Freitag, 30. September 2011

Muede

Die Neueroeffnung gestern in Qibao war eher eine muede Angelegenheit.
Unbefriedigend v.a. im Hinblick auf die Kundenresonanz.
Ich fuehle mich dazu passend derzeit auch etwas muede und ausgepowert.
Hatte Schwierigkeiten aufzustehen, war etwas lustlos.
Vielleicht liegt es am trueben Wetter, 22 Grad, nieselig, leichter Wind.
Bin wieder meine 10,5 KM Strecke gelaufen, im mittleren Tempo.
58:30 Minuten habe ich gebraucht und dann entschieden, dass ich es jetzt mal lockerer
angehen lassen werde.
Heute arbeite ich nur 8 Stunden, morgen mache ich Home Office und gehe nur fuer
ein Meeting in einen Store und Sonntag werde ich mich richtig erholen...
Insgesamt habe ich einen guten Laufmonat hingelegt.
Nicht nur wegen der 375 KM, sondern auch wegen der Anzahl langer Laeufe.

Ernaehrung, die naechste Episode

Der aus Strunz.com entnommene Artikel macht Mut, tolle Leistungssteigerungen erreichen zu koennen.
Mit der richtigen Ernaehrungsweise.

www.strunz.com

http://www.blogger.com/img/blank.gif
Leistungsexplosion


Der Traum jeden Marathonläufers. Einmal statt 3:45 h nur noch 3:00 h zu benötigen. Eine dreiviertel Stunde schneller zu sein. Bleibt natürlich Traum. Praktisch nicht möglich. Selbst mit konsequentem Peter Greif-Training bräuchten Sie dafür viele, viele Jahre. Wenn es überhaupt geht.

Ist Ihnen klar. Im ersten Jahr Sport kommen solch dramatischen Verbesserungen vor. Dann aber eher nicht mehr. Und wenn Sie jahrelang 3:45 h gerannt sind, dann war's das wohl.

Glauben Sie.

Schon vor 22 Jahren habe ich Ihnen in einer Sportzeitschrift ein Geheimnis verraten. Das Geheimnis der Leistungsexplosion. Das Geheimnis, wie man seine sportliche - vielleicht auch die intellektuelle? - Leistung dramatisch verbessern kann. Dass das mit Training selten oder nie passiert, ist uns allen klar.

Das Geheimnis heißt Ernährung. Ernährung, hatte ich Ihnen damals erzählt, ist drei mal wichtiger als Training. Wenn Sie Ihre Leistung verbessern wollen. Da gucken Sie mich immer so ungläubig an. Na - lesen Sie doch einfach einmal mit. Es geht hier um das Fuji Mountain Race, vom Fuße des Berges Fuji (Japan) bis zum Gipfel. Da schreibt ein erfahrener Läufer:

"Seit 2006 versuchte ich erfolglos unter die 4-Stunden-Marke zu kommen, hatte meist eine Zeit um die 4:25 h. Nachdem ich nun schon seit einigen Monaten (endlich!) die Kohlenhydrate stark reduziert hatte, war die Hoffnung groß, es in weniger als 4 Stunden zu schaffen.
Gestartet mit der Zielzeit 3:59 h lief ich los, voller Genuss, legte unterwegs immer wieder einen Zahn zu und bin bis zum Gipfel dem Mann mit dem Hammer nicht begegnet. Das Ergebnis war für mich kaum zu glauben:
3:35 h, immerhin Platz 184 von 3000 vorqualifizierten Läufern. An eine Verbesserung von 53 Minuten gegenüber dem Vorjahr hätte ich nicht mal im Traum gedacht. Am nächsten Tag hatte ich keinen Muskelkater, auch eine völlig neue Erfahrung nach so einem Wettkampf. Rein nach Gefühl hat diese Leistungssteigerung vor allem drei Ursachen: die besser trainierte Fettverbrennung, der durch die kohlenhydrat-arme Ernährung gesunkene Körperfettanteil, und mein neuer Treibstoff, Eiweiß, Vitamine und Mineralstoffe".

Statt 4:25 h jetzt 3:35 h. Das nenne ich Leistungsexplosion. Auch durch jahrelanges Training ganz offensichtlich nicht möglich gewesen. Und jetzt, mit einer simplen, schlichten Ernährungsumstellung ...

Sie wissen in der Regel nicht, welches Potential in Ihnen steckt. Was Sie wirklich leisten können. Sie gucken mir einfach zu wenig ... in die Natur. Ein Albatros fliegt, so höre ich, 3.000 Kilometer am Stück. Ohne jegliche Anstrengung. Wie macht der das?

Durch Training? Ach du meine Güte!

Ernaehrung

Strunz hat mich auch langsam ueberzeugt. Der beste Weg zur gesunden Ernaehrung fuehrt ueber weniger Kohlenhydrate:

www.strunz.com

Weltmeister unter sich

Kennen Sie Dart? Ein Wettkampf-Spiel, bei welchem Könner drei kleine Wurfpfeile auf winzig kleine Zielfelder werfen? Kennen Sie. Der Witz dieses Spieles ist neben täglich 3 oder mehr Stunden Training die unerhörte Konzentrationsfähigkeit.

Über Stunden muss der Dartspieler auch unter starkem Wettkampfdruck "mental topfit" sein. Erklärt uns Phil Taylor, der

15-malige Weltmeister

Und wie macht der das? Phil Taylor ist ein kluger Mann. Der frägt einfach. Frägt einen anderen, 7-maligen Weltmeister, nämlich Michael Schumacher. Und kommt darauf, dass ein entscheidender Trick die Ernährung sei. Er

"... habe mal mit Schumacher über die richtige Ernährung vor seinen Rennen gesprochen. Jetzt mache ich es wie er. Wir essen so, dass dich im Wettkampf auch über Stunden nichts runterzieht, dir nichts die Konzentration raubt".

Jetzt wird's interessant. Für mich jedenfalls. Vielleicht auch für Sie. Möglicherweise erwartet man ja das Gleiche auch von Ihnen: Stundenlang bei höchster Konzentration am Schreibtisch schaffen. Leider, leider verrät Phil Taylor nicht alle Tricks, wörtlich: "mehr will er nicht verraten: Meine Konkurrenten müssen ja nicht alles wissen". Aber immerhin fallen die zentralen Worte:

"also Null Fett, auch keine Nudeln"

Reicht eigentlich. Wir haben ja nur drei Möglichkeiten: Kohlenhydrate, Fett und Eiweiß. Michael Schumacher, Phil Taylor, Weltmeister also streichen offenbar Fett, streichen leere Kohlenhydrate. Tja, was da wohl noch übrig bleibt ...?

Das Leben ist leicht. Wir machen es uns nur so kompliziert. Und wenn wir einmal gar nicht weiter wissen, gibt es doch immer eine simple Lösung:

Frag einfach Weltmeister. Die haben ja schon bewiesen, wie es geht.

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Mittwoch, 28. September 2011

Ohne viele Worte...

...laut Plan trainiert.

15 KM, 1:25:00, leicht locker, entspannt, 5.00 Uhr morgens, 24 Grad, leichter Wind, 83 % Luftfeuchtigkeit.
Easy going.
Sonntag wird es wieder spannend - 42 KM in 3:50 Stunden heisst das Ziel.

Dienstag, 27. September 2011

Ueberwinden ist angesagt...

Das fasziniert mich immer wieder.
Noch am zweiten Tag nach dem Marathon hatte ich grosse Probleme, spuerte meine mueden Muskeln, waelzte mich hin und her im Bett und zeigte keine Ambition aufzustehen.
Letztlich gilt es aber, den Marathon - Fahr - und Trainingsplan einzuhalten, also waelzte ich mich raus...
Einmal in Gang gekommen ging es dann so was von entspannt und easy. Ich war verbluefft. Zuerst waren die Schritte wie eingerostet, dann ging es besser und besser, dann verfiel ich fast wieder in Laufeuphorie und war bei 24 Grad und 80 % LF meinen Parcours von 10,5 KM in guten 57:30 Minuten gelaufen. Easy going.
Damit steht auch mein Ziel fuer den kommenden Sonntagslauf fest:
Dieses Mal frueher aufstehen, um bessere Temperaturen zu erwischen, wieder die Marathondistanz und dieses Mal werde ich 3:50 Stunden angehen. Just do it!

Montag, 26. September 2011

...der Tag danach

...ist wie immer schwierig. Die Muskeln schmerzen und an einen morgendlichen Lauf war nicht einmal zu denken.
Hatte ich in meinem Trainingsplan auch gar nicht erst vorgesehen.
Manchmal lernt man halt doch dazu.
Heute ist einer der ganz wenigen sportfreien Tage. Abends gibt es die offizielle Eroeffnungsfeier fuer den Qibao - Store und morgen wird wieder gelaufen.
Die Hochzeit war wundervoll. Meine Rede war gut und kam sehr gut an. Es war einfach schoen.

Sonntag, 25. September 2011

I am done!

Die Headline bezieht sich darauf, dass ich meine heutige Mission erfuellt habe und mich nun auch entsprechend fertig fuehle.
Ziel war es heute, einen Marathon um roughly 4.00 Stunden zu laufen, um die derzeitige Verfassung zu pruefen.
Da ich heute morgen nur sehr schwerfaellig und auch relativ spaet aus dem Bett kam, lag die Temperatur denn schon etwas hoeher als zunaechst angenommen.
Ich startete nach 7.00 Uhr bei gut 22 Grad, die sich dann spaeter auf gut 27 Grad erhoehten.
Ich lief konsequent ein 5.30er - 5.50er Tempo. Ich hatte auch insofern Glueck, dass der Strassenverkehr rund um die Zhangyang Road noch halbwegs ruhig war und ich meist entweder gruene Phasen erwischte bzw. auch bei Rot rueber konnte.
Die ersten 21.1 KM absolvierte ich recht locker und entspannt in gut 1:58h und auch die folgenden 8 KM kamen mir recht leichtlaeufig vor.
Ab KM 30 fing die Sonne dann aber an zu brennen, die 2 Gatorade die ich eingepackt hatte waren bereits alle und die letzten 12.2 KM entwickelten sich dann wirklich zum Kampf / Krampf. Vorbei mit Leichtlaeufigkeit - jetzt wurde gebissen.
Ich konnte allerdings wirklich alle Reserven mobilisieren und kam in akzeptablen 4:02:04 Stunden ins Ziel.
Meine Garmin hat hier in China ab und zu Schwierigkeiten, den Kontakt zum Satelliten stabil zu halten und erfasst teilweise nicht alles. Nach meinen Erfahrungen handelt es sich meist um 3-5 %, die ich dann quasi mehr gelaufen bin.
Damit will ich nur ausdruecken, ich bin sowohl mit der Leistung, als auch mit der Zeit zufrieden.
Ich denke, dass ich gut vorbereitet bin und tatsaechlich Anfang Dezember meine Bestzeit von 3:28h im Rahmen des Shanghai - Marathons angreifen kann.
Nun goenne ich mir noch 'ne halbe Ritter Sport und dann heisst es Wunden lecken, buegeln und heute Abend steht eine Chinesische Hochzeit an.

Solidaritaetslauf

Nun wird es Ernst.
Etwas laenger geschlafen als geplant und jetzt in wenigen Minuten werde ich starten.
Gegen 7.00 Uhr laufe ich meinen eigenen Marathon.
42.2 KM moeglichst unter 4 h.
Meine Garminuhr ist aufgeladen, ich fuehle mich okay, das Wetter ist okay, bewoelkt, aber bereits 21 Grad, LF um 80 %, egal, wir werden sehen.
Ich habe mich dafuer entschieden, den Rucksack mit 3 Gatorade zu packen und trotz des Gewichtes mitzunehmen.
Just in case etwas Geld fuer den Fall, dass mir die Kraefte ausgehen und dann man tau...

Samstag, 24. September 2011

Kurz davor

Da werde ich richtig neidisch, wenn ich via Facebook mitbekomme, wie sich meine Lauffreunde auf den Berlin - Marathon vorbereiten, der morgen stattfindet.
Immer eine "megageile" Stimmung in Berlin.
Nun, ich laufe morgen meinen eigenen Marathon und fuehle mich gut und fit.
Bin mir noch nicht richtig klar, ob und wieviel ich zu trinken mitnehmen soll. Wahrscheinlich nehme ich den Rucksack mit, werde aber maximal 2 Gatorade reinpacken. Da ich einen flotten 4 h Marathon packen will, kann ich nicht zuviel Gewicht mit mir herum schleppen.
Die taktische Linie ist simpel, immer 5.50er Tempo und dann gegen Schluss noch mal draufsatteln...
Morgenabend habe ich dann auch Stimmung, denn ich bin zu einer chinesischen Hochzeit eingeladen. Mehr als 270 Gaeste werden erwartet und ich darf als quasi Ehrengast auch noch eine kleine Rede halten. Gott sei Dank haben wir einen Dolmetscher, so dass ich nicht meine bescheidenen Chinesisch - Kenntnisse bemuehen muss...

Gemuetlich

Einen Tag vor meinem inoffiziellen Test - Marathon bin ich ganz gemuetlich und bewusst entspannt gelaufen.
10,5 KM in lockeren 66 Minuten, also fast 20 Minuten langsamer als gestern.
Das Wetter regelrecht ideal, 17 Grad, nur 60 % LF, windstill, sowie ein paar nette Sonnenstrahlen.
Ich lief locker, leicht und langsam und genoss das Wetter.
Ein anderer Compound - Sportler, dem ich oefter morgens begegne, versuchte sich dann ebenfalls mal als Jogger.
Mit schweren Strassenschuhen versuchte er mir dann 100 Meter zu folgen und ich hoerte das schwere Geklapper seiner Schuhe in meinem Ruecken, aber nur fuer sehr kurze Zeit, denn dann verfiel er wieder in den flotteren Walk.
So, mal sehen, wie ich morgen laufe. Jetzt gibt es ein schnelles Fruehstueck und dann gehe ich fuer ca. 8 Stunden arbeiten.

Freitag, 23. September 2011

Was fuer ein Auftakt - Uebertreibung 2

Der Tag begann richtig gut. Schon im Bett schrieb ich meine uebliche Notiz "Warum dies ein guter Tag wird".
Dann nahm ich flott einen Kaffee und um 5.00 Uhr machte ich mich auf, den Tempolauf ueber 10,5 KM anzugehen.
Ich fuehlte mich insbesondere nach dem gestrigen Tag in toller Verfassung.
Nachdem ich die erste 950 Meter Runde in 4:18 Minuten absolvierte, merkte ich, da geht was. Danach lief ich jede Runde zwischen 4:08 und 4:14 Minuten. Die letzte Runde sogar in 4:03 Minuten.

Gesamtzeit 46:22 Minuten und ich merke anhand der ganz kurzen Regenerationszeit, dass da weitere Reserven verfuegbar sind. Jetzt bin ich gespannt, wie ich am Sonntag die Marathondistanz absolviere und ob ich wirklich unter 4 Stunden bleiben kann.

Donnerstag, 22. September 2011

Erzwungene Pause...

Ich uebertreibe gerne, trotz zunehmenden Alters fordere ich mich gerne und manchmal zu stark.
Heute morgen musste ich dem Tribut zollen und blieb im Bett liegen...
Abends habe ich zumindest noch eine einstuendige Fitnesseinheit absolviert, aber sicher auch dabei uebertrieben.
Als ich vor gut 8 Wochen wieder mit Fitnesstraining anfing, schaffte ich gerade mal gute 90 amerikanische Pfund beim freien Bankdruecken. Das auch nur 3 x.
Heute waren es schon 130 und auch 3 x 5 Stueck.
Mein Ehrgeiz powert mich auch mental aus, weil ich seit 2 Wochen meine Bemuehungen drastisch verstaerkt habe, chinesisch zu lernen.Das erfordert sehr viel Geduld. Ein hohes Investment und ein sehr ueberschaubarer ROI!

Mittwoch, 21. September 2011

The Same as Yesterday

Ich freue mich schon unglaublich auf den Shanghai - Marathon, zumal es jetzt hier kuehler und damit ertraeglich wird.
Damit erhoeht sich fast automatisch mein Tempo.
Ich habe den einfachen, aber effizienten Marathon - Trainingsplan aus dem "Runners World - Laeufercoach" - App verwendet, der mich zu einer neuen persoenlichen Bestzeit bringen soll.

3 : 25 h ist das Ziel!!!!

Heute war wiederum ein langsamer Lauf angesagt, dass heisst mindestens 10 KM bei einer durchschnittlichen 5.30er Pace.
Mit 52:28 Minuten lag ich gut im Rennen.
Wichtig v.a., dass es mir genauso wie gestern extrem leicht fiel, dieses Tempo gleichmaessig zu laufen.

Ein echter Bestimmungstest wird Samstag mein eigener geplanter Marathon, den ich unter 4 h laufen moechte. Wenn ich diese Zeit bereits in einem Trainingslauf packen sollte, wird das grosse Ziel greifbar nahe sein.

Dienstag, 20. September 2011

Der tiefe Glauben...

... versetzt Berge, dafuer gibt es viele Beispiele:

Wenn ich davon ueberzeugt bin, etwas zu schaffen, dann ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass ich es schaffe. Wenn ich sage, ich kann es nicht, wird es mit hoher Wahrscheinlichkeit auch so eintreffen.
Eigentlich ganz einfach, wenn wir es uns das dann auch immer so bewusst machen wuerden.

Davon handelt der herrliche Artikel von Dr. Strunz, der auf einen der NLP - Vaeter, Richard Bandler basiert. Gerne verweise ich in diesem Zusammenhang auch auf Tony Robbins...

Ihr Glauben

ist Ihr Leben. Glaubenssätze bestimmen Ihr Denken, bestimmen Ihre Existenz. Was Sie zutiefst innerlich glauben, ist für Sie Wahrheit. Nicht die Welt also wie sie ist, sondern Ihre höchsteigene Vorstellung von der Welt ist das, was zählt. Nichts sonst.

Wenn man von den Eltern also eingeprügelt bekommt, dass man ein Verlierer ist ... dann ist man das auch. Wenn Sie von Kindheit an wissen, dass Sie immer Glück haben, dann werden Sie tatsächlich auch immer Glück haben. Dem Heiteren leuchtet die Welt.

Wenn man das verstanden hat, wird man darüber nachdenken, den einen oder anderen Glaubenssatz zu ändern. Nur ... wie macht man das? In Trance. Im Alphazustand. Einverstanden. Theoretisch weiß man das. Aber wie denn nun praktisch?

Frag ich meinen hochverehrten Lehrer. Frag ich Richard Bandler. Mathematiker. Miterfinder von NLP. Ein ständig lächelnder, Sie auslachender Praktiker. Ein Mensch, der Ihre Glaubenssätze im Nu auf Wunsch verändern kann. Nur eben oft ganz anders als Sie denken. Beispiel gefällig?

Da geht's um einen jungen Mann, einen Student der Psychotherapie, der "schon seit 6 Monaten total versagt, was hypnotische Phänomene anging". Nur gehörte das zu seiner Ausbildung. Er vermochte es also nicht, andere Menschen in Trance zu versetzen, er konnte auch selbst, wenn er in Tieftrance war, dort "nichts damit anfangen". Gehört aber zu seiner Ausbildung. Dumm.

Bandler hat ihn geheilt. In 10 Sekunden. Klassisch:

"Eines Tages saß ich mit einem Freund an einem Tisch. Vor uns lag das ... Buch Die Struktur der Magie. Er ging in eine Tieftrance und schloß die Augen. Ich sagte ihm, dass das Buch verschwunden sein würde, wenn er die Augen wieder öffnete. Ich sagte ihm dann, dass er nach innen gehen und bis zehn zählen solle. Wenn er bei zehn angelangt sei, wäre das Buch verschwunden.

Er war schon ganz entmutigt gewesen, denn er hatte schon seit sechs Monaten total versagt, was hypnotische Phänomene anging. Als er anfing zu zählen, nahm ich das Buch weg und schob es unter den Tisch. Er öffnete die Augen und macht nur : "Uuuuaaah!" Ich sagte: "So ist es richtig! Nun schließ die Augen" und legte das Buch wieder auf den Tisch.

Als er seine Augen wieder öffnete, sagte er: "Mein Gott!" "Du weißt", sagte ich, "dass das bedeutet, dass du machen kannst, was du willst." Von diesem Tag an war er in der Lage, jedes hypnotische Phänomen herzustellen: jede Halluzination, Zeitverzerrung, alles.

So einfach ist das. Sie müssen's nur glauben. Und wie leicht geht es doch, Menschen etwas glauben zu machen. Beispiele aus der Politik gefällig?

Jedes mal, wenn ich Bandler lese, lach ich mich krank. Drum les ich ihn so gern.

Herbst

Heute ist mir das aufstehen immer noch sehr schwer gefallen und ich war etwas spaeter dran als gewohnt.
Es reicht heute aber auch, die Arbeit erst gegen 9.00 Uhr zu beginnen.
Der Lauf fiel mir sehr leicht, fast elegant "schwebte" ich dahin.
Dieses Gefuehl stellt sich oft ein, wenn davor ein extrem schwerer, langer und anstrengender Lauf absolviert wurde.
Andererseits haengt es definitiv mit dem Wetter zusammen, denn seit gestern ist es hier richtig kalt geworden in Shanghai.
Heute morgen hatte ich 17 Grad, angenehme 60% LF und einen teilweise kraeftigeren Wind.
Ohne Muehe habe ich meine heutige geplante Trainingseinheit absolviert und bin die 10,5 KM in genau 53:50 Minuten gelaufen.
Am kommenden Sonntag will ich die Marathon - Distanz laufen und zusaetzlich unter 4h bleiben.
Schwierig wird es mit der Verpflegung, aber sollten die Temperaturen so bleiben wie heute, komme ich mit ein bis zwei Flaschen Gatorade bequem hin.
So, auf zur Arbeit und abends vielleicht noch einmal eine kleine Fitnesseinheit.

Montag, 19. September 2011

Ruhetag

Heute ist definitiv "laeuferische Regeneration" angesagt.
Schon waehrend der Nacht bereiteten mir meine uebersaeuerten Muskeln Schwierigkeiten und Schmerzen.
Heute morgen konnte ich mich gar nicht mehr ruehren.
Vielleicht ein leichtes Fitnesstraining am Abend nach der Arbeit, aber bestimmt keinen Lauf.
52 KM am Stueck stecke ich nicht so einfach weg.

Sonntag, 18. September 2011

Gesagt, getan...

Nachdem heute morgen alles so gut klappte, habe ich meinen Lauf um 5.00 Uhr wirklich beginnen koennen.
Ganz entspannt, ganz locker.
Mein Ziel war es ja, eine Distanz von 40 - 50 KM zu absolvieren und dies in einer eher angenehmeren Form zu leisten.
Moeglichst zu starke Schmerzen am Folgetag vermeiden, also galt es ein "Wohlfuehltempo" zu waehlen und dann auch durchzuhalten.
Das sollte etwa zwischen 6.10 - 6.40 Minuten pro KM betragen. Meine Saucony Guide (mittlerweile schon ueber 900 KM auf dem Buckel) habe ich bewusst ausgewaehlt, weil es sich um sehr bequeme Schuhe handelt.
Auf gings. Rein in die Zhangyang Road und diese dann gut 19 KM immer geradeaus, danach in die Ganhua Rd. und in die Yaobao Rd., wo ich nach 26 KM den "Wendepunkt" erreichte.
Ich fuehlte mich wirklich gut, denn die LF lag zwar wieder bei 83%, aber die Temperatur betrug hoechstens 22 Grad. Das steigerte sich dann aber im Laufe der Zeit auf 27 Grad.
Ausserdem hielt ich mich auch konsequent an meine "Geschwindigkeitsbegrenzung".
Nach 27 KM machte ich eine kurze Rast und holte mir dann an einem der Strassenstraende eine Art von Fladenbrot. Sollte man als Europaeer nicht unbedingt machen, aber ich habe ja wirklich einen Kuhmagen.
Kostete mich 3 RMB (=30 Cent) und dann ging es weiter.
Nach gut 4:25 h war die Marathon Distanz geschafft, nach 5:27:30h hatte ich 52 KM absolviert.
Ich wuerde zwar luegen, wenn ich behaupten wuerde, ich spuere nichts, aber der Schmerz haelt sich wirklich im Rahmen. Insgesamt hat es riesig viel Spass gemacht und ich fuehle mich richtig gut.
So, jetzt goenne ich mir ein zweites Fruehstueck und am Abend gehe ich eine Pizza essen !!!!

Auf geht es !

Prima, bisher hat alles geklappt.
Bin puenktlich um 4.00 Uhr morgens aufgestanden und habe gut gefruehstueckt.
1 Joghurt und 3 Knaeckebrote mit Marmelade.
Um 5 Uhr will ich loslaufen und heute eine Strecke zwischen 40 und 50 KM im ganz langsamen und entspannten Tempo absolvieren.
Gleich bepacke ich meinen Rucksack mit 5 Gatorade, nehme Geld fuer eine Zwischenmahlzeit mit und dann mal los. Dieses Mal ueber die Zhangyang Road hinaus.
Das Wetter sieht gut aus. Es ist leichter Regen angesagt, aber der fehlt momentan noch.
Derzeit haben wir 22 Grad, allerdings bei 83 % LF.
Have Fun!

(Fortsetzung folgt)...

Samstag, 17. September 2011

Unfassbar!

Unfassbar! Mein Koerper schrie foermlich nach Schlaf.
Ich hatte den Wecker auf 4.00 Uhr gestellt und immer wieder in Schlummerposition gebracht.
Um 5:45 Uhr hatte ich ihn dann endgueltig auf 7:00 Uhr gestellt und war schon dabei mich noch einmal umzudrehen und weiterzuschlafen.
Nein, habe ich dann laut zu mir selbst gesagt,
Du wolltest heute eine sehr flotte Laufeinheit absolvieren. Stehe jetzt wenigstens auf und mache eine ruhige und lockere Runde. Aber mache was, steh auf.
Nach einem Kaffee gings dann runter.
Schon auf dem Weg nach unten habe ich mich wieder an die Kandare genommen. Wenn ich den Shanghai Marathon in neuer Persoenlicher Bestzeit absolvieren moechte, dann muss ich meinen Trainingsplan 1:1 umsetzen.
So bin ich dann gelaufen.
Die erste 950 M Runde in 4.37 Minuten, danach folgten alle Runden zwischen 4.25 und 4.31 Minuten.
Die letzten beiden in 4.18 und 4.14, so dass ich die 10,5 KM Distanz in 48:58 Minuten absolviert habe.
Eine wirklich gute Leistung.
Jetzt geht es in den Jin Xiu Store, nachmittags noch einmal zum Huai Hai Store und dann nach Hause. Fitness ist angesagt. Danach nur Lesen und frueh schlafen, denn morgen moechte ich ganz frueh aufstehen und einen 50 KM Lauf absolvieren.
Ich will mir Zeit dafuer nehmen, also dieses Mal wirklich bewusst langsam laufen, aber ganz frueh los.
Morgen sollen es wieder 30 Grad werden und in Verbindung mit der hohen Luftfeuchtigkeit und der Sonne ist es ab 9.00 Uhr unertraeglich.

Freitag, 16. September 2011

Schnapszahl!

Wiederum ein ganz entspannter Lauf im sogenannten "extensiven Bereich".
Nicht zu schnell, um sich nicht zu ueberfordern, aber auch nicht so langsam, dass ein Gefuehl der Entspannung auftreten koennte.
Bei mir ein Tempo zwischen 5.15 und 5.45 Minuten pro KM.
Nach anfaenglich ruhigen Runden, habe ich das Tempo wieder angezogen und schliesslich die 10,5 KM in 55:55 Minuten absolviert.
Insgesamt doch eher locker.
Heute bin ich in Dahua, Schwerpunkt Cycle Count und Inventurvorbereitung. Nachmittags ist Headquarter angesagt und danach noch einmal der Jin Xiu Store.
Sportlich reicht es mir wohl fuer heute.

Donnerstag, 15. September 2011

Relaxed

Statt Intervall bin ich heute nur entspannt gelaufen.
Gestern Abend stand ein Geschaeftsessen an und ich kam erst etwas spaeter nach Hause.
Heute Morgen tat ich mich schwer aufzustehen und bin dann lieber locker gelaufen.
Viele Dinge ueber die es derzeit nachzudenken gilt und so trottete ich im entspannten Tempo vor mich hin.

10,5 KM in 59:45 Minuten.

Ich konnte das in fast schon "beschwingter" Form tun. Das einzige, was mich hier wirklich dauerhaft nervt, ist diese extreme Luftfeuchtigkeit. Auch heute wieder 85% bei 26 Grad. Danach wringst Du 1,5 L Fluessigkeit aus Deinem Laufshirt....

Ich freue mich schon jetzt wieder auf den Sonntagslauf. Mindestens 42 KM sollen es werden.
Im Gegensatz zum letzten Lauf will ich dieses Mal aber wirklich frueher aufstehen und laufen, so wie das Tempo aufganz langsam reduzieren, ggf. sogar Gehpausen einkalkulieren.

Heute Abend werde ich mich bei guter Befindlichkeit noch zum Fitnesstraining begeben.

Mittwoch, 14. September 2011

Erstaunlich

Es erstaunt mich immer wieder, zu welcher Leistung ich faehig bin.
Auch heute morgen hatte ich nicht das Gefuehl, den Lauf vom Wochenende schon vollstaendig kompensiert zu haben.
Dennoch wollte ich heute unbedingt wieder laufen und stand gegen 4.30 Uhr auf.
Da ich meinen Koerper noch im Sinne von Schwerfaelligkeit spuerte, beschloss ich, heute eine ganz entspannte und langsame Einheit zu absolvieren.
Die erste 950 Meter Runde lief ich auch entsprechend in 5.35 Minuten, aber danach setzte sich immer staerker die reine Lust am flotteren Laufen durch und ich beschleunigte zusehends.
Der Spass kam wieder, obwohl ich die Beine immer noch spuerte.
Letztlich wurden es 10,5 KM in 51:55 Minuten.
Der Trainingsplan im "Laeufer - Coach" (kostenloses Runners World - App) fuers IPAD ist wirklich gut und ich werde ihn ab kommenden Montag verwenden, um mich gezielt auf den Shanghai - Marathon vorzubereiten.
Trotz der hiesigen Bedingungen will ich diesen Marathon in neuer persoenlicher Bestzeit laufen, also schneller als in 3:28h.
Heute wird ein interessanter Tag mit viel Fahrerei, Jin Xiu, danach Meeting im neuen Store in Qibao, abends Dinner mit Admin - Team und CFO in der Naehe des Headquarters Huai Hai Road.
Gute Gelegenheit um Chinesisch zu lernen...

Dienstag, 13. September 2011

Sitzen bleiben

Bewegung ist Leben - Sitzen ist Bequemlichkeit...

interessanter Wachruettler aus dem Hause Strunz (www.strunz.com)


Sitzen

ist eine tödliche Tätigkeit. Bereits zwei mal habe ich Ihnen von dem "Todesprogramm" berichtet, das jeder Mensch dann einschaltet, wenn er sich hinsetzt. Haben Sie natürlich nicht wirklich ernst genommen. Natürlich nicht. Wo kämen wir hin, wenn wir den Strunz wörtlich nehmen würden ... Na, dann wollen wir doch mal:

Ein Grundschulkind sitzt durchschnittlich 9 Stunden am Tag, ein Erwachsener 11,5 Stunden. Von diesen Fakten dürfen wir ausgehen.

Und hören dann von einer 14 Jahre währenden Beobachtungsstudie an 120.000 Amerikanern. Männer, die täglich 6 Stunden oder mehr sitzen, haben ein 50% höheres Herztodrisiko gegenüber den bis zu 3 Stunden Sitzern.

Und Frauen? Da gibt's die Krankenschwesterstudie. 70.000 Frauen zwischen 30 und 55 Jahren wurden 18 Jahre beobachtet. Frauen, die mehr als 41 Stunden pro Woche saßen erlitten mehr als doppelt so häufig eine Lungenembolie wie Frauen, die weniger als 10 Stunden (in ihrer Freizeit) saßen (BMJ 2011; 343: d3867). Eine Lungenembolie ist, wie Sie wissen, tödlich. Dazu Prof. J. Levine von der Mayo-Klinik:

"Sitzen ist eine geradezu tödliche Aktivität"

Natürlich passieren da noch ein paar andere Sachen. Zum Beispiel

sinkt die Lipoproteinlipase beim Sitzenbleiber um 50%. Die braucht der Mensch, um Fett abzubauen.
Verkümmern die Rückenmuskeln, was zu den typischen Kreuzschmerzen führt. Sitzenbleiber verbrauchen viel mehr Schmerzmittel.
Steigen die psychischen Erkrankungen (Depression) beim Sitzenbleiber um 31% (spanische Studie).
Steigt beim sitzenden Menschen die Müdigkeit (!!!), wobei sich gleichzeitig die Fähigkeit zum Stressabbau verschlechtert

Sehen Sie, all das geht mir durch den Kopf, wenn ich Ihnen den einen kleinen, hübschen Satz weitergebe:

Wer sich hinsetzt,
schaltet ein Todesprogramm ein.

Lauf um Dein Leben!

Work out

Heute Abend habe ich mich doch nicht mehr zu einem Lauf aufraffen koennen.
Immerhin war ich noch im Gym und habe einen wirklich intensiven, einstuendigen Workout hingelegt.
Es macht Spass zu sehen, wie die Muskeln auch langsam aber sicher wieder Kraft gewinnen und wieder deutlich mehr Gewicht schaffen.
Waren es vor gut 6 Wochen nur 90 amerikanische Pfund beim freien Bankdruecken, so bin ich nun doch immerhin wieder bei 140 angelangt.
Da ist noch viel Luft nach oben.
Dazu coole Musik von Manfred Mann, Anastacia, Jennifer Rush, Peter Maffay, Genesis und Michael Jackson und die Post kann abgehen.
Morgen wird aber wieder gelaufen.

Lange Regenerationszeit

Fast ein bisschen erschuetternd.

Heute kam ich auch nicht mit dem Hintern hoch.
Schon der zweite Tag, wo ich mich erkennbar schwer tue, die Folgen des langen Laufes zu kompensieren.
Da das kleine Fitnessstudio wegen des chinesischen Mid Autumn Feiertages auch heute noch geschlossen sein duerfte, werde ich abends einen gemuetlichen Lauf absolvieren.
Ich will schliesslich nicht den Anschluss verlieren.
Gestern habe ich einen wirklich tollen kostenlosen App fuer IPAD und IPHONE gefunden.

Der "Laeufer - Coach" von "Runners World" eignet sich fuer die Erstellung sehr guter Trainingsplaene.
Ausserdem gibt es "Runners World" jetzt auch als IPAD - Ausgabe.

Auf nach Dahua

Montag, 12. September 2011

Höchstleistung aus Lebensfreude

Wieder ein toller Beitrag von Dr. Strunz (www.strunz.com)


12.09.2011

Laufen und Formel I

kann fast das Gleiche sein. Meinte jedenfalls Ayrton Senna, der früh verstorbene Weltmeister, im Jahre 1992. Weil seine Worte auch Ihre Seele verzaubern ... könnten, gebe ich sie wörtlich wieder:

Frage: Gibt es so etwas wie Lust am Laufen für Sie?

Senna: O ja. Ich erinnere mich an einen Abend auf einer kleinen menschenleeren Insel. Es war ein völlig unberührter Strand, dazu ein traumhafter Sonnenuntergang, und ich begann ganz einfach zu laufen. Bis ans Ende der Insel, dann wieder zurück, und was ich sah, waren nur meine Fußspuren. Sonst nichts. Da spürte ich ein ganz besonderes Glücksgefühl, und ich lief weiter und weiter. Immer härter, immer schneller, eine Stunde lang im tiefen Sand. Es war unbeschreiblich schön, und es war ein ganz besonderer Tag. Die Insel habe ich mir wenig später gekauft.

Frage: Haben Sie vergleichbare Erlebnisse auch im Rennwagen?

Senna: Es ist mir zum Beispiel bei Trainingsläufen in Monte Carlo einmal passiert, dass ich wie in Trance in eine neue Dimension hineingefahren bin. Es war so ein Gefühl, als ob ich mich in einem Tunnel befände, in dem ich immer schneller wurde. Und tatsächlich wurden meine Rundenzeiten immer schneller: Zuerst eine, dann eineinhalb, dann zwei Sekunden vor der Konkurrenz. Ich hatte das Gefühl, als könnte ich auf diesem Niveau ewig so weiter fahren. Es war plötzlich eine andere Art von Bewusstsein. Über diesen Gedanken bin ich regelrecht erschrocken. Es war, als wäre ich plötzlich wachgeworden. Ich habe dann das Auto schnell an der Box abgestellt und hatte an diesem Tag keine Lust mehr zu fahren.

Leben im Hier und Jetzt. Leben im Flow. Leben in seiner reinsten, schönsten Form. Leben. Als Spötter, der ich nun einmal bin, fällt mir auf, dass Senna über diesen Moment der Höchstleistung erschrocken ist. Der kannte das vorher also gar nicht.

Auch der aber hat sich täglich für Höchstleistung bezahlen lassen. Sie offenbar bisher nie erbracht.

Über solche Zusammenhänge auch im deutschen Arbeitsalltag denke ich häufig nach. Ungleichgewicht erzeugt Unzufriedenheit. Gleichgewicht, durchaus beruhend auf Einsatz, Disziplin, Anstrengung, kann glücklich machen. Siehe dazu News (www.strunz.com 02.03.11).


Sick and Tired!

Frei nach einem meiner absoluten Lieblingssongs kam ich heute nur sehr schwerfaellig aus dem Bett.
An einen selbst lockeren Lauf war heute ueberhaupt nicht zu denken.
Jeder Muskel schmerzte, fuehle mich wie paralysiert.
Der Fast - Marathon gestern hat mich doch staerker als erwartet mitgenommen.
Nach der Arbeit werde ich wenigstens noch ein bisschen Fitness machen.
So, jetzt mit einer guten Tasse Kaffee die Lebensgeister wieder wecken.

Sonntag, 11. September 2011

Verschlafen...

....oder besser mal ausgeschlafen?
Brauchte ich vielleicht auch mal wieder.
Statt um 4.00 Uhr bin ich erst um 6.30 Uhr aufgestanden, fuehlte mich aber wieder richtig gut und fit.
Gegen 7.30 Uhr brach ich auf, mein Rucksack schwer beladen mit 5 x Gatorade, 2 Bananen und 2 Fitnessriegeln.
Das Wetter angenehm, sonnig, aber etwas warm mit roughly 29 Grad. Dafuer hielt sich die Luftfeuchtigkeit mit 62 % im Rahmen.
Und dieses Mal habe ich es geschafft. Ich habe das Ende der Zhangyang Road erreicht. Nach genau 19,25 KM stand ich quasi am Wendepunkt und stellte dann noch fest das mein IPhone mal wieder platt war. Kein Erinnerungsfoto. Macht aber nichts, denn naechste Woche werde ich noch einmal einen ultralangen Lauf machen.
Heute wurden es schliesslich 38,5 KM in genau 3:47h. Keine schlechte Leistung.
Naechste Woche moechte ich noch einmal ein paar Kilometer mehr aufsatteln, dafuer dann aber deutlich langsamer laufen.
Vielleicht mal wirklich 60 -70 KM, aber dann muss ich wieder ganz frueh raus!
So, jetzt erst mal einen Kaffee trinken und relaxen.

Samstag, 10. September 2011

Der Tag davor...

Heute Abend war ich noch fuer 1 Stunde im Fitnessstudio und habe eifrig trainiert.
Morgen geht es dann wirklich zur Sache...mein kleiner privater Marathon steht an.
Mindestens 42 KM in rund 5 Stunden stehen an, endlich sehen, wie lang die Zhangyang Road wirklich ist.
Ich kann es kaum erwarten, hoffentlich ist das Wetter wenigstens schoen.

Langsam

Heute musste ich wieder lange mit mir selbst verhandeln, denn ich fuehlte mich irgendwie unendlich muede.
Geplant hatte ich einen eher flotten Lauf,den ich mindestens im 5.30er Tempo bestreiten wollte.
Der Tag truebe, nieselig, um 21 Grad.
Letztlich habe ich mich heute "nur" zu einem langsamen Lauf ueberwinden koennen, den dann aber doch genossen.

10,5 KM in 68 Minuten.

Fettverbrennungsmaessig sicher ideal, denn ich bin im Schnitt mit einer 120er bis 125er Herzfrequenz gelaufen.

Heute plane ich einen Arbeitstag von 9.00 bis 17.00 Uhr, danach steht ein Einkauf an und den Abend werde ich mit 1 Stunde Fitness und Faulenzen verbringen.

Freitag, 9. September 2011

3:46 - Nr.2

Dieses Mal meine ich nicht die Rundenzeit, sondern die Tageszeit.

Eigenartiger Zufall, gestern laufe ich die 950 Meter Hausrunde in 3:46 Minuten und heute Morgen starte ich meinen Lauf auch genau um 3 Uhr 46.
Mein Ziel heute bestand darin, zwischen 10 und 15 KM extensiv zu absolvieren, also flott aber nicht zu hart zu laufen.

15,2 KM bin ich in 1:24h gelaufen, immer gleichmaessig und locker.

Jetzt geniesse ich noch ein paar Minuten die fantastische Stimme von Emma Shaplin "Carmine Meo" bevor es zur Arbeit geht.
Dahua ist heute Morgen das Ziel!

Davon ueberzeugt sein!

Der neue Strunz gefaellt mir.
Voellig richtig, nur wenn Du von etwas ueberzeugt bist, dann tust Du es.
Schnell, dringlich und entschlossen, mit einem Hoechstmass an Energie und Leistungsbereitschaft...

3 Uhr 46 Shanghai - Zeit...ich bin dann mal joggen...

aus www.strunz.com

Weshalb das Tomatenbuch?

Sie möchten gerne schlank sein? Sie möchten all das Fett los werden? Sie möchten abnehmen?
Oh nein ... Im tiefsten Herzen wollen Sie etwas ganz anderes:
Sie wünschen sich mehr Lebensfreude, mehr Glück, mehr Leichtigkeit, mehr Strahlen, mehr Liebe, mehr Beachtung.
Das ist die Wahrheit hinter Ihrem Wunsch, abzunehmen.

Und Sie haben völlig recht.
Dieser ganze Diät-Wahnsinn der letzten Jahrzehnte hat schon seinen tieferen Hintergrund.
Ganz selten den, den die Ärzte Ihnen erzählen: Als schlanker Mensch sind Sie gesünder, haben Sie weniger Herzinfarkt, haben Sie weniger Krebs. Das hat Sie eigentlich kaum interessiert.

Sie hat Ihr Lebensglück interessiert.

Das immer wieder erstaunliche ist: die Physiologie, die medizinische Wissenschaft hat enorme Fortschritte gemacht und weiß hier genau Bescheid. Nicht nur in der Herzchirurgie, nicht nur in der Behandlung des Krebses, sondern Fortschritte auch, wenn es darum geht das Leben zu verändern von dick, krank, traurig in schlank, gesund und fröhlich.

Man kann das Rezept in wenigen Sätzen hinschreiben.
Das nützt nur nichts. Sie müssen den Vorgang verstehen.
In sich aufnehmen, nachfühlen, und plötzlich innerlich sagen:

Ja! Stimmt.

Die Wahrheit, die zu tiefst innerliche Wahrheit erkennt nämlich jeder Mensch.
Wir werden täglich belogen. In sämtlichen Medien. Und wir machen natürlich selbst dabei mit und wir wissen Bescheid. Wir "riechen" all das Falsche.

Wenn aber die Wahrheit auf uns zu kommt, dann weiß der Mensch instinktiv ohne nachzudenken. Die Wahrheit ist ein Gefühl.

Und deshalb braucht es ein ganzes Buch, um Ihnen ein paar wahre Sätze so darzustellen, dass es ein Gefühl wird. Denn dann – und nur dann tun Sie auch.

Das ist das wirkliche Geheimnis des so schwammigen Wortes "Motivation".
Wenn Sie in Ihrem tiefsten Innern etwas als wahr erkannt haben ... dann tun Sie es auch.
Dann muss Sie niemand mehr dazu auffordern, auch ich nicht.

PS: "Wieso macht die Tomate dick?" bei heyne

Donnerstag, 8. September 2011

3:46

Heute stand der sogenannte "Steigerungslauf" an, eine Intervall - Einheit.
Eine Runde im mittleren Tempo, eine Runde schnell.

Gesamtleistung 52:15 Minuten fuer 10,5 KM.


Endlich ist es mir gelungen, die 4 vorne zu tilgen. Alle Temporunden waren wirklich flott.
Ich bin sie zwischen 4:03 und 4:12 pro 950 Meter gelaufen.
Die Kroenung war aber die zweite Runde, die ich wirklich voll auf "Angriff" gelaufen bin.

3:46 Minuten sind eine wirklich akzeptable Zeit fuer die 950 Meter. Jetzt will ich noch versuchen, unter 3:30 zu kommen.

Gestern Abend wurde es nichts mit dem fruehen Feierabend, bin erst gegen 19.30 Uhr raus.
Nichtsdestotrotz war ich noch im Fitnessstudio, wo ich auch langsam wieder hoehere Gewichte schaffe.

Mittwoch, 7. September 2011

Locker & Relaxed

Angenehmer und entspannter Start in den Tag.

21 Grad und nur 62 % LF.

Heute stand nur ein entspannter Lauf auf dem Programm, den ich ueber 10,5 KM in genau 61 Minuten auch genauso relaxed absolviert habe.

Vielleicht goenne ich mir heute mal einen freien Nachmittag und mache schon gegen 18.30 Uhr Schluss.

Abends werde ich noch mal in die "Muckibude" gehen.

Die richtige Ernaehrung

Ein neuer Strunz (www.strunz.com).
Was mache ich als Vegetarian?
Nur ein Joke...

Silber im Stabhochsprung

holte sich soeben Martina Strutz. Neuer deutscher Rekord. Die junge Dame weinte vor Glück. Auch ich hab mich mit ihr gefreut.

Bei der EM 2006 war sie nur sechste. Stand vor dem Aus ihrer Karriere. Grund? "Strutz war für eine Stabhochspringerin zu dick". Im deutschen Team sprach man über sie als "Moppelchen", was sie genau wusste. Zu dick trotz Sport? Denn trainiert hat die junge Dame doch sicherlich intensiv. Ja mei: "Abends aß sie Schokolade und trank auch mal mehr als ein Bier" (Zitat).

Und jetzt neuer deutscher Rekord? Silbermedaille? Der Bundestrainer Jörn Elberding weiß genau weshalb: "... und vor allem hat sie 10 Kilo abgenommen". Es ist doch immer wieder das gleiche. Im Leben wie im Sport. Der Erfolg kommt dann, wenn Sie sich an Ihren Genen orientieren. Als Bild: An den Massai.

Wie Strutz das geschafft hat? Na, mit der polnischen Fleischdiät. Ein Begriff für den Kenner.

4 Wochen lang hat sie nur Fleisch gegessen. Alle vier Stunden, und unbedingt immer eine Möhre dazu. Es half, sie nahm 10 Kilo ab, ihre Mutter, die die Diät mitgemacht hat, sogar 12 Kilo. "Martina hat ihr Essverhalten bis heute komplett umgestellt" freut sich Bundestrainer Elberding: "4 Stunden vor dem WM-Wettkampf gab es noch einen Snack aus Lachs und Tomätchen".

Also Eiweiß und Vitamine. Genetisch korrekte Kost. Bitte erlauben Sie mir den zunehmend traurigen Schlenker: Weshalb müssen wir uns immer noch von der staatlichen Ernährungsinstitution DGE solch eindeutig falsche Ratschläge wie "mehr Getreide, mehr Nudeln" anhören? Wieviel Jahre, wieviel Menschenleben soll das so weitergehen?

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Dienstag, 6. September 2011

Just a good Begin

Es gibt mir immer ein gutes Gefuehl, wenn ich den Tag erfolgreich begonnen habe.
Bereits etwas gemacht habe, was ich mir vorgenommen hatte.
Heute stand ein 10er im 5.30er Tempo an.
Trotz vorhandener Muedigkeit konnte ich mich gut aufraffen und bin um Punkt 4.50 Uhr flott losgelaufen.
Insgesamt 10,5 KM in 50:50 Minuten, also etwas schneller als vorgesehen.
Hoffentlich haben wir am Sonntag schoenes Wetter...ich freue mich schon so auf den Marathon...

Kohlenhydrate

Immer wieder Neues ueber Kohlenhydrate aus www.strunz.com

20 Millionen wundern sich

Artikel #482 vom 05.09.2011

Das Zucker nicht gesund ist, und vielleicht sogar dick macht ... das weiß jeder. Und dass man weißes Mehl meiden sollte aus dem gleichen Grund. Und ganz Kluge wissen sogar über Glyx Bescheid. Über den Glykämischen Index. Wissen, dass es gute und böse Kohlenhydrate gibt. Das es die schnellen, die zuckerhaltigen gibt, die den Insulinspiegel locken. Und Insulin ... macht dick, alt und krank. Das weiß doch jeder.

Und dann gibt es eben die "guten" Kohlenhydrate, die mit dem hohen Glyx. Also Vollkorn, was auch immer. Vollkornbrot, Vollkornnudeln, Vollkornmüsli ... und weil Sie das wissen, essen Sie als dicker Mensch, der schlanker und gesünder werden möchte, ab jetzt Vollkorn. Viel Vollkorn. Sollen ja 60% werden. Die gesunden Kohlenhydrate in der täglichen Kost. So steht es in der Vorschrift.

Wenn Ihnen jemand etwas als gesund anpreist, sollten Sie auch fragen: für wen? Für wen gesund?

Sehen Sie, wir haben in Deutschland inzwischen 6-8 Mio. Diabetiker. Und laut einiger sehr genauer Schätzungen die doppelte Menge mit der Vorstufe des Diabetes, mit der Insulinresistenz. Menschen also, die viele Jahre viel zu viel Insulin gelockt haben mit Zucker und Mehl usw., deren Zellen daraufhin unempfindlich geworden sind gegen Insulin, und deren Bauchspeicheldrüse daraufhin immer mehr Insulin ausschüttet. Insulin, das leider dick, alt und krank macht. Wir sprechen also von Menschen mit zuviel Insulin.

Geschätzt sind das 20 Millionen Menschen mit dem Problem: Zu viel Insulin. Und diese 20 Millionen sind ganz besonders aufmerksam und gelehrig. Die hören gut zu, wenn es um gesund oder krank geht. Die essen jetzt Vollkorn. Viel Vollkornbrot und Vollkornnudeln.

Was glauben Sie, was jetzt passiert. Jedes Kohlenhydrat, ob mit tiefem oder hohen, ob mit schlechten oder gutem Glyx wird im Körper zu Zucker und lockt Insulin. Bei den gesunden, 60 Mio Deutschen ist das nicht ganz schlimm. Ist Vollkorn möglicherweise tolerabel. In Maßen freilich. Bei den 20 Millionen aber, bei denen es gerade besonders drauf ankäme, kein Insulin zu locken ... da genügt auch das bisschen, das angeblich langsam Freigesetzte, um den Schaden immer noch zu vergrößern. Um das sowieso schon zu hohe Insulin im Körper immer weiter nach oben zu treiben.

Für die ist Vollkorn eben nicht gesund. Für die ist kein Kohlenhydrat gesund. Für die gilt eben nicht: „Iss Dich satt mit gesunden Kohlenhydraten“. Sondern das Gegenteil: Die nehmen auch mit Vollkorn zu. Und wundern sich.

Die medizinische Wissenschaft weiß das natürlich. In einer der modernsten Studien werden genau diese Diabetiker, diese gefährdeten Menschen, von denen wir 20 Millionen in Deutschland haben, einmal ganz anders ernährt. Höchst ungewöhnlich. Mit nur 20% Kohlenhydraten. Reduziert. Nicht 60%; wie Sie überall lesen, sondern 20%. Und was passiert: der Zucker schmilzt, sinkt ab. Die Leute werden gesünder.

Haben wir etwas gelernt? Für 20 Mio Deutsche, genau für die übergewichtigen und besonders aufmerksamen gilt eben nicht "iss dich satt mit „Kohlenhydraten", sondern das Gegenteil. Iss Sie nicht. Spar Sie Dir vom Munde ab. Iss etwas anderes. Die Ernährungswelt ist bunt.

Übrigens mal ganz praktisch. Was heißt denn „nur 20% KH?“ Durchschnittlich essen Sie täglich 250 g. Also ist 1/3 des üblichen, etwa 80 g. Und das kommt dem Ideal schon recht nahe.

Wenn Sie nämlich wirklich Null KH zu essen glauben, essen Sie in Wahrheit immer noch so 40-50g. Versteckt in Hüttenkäse genauso wie in Gemüse, Nüssen und Milch. Wegen diesem "versteckt" gibt's das Tomatenbuch. Ihnen bekannt, hoffentlich.

Montag, 5. September 2011

Weiser Spruch...

Ich lese gerne inspirierende Berichte und Infos aus anderen Blogs, so vom "Pfaelzerwaldlaeufer" und natuerlich von meiner "virtuellen" Lauffreundin "Ultra ist gut".
Aus deren Blog stammt die folgende Weisheit, die mir sehr gut gefallen hat:

Zen des Laufens

Hast du einmal herausgefunden, dass Laufen nur eine andere Form von Freude empfinden ist, dann wirst du deine Geschwindigkeit, Zeit, Strecke und Regelmäßigkeit so einrichten, wie es gut für dich ist.

Fred Rohé

Platt

Der gestrige Lauf und das Fitnesstraining gestern Abend waren dann doch zuviel des Guten.
Heute bin ich nicht gelaufen, sondern habe heute Abend nur ein einstuendiges Fitnesstraining absolviert.
Morgen stehen wieder 10 KM im 5.30er Tempo an, d.h. eine gute 55er Zeit strebe ich an.
Am naechsten Sonntag werde ich mir dann richtig Zeit nehmen. Da Toastmasters dieses Mal ausfaellt, werde ich die Marathon - Distanz laufen und roughly 4.30 Stunden unterwegs sein.

Sonntag, 4. September 2011

Langer Lauf

Was fuer ein toller Lauf....Tarahumara ...ganz gleichmaessig gelaufen.
Ich bin um 4.00 Uhr morgens aufgestanden, habe eine Tasse Kaffee getrunken,
drei Knaeckebrote mit Marmelade gegessen, dazu einJoghurt und dann
meinen neuen Rucksack gepackt.
4 Flaschen Pokari und Gatorade dabei und dann los.
Wieder die schier unendliche Zhangyang Road entlang.
Die ist wirklich endlos. Heute bin ich 16,5 KM gelaufen, habe immerhin schon den Nordteil erreicht,
aber halt noch nicht das Ende.
Schaffe ich vielleicht naechste Woche.
Ein irre toller Lauf, getrunken wurde nach KM 13, 21, 27 und am Ende nach 33,5 KM.
3:22 h habe ich fuer diese Distanz heute gebraucht.
Ich bin wirklich fast leichtfuessig gelaufen, fuehle mich auch jetzt gut, naechste Woche werde
ich mich mal an der Marathon - Distanz versuchen.
Es waren auch einige Jogger unterwegs und generell wirklich bereits viele Menschen um diese Zeit.
So, jetzt noch ein bisschen fruehstuecken und dann geht es zu Toastmasters.

Samstag, 3. September 2011

Guter Rat

Heute war ich von 8.00 - 16.30 Uhr arbeiten.
Es steht nun auch fest, dass ich definitiv bis 30.06.2012 hier bleibe und den Aufbau - und Ausbau der chinesischen Media Markt Organisation weiter massiv unterstuetze.
Irgendwo auch schoen, selbst wenn es ohne die Familie schon sehr, sehr einsam ist.
Deutlich am Samstag Abend und natuerlich am Sonntag zu spueren.

Heute Abend war ich noch einmal im Fitnessstudio trainieren.
Ein guter Freund schrieb mir heute gerade zu meinem Programm, dass ich Sport doch eher als Ausgleich sehen sollte und auch einsehen muesse, dass ich auch langsam ein gewisses Alter erreicht habe.

Buddy, you are totally right but I can't act differently.
As long as I feel the energy and power to act competitively I need to push me over the edge.

Wenn ich Sport nur noch als Ausgleich betrachte, dann bin ich alt geworden.

Auch das werde ich mit Anstand akzeptieren, aber erst wenn es wirklich soweit ist...

Solange ich meine Zeiten und Weiten verbessern kann, solange ich immer noch eine Hantelscheibe draufpacken kann, solange werde ich mich jedem Alter entgegenstellen und mir stattdessen meinen doch immer noch recht jugendlich anmutenden Koerper selbstverliebt im Spiegel ansehen.

Dazu passt ein Zitat eines ehemaligen Ironman's:

Are you dead yet,...no?...then don't quit!

Nach Plan

Gestern wurde es nichts mehr mit einem Fitnesstraining, denn ich kam erst gegen 20.15 Uhr aus dem Dahua - Store und war daher auch erst kurz vor 21.00 Uhr im Appartment.
Heute bin ich gegen 5.15 Uhr losgelaufen.
Auf dem Plan stand fuer heute ein Powerlauf.
Das bedeutet fuer mich, moeglichst an die Grenzen gehen, sich auspowern, aus der Komfortzone herauskommen.
Die Bedingungen waren sogar recht gut, denn trotz der LF von 90 % war die Temperatur mit 23 Grad zumindest recht niedrig und so startete ich recht fulminant.
Ich absolvierte jede der gelaufenen 11 Compound - Runden a 950 Meter zwischen 4.12 und 4.20 Minuten und erreichte eine sehr ordentliche Gesamtzeit von 47:01 Minuten fuer 10,5 KM.
Am Besten gefaellt mir, dass ich mich dabei nicht wirklich quaelen musste und meine Regeneration ebenfalls innerhalb von Minuten erfolgte.
Eine Zeit von deutlich unter 45 Minuten im Wettkampf wird daher locker zu erwarten sein.

Endlich habe ich das Buch "Born to Run" ausgelesen. Einfach ein Genuss, weil es real existierende Toplaeufer beinhaltet, sehr spannend geschrieben ist, die Entwicklung des Laufschuhs genauso beleuchtet, wie die Untersuchung von Trainingsmethoden, Laufeigenschaften und auch Forschungsbereiche aufzeigt. Studienberichte ueber die Laufleistungen bestimmter Voelker in Afrika und eben der legendaeren Tarahumaras.

Ein MUSS!

So, gleich geht es fuer 6 - 8 Stunden arbeiten.

Vielleicht reicht es dann heute Abend fuer ein kleines zusaetzliches Fitnesstraining.

Freitag, 2. September 2011

Extensiver Lauf

Heute stand ein extensiver Lauf auf meinem Trainingsplan.
Das sind die Laeufe, die man quasi am oberen Ende der Komfortzone laeuft.
Nicht zu entspannt, aber auch nicht wirklich anstrengend.
Fuer mich bedeutet das, ein Tempo zwischen 5.30 und 5.50 Minuten pro KM einzuschlagen
und auch zu halten.
Genauso bin ich heute bei angenehmen 23 Grad (leichter Wind und 94% LF) auch gelaufen.
Abends steht noch ein kleines Fitnesstraining an.

Donnerstag, 1. September 2011

Je schwieriger...

das Training angesetzt ist, desto groesser und staerker ist meist der "innere Schweinehund", der ueberwunden werden muss.
So auch heute, denn ich plante das sogenannte "Rundenspiel", also eine Compoundrunde a 950 Meter gemuetlich und eine dann etwas flotter.
Ich bin das aber wie auch im Plan vorgesehen so angegangen.
Insgesamt wurden es 54 Minuten fuer 10,5 KM.
Langsam will ich mich auch wieder an "Rekordversuche" heranwagen, da es doch langsam merklich kuehler wird....
Nur noch zwischen 25 und 30 Grad, allerdings hat die Luftfeuchtigkeit noch nicht nachgelassen.
Meinen letzten Rekordversuch fuer 1000 M hatte ich mit genau 4.00 Minuten beendet, war also auch im letzten Januar an dieser magischen Schallmauer gescheitert.
Irgendwie bezeichnend das ich heute auch 2x bei dem Versuch scheiterte, die Compoundrunde unter 4.00 Minuten zu packen...
Es wurden einmal 4.00.08 und einmal 4.00.06 Minuten.
Schon crazy!