Sonntag, 31. Juli 2011

Enjoy

Das ist derzeit wirklich schwierig. Bereits am fruehen Sonntag Morgen haben wir hier locker 33 Grad und heute mit 90% Luftfeuchtigkeit brutale Bedingungen. Heute hatte ich zwar erstmalig meine 0,6 L Flasche Wasser dabei, habe aber trotzdem nicht mehr als knapp 16 KM in 1.35 h geschafft. Dennoch herrlich den Tag sportlich zu beginnen. Gleich machen wir einen Ausflug nach Baoshan, ca. 1 Autostunde von Shanghai entfernt und schauen uns dort ein beruehmtes Museum an.

Samstag, 30. Juli 2011

Hol ihn raus

Nach dem morgendlichen Lauf ging es zur Arbeit.
Relativ entspannt wie es sich für den sechsten Arbeitstag gehört.
Abends wollte ich dann noch einmal laufen.
Da ich mich gut fühlte, wollte ich noch einmal einen richtig flotten Lauf machen.
Soweit das möglich ist bei 32 Grad und 70 % Luftfeuchtigkeit.
Der Start verlief gut, ich kam schnell in Gang.
Dennoch hiess es bei diesen Bedingungen ständig zu kämpfen.
Permanent redete ich mir ein, weniger sei mehr, aber ich wollte partout noch
einmal wenigstens 10 KM absolvieren.
10,3 KM wurden es in akzeptablen 50:20 Minuten.
Hier in Shanghai sind extrem flotte Zeiten nur im Herbst und Winter für mich drin.

Plumpsbaer

Plumpsbaer - ich haette jeden, der mir vor 6 Monaten erzaehlt haette, dass ich mich auch mit knapp unter 80 KG wie ein Plumpsbaer fuehlen wuerde, fuer verrueckt erklaert.
Es hoert sich auch wirklich verrueckt an. Klar, ich will noch Richtung 75 KG, aber ich wiege 79,8 KG, habe mit 51 Jahren einen BMI von 23,6 und bin recht austrainiert.

Ich denke, dass es wirklich auch an den alten Schuhen liegt.

Sowohl der Saucony Guide, als auch der Brooks Go 2 sind fuer meine frueheren 85 - 88 KG ausgelegt gewesen. In beiden Schuhen fuehle ich mich nicht mehr richtig wohl.
Habe ich bereits ab Maerz gemerkt.
Am wohlsten habe ich mich in meinen Leichtlaufschuhen Brooks Racer gefuehlt.
Fuer jede Phase, fuer jedes Gewicht die passenden Schuhe.
Mit 75 KG laufe ich dann nur noch barfuss.

Heute bin ich 10,5 KM in genau einer Stunde gelaufen. Wieder ein Sieg ueber mich selbst, denn ich hatte mal wieder keine Lust und auch keine Energie.
Aber das ist wirklich der Punkt. Es ist nur der erste Schritt so wichtig. Hast Du es einmal getan, bist Du einmal dabei, dann faellt es Dir auch leicht, in den Rhythmus zu kommen und den Spass zu erleben.

Ein gewisser Zwang ist auch dabei, denn Sport gehoert definitiv zu meinem Ernaehrungsprogramm.

Wenn die Familie weg ist, werde ich die wahren Ultras starten, also abends mal gegen 22.00 Uhr 4 - 5 h laufen und dafuer in den Sonntag hineinschlafen...
Noch mehr Sport und v.a. die 75 KG.

Freitag, 29. Juli 2011

Toller Tag

Es ist immer ein toller Tag, wenn Du Dich aufraffst.
Nach einem eher langsamen 11er gestern, wollte ich heute zumindest 11 - 12 KM im extensiven Tempo
laufen, fuehlte mich aber nicht so richtig in Form.
Zwar bestand kein Zweifel daran, dass ich laufen wuerde, aber wuerde ich mich auch quaelen koennen?
Es geht immer erst langsam los, dann kommt die Lust und danach auch die Pace.
Im 6.30er Tempo, danach 6.00er und schneller.
Letztlich wurden es 11,5 KM in 1:01 h.
Danach fuehlt man sich einfach baerenstark und das ist ein Klasse Start in den Tag.
Gewichtsmaessig bin ich noch nicht ganz da, wo ich hin will, aber 79,7 KG sind doch ein gutes
Zwischenergebnis.
Im August ist auch dafuer quaelen angesagt, 75 KG ich komme.


Mittwoch, 27. Juli 2011

Abwechslungsreich

Heute morgen um 4.00 Uhr ging es etwas abwechslungsreicher zu.
Zunächst lief ich mich einen KM im 6.30 er Tempo ein, danach ging es einen KM im Tempo zwischen 4.45 und 4.55 Minuten.
Anschliessend wieder locker zwischen 5.55 und 6.30 Minuten und so weiter.
Insgesamt wurden es 12,5 KM in 1:08:45 h.

Selen

Dr. Strunz schreibt interessant und einleuchtend, wie sich Studien wirkungsvoll für Meinungsmache nutzen lassen. 
Dieses Mal zum Thema Selen:

siehe auch www.strunz.com



Stiftung Warentest

hält soeben (Heft 7/2011) Selen für überflüssig, ja sogar für schädlich. Wenn es um Krebs geht. Beruft sich dabei auf Auswertung von 6 Studien. Schon 2001 gab es über 11 000, inzwischen über 20 000 Studien zu Selen. Da kann ich mir immer ganz leicht sechs passende aussuchen. Einverstanden.

Das Problem mit den Selen-Studien hatte ich Ihnen einmal erklärt. Da gibt es eben Länder wie Deutschland, in welchen man im Blut 70 ug/l misst. Als normal. Und andere Länder, in welchen 240 normal ist. Und wenn dann die kritische Schwelle für den Krebsschutz bei 135 liegt ahnen Sie: Eine Studie in Deutschland erhöht den Blutspiegel von 70 auf 100. Erreicht nicht Krebsschutz. Und eine Studie in Guatemala erhöht den Spiegel von 240 auf 270. Bringt keinen zusätzlichen Schutz. Beidemale würde die Studie sagen: Selen ist überflüssig.

Da halte ich mich lieber anNobelpreisträger. An Professor Ames. Der weltweit berühmteste Bio-Chemiker derzeit. Von dem ich etwas über die "Triage Theorie" gelernt habe. Welche besagt, dass schon geringe Mängel von irgendeinem Vitamin oder Mineralaltersabhängige Krankheiten ansteigen lässt. Hochinteressante Begründung: Von Vitaminen und Mineralien (wussten Sie das?) hängen Proteine ab. Proteine, die entweder für akutes Überleben und Reproduktion zuständig sind - die nennt er essentiell - oder die "nur" schützen vor chronischen Krankheiten - die nennt er nicht essentiell. Diese Proteine!

Fehlen also Vitamine oderMineralien auch nur ein bisschen, dann werden die wenigen noch vorhandenen zunächst für die essentiellen Proteine verwendet. Diese werden weiter genügend produzieren. Auf Kosten der nicht essentiellen vitaminabhängigen Proteine. Die gehen baden. Das Resultat (Zitat) ist "der Anstieg innerlicher Zerstörung, ein ansteigendes Krankheitsrisiko."

Dies hat Prof. Ames schon in der Vergangenheit am Vitamin Kbewiesen. Und zwar, wie er stolz berichtet, "against published evidence". Hat also die bisher veröffentlichte Meinung korrigiert.

Und genau das tut er jetzt mitSelen. Nicht mit Wischi-Waschi-Studien (haben die 
80 000 Probanden denn die Kapsel wirklich genommen? Wer weiß das?) sondern weil er 12 von 25 bekannten Selenoproteinen studiert hat.

Wenn Selen auch nur ein bisschen fehlt, dann ging die Aktivität und die Konzentration der "nicht essentiellen" Selenproteine auf Null. Und damit verknüpft sind - wie er betont - altersabhängige Krankheiten, einschließlich Krebs, Herzkrankheit und Immunschwäche.

Prof. Ames, der Nobelpreisträger schlägt abschließend vor, Selenmangel als ursächlichen Faktor für diese typischen Zivilisationskrankheiten zu begreifen. Also auch Krebs. Und was meint Stiftung Warentest? Tja.


Dienstag, 26. Juli 2011

Stramm

Heute wie geplant einen 10,5 KM absolviert. Flott sollte es heute sein, mindestens im 5.20er Tempo gelaufen.
Fiel mir schwer, zwar wehte ein leichter Wind, aber dennoch 30 Grad und 84 % sind einfach nicht wegzudiskutieren.
Ich habe kämpfen müssen und das Atmen fiel mir schwer.
Trotzdem geschafft, 53:15 Minuten.
Auf in den Tag!

Montag, 25. Juli 2011

Ruhetag

Heute Ruhetag.

Konnte mich nach den beiden Laeufen gestern ueberhaupt nicht motivieren.
Wahrscheinlich lag mir auch noch die gigantische Pizza schwer im Magen.
Abends wollte ich nun auch nicht mehr laufen, um morgen frueh richtig fit zu sein.
Morgen moechte ich einen halbwegs flotten 10er absolvieren.

Insgesamt bin ich schon jetzt 305 KM im Juli gelaufen und habe damit mein Minimalziel erreicht.

Jetzt will ich noch staerker an die Greif - Plaene angelehnt trainieren, was natuerlich unter den hier in Shanghai geltenden Bedingungen schwerfaellt.

Gewichtsmaessig bin ich mit derzeit 79,7 KG meinem Traumziel schon recht nahe.
Letzte Kraftanstrengung ist noetig, damit ich Ende August spaetestens die 75er Bastion gepackt habe.

Sonntag, 24. Juli 2011

Pizza & Running

Heute haben Martina und ich einen taoistischen Tempel gesehen. War sehr beeindruckend und witterungsbedingt auch sehr anstrengend.
Hinterher waren wir noch etwas shoppen und auch essen.
Ich habe so eine grosse fette Pizza vertilgt, dass ich abends noch eine "Strafrunde" absolvieren musste.
7,5 KM in 46 Minuten.
Früher pflegte meine Schwiegermutter immer zu sagen,...manchmal glaube ich, Du machst nur so viel Sport, damit Du mehr essen kannst. Heute hätte sie wieder einmal damit recht gehabt...

Lerne ich es nicht?

Verdammt noch einmal - will ich es nicht begreifen oder kann ich es nicht begreifen?
Bei diesen Bedingungen ist trinken angesagt.
Wieder dachte ich, ich koennte 21 KM ohne ein Getraenk auskommen und gleichzeitig ein etwas schaerferes Tempo waehlen...
Warum? Weil ich zu faul war, eine Flasche Gatorade mit mir zu tragen.
Ab morgen mache ich es besser, denn es soll noch heisser und schwueler werden.
Das Ergebnis heute?
Ich bin eingebrochen, abgesoffen, abgekackt, weggesackt....
Ziel war es heute, einen Halbmarathon in weniger als 2h zu laufen.
Roughly 32 Grad und 85 % Luftfeuchtigkeit.
Meine Form eher bescheiden, aber gut genug um diese scheinbar einfache Herausforderung zu meistern.
Bis KM 5 hielt ich ein ordentliches 5.35er Tempo, nach 10 KM lag ich nur noch bei einer durchschnittlichen 5.50er Pace und dachte nur noch ans ankommen, ab KM 12 wurde ich immer langsamer und lustloser...und bei KM 15 hatte ich keinen Bock mehr.
Fakt ist, dass ich hier bei Distanzen von mehr als 10 KM unbedingt Wasser oder ein isotonisches Getraenk dabei haben muss.
15 KM in genau 1.30h sind aber auch okay.
Vielleicht laufe ich abends noch einmal eine kleine Runde.

Samstag, 23. Juli 2011

Dauer - Survival

Der Sommer in Shanghai ist wirklich knackig und ohne Klimaanlage ist man hier wirklich verloren.
Heute folgte ein weiterer extensiver Dauerlauf im 5.40er Schnitt.
Ursprünglich wollte ich 20 KM absolvieren, fühlte mich aber nach 15 KM total platt.
Lange Läufe sind bei den Bedingungen nur möglich, wenn man Getränke mit sich führt.
Morgen sollte ein regenerativer 20er folgen.
Jetzt geht es erst einmal für ein paar Stunden zur Arbeit. Heute aber maximal 6 Stunden.
Dann folgt ein erholsamer Sonntag.

Freitag, 22. Juli 2011

Zucker

Strunz (www.strunz.com) hat wie so oft Recht...Zucker, eher überflüssig. Doch die Umsetzung gestaltet sich oft schwierig.


Das Gehirn braucht Zucker

Wieder eines von diesen vielen Märchen der Medizin. Mit ihrer unendlich langen Lebensdauer. Märchen, die Ihren Alltag unmittelbar betreffen: Weil die Mutter weiß, dass das Gehirn ihres Buben Zucker braucht, bekommt er eben ein extra kräftiges Kohlenhydrat-Frühstück. Und das Gesundheitsministerium jammert über die zu dicken deutschen Kinder ...

Das meine ich mit unmittelbarer Folge.

Was steckt nun hinter diesem Märchen? Unbestreitbar ist, dass das Gehirn tatsächlich nur von Zuckermolekülen lebt. Nicht von der Alternative Fett. Aber schon beim nächsten Satz stutzt man: Das Gehirn brauche so in etwa 100 g Zucker täglich. Nicht mehr. Das sind 400 Kalorien. Wer sich an die Vorschriften der DGE hält (60 Prozent KH) nimmt aber täglich 1440 Kalorien KH zu sich. Also viel zu viel fürs Gehirn. Bräuchte er gar nicht. Überflüssige KH werden ja leider zu Fett. Wir sind wieder bei unseren dicken Kindern.

Und wenn man ganz auf Kohlenhydrate verzichtet? Völlig? Dann wird der für das Gehirn nötige Zucker in der Leber aus Eiweiß hergestellt. Nennt sich Glukoneogenese. Zucker entsteht also aus Eiweiß.

Es kommt noch besser: Nach einigen Tagen reiner Fettverbrennung (Null Kohlenhydrate) entstehen im Blut sogenannte Ketonkörper, welche jetzt von allen Körperzellen als Energiequelle genutzt werden. Für viele neu: Auch vom Gehirn. 80 Prozent des Energiebedarfes kann das Gehirn jetzt - wenn Kohlenhydrate völlig weggelassen werden - aus diesen Ketonkörpern decken.

Es braucht also tatsächlich nur noch 20 g Zucker pro Tag. Also fast gar nichts. Stellt der Körper aus Aminosäuren her.

Fazit: Um zu denken, brauchen Sie keine Kohlenhydrate zu essen. Der Hauptirrtum des deutschen Frühstücks. Das winzige bisschen des tatsächlich nötigen Gehirnzuckers, die 20 g, erzeugt Ihnen Ihr Körper mit links, aus Eiweiß.

Erinnern Sie sich an den Investmentbänker (News vom22.03.11)? Aus Monaco? Der mit den 2,1 Prozent Körperfett? Der seit Monaten absolut auf Kohlenhydrate verzichtet und sportliche Höchstleistungen bringt? Der kann also nachweislich - physiologisch nachweislich - auch denken. Bei der täglichen Arbeit. Hätte die wohlmeinende deutsche Mutter ja bestritten: Ohne Zucker? Das Gehirn lebt doch von Zucker!

Man lernt nie aus.

Back to Youth - Forever Young

Wieder ein wirklich toller und motivierender Beitrag aus dem Blog von Dr. Ulrich Strunz (www.strunz.com).
Just do it!!!!
Ich bin heute nur entspannt 11 KM in 65 Minuten gelaufen und fühlte mich trotzdem total platt...
32 Grad, 80 %....jeden Tag schwierig.
Morgen will ich gleich morgens 20 KM in 2 h laufen.


Ein bisschen von seiner Jugend zurückbekommen

Kann Mann. Kann Frau. Funktioniert. Geht. Kein Problem. Ist sogar ganz leicht. Wie das funktioniert, sagt Ihnen - bitte bitte! - kein sogenannter Experte, kein Arzt, kein Fachmann, sondern bitte Ihr Kollege. Der Mensch von nebenan. Ihr Nachbar. Der es gemacht hat, dem man es vorausgesagt hat, und der es dann auch bestätigt.

Solch ein Jedermann ist Don Moffat. Und der schreibt einfach:

"Ich wünschte, ich hätte das Paläo-Prinzip schon vor fünf Jahren gekannt, als ich den Marathon noch unter drei Stunden laufen konnte und bevor sich mein Gesundheitszustand aufgrund einer Insulinresistenz verschlechterte. Nachdem ich nun die letzten zwei Monate einem eiweißreichen, kohlenhydratarmen Ernährungsplan gefolgt bin, hat das unglaubliche Auswirkungen auf meine Fitness. Ich konnte meinen Bauchumfang um 7,6 Zentimeter verringern (auf Hosengröße 32) und kann es kaum fassen, wie ich noch mit 38 Jahren an Muskelmasse zulege! Meine Laufzeiten sind um 25 Prozent schneller geworden (ich bin zwar immer noch nicht so schnell wie früher, aber ich verbessere mich kontinuierlich jede Woche). Die Erhöhung meiner Muskelkraft finde ich besonders erfreulich, denn das war schon immer ein Problem für mich, sogar mit Anfang Zwanzig. Es ist irgendwie, als würde man ein bisschen von seiner Jugend zurückbekommen".

Und was hat er getan? Er hat nein und ja gesagt. Nein gesagt zu "Getreide, Milchprodukte, ... weiterverarbeitete Lebensmittel, fettes Fleisch".

Und er hat ja gesagt zu "frisches Obst, Gemüse, mageres Fleisch, Fisch und Meeresfrüchte".

Nenne man Paläo-Prinzip. Nach Prof. Cordain. Den Namen haben Sie schon öfter gehört (News vom09.12.09 www.strunz.com).

Ein bisschen von der Jugend zurückbekommen. Warum tun Sie's nicht einfach?

Donnerstag, 21. Juli 2011

Spaß gemacht

Das hat wirklich Spaß gemacht.
Ein extensiver Dauerlauf bei gut 30 Grad und 70 % Luftfeuchtigkeit.
15,5 KM lang.
Zunächst bin ich vorsichtig im 6.00er Tempo angegangen und habe dies die ersten 3 KM auch gehalten.
Anschliessend habe ich die Pace permanent erhöht und KM für KM das Tempo weiter forciert.
Zum Schluss wurde es durchaus schnell. 1:23 h lautete die Gesamtzeit, also fast ein 5.30er Schnitt.

Mittwoch, 20. Juli 2011

Gesagt, getan

Vor gut 3 Monaten habe ich beschlossen, Vegetarier zu werden.
Ich habe es umgesetzt und zu meiner Ueberraschung ist es mir bisher sehr leicht gefallen.
Das haengt vielleicht damit zusammen, dass ich eine Laufbegegnung der besonderen Art hatte.
Just als ich mich damit befasste und einen abendlichen Lauf absolvierte, sah ich auf der Strasse einen grossen Fernlaster, aus dem eigenartige Geraeusche kamen.
Das laute Quieken liess darauf schliessen, dass die Schweine auf der Ladeflaeche ziemlich genau wussten, wohin die Reise geht.
Danach stand meine Entscheidung fest und ehrlich, es fehlt mir gar nichts. Auffaellig ist nur, dass damit die meisten Speisekarten recht uebersichtlich werden.
Mein Training war heute auch relaxed.
Endlich mal umgesetzt, was ich mir schon lange vorgenommen habe.
Einfach mal entspannte kurze Runden zu laufen, immer wieder unterbrochen von Gymnastikeinheiten.
Habe ich heute umgesetzt.
Erst bin ich 3 KM gelaufen, dann folgten 15 Minuten Gymnastik.
Anschliessend wieder 2,5 KM plus Gymnastik und noch einmal 2,5 KM plus Gymnastik.
Insgesamt dauerte die Laufeinheit gut 47 Minuten bei 30 Minuten Gymnastik.
Morgen sieht mein Plan einen 15 KM im extensiven Tempo vor, also einen guten 5.50er Schnitt.

Die Kuh

Wenn da nicht wirklich viel Wahres ist...

Auch aus Strunz.de

19.07.2011

Geständnis

Werde ich soeben gefragt, weshalb ich diese täglichen News schreibe. Weshalb ich mir die Mühe mache. Und weshalb eigentlich nicht schon seit 10, 15 oder 20 Jahren? Sondern erst in den letzten 5 Jahren?

(Meine Tochter (21 J) unterbricht soeben mein Diktat und meint: "Ganz einfach. Fauler Sack!" Damit meint sie mich.) Nein, nein, die Story geht ein bisschen lustiger. Und stammt aus Lateinamerika:

"Zwei Touristen fragen einen armen Bauer in den Anden, warum es ihm so schlecht gehe. Er habe nur eine einzige Kuh, klagt der Campesino. 20 Jahre später kehren die Touristen in das Dorf zurück. Der Bauer ist reich, hat ein großes Haus und mehrere Autos. Wie er das geschafft habe? Ganz einfach, sagt der Bauer: Meine Kuh ist gestorben. Da musste ich mir etwas anderes einfallen lassen."

Vor 5 Jahren hat, wie Sie wissen, ein Unfall mein Leben verändert. Leider ein bisschen dramatischer ... Ich kann darüber nur oberflächlich und in Andeutungen sprechen. Kurz und gut: Meine Kuh ist gestorben. Da musste ich mir etwas anderes einfallen lassen.

Drum schreib ich täglich.

PS: Natürlich habe ich Ihnen die hübsche Story aus einem ganz anderen Grund erzählt. Ahnen Sie? Sind Sie zufrieden mit Ihrem Leben? Mit Ihrem Beruf? Mit Ihrer häuslichen Situation? Falls nein: Vielleicht klammern Sie sich zu sehr an Ihre Kuh?

Die Bedeutung der Vitamine

Ein weiterer sehr lesenswerter Beitrag von Dr. Strunz ...
Auch für mich gilt hier...steter Tropfen höhlt den Stein...

15.07.2011

Tägliches Glück

Es sind die kleinen Nebenbei-Sätze. Die Bemerkungen am Rande. Die mit wenigen Worten neue Welten beschreiben. Vorher Unerhörtes fast als selbstverständlich erscheinen lassen. In Ihren Briefen. Wenn ich ein bisschen mehr Zeit hätte, würde ich diese Glanzpunkte mal sammeln und gebündelt veröffentlichen. Als Gegengewicht zu der täglichen Nörgelei, Schwarzseherei, Panikmache unserer Medien.

Drei kleine Beispiele aus dem Sonnenmonat Mai:

  1. "Gestern hatte ich eine Kundin - seit 15 Jahren wird sie erfolglos auf Fibromyalgie/Rheuma behandelt - seit zwei Wochen lässt sie Brot und Pasta beiseite, nimmt Metabolic Power Eiweiß/Gemüse und fühlt sich so viel besser ..." schreibt eine Apothekerin.
  2. "Meinem Sohn geht es nach der Operation sehr gut. Ich habe Ihre Hinweise beherzigt und ihn ordentlich mit Omega 3, Magnesium und Proteinen versorgt. Wieder allein in Köln hat er seine Prüfungen (12 Klausuren in zwei Wochen) geschrieben mit zusätzlich Eiweißpulver. Er hat alle Klausuren locker geschrieben und super abgeschnitten, obwohl er vorher so viel versäumt hat ..." schreibt mir eine stolze Mama.
  3. "Ich bekam Mitte 40 Probleme beim Lesen von kleiner Schrift ... Mein nachlassendes Sehvermögen wurde sofort als „Altersweitsichtigkeit" eingestuft ... unter mehreren möglichen Lösungen (Bifokallinsen, Bifokalbrille) habe ich mich pragmatisch für eine Lesebrille über die Kontaktlinsen entschieden... Ein paar Jahre später bin ich zufällig auf Lutein (8 mg) gestoßen. Nach 14 Tagen brauchte ich die Lesebrille nicht mehr."

Der Tenor ist immer der gleiche: Heilung ist Selbstheilung. Bei all den unbestreitbaren Verdiensten der Pharmaindustrie bleibt die wissenschaftlich längst bewiesene Einsicht: Vitamine und Co sind stärker. Diese Einsicht freilich müssen Sie sich selbst erarbeiten.

Unsere Medien sind - völlig neutrale Aussage - abhängig vom Geld. Also genau von den weltumspannenden Großfirmen, die keinerlei Interesse an Ihren Entdeckungen haben. Daran verdienen sie nichts. Die werden Ihnen also nichts, eher noch Abschreckendes erzählen. Auch das ist eine völlig neutrale Feststellung.

Vollkorn

Dr. Strunz räumt auf mit dem Vorurteil des guten "Vollkorn" - Produktes...

13.07.2011

Vollkorn

war mir immer verdächtig. Das peinlich-gewundene Umschwenken der DGE, also der staatlichen Ernährungsbehörde in Deutschland, die irgendwann einmal zugeben musste, dass Mehl und Nudeln vielleicht nicht so ganz die wahren Gesundmacher, die wahren Schlankmacher seien. Und die dann auf die (genial, genial!) Idee kamen immer das Wörtchen Vollkorn beizufügen ...

Unvergesslich, wie Ulla Schmidt uns im Fernsehen Vollkornbrot empfahl. Um abzunehmen. "Vollkorn" machte also alles wieder gut.

Ein Wissenschaftler rätselt nicht wie ein Politiker, ein Wissenschaftler misst. Dann weiß er. Also habe ich Ihnen einfach aus dem neuesten Werk von Prof. Cordain die folgende Tabelle abgeschrieben. Die Vollkorn, das reine volle Korn verglichen hat mit Gemüse und Fisch. Sehen Sie selbst.

VollkornGemüseFisch
Vitamin B 10,120,260,08
Vitamin B 20,050,330,09
Vitamin B 31,122,733,19
Vitamin B 60,090,420,19
Vitamin B 12 (µg)0,000,007,42
Folsäure (µg)10,3208,310,8
Vitamin A (RE)268732
Vitamin C1,5393,61,9
Phosphor90157219
Eisen0,902,592,07
Zink0,671,047,6
Calcium7,6116,843,1
Magnesium32,654,536,1

mg pro 100 kal

Muss man da noch irgendetwas sagen? Gucken Sie mal den Eisengehalt an. Oder Zink, so entscheidend für Ihr Immunsystem oder Phosphor, Bestandteil von ATP, der einzigen Energiequelle, die Sie haben.

Vitamine dürfen Sie sowieso vergessen. In der Vollkornnudel, im Vollkornbrot sind die ja tot gemacht. Durch die Hitze. Passiert zwar bei Grillfisch auch, aber da erwarte ich auch keine Vitamine, wie sie uns für das Vollkornbrot von der DGE suggeriert werden.

Einig sind wir uns hoffentlich, dass Gemüse und Fisch von unseren Vorfahren genauso gegessen wurden, wie die es gesammelt oder gefangen haben. Dass jegliche Bearbeitung, Erhitzung und Verbrennung die Sache niemals besser, sondern nur schlechter gemacht hat.

Exakter Grund, weshalb Nahrungsergänzungsmittel heute unumgänglich sind. Wenn Sie auch nur annähernd die natürlichen Erfordernisse Ihrer Gene erfüllen wollen.


Noch Fragen?

Dienstag, 19. Juli 2011

Survivor - Training

Tolles Training nach einem lauffreien Montag.
Ziel war es, einen harten Lauf ausserhalb der Komfortzone zu absolvieren, sich ein bisschen zu quälen.
Das ist mir bei 29 Grad und 75 % Luftfeuchtigkeit leicht gefallen.
Mindestens 10 KM sollten es heute werden, bei einer Pace von mindestens 5.15 Minuten pro KM.
Das hat mich richtig gut gefordert. Wenn Du morgens um 4.00 Uhr aufstehst und um 4.45 Uhr an der Piste stehst, brauchst Du erst einmal ein paar KM, um richtig in die Gänge zu kommen, um den Flow zu erreichen.
Wenn Du endlich in den richtigen Rhythmus gekommen bist, zehren die äußeren Bedingungen an Deiner Kondition und Konstitution.
Trotz meiner nur noch genau 79 KG schwebe ich nach wie vor nicht wie eine Feder über den Asphalt, sondern bei den Rahmenbedingungen plumpse ich eher wie ein Sack über die Strecke.
Da ist noch Luft. Ich will noch drahtiger und kantiger werden...und vor allem noch viel, viel schneller.

Heute waren es 10,5 KM in 50:10 Minuten.

Sonntag, 17. Juli 2011

Schmerzpunkt

Den Schmerzpunkt erreiche ich bei diesen extremen Bedingungen meist bei maximal 10 KM.
Auch heute hatten wir wieder etwa 32 Grad und gut 80 % Luftfeuchtigkeit.
Nach 17 KM in 1.39h hatte ich genug. Ich wrang etwa 2 Liter Schweiss aus meinem T-Shirt und ging noch zu Fuss 2 KM, um mich wieder zu erholen.
Ein herrliches Gefuehl, wenn nach schon 5 KM sich soviel Fluessigkeit im Schuh angesammelt hat, dass es bei jedem Schritt dieses eklig schmatzende Geraeusch gibt. Das T-Shirt klebt am Koerper und wird immer schwerer und es faellt schwer, selbst ein relativ moderates Tempo zu halten.
Mein Gewicht liegt derzeit wieder bei 78,5 KG. Good Performance.
Ich warte nur darauf, dass sich auch endlich das Gefuehl beim Laufen einstellt, wie eine Feder ueber die Strecke zu schweben.
Kommt vielleicht im Winter wieder.

Samstag, 16. Juli 2011

Changes

In der Firma hat sich der sich seit laengerem andeutende Wechsel vollzogen.
Der CEO wurde ausgetauscht, ebenso der CPO und der sogenannte CSO (Chief Strategic Officer) wurde komplett aus dem operativen Geschaeft herausgenommen.
Mal schauen, was der Wechsel bringt und ob die neuen Kraefte die noetigen Veraenderungen bringen.
An meiner Situation und Planung aendert dies nichts, so dass ich mir das gelassen angucken werde und natuerlich insbesondere unserem neuen COO die Daumen druecke.
Patrick van der Linden ist eine tolle und charismatische Persoenlichkeit.

Heute habe ich bei den obligaten harten Bedingungen einen toughen 16 KM Lauf absolviert.

16 KM in 1:27 h

Abends bin ich noch einmal entspannte 6 KM in 35 Minuten gelaufen. Abends geht die Luftfeuchtigkeit oft zurueck, dafuer steigt natuerlich die Temperatur.
Die LF betrug jetzt nur noch 65%, allerdings bei gut 32 Grad Celsius.
Morgen moechte ich die Halbmarathon - Distanz in knapp unter 2 h schaffen.

Freitag, 15. Juli 2011

Steigerung

Heute war wieder Regeneration angesagt.
Es stand nur ein langsamer 11 KM Lauf an, den ich in knapp 69 Minuten absolviert habe.
Tough war nur ein mal wieder das Wetter.
Zwar waren es heute nur 25 Grad bei dunstig - duesterem Himmel, aber dafuer lag die Luftfeuchtigkeit bei ueber 90 %.
Das sind schon aeusserst knackige Bedingungen.
Aber es tut andererseits auch gut, einfach nur so vor sich hinzutrotten und seinen Gedanken und Traeumen freien Lauf zu lassen.
Einfach mal sacken lassen....

Donnerstag, 14. Juli 2011

Steigerungsläufe

Der dritte Tag hintereinander.
Jeweils 10 KM, jeweils als Steigerungslauf absolviert.
Am Dienstag in 52 Minuten, gestern in 56 Minuten und heute in 54 Minuten bewältigt.
30 Grad, 85 % Luftfeuchtigkeit, harte Bedingungen.
Den ersten KM noch im lockeren 6.30 er Einlauftempo, danach permanente Temposteigerungen. Nach 5 KM standen 29.30 Minuten, die zweiten 5 KM konnte ich dann in unter 25 Minuten laufen.
Anschliessend durchschnaufen, Trikot auswringen und mich auf einen interessanten Arbeitstag freuen.

Dienstag, 12. Juli 2011

Hart genug

Da ich heute den Arbeitstag bereits um 7.00 Uhr starte, blieb mir nichts anderes übrig, als bereits um 3.15 Uhr aufzustehen.
Nach einem kurzen Kaffee ging es dann um 4.00 Uhr los.
Selbst um die Zeit hatten wir noch gut 30 Grad bei gut 75 % Luftfeuchtigkeit.
Heute wollte ich 10 KM im 5.20er Schnitt absolvieren. Anfangs hatte ich einige Schwierigkeiten, richtig in Gang zu kommen.
Nach 2 bis 3 KM war ich im richtigen Flow. 52 Minuten brauchte ich für meine heutige Einheit.
Eventuell gehe ich heute Abend noch eine lockere kleine Runde.

Sonntag, 10. Juli 2011

Ausserhalb der Komfortzone...

....beginnt Wachstum...

Ziel war es heute, 20 KM schneller als in 2 Stunden zu laufen.
Das fiel mir heute extrem schwer.
Ich weiss nicht, wie oft ich gedanklich heute bereits aufgegeben hatte und mit weniger zufrieden gewesen wäre.
Irgendwie habe ich es dann doch geschafft.
20 KM bei 31 Grad und nur 68 % Luftfeuchtigkeit in genau 1.54 h. Ab und zu ging mal ein kleines Windchen, fast erfrischend.
Morgen startet eine neue Trainingswoche. Ich will versuchen, mit einem 10 KM Lauf zu starten und peile eine KM Zeit von durchschnittlich 5.20 an.

Samstag, 9. Juli 2011

Punishment

Heute brachte ich wieder etwas mehr als 80 KG auf die Waage und habe ausserdem zwei grosse Laugenstangen gegessen.
Als ich von der Arbeit nach Hause kam, hatte ich richtig das Gefühl, eine Strafrunde drehen zu müssen.
Ich hatte richtig Lust, mich sportlich zu quälen.
Bei noch gut 28 Grad bin ich dann gemeinsam mit meiner Tochter 2,5 KM im 6.30er Tempo gelaufen und danach noch einmal 5 KM in genau 24 Minuten.
Nicht die allerschnellste Zeit, aber bei der Hitze musste ich mich schon gehörig durchbeissen.

Regenerativ

Einfacher Sieg.
Manchmal bedarf es keiner Wettbewerbe, um zu gewinnen.
Manchmal reicht ein kleiner Sieg über sich selbst.
Wenn man eigentlich keine Lust und Motivation verspürt, etwas zu tun und
sich dann doch aufrafft.
Der Spass kommt dann häufig mit dem Tun.
Genauso ging es mir heute auch.
Müde, kraft - u. lustlos.
Dennoch bin ich dann im gemächlichen Tempo losgetrabt.
Gut 11,5 KM in 75 Minuten bin ich gelaufen.
Der Schweiss läuft so oder so bei 28 Grad und den obligaten 75 %....

Freitag, 8. Juli 2011

Back again

Gestern Abend wurde es spaeter.
Viel in der Firma zu tun und als ich nach 13 h nach Hause kam, fuehlte ich mich nicht mehr frisch genug fuer einen Lauf.
Manchmal ist es eben wirklich gut, auf seinen Koerper zu hoeren und sich ein bisschen Ruhe zu goennen.
Dafuer konnte ich kaum richtig schlafen, so motiviert war ich.
Um 3.30 Uhr stand ich auf und um 4.30 Uhr startete ich meinen Lauf.
Intervalltraining war heute angesagt. Keine leichte Sache bei 29 Grad im Schatten, Windstille und der Luftfeuchtigkeit von 76 %.

Den ersten KM lief ich mich im 6er Tempo ein, den zweiten steigerte ich auf eine 5.00er Pace, den dritten ging ich wieder gemaechlich im 5.50er Tempo an, steigerte den vierten auf 4.50 und liess es dann im fuenften mit 5.55 wieder lockerer angehen.

Anschliessend lief ich 5 KM im 5.15er Tempo und 5 weitere KM im 5.50er Pace.

Nach 1.23 h hatte ich die 15 KM absolviert und konnte erst einmal mein T-Shirt auswringen....

Mittwoch, 6. Juli 2011

Schwaecheln

Ganz schwache Phase derzeit.
Ich kam gestern Abend nach Hause, verzichtete auf den angedachten zweiten Lauf und legte mich stattdessen frueh, bereits um 21.00 Uhr schlafen.
Dennoch schaffte ich es nicht, wieder um 4.00 Uhr aufzustehen und genehmigte mir stattdessen "lauffrei".
Vielleicht packe ich ja heute Abend noch eine kleine Runde.
Listen to your Body!

Dienstag, 5. Juli 2011

Fettverbrennung

Ein toller Artikel zum Thema "Fettverbrennung und Nutzlosigkeit der meisten Kohlenhydrate" wieder aus dem Hause Strunz.de.
Es deckt sich wirklich mit meinen Erfahrungen.

Fettverbrennung

Dicke nehmen leichter ab als Dünne. Klagen die Dünnen. Falsch. "Ja, wenn ich Sport treiben könnte, würde ich mehr Fett verbrennen". Behaupten die Trägen, die Gelenkgeschädigten. Falsch. Will sagen: Sie glauben nicht, wie viel Ausreden wir vor uns selbst haben.

Wissenschaft weiß. Die medizinische Wissenschaft weiß wirklich. Nur möglicherweise Ihr Hausarzt nicht. Ein bisschen Wissenschaft gefällig?

Da hat Prof. Soenen in Physiol Behav 2010 Sep 6 gemessen. Die Fettverbrennung. Das kann er. Und nicht etwa bei Dicken, denen es angeblich leichter fällt, das Abnehmen, auch nicht bei Hochleistungssportlern, bei denen es angeblich ganz von alleine geht, die Fettverbrennung, sondern bei normalen 25-jährigen mit einem BMI von 22. Also junge, gesunde, schlanke Menschen.

Die einen bekamen einfach mehr Eiweiß zu essen als die anderen. 80 g statt 60 g pro Tag, 3 Monate lang. Und dann hat er gemessen:

* Die Fettverbrennung stieg in der Eiweißgruppe signifikant an.
* Die Muskelmasse nahm zu in der Eiweißgruppe
* Die Fettmasse, die Prozent Körperfett sanken in der Eiweißgruppe

Noch Fragen? Und das bei lumpigen 80 g Eiweiß pro Tag. Und ohne Sport!!! Jetzt könnten Sie natürlich neugierig werden: Was passiert bei 200 g Eiweiß täglich? Kann ich Ihnen sagen: Das seh ich täglich früh im Spiegel. Ganzkörper. Ich bin einfach nur stolz. Richtig stolz. Sind Sie's auch?

Eiweiß!

Genie und Wahnsinn

Ein herrlicher Artikel aus dem aktuellen Strunz.de zum Thema "Attraktivitaet des Laufsports":

Genie und Wahnsinn

Ein Buchtitel. Der beschriebene Zusammenhang hat natürlich auch mich als Jugendlichen hochgradig fasziniert. Die Erkenntnis, dass geistige Höchstleistung in der Geschichte fast immer mit psychischer Krankheit zusammen fällt. Mit Drogensucht. In Malerei genauso wie in Dichtkunst oder in der Musik. Vieles von dem, was uns als große Kunst in der Schule wie im Leben dargeboten wird, sind Produkte geistigen Leidens oder Sucht. Ob man von Hölderlin spricht, von Sigmund Freud oder von Wittgenstein ... .Mir als Student so eindrucksvoll der von mir verehrte Physiologieprofessor, neben dessen Büro ich als wissenschaftlicher Sklave (gerne) monatelang schuftete und ihn, den Großen, immer wieder beim Äther-Schnüffeln erlebt habe ...

Was ist solche Kunst wert? Auf krankem Boden erwachsen? Mich graust es besonders vor so folgenschwer berühmten Denkern wie Kierkegaard, die ihre innersten Gedanken beschreiben wie folgt:

Was wird kommen? Was wird die Zukunft bringen? Ich weiß es nicht, ich ahne nichts. Wenn eine Spinne von einem festen Punkt sich in ihre Konsequenzen hinabstürzt, so sieht sie stets einen leeren Raum vor sich, in dem sie nirgends Fuß fassen kann, wie sehr sie auch zappelt. So geht es mir; vor mir stets ein leerer Raum; was mich vorwärts treibt, ist eine Konsequenz, die hinter mir liegt. Dieses Leben ist verkehrt und grauenhaft, nicht auszuhalten.

Oh nein, Meister Kierkegaard: Nicht dieses Leben ist verkehrt und grauenhaft, sondern viele Ihrer Produkte: Düster, dumpf und schmerzhaft.

Zieht den Menschen in den Orkus hinab. Zu Ihnen.

Es gibt ein anderes Leben! Hab ich 45 Jahre nicht gewusst. Bis ich zu laufen anfing. Jeder Läufer weiß um Das Andere Leben.

Neu und bekannt

Schon ein komisches Gefuehl am Sonntag, als ich das letzte Mal meine Hausstrecke gelaufen bin. Das laesst sich berechtigterweise als Abschied fuer immer bezeichnen, denn es ist eher unwahrscheinlich, dass es uns noch einmal in diese Ecke nach Shanghai bzw. ueberhaupt nach Shanghai ziehen wird.
Es war wirklich angenehm dort und ich bin diese Strecke immer gerne gelaufen.
Heute war ich nun das erste Mal im Compound in Pudong unterwegs. Ich stand gegen 4.00 Uhr auf und begegnete dabei meinem immer noch wachen Filius. Gegen 5.00 Uhr ging ich los, bei 28 Grad und 85 % Luftfeuchtigkeit.
Eine Compoundrunde misst genau 1000 Meter und ist einfach zu bewaeltigen. Gegen 5.30 Uhr kamen auch noch ein paar andere Jogger auf die Strecke.Insgesamt habe ich heute 15 KM in genau 1:25h absolviert und damit einen gelungenen Auftakt in den Tag geschafft.
Die "neue Heimat" erinnert mich stark an den ersten Compound, in dem ich im Juli 2010 auch hier in Pudong gelandet war. Eine attraktive Anlage und auch hier war die Strecke ganau einen Kilometer lang.

Montag, 4. Juli 2011

Umzug & Ruhetag

Die beiden Powerlaeufe haben richtig Substanz gekostet.
Heute Morgen kam ich nicht mehr aus dem Bett.
Erzwungener Ruhetag oder eventuell mal ein kuerzerer Lauf am Abend.
Ein bisschen erfolgt jetzt der "Einstieg in den Ausstieg".
Gestern sind Adrian und ich schon einmal in das Apartment gezogen und
haben den Abend dann mit den Katzen hier zusammen verbracht.
Martina und Diandra sind im Haus geblieben und haben den Umzug weiter
vorbereitet.
Schon ein eigenartiges Gefuehl. Ohne die Beiden...
Mitte August geht dann die Familie zurueck und ich habe noch ein paar
Monate vor mir...

Sonntag, 3. Juli 2011

Over The Edge

Over the Edge, raus aus der Komfortzone.
Das Ziel heute war es, 15 KM im 5.30er Tempo zu absolvieren.
Windstill, 70 % Luftfeuchtigkeit, 35 Grad Celsius im Schatten, bereits gegen 9.00 Uhr morgens.
Erst den knappen, aber souveraenen Sieg Wladimir Klitschkos gegen David Haye gesehen, Internet sei Dank.
Dann ab die Post.
Nach 5 KM sah alles noch ganz locker aus, 27.00 Minuten und vor allem war ich trotz der Hitze noch absolut cool drauf.
Die zweite Runde war mit 27.30 Minuten schon knapper und vor allem fing ich bereits arg zu schnaufen an.
Die dritten 5 KM schaffte ich nur noch in 28 Minuten und damit blieb ich in 1.22.30genau im vorgegebenen 5.30er Rahmen.
Hinterher wieder ran an den Gardena Schlauch und minutenlang abspritzen...

Samstag, 2. Juli 2011

Hoellisch!

Death Bad Valley laesst gruessen.
Der heutige Lauf gab mir einen kleinen Eindruck darueber, wie sich Laeufer fuehlen muessen, die dieses Martyrium auf sich nehmen.
Wir haben heute hier gut 36 Grad, keinen Wind, mehr als 65 % Luftfeuchtigkeit und den typischen Shanghai Dunst.
Selbst der angestrebte regenerative Lauf fiel mir unglaublich schwer.
Fuer 19 KM brauchte ich 2:14h und danach spritzte ich mich vor dem Haus erst einmal gruendlich ab.
Im Haus fuellte ich die "Fluessigkeitsspeicher" wieder mit 2 Cola Zero und Unmengen Wasser auf.

Ansonsten wird es jetzt ernst. Wir ziehen morgen in ein Service - Appartment um. Das haus wird ab Montag geraeumt, die Sachen zusammengepackt, im Container verstaut und dann geht es ueber den grossen Ozean zurueck nach Deutschland.
Im Apartment bleiben wir dann bis 19.08.2011. Anschliessend fliegen Martina, die Kids und die Cats nach Deutschland und ich habe noch 3 spannende Monate hier, bevor auch ich zurueckkehre.

Freitag, 1. Juli 2011

Juli

Ein gelungener Start in einen harten Sommermonat.
420 KM habe ich im Juni absolviert.
Für den Juli habe ich mir etwas weniger vorgenommen, möchte
diese weniger KM aber schneller laufen.
Bei fast 30 Grad und extrem hoher Luftfeuchtigkeit ist jeder Meter
wie Survival - Training.
Heute hatte ich einen extensiven Lauf geplant, d.h. nicht langsam,
aber auch nicht zu schnell.
Für mich bedeutet das ein 5.45er Tempo im Schnitt bei einer Distanz von
mindestens 10 KM.
Heute waren es 13KM in 75 Minuten.