum noch ruehren konnte.
Das schlechte Gewissen trieb mich dann doch noch auf die Strasse.
Ich tat mich wirklich schwer, auch um die angedachte 6er Zeit pro KM durchzuhalten. Irgendwie habe ich es dann doch durchgestanden und bin 21.1 KM in 2:05:53 h gelaufen.
Die Pizza lag mir immer noch im Magen.
Dazu passt der Spruch des Tages, anwendbar auf fast alle Lebensbereiche:
Wachstum und Verbesserung entstehen meist erst ausserhalb der Komfortzone.
Trotz allen Wollens wird es mir kaumnoch gelingen koennen, die 5000er Schallmauer tatsaechlich zu ueberwinden.
Es wird schon noch einer herausragenden Laufleistung beduerfen, um wenigstens die Vorjahresleistung knapp zu uebertreffen.
Was habe ich doch fuer eine tolle Frau. Sie hat mir 2 Paar Laufschuhe beim Engelhorn in Mannheim gekauft - einen Saucony Guide und den Brooks Ravenna.
Meine beiden derzeitigen haben schon jeweils 990 KM auf dem Buckel, der Brooks Racer liegt mit knapp 750 KM noch deutlich zurueck.
Donnerstag, 16. Dezember 2010
As Yesterday
13,5 KM in 1:12:45h, Bedingung war nur, dass die ersten 10 KM schneller als in 55 Minuten gelaufen werden musssten.
0 Grad, fuer hiesige Verhaeltnisse nach wie vor sehr kalt, aus Deutschland und Kanada kenne ich natuerlich andere Temperaturen.
Abends ist es ohne Familie wirklich langweilig, ich lese, versuche mich mal wieder am Schachspiel, gehe ab und zu an den Computer, nur der Fernseher ist seit Sonntag ausgeblieben. Brauche ich eh nicht und hier erst recht nicht. Laufen eh nur recht langweilige amerikanische Sendungen. Morgen mache ich einen guten halben Tag frei, da werde ich mich mal wieder an 20 KM versuchen.
Mittwoch, 15. Dezember 2010
Deutsche Bedingungen
Ziel war es, einen KM schnell, einen langsam zu laufen. Zeitliche Obergrenze fuer 10 KM waren 55 Minuten. In 54:54 Minuten habe ich insgesamt 10,5 KM absolviert und der Kaelte getrotzt.
Dienstag, 14. Dezember 2010
Sub 6.00 + Sub 5.00
Morgens: 10 KM sub 6.00 Minuten pro KM
Abends: 5 KM sub 5.00 Minuten pro KM
Zumindest den Morgenplan habe ich bereits erfuellt. 10 KM in 59:07 Minuten recht entspannt gelaufen.
10 Grad, bewoelkt, aber tatsaechlich regenfrei bei einem leichten Wind.
Heute Abend wird es natuerlich etwas anspruchsvoller, aber ich moechte 5 KM zumindest mal wieder unter 25 Minuten laufen.
Heute werde ich mal versuchen, mich weitgehend kohlenhydratefrei zu ernaehren. Randkalorien aus dem Bereich sind zwar erlaubt, aber weitestgehend werde ich heute z.B. auf Brot, Reis, Kartoffeln usw. verzichten.
Zitat des Tages:
First you have to be the change you wish to see in the world (Mahatma Gandhi)
Yes, auch den Abendplan erfuellt.
6,8 KM in 33:20 Min., davon 5,0 KM in 24:03 Minuten realisiert.
Morgen frueh dann wieder etwas geruhsamer angehen lassen und danach noch einmal Tempo bolzen.
Montag, 13. Dezember 2010
Laufen und Abnehmen
Neben Ulrich Strunz, den ich in diesem Zusammenhang gesunde, gezielte Ernaehrung und Sport nur sehr empfehlen kann, sollte man auch Buecher von Achim Archilles unbedingt beachten, v.a. sein Werk "Der Laufgourmet".
Hier werden lustige Erlebnisse aus dem Alltag des Hobbylaeufers, mit tollen Rezepten und medizinisch - wissenschaftlichen Tipps verbunden. Liest sich kurzweilig und ist extrem lehrreich.
Mit Halbmarathontraining zum Wunschgewicht
Die meisten Mitglieder in dieser Marathongruppe werden mit dem Gewicht eher keine Probleme haben. Aber vielleicht kennt Ihr Freunde, die Euch neidisch betrachten und sagen:
„Wenn ich Deine Figur hätte, dann würde ich auch laufen“.
„Irrtum!“ könnte dann Deine Antwort sein. „Das Eine kommt von dem Anderen“. Und als besondere Hilfestellung könntest Du ihm oder ihr diesen Newsletter ausdrucken.
Abnehmen durch Laufen
Es gibt sehr viele Gründe, warum Laufen der effektivste Weg ist abzunehmen. Wer im Alltag und durch Sport mehr Energie verbraucht als er durch seine Ernährung zu sich nimmt, nimmt ab! Diese Erkenntnis treibt viele Menschen in die Laufschuhe und die meisten haben schöne Erfolge damit. Im meinem Artikel „Abnehmen durch Laufen – wie geht das?“ habe ich viele praktische Tipps für Laufanfänger zusammengefasst.
http://www.laufcampus.com/suche.php?we_objectID=20065&pi...
Dennoch hören viele Laufanfänger nach wenigen Wochen wieder auf. Angeblich war ein verlorener Kampf mit dem „Inneren Schweinehund“ daran schuld. Doch meistens sind die Gründe bei näherer Betrachtung viel fassbarer. Zu viel Training (Überforderung), zu wenig Training (Unterforderung), zu schnelles Training (kein Fettstoffwechseltraining), zu kurze Zeit (keine Geduld) und viele Gründe mehr können zunächst zu Frust und dann zur Aufgabe der Vorhaben führen. Mit dem Ziel Halbmarathon sollte das anders sein. Daher möchte ich heute einen Schritt weitergehen als im o.a. Newsletter und stelle fest: Wer Abnehmen möchte, sollte sich zu einem Halbmarathon anmelden.
Über die Finisher-Medaille zum Wunschgewicht
Zu mir kommen viele Läuferinnen und Läufer, die mit Bewegung abnehmen wollen. Wirklich alle versuche ich den Halbmarathonvirus zu vermitteln. Denn wer für einen Halbmarathon trainiert, nimmt dabei auch ab. Dafür gibt es viele Gründe, der Hauptgrund liegt in der Motivation. Denn das Motiv (Abnehmen) bestimmt das Verhalten (Training) nur dann nachhaltig, wenn es ein lohnendes Ziel (Halbmarathon) gibt.
Motiv -> Verhalten -> Ziel
Damit Menschen ihr Verhalten ändern braucht es entweder Druck oder ein lohnendes Ziel. Optimalerweise kommt beides zusammen. Einen Halbmarathon zu laufen ist für viele ein lohnendes Ziel. Wer sich zu einem Halbmarathon anmeldet und es in seinem Freundeskreis herum erzählt, schafft zusätzlich Erwartungsdruck. Wer das braucht, sollte es unbedingt machen.
Sich nach einem Stadtlauf eine Finisher-Medaille um den Hals hängen zu lassen, ist ein hohes Ziel, das sich übrigens hervorragend visualisieren lässt. Die bildliche Vorstellung vom persönlichen Ziel ist übrigens eines der Erfolgsrezepte von Spitzensportlern. Auch Hobbyläufer können sich diesen Trick zu Nutze machen. Stellt man sich jeden Abend beim Einschlafen den glückstaumelnden Zieleinlauf mit hochgestreckten Armen beim kommenden Halbmarathon vor, fällt das Aufstehen am nächsten Morgen und die kleine Joggingrunde noch vor der Arbeit viel einfacher.
Jeder kann Halbmarathonläufer werden! Wirklich jeder!
Doch um einen Halbmarathon zu schaffen ist regelmäßiges Training nötig. Mindestens dreimal pro Woche über wenigstens sechs Monate Vorbereitung empfehle ich, damit die notwendige Form aufgebaut wird. Denn Schaffen alleine ist nicht alles. Es geht um das gute Gefühl beim Lauf selber, das Runner’s High, wenn einem bewusst wird: „Ich bin dabei! Und ich werde es schaffen. Ist das geil.“ Doch sechs Monate Training sind davor nötig. Und dieses Wissen schützt vor Übermut und Ungeduld.
Ein auf das Ziel Halbmarathon maßgeschneiderter Trainingsplan sorgt für eine optimale Vorbereitung. Dieser fängt mit kleinen und lösbaren Aufgaben an, vielleicht zunächst abwechselnd Laufen und Gehen, und baut dann behutsamem auf. Unterschiedliche Trainingsintensitäten innerhalb der Trainingswoche (LDL, MDL, ZDL) schützen im zweiten Schritt vor Einseitigkeit und Überforderung. Und ohne eine ausreichende Anzahl langer Trainingsläufe in der finalen Vorbereitung sollte niemand in den Halbmarathon gegen. Die Zahl der Läufe über 90 bis 120 Minuten entscheiden über den Erfolg beim Halbmarathon. Und genau jene Läufe sind es auch, die das Fett schmelzen lassen: Die langen langsamen Läufe im Sauerstoffüberschuss. Hier werden die Mitochondrien gezüchtet, die Kraftwerke in den Muskelzellen, die mit Hilfe von Sauerstoff aus Fett Bewegungsenergie erzeugen. Das ist das ganze Geheimnis.
Wer also für einen Halbmarathon trainiert hat die besten Voraussetzungen sein Wunschgewicht zu erreichen. Und eine Belohnung, eine Medaille, gibt es obendrauf.
Viel Freude beim Laufen wünscht
Andreas Butz
http://www.laufcampus.com
http://www.andreasbutz.com
In eigener Sache:
Auch über Laufcampus versende ich regelmäßig Trainingstipps und Terminer:
http://www.laufcampus.com/newsletter.php
Fast etwas stolz....
Die Nacht war eher unangenehm. Einmal war ich richtig fertig von diesem "Schlechtwetter - Lauf" und fror und froestelte
trotzdem ich Socken und Pullover im Bett anbehalten hatte.
Ausserdem war es schon ein eigenartiges Gefuehl in diesem riesigen Haus ganz allein mit nur 2 Katzen zu sein, so ganz ohne die Familie.
Andererseits auch schoen zu registrieren, wie wichtig die Familie mir wirklich ist.
Manchmal nehme ich das im Alltag nicht mehr richtig wahr und weiss es einfach nicht genug zu schaetzen.
Ich nehme das bewusst an, um daraus zu lernen und bewusster damit umzugehen.
Stolz war ich ein bisschen, weil ich mich trotz meines "erbaermlichen" Zustandes dann doch noch zumindest zu einem
7 KM Lauf aufraffen konnte.
Das trotz des nach wie vor anhaltenden Dauerregens.
Ich brauchtezwar lockere 44 Minuten dafuer, aber das war ausreichend.
Dabei sein war heute das wichtigste daran!
Sonntag, 12. Dezember 2010
Verregnet
Die Familie ist heute abgereist. Ich brachte sie noch zum Flughafen, dann eine kurze und intensive Verabschiedung und danach ging es wieder nach Hause.
350 Qm Haus, die ich jetzt ganz alleine bewohne. Alleine, nicht ganz. Ich habe noch unsere beiden Katzen vergessen, die gluecklich sind, dass wenigstens ich noch da bin.
Gegen 15.00 Uhr bin ich dann laufen gegangen.
Das Wetter heute, alles andere als schoen und einladend.
Staendiger, kraeftiger Nieselregen schon den ganzen Tag.Trueber, stark bewoelkter Himmel. Aber immerhin 10 Grad, na bitte.
Ich wollte heute aber wenigstens die Halbmarathondistanz im halbwegs ertraeglichen Tempo absolvieren.
Also los. Raus in den Regen, der Abschiedsstimmung angemessen. Schoen, wenn meine Frau am 23.12. wiederkommt. Nur 11 Tage. Muss auch mal gehen.
Am Anfang war ich eher langsam unterwegs, der staendige Regen, die zunehmend nasser werdenden Klamotten, das nervige in die Pfuetzen treten und die immer nasseren Schuhe. Meiner Stimmung konnte das auch nichts mehr anhaben. Gleichmuetig, aber immerhin wieder schneller werdend zog ich meine Runden.
Immerhin, 21.1 KM in genau 1:59:36H entsprach genau meinem Plan.
Lange und ausgiebig warm duschen, die klammen Klamotten auslueften lassen und die Einsamkeit meistern...
Dazu passt vielleicht noch ein Erlebnis, das wir am Airport hatten.
Vielleicht auch eine Weihnachtsgeschichte...
Eine alte Dame, klein, gebueckt, vielleicht 80 Jahre alt, voellig verbranntes Gesicht, verkrueppelte Haende, gebeugt, armselige, alte, braune Sachen an, kam auf uns zu, stellte sich neben uns, sagte nichts. Wir reagierten nicht darauf und entluden weiterhin unsere Koffer. Sie entfernte sich wieder. Instinktiv und intuitiv lief ich nach kurzer Zeit hinter ihr her und winkte sie heran. Ich gab ihr dann 100 RMB, vielleicht umgerechnet 13 Euro. Sie verneigte sich gleich mehrfach, wahrscheinlich viel Geld fuer sie.
Egal, wer sie zum Flughafen gebracht hat, egal wer dahinter steht und sie zum Betteln animiert. Ich hofe nur, dass sie moeglichst etwas von dem Geld hat.
In diesen Momenten wird mir immer wieder klar, wie dankbar alle Menschen sein koennen, die gesund und doch mit genug materiellen Moeglichkeiten ausgestattet sind.
Wenn wir nach Deutschland zurueckkehren, werde ich mich intensiver mit dem Thema Sport - Fachmarkt beschaeftigen.
Da haengt mein Herz dran.
Samstag, 11. Dezember 2010
Abendlauf
Der letzte Tag mit der Familie, bevor alle Lieben nach Deutschland zurueckkehren.
Martina besucht Freunde in Mannheim und dann Ihre Mutter und ihren Bruder in Oberhausen.
Diandra ihre beste Freundin in Mannheim. Adrian faehrt zu seiner Freundin nach Mannheim.
Martina kommt kurz vor Weihnachten wieder zurueck. Darauf freue ich mich jetzt schon wieder.
Heute Abend bin ich dann noch einmal kurz mit meiner Tochter gelaufen. Allerdings ist sie schon nach knapp 2 KM wieder ausgestiegen. Ich bin dann noch einmal 6 weitere flotte KM gelaufen. Insgesamt waren es dann 8 KM in 45 Minuten.
Morgen bringe ich dann alle zum Flughafen. Danach wird es dann komisch. Ein Riesenhaus und alles leer und leise...
Kommt bald wieder !
Coole Ueberraschung
Totaler, ueberraschender Stromausfall und damit weder warmes Wasser, noch Kaffee...
Erst einmal zum Facility - Management und mit Haenden, Fuessen und Chinese Dictionary erklaert, worum es geht und dann wieder zurueck und eiskalt geduscht. Brrrrrr....
Der Tag fing gut an. Scheinbar Stromausfall in der gesamten kleinen Strasse unseres Compounds.
Hoffentlich ist das heute Nachmittag wieder behoben, wenn ich von der Arbeit nach Hause komme.
Dann mache ich noch einen zweiten kleinen Lauf, vielleicht noch einmal mit meiner Tochter zusammen.
Freitag, 10. Dezember 2010
Es geht nicht immer
Aber, es geht halt nicht immer.
Der erste Anlauf blieb bei 4.30 Minuten stecken, der zweite Versuch landete dann bei 4.25 Minuten. Einen dritten Kilometer ging ich dann etwas lockerer mit 4.50 Minuten an. Unter dem Strich absolvierte ich 8 KM in genau 44 Minuten.
Morgen noch einmal kurz arbeiten, dann ein paar Stunden die Familie geniessen und danach verlassen mich dann alle. Alle? Nein, die beiden Katzen bleiben mir treu. Ich will die Zeit nutzen, um moeglichst noch viele Kilometer zu schaffen. Ausserdem will ich weiterhin am Gewicht arbeiten.
By the way...wettermaessig geht der Rest der Familie ins kalte Deutschland, waehrend ich hier ja zumindest noch Temperaturen um 10 - heute sogar 16 Grad habe.
Trotzdem freue ich mich schon jetzt, darauf meine Frau und die beiden Krachmacher wieder zu haben.
Donnerstag, 9. Dezember 2010
09.12.2010
Spaetschicht, ausgeschlafen, gegen 7.50 Uhr losgejoggt.
9 Grad, sonnig, blauer Himmel,fast windstill. Nahezu perfekte Laufbedingungen.
Nahezu deshalb, weil die Luftfeuchtigkeit mit fast 70 % recht hoch ist.
Dennoch bin ich wie geplant voellig entspannt gelaufen. 13 KM in 87 Minuten. Die Sonne genossen und durchaus auch den Tempolauf von gestern. Das zeigt was ich mit 50 noch drin und drauf habe. Den KM unter 4 Minuten zu laufen ist definitiv keine Utopie, sondern greifbare Realitaet. Das koennte noch diesen Monat drin sein.
Jetzt naehert sich der traurige Tag, an dem der Rest der Familie nach Deutschland reist, um dort zu urlauben. Es sei ihnen gegoennt. Mir werden Sie fehlen, auch meine beiden Krachmacher und "Krawallbrueder". Ich werde die Zeit nutzen, um KM zu machen. Morgens und Abends. Gut auch, dass ich mein gestriges Gewicht heute tatsaechlich bestaetigt sah.Struntz sei Dank bin ich auch hier auf dem richtigen Weg.
Mittwoch, 8. Dezember 2010
4:12 ! 85,3 !
7- 8 Grad und relativ windstill. Gesamtzeit fuer 6,8 KM = 38 Minuten.
Nach einem lockeren Einlauf - Kilometer bin ich sofort auf Angriff gelaufen und stoppte genau 4:11:45 Minuten. Geschafft! Ich denke, dass ich diesen Monat noch eine weitere Verbesserung, vielleicht auch auf unter 4:00 Minuten angehen kann.
Besonders freut mich auch, dass die Waage wieder einmal klar unter 86 KG anzeigte. Genau 85,3 KG.
Besonders erfreulich, da ich seit einigen Tagen die Werke von Ulrich Strunz verschlinge und seine Grundaussage "viel Eiweiss und sowenig Kohlenhydrate wie moeglich" befolge. In seinem Buch "die neue Diaet - das Fitnessbuch" stehen ganz viele nuetzliche Informationen zum Thema Diaet, aber noch wichtiger im Zusammenhang mit gesunder Ernaehrung und SPORT.
So, morgen gehe ich wieder spaeter und mache dann wieder einen ruhigen 15er "Fettverbrennungslauf".
Dienstag, 7. Dezember 2010
Was fuer ein Unterschied?
So ging es mir heute, als ich mich morgens um 7.30 Uhr bei kalten 4 Grad ins Freie traute, um meine obligate 12 KM Runde zu drehen. Schlecht drauf, muede, lustlos...
Aber Step by Step, mit jedem absolvierten Kilometer ging es mir besser. Dann kam auch noch die Sonne heraus und der Himmel schien blauer zu werden.
Die Laune wurde immer besser und auch die eigene Form und v.a. Verfassung.
Es blieb bei einem langsamen Lauf im 6.30er Tempo...Fettverbrennungslauf!
Aber eines ist sicher...Sport ist ein Geschenk, das darueber hinaus ewig haelt!
Abendlauf
36 Minuten für knapp 7 KM.
Hinterher ging es mir wieder besser, Sport schafft immer einen guten Ausgleich.
Heute morgen folgt jetzt ein langsamer 10er, die Temperatur ist auf 4 Grad abgesackt.
Winter in Shanghai.
Ein bisschen wünsche ich mir die schönen deutschen Landschaften zurück...
Sonntag, 5. Dezember 2010
Sonntagslauf
Sonne, blauer Himmel und angenehme 15 Grad.
Da stört es auch nicht, dass ich um 12.00 Uhr arbeiten gehe.
Herrlich bis 7.30 Uhr ausgeschlafen und nach einem ausgiebigen Frühstück bin ich etwas über 12 KM gejoggt. 75 Minuten langsam mit nur einem 4.45er KM.
Enjoy the day. Ab Ende nächster Woche wird es dann einsam um mich herum, weil der Rest der Familie nach Deutschland zurückreist.
Etwas ungewohnt. Ich und die Katzen ganz allein zu Hause. Spätestens da merke ich dann, dass Familie sehr wichtig ist.
Samstag, 4. Dezember 2010
Ein toller Tag...
Bei meinen Eltern in Berlin sind im Moment gut -9 Grad, in Mannheim sind es jetzt -4 Grad und wir waren heute auf dem Weihnachtsmarkt in Shanghai und hatten gut 17 Grad. Dabei war es sonnig und wir hatten einen richtig schoenen blauen Himmel.
Morgens fuehlte ich mich zwar fit, hatte aber unglaubliche 8 Stunden geschlafen. An einen morgendlichen Lauf am freien Tag war somit nicht mehr zu denken, denn im 10.00 Uhr wollten wir schon beim Chinesisch - Unterricht sein.
Danach waren wie beim Weihnachtsmarkt. Mir gefaellt hier v.a., dass es wenig Kitsch und dafuer ganz viel Kunst gibt. Einfach toll.
Danach bin ich dann bei diesen tollen Bedingungen noch 15,4 KM in 1:23h gelaufen. Ich wollte immer abwechselnd einen langsamen und dann einen flotten KM absolvieren. Langsam hiess knapp unter 6.00 Minuten und flott knapp unter 5.00 Minuten.
Das gelang recht gut und der gesamte Lauf verlief bei diesen idealen Bedingungen wirklich recht kurzweilig.
Patrick Lencione ist ein wirklich hervorragender Sachbuchautor. Er schreibt seine Management - Bestseller als Fabeln. Auch sein zweites Buch "The 5 Temptations of the CEO" habe ich in nur 2 Tagen ausgelesen. Einfach fantastisch. Ein sich selbst nicht sicherer CEO faehrt am spaeten Abend vor seinem wichtigsten Board - Meeting nach Hause. Erentschliesst sich dazu, dieses Mal die Bahn zu benutzen. Dort begegnet er einer maennlichen Reinigungskraft, die ihn in ein Gespraech verwickelt, ihn reflektiert, aber auch mit knallharten Fragen konfrontiert. Einfach fantastisch. Nur zu empfehlen.
Freitag, 3. Dezember 2010
Ordentlich
Trotz Lustlosigkeit und Schwaecheln abends noch flotte 7,3 KM in 38 Minuten absolviert.
Gut getan haben vor allem 3 x 1 KM, die ich deutlich flotter gelaufen bin.
1 x 4:17, 1 x 4:28 und 1 x 4:31 Minuten pro KM.
Diesen Monat moechte ich nicht nur viel laufen, sondern auch schnell laufen.
Geniessen, mich wieder sammeln, fokussieren, einfach laufen.
Nach Emil Zapoteks Motto:
Hier ist der Start, da ist das Ziel, dazwischen wird gelaufen.
Das habe ich uebrigens bei Lauf - und Ernaehrungsguru Dr. Ulrich Strunz nachgelesen.
Dessen Homepage enthaelt eine ganze Menge nuetzlicher Tipps und Ratschlaege. Uebrigens auch als App erhaeltlich.
Morgen habe ich frei, da ist nicht nur chinesisch angesagt, bzw. ein laengerer Lauf, sondern auch Christkindel - Markt und dass mitten in Shanghai. Was bin ich darauf schon gespannt. Weihnachtsmarkt bei dann immer noch angenehmen 15 - 17 Grad.
Donnerstag, 2. Dezember 2010
Gute Bücher...
Momentan fehlt mir einfach der richtige Drive und Kick.
Kein Sport heute, beruflich ein kleiner Hänger...
Ich muss zurück in die Spur, mich wieder fokussieren und selbst an die Kandare nehmen.
Ich lese gern und viel. Dabei habe ich Patrick Lencione entdeckt und sein Fachbuch "The 5 Dysfunctions of a Team" gelesen. Das ist unheimlich kurzweilig geschrieben. Das liegt v.a. daran, dass das Buch zwar inhaltlich ein Fachbuch ist, aber wie eine Geschichte aus dem Blickwinkel eines CEO geschrieben wurde.Wie CEO Kathryn eine angeschlagene Firma saniert und die Führungsmannschaft wieder eint und auf die Firmenziele einschwört. Richtig spannend. Heute habe ich mir sein 2. Buch " The 5 Temptations of a CEO" gekauft, das ähnlich geschrieben ist.
Morgen wird wieder gelaufen!
Schließlich will ich diesen Monat viel erreichen und dann wieder zu alter Form zurückkehren.
Mental, physisch ...auf ein erfolgreiches 2011!!!
Mittwoch, 1. Dezember 2010
Ein guter Auftakt...
Ich plane grosse Taten...580 KM.
Morgens absolvierte ich immerhin 11,5 in 1:08h und nach einem wirklich tollen Teamtag mit den Jungs und Maedchen vom zweiten Store habe ich abends noch mal ganz bewusst langsame 5 KM in 35 Minuten absolviert.
Das Wetter war regelrecht mild, angenehme 15 Grad, fast fruehlingshaft. Hoffentlich bleibt es so noch eine ganze Weile.
Lustig ist, dass ich nach gut 4 Monaten mal wieder im Fitness - Studio trainiert hatte und nun wirklich einen kraeftigen Muskelkater habe.