Mittwoch, 31. August 2011

Fitness

Auch ganz lustig.
Es ist schon interessant, wie schnell sich Muskulatur abbaut.
Vor gut 14 Monaten habe ich in Mannheim das letzte Mal bei McFit trainiert.
Beim freien Bankdruecken habe ich gut 90 KG geschafft.
Vor ca. 5 Wochen habe ich wieder damit begonnen, ins kleine Fitnesstudio der Wohnanlage hier zu gehen.
Letztlich haben mich meine Kinder "mitgeschleift".
Als ich mich am Bankdruecken versuchte, habe ich zunaechst nur 90 amerikanische Pfund aufgelegt.
Das ging recht gut, aber nach einigen Durchgaengen wurde ich dann doch recht muede.
Trotzdem wollte ich es wissen und legte noch einmal nach.
Es wurden dann 110 Pfund, laecherliche 50 KG.
Dennoch habe ich beim 4.ten Mal das Gewicht nicht mehr hochbekommen. Mein Sohn musste mich quasi "retten".
Immerhin ein Fortschritt, dass ich heute 7 Durchgaenge a 5 Mal locker bewaeltigt habe.
Es geht auch damit wieder aufwaerts.

Geschmack

Auch damit hat Dr. Strunz Recht....es schmeckt halt so gut, aber...


29.08.2011

Geschmack

Aber es schmeckt halt so gut: eine frisch gebackene Kartoffeln in Sauerrahm oder Creme Fraiche. Pasta mit einer delikaten Soße. Reis mit ein paar Butterflöckchen, angebräunt. Oder eben das knusprige Frühstücksbrötchen, das Brioche, noch warm ... es schmeckt halt so gut.

Stimmt: Kohlenhydrate schmecken. Leider stimmt auch: Kohlenhydrate bringen uns um. Eine reine Mengenfrage. Und leider isst ja nicht unser Gehirn, sondern unser Bauch. Also wird die Menge, weil es schmeckt, leider immer ungesund, nämlich zu viel sein.

Der Ausweg? Ganz einfach: Schaffen Sie sich einen neuen Körper. Schaffen Sie sich einen neuen Stoffwechsel. Einen Stoffwechsel, der mit Kohlenhydraten in der von Ihnen gewünschten Menge fertig wird. Der sie verarbeitet, verbrennt.

Sie wissen, dass das geht: denken sie mal kurz über einen Landarbeiter nach. Der 11 Stundenhart auf dem Felde schuftet. Der hat kein Problem mit zuviel Brot oder Kartoffeln. Ganz sicher nicht. Denken Sie einmal über einen Bauarbeiter nach, der den ganzen Tag Steine schleppt. Der hat mit Kohlenhydraten wirklich kein Problem. Oder mit einem National-Fußballspieler, der täglich trainieren darf. Sie kennen deren Figur: schlank, rank, muskulös. Die vertragen Nudeln bis zum Abwinken.

Aber nicht Sie. Sie sitzen am Schreibtisch. Sie müssen geschickt vorgehen. Sie müssen sich einen Stoffwechsel schaffen, der es Ihnen erlaubt, Ihren Genüssen nachzugehen.

Und diesen Stoffwechsel kann man sich basteln. In wenigen Wochen. Wobei zu dem Geheimnis durchaus - man kann ja darüber reden - gehört, in der gleichen Zeit ein bewegter Mensch zu werden. Also ein bisschen vom Geheimnis der Sportler, der Bauarbeiter, der Landarbeiter in Ihr tägliches Leben einzubauen: Bewegung: deutlich mehr Bewegung.

Erfreulicherweise war dies ja eine ganz neue Erkenntnis der Deutschen Gesellschaft für Ernährung, die in den Richtlinien, Punkt 10, auch die Bewegung, die tägliche Bewegung, mitaufgenommen hat. Das ist tatsächlich bemerkenswert für eineErnährungsgesellschaft. Denken Sie kurz einmal darüber nach.






Der ewige Kampf...

Ich fuehre oefter diesen Kampf gegen mich selbst.
Stehe ich auf, verlasse ich das Bett, soll ich wirklich Laufen?
Waere es nicht besser, mal liegen zu bleiben?
So auch heute wieder.
Letztlich habe ich mich wie so oft aufgerafft und habe dann einen wirklich
guten Lauf gemacht.

56:57 Minuten fuer 10,5 KM habe ich heute gebraucht, aber viel wichtiger war,
dass ich heute wirklich ganz locker und wirklich entspannt gelaufen bin.

Nach einem solchen Erfolgserlebnis kann ein Tag nur gut werden.

Das ist es, was den Sport immer wieder schoen sein laesst. Was ihn ausmacht!

Genetisch korrekt

auch von Dr. Strunz...

Berlin - Du hast es besser

Sowieso, wird jeder Berliner bestätigen. Eh klar. Jetzt aber auch, weil Berlin das erste deutsche Restaurant besitzt, in welchem man sich um

genetisch korrekte Kost

bemüht. Heißt "Sauvage" in Neukölln und versucht, sich an den Speiseplan der Höhlenmenschen zu halten. Es käme "nur das in den Topf, was bereits den Steinzeit-Menschen geschmeckt hat".

Weshalb ich denen glaube? Weil die es selbst tun. Besitzer Boris mit seinem Lebenspartner Rodrigo sind authentisch. Beide

"ernähren sich streng nach dem Speiseplan unserer prähistorischen Vorfahren - Zucker, Nudeln, Reis, Kartoffeln und Brot sind tabu. Stattdessen stehen Fleisch, Fisch, Gemüse, Beeren und Nüsse auf der Speisekarte. Paläolithisch heißt diese Form der Ernährung. Auch bekannt als Steinzeitdiät".

Boris lässt ganz locker Bemerkungen fallen wie "ich esse sehr viel und nehme trotzdem ab". Da lächeln Sie, lieber Leser. Ich auch. Er sei übrigens "seither nicht mehr krank gewesen". Seit er dies tue.

Natürlich fehlen in dem Bericht über dieses neue Restaurant (Ärztezeitung 16.08.2011) nicht so Sätze wie

Diät ohne Getreide sehen Wissenschaftler skeptisch

Schon das Wort Diät sagt alles. Völliges Missverständnis. Genetisch korrekte Kost ist keine Diät und typisch auch der skeptische Satz von Prof. Ströhle, Uni Hannover: "Unser Körper hat nicht mehr dieselben Bedürfnisse wie vor 2 Millionen Jahren". Widerspricht also der gesamten Genomforschung der letzten 12 Jahre. Einfach so. Ein deutscher Professor kann das. Übrigens mit der netten Begründung: "Das, was daran heute funktional ist - das Abnehmen - war in der Steinzeit gar nicht wünschenswert“.

Wie Recht er hat. Die haben gleich richtig gegessen. Die wurden gleich nicht fett. Aber das versteht man tatsächlich erst, wenn man es persönlich erlebt hat. Wenn man sich um seinen Körper täglich kümmert. Wenn man Marathon läuft, wie das unsere Vorfahren täglich getan haben.

Kleiner Tipp: Fragen Sie Ihren Hausarzt nach seiner Marathonzeit.

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Zu dick

Ein herrlicher Artikel von Dr. Strunz aus www.strunz.com


Gedanken zur "Neuen Diät"

Tatsache ist, dass Sie zu dick sind. Sonst würden Sie das Buch gar nicht in die Hand nehmen. Tatsache ist auch, dass Sie so nicht geboren worden sind. Dass dieser unschöne Zustand sich entwickelt hat. Indem Sie das getan haben, was Sie getan haben. Was auch immer das war, es war offenbar falsch. Sonst wären Sie jetzt nicht zu dick und unglücklich.

Es ist wichtig, dass Sie einsehen: das jetzige Essen, das, was Sie einfach für richtig gehalten haben, war falsch. Wenn Sie bisher geglaubt haben: ein Glas Wein abends schadet nicht, nun: Sie sehen das Resultat. Wenn Sie bisher geglaubt haben "Iss dich satt mit Kohlenhydraten" (ein Zitat des führenden deutschen Ernährungswissenschaftlers) dann war das offensichtlich falsch. Wenn Sie bisher wenigstens einmal am Tag warm gegessen haben, und das haben Sie: nun das Resultat sehen Sie. Wenn Sie bisher geglaubt haben: Frühstücke wie ein Kaiser, und beim Abendessen natürlich auch wieder zugelangt haben: das Resultat, Ihren Bauch, können Sie anfassen.

Es ist wichtig einzusehen: was Sie bisher gemacht haben, hat Sie dick gemacht.

Genau so wichtig ist es, zu verstehen: es gibt Menschen, die schlank, gesund und glücklich sind. Die gibt es wirklich. Also gibt es eine Lebensweise, die Sie verstehen und erlernen können. Diese Lebensweise - und um nichts sonst geht es - möchte ich Ihnen in diesem Buch beibringen.

Und noch ein bisschen mehr: Ich möchte Ihnen die Lebensfreude zurückgeben, die Sie ja einmal hatten. Erinnern Sie sich? Als 4-jähriges Kind? Unbeschwert, fröhlich, trällernd, hüpfend, springend ... Sie waren doch schon einmal am Ziel, Sie haben es nur vergessen.

Zum Kind werden können Sie nicht mehr. Bei diesem Satz nicken Sie mit dem Kopf. Falsch. Sie können.

So ihr nicht werdet wie die Kindlein ... gab's da nicht einmal einen berühmten Satz vor 2000 Jahren? Ein tiefes Geheimnis.

In diesem Buch werden Sie lernen, buchstäblich wieder zum Kinde zu werden. Schlank, beweglich, gesund, fröhlich, strahlend und überquellend vor Lebensfreude.

Das ist so sehr viel mehr als nur "gesund". Gesund ist ein langweiliger Begriff. Der hat Sie tatsächlich kaum interessiert ... außer wenn Sie krank wurden. Außer wenn Sie die Quittung bekamen für falsches Essen, fehlende Bewegung, für Ihr Übergewicht. Aber vorher ... Darum geht es in diesem Buch gar nicht um Gesundheit. Gesundheit bekommen Sie ganz nebenbei. Es geht um überquellende Lebensfreude. Den inneren Antrieb. Das innere Strahlen. Ihr Glück.

Bevor Sie wieder unglücklich innerlich mit dem Kopf schütteln: Fangen Sie an, sich an den Gedanken zu gewöhnen: als Kind waren Sie so. Es ist also grundsätzlich möglich. Warum sollten Sie's nicht noch einmal erlernen?

Dienstag, 30. August 2011

Planmaessig

Heute bin ich wirklich nach Plan gelaufen.
Beruflich bedingt muss ich bereits um 7.15 Uhr ausser Haus.
Also blieb auch nur Zeit fuer einen 10,5er Lap.
Nach Plan musste ich heute eine solche Strecke deutlich unter 5.30er Schnitt laufen.
Nach 52:54 Minuten waren die 10,5 KM absolviert.
Ziel erreicht.
Ich hatte heute ein ausrangiertes "normales" T - Shirt an. Unglaublich wie sich das mit Schweiss vollsaugt.
Einfach eklig.
So, auf zu grossen Taten.

Montag, 29. August 2011

Ruhetag

Wie so haeufig kam ich auch diesen Montag nicht aus dem Knick, will heissen Bett.
Noch schlapp vom langen Lauf.
Machte aber nichts, so goennte ich mir heute mal einen lauffreien Tag.
Abends bin ich dann aber wenigstens noch 60 Minuten zum Fitnesstraining gewesen.

Sonntag war ich dann endlich mal bei den "Pudong Toastmasters". War eine wirklich tolle Veranstaltung.
70 % der Reden waren in Englisch, der Rest in Mandarin.

Eine Rede wurde dann von einem Jogger gehalten, der letztes Jahr seinen ersten Marathon gelaufen ist.

Ich sage das etwas abwertend, weil er in seiner Rede zum Ausdruck brachte, dass Laufen doch manchmal ziemlich langweilig sei, eben typisch fuer das Leben und den Alltag.

Nun ist man bei Toastmasters aus Prinzip hoeflich und ich war ausserdem nur als Gast da. Sollte ich ihn naechsten Sonntag alleine erwischen, werde ich ihm sagen, dass er da meines Erachtens grossen Scheiss von sich gegeben hat.

Das Laufen ist spannend und abwechslungsreich, genauso wie Alltag und Leben. Alles eine Frage der Wahl und der Gestaltung.
Dazu passt doch der kurze Auszug aus dem letzten "Runners World" - Newsletter...

Hallo Marco Deja,
Laufen ist nie gleich laufen. Ein lockerer Dauerlauf durch den Wald f�hlt sich v�llig anders an als ein Tempolauf auf der Bahn oder ein Marathonrennen. Wieder v�llig andere Reize setzt ein Cross- oder Trail-Rennen - und nat�rlich der Urbanathlon. Hier wurde am zur�ckliegenden Samstag in Hamburg die 10-km-Wettkampfstrecke mit insgesamt 13 Hindernissen, �ber 200 H�henmetern und fast 1.000 Treppenstufen "veredelt". Wir zeigen nat�rlich die spektakul�rsten Fotos.



Lauftipp der Woche

Das Training muss den L�ufer auf das vorbereiten, was ihn im Wettkampf erwartet. Auf der 10.000-m-Distanz gewinnen leistungsstarke L�ufer 97 Prozent der Energie aus dem aeroben Stoffwechsel, also mit Sauerstoff bzw. ohne in Sauerstoffnot zu kommen. Das hei�t: Mit Atmen, nicht mit Japsen. Und wie schnell kann man aerob, also im Sauerstoffgleichgewicht laufen? Die anaerobe Schwelle, also die Schwelle, an der der K�rper nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgt wird, entspricht etwa dem Tempo eines Stundenlaufs. Das �u�erste Tempo f�r ein Sauerstoffgleichgewicht ist also das Tempo, das man im Wettkampf eine Stunde lang halten kann.

Sonntag, 28. August 2011

Soll erfuellt

Mit dem heutigen Lauf habe ich bereits mein Monatssoll erfuellt.
Auf Grund unseres Peking Urlaubs hatte ich es auch geringer angesetzt.
250 KM sollten es werden und sind nun bereits uebertroffen.
Heute Morgen bin ich 26,5 KM in 2:34h gelaufen.
29 Grad und 84 % LF waren die Rahmenbedingungen.
Ich joggte die wirklich endlose Zhangyang Lu entlang.
Nach KM 13 war noch immer nicht das Ende erreicht.
Die Hinstrecke habe ich in einer entspannten 6.30er Pace absolviert,
zurueck bin ich dann immer im Tempo zwischen 5.15 und 6.00 Minuten pro
KM gelaufen.
So, nun gehe ich gleich zu den chinesischen Toastmasters in Pudong.
Dort findet heute ein Wettbewerb statt. In Englisch, aber auch in Chinesisch.
Nachmittags ist dann Waschen und Buegeln angesagt.

Samstag, 27. August 2011

Vorfreude

Nach dem die Wuerfel nun endgueltig gefallen sind, freue ich mich schon sehr auf die Heimat.
Das wird noch durch die Freude gestuetzt, die aus den Aeusserungen und selbst Facebook - Eintraegen von Adrian und Diandra deutlich wird.
Mit meinen laeuferischen Leistungen bin ich derzeit nicht ganz so zufrieden.
Ich laufe zwar gut und ausreichend, aber nicht so wie ich es geplant habe.
Vor allem die Tempoeinheiten kommen zu kurz.
So bin ich auch heute morgen gute 15,2 KM in 1:33:20 h gelaufen, habe aber wieder ein eher langsames Tempo drauf gehabt.
Egal.
Morgen plane ich einen guten 30 KM Lauf im langsamen Tempo.
Ansonsten gehe ich nun gleich noch einmal fuer 3 - 4 Stunden arbeiten und werde abends den Deutschen Stammtisch besuchen.

Freitag, 26. August 2011

Tristesse

Wieder ein etwas trueber Tag.
Gute 24 Grad, bewoelkt und LF um 94%.
Trotzdem zumindest mal kein Regen.
Ich hatte heute gar keine Lust, bin aber dann doch hinaus.
64 Minuten fuer 10,4 KM, ganz entspannt.
Martina holt heute ihr neues Auto ab, ein flotter Skoda Fabia TDI.
Sieht richtig schnuckelig aus.
Ich freue mich heute auf den Dahua Store.
Dort bin ich mittlerweile sehr gerne.
Sympathisches Team.
Abends werde ich noch ein kleines Fitnesstraining absolvieren.

Joghurt

Strunz hat Recht, aber kleine Laster....

24.08.2011

Joghurt

ist gesund. Ein natürliches Produkt. Glauben wir, glaubt die deutsche Bevölkerung. Glaubt es sogar so sehr, dass der deutsche Prokopfverbrauch inzwischen auf 17,8 kg (Kilogramm!) angeschwollen ist.

80% des von Ihnen verspeisten Joghurt ist sogar besonders gesund: Mit Früchten angereichert. Ach, wenn das nur alles wahr wäre.

Ja, wenn Sie das Joghurt vom Bauern nebenan holen würden. Sie holen's aber doch von Aldi oder Rewe, Sie kaufen doch ein reines Industrieprodukt.

Schon das, was Sie Früchte nennen, wird kräftig gepimpt: Zur Konzentration wird das Wasser reduziert, der Zuckergehalt angehoben und die Säure reguliert. Auch der Farbe wird auf die Sprünge geholfen. Und dann "natürliche Aromen" zugesetzt, gewonnen durch biochemische Prozesse.

In der FAS 20/2011 hat sich ein Ehepaar einmal die Mühe gemacht, Joghurt zu kaufen und zu testen. Ich geb Ihnen mal nur die zusammenfassende Überschriften

  • Ausgebleicht
  • Geschichtet
  • Käsig und glitschig
  • Schleimig
  • Essignote
  • Aufgesetzte Süße
  • Unharmonisch
  • Zähfließend
  • Mehlig
  • Erhitzungsnoten
  • Stumpf und künstlich
  • Quietschpink

Quietschpink dürfen Sie mit mir komplett genießen. Ausführlich: "Künstlicher, völlig fruchtfremder Geruch, erinnert an Plastik. Farbe: Quietschpink. Massiver Einsatz von Bindemittel, keine Fließfähigkeit, viel zu süß. Penetrantes Aroma. Ein vollkommenes Kunstprodukt, das weder etwas mit Früchten noch mit Milch zu tun hat. Einfach nur primitiv". Zitat Ende.

Wie gesagt: Joghurt ist gesund. Ganz besonders mit Früchten. Glaubt ganz Deutschland. Und genießt davon 17,8 Kilo pro Kopf pro Jahr.


Essen wir gesund oder essen wir "Industrie"

Bewegung ist Leben

Wie immer, ein ach so wahrer Strunz

Wissen

Eine der vielen lobenswerten Initiativen im deutschen Gesundheitswesen ist "Aktion gesunder Rücken". Beschäftigt sich auch mit dem richtigen Arbeitsplatz für Kinder.

Da wird Rückenfreundlichkeit bei der Schulbank angemahnt. Da finden sich präzise Angaben zur Höhenverstellung und zur Neigung der Tischplatte.

Dahinter steckt die leidige Erkenntnis (Studie der DAK), dass Rückenschmerzen bei unserem Nachwuchs, besonders bei den 11- bis 14-jährigen rapide zugenommen hat. Natürlich weiß man auch genau weshalb:

Kinder sitzen.

Sitzen in der Schule, sitzen bei den Hausaufgaben. Kommen hinzu Computerspiele, Fernsehen und Gameboy. Führt zu "langfristigen Folgen" für Rücken und Gelenke. Es drohten chronische Leiden. Sagt Detjen, Chef dieser Initiative.

Da muss man eigentlich nicht auf unsere Kinder hinweisen. Der heutige Mensch degeneriert. Stolz auf seinen zivilisatorischen und kulturellen Fortschritt ... degeneriert er. Unbezweifelbar. Jeder zweite über 50 hat Kreuzschmerzen. Sie auch. Schließlich frage ich ja jeden von Ihnen in meiner Praxis zu diesem Thema.

Abhilfe?

Bemerkenswert, dass ja genau gewusst wird: "Ein Grundschulkind bewegt sich im Schnitt eine Stunde täglich". Sinnvoll seien aber 4-5 Stunden (D. Breithecker). Die Zeit, in der Kinder frei spielen, hätte sich in der vergangenen 20 Jahren halbiert. In der selben Zeit hätte sich die Zahl der übergewichtigen Kinder verdoppelt.

Jetzt kommt's: Gewusst wird auch, dass Eltern und Ärzte sich eben auf die Rückenschmerzen als Symptom fokussieren. Und eben nicht auf "das spielende Kind". Das Kind, welches in die Schule, zum Musikunterricht, zum Tennis auch sehr wohl ... laufen könne.

Aua.

Da wären wir wieder bei uns joggenden Erwachsenen. Die wir das ja täglich brav tun. Nicht wahr? Wie war das gleich? 4-5 Stunden? Und Sie trauen sich doch tatsächlich jeden Tag, mich mit typischer Aber-Rhetorik auf Ihre 30 Minuten festzunageln. Non datur - ab heute!


Erinnern Sie sich? Bewegung ist Leben!

Donnerstag, 25. August 2011

Rad ab!

Das koennen sich doch nur wirklich verrueckte Typen antun.
Als ich herauskam, sah ich die Bescherung.
Stroemender Regen, riesige Pfuetzen.
Nun, ich war gut vorbereitet und hatte meine Leichtlaufschuhe angezogen und auf komplizierte Technik (Garmin) verzichtet.
Nur eine ganz einfache Stoppuhr hatte ich dabei.
Eine Compoundrunde sind 950 Meter und davon habe ich heute 16 gedreht.
1:26 h habe ich heute dafuer gebraucht.
Meine Brooks Racer glaenzen wieder herrlich rot.
Gute Laufschuhe sind heute eh so konzipiert, dass sie Wasser aufnehmen und bei jedem Laufschritt auch wieder herausdruecken. Es stellt sich beim Laufen kein unangenehmes Gefuehl ein.
Meine ersten Laufschuhe waren anders, die nahmen das Wasser auf und es blieb im Schuh. Widerlich.
Nein, heute war ich einfach nur happy, dass ich mich ueberwunden habe.
Irre toll, bei 24 Grad und stroemenden Regen durch die Pfuetzen zu spritzen und den Lauf zu geniessen.
Ich war fast enttaeuscht, als der Regen nach 75 Minuten aufhoerte, aber der "Wassergraben - Spass" blieb ja noch.
So, jetzt geht es bald zur Arbeit, wird ein langer Tag heute.
Noch 3 Monate, dann ist Deutschland wieder angesagt.

Ueberwindung

Das kostet wirklich Ueberwindung.
Ich gehe heute erst relativ spaet zur Arbeit und bleibe dafuer auch sehr lange.
Dadurch konnte ich mal richtig ausschlafen, bis 7.00 Uhr.
Draussen ist alles nass und es regnet stark. Temperatur 24 Grad und windig.
Was soll ich machen? Ausfallen lassen?
Ich werde jetzt einen kleinen Kaffee trinken und dann meine Klamotten kostenlos
"bewaessern" lassen.
45 - 60 Minuten gemuetlich laufen, absacken lassen, nachdenken....

Mittwoch, 24. August 2011

Wassergraben

Shanghai, 24 Grad, kraeftiger Nieselregen.
War lustig heute Morgen.
Erst kaum aus dem Bett gekommen, noch verschlafen die Laufklamotten angezogen und dann raus.

Kraeftiger Nieselregen.
Auch mein kraeftiger Freund, der sonst jede Tag laeuft, war heute nicht zu sehen.
Auch die Hundefreunde liessen ihre Hunde heute scheinbar an der sehr kurzen Leine.

45 Minuten wollte ich heute laufen und habe dies auch getan. 8 KM wurden es und bei dem Wetter merkt man schnell, dass die Chinesen grosse Dinge in kurzer Zeit geleistet haben, aber manche Sachen nicht so schnell mitkamen.
Die Kanalisation ist so ein Thema, denn das Wasser fliesst hier kaum ab.
Selbst leichter Regen reichte, um einen Hindernislauf simulieren zu koennen.
Auf einer Compoundrunde hatte ich 2 Wassergraeben...

Dienstag, 23. August 2011

Gesagt, getan

Abends noch entspannte, vertraeumte 5,8 KM in 35:15 Minuten gelaufen.
Einfach nur zum Abschalten und Relaxen.
25 Grad, leichter Wind, fast angenehm.
Ich freue mich hier schon auf den Herbst, denn dann beginnt hier erst die wirkliche
Laufsaison.

Jahresbilanz 2011

Jahres-
leistungen

km

Zeit,
h

km-Schnitt

km   /
Trainings-
tag

Gewicht
kg

2011

2604,9

252:34:02

05:49

12,9

83,4







Monats-
leistungen

km

Zeit,
h

km-Schnitt

km   /
Trainings-
tag

Gewicht
kg

Januar

308,2

28:38:15

05:35

10,6

85,7

Februar

269,4

24:37:31

05:29

11,2

86,1

März

290,8

28:48:11

05:57

10,0

86,3

April

328,9

32:15:15

05:53

13,7

84,1

Mai

425,4

41:26:55

05:51

14,7

82,1

Juni

427,5

43:31:05

06:06

14,7

80,5

Juli

382,1

36:33:15

05:44

15,9

80,3

August

172,6

16:43:35

05:49

12,3

82,1

September

0,0

0:00:00

00:00

0,0

#DIV/0!

Oktober

0,0

0:00:00

00:00

0,0

#DIV/0!

November

0,0

0:00:00

00:00

0,0

#DIV/0!

Dezember

0,0

0:00:00

00:00

0,0

#DIV/0!

1. Quartal

868,4

82:03:57

05:40

10,6

86,1

2. Quartal

1181,8

117:13:15

05:57

14,4

82,0

3. Quartal

554,7

53:16:50

05:46

14,6

80,9

4. Quartal

0,0

0:00:00

00:00

0,0

#DIV/0!

1. Halbjahr

2050,2

199:17:12

05:50

12,5

83,9

2. Halbjahr

554,7

53:16:50

05:46

14,6

80,9